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Archiv für ‘Podcast’

Patrick Henze (Patsy l’Amour laLove): Tunten, Feministen, Radikale

25.01.2014 Von: Kathrin Kategorie: Podcast

Im Sommersemester 2013 war Patrick Henze aka Patsy l’Amour laLove bei uns zu Gast. Patsy hat einen M.A. in Gender Studies, ist Polit-Tunte, Forscher_in und Aktivist_in und lebt in Berlin. Der Vortrag behandelt die Interventionen von “Tunten, Feministen und Radikalen” in die Schwulenbewegung und linke Szene der 1970er Jahre und fragt, welche Impulse diese Praxen für queere Szenen heute geben: “Tunten, Feministen, Radikale – Impulse aus der Schwulenbewegung der 1970er Jahre für queere Bewegungen”. Mehr über Patsys wissenschaftliche Arbeit und Shows erfahrt ihr auf patsy.blogsport.de.

 
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Bini Adamczak: bzw. – Beziehungsweise. Liebe & Kapital.

27.09.2013 Von: Kathrin Kategorie: Podcast

Foto von Bini AdamczakIm Sommersemester 2013 war Bini Adamczak zum zweiten Mal in unserer Reihe zu Gast. Erneut widmete sie sich dem Komplex Kapitalverhältnis und Liebe, die sie im Vortrag jeweils als Beziehungsweise analysiert. Mehr zu “bzw. – Beziehungsweise. Liebe & Kapital.” erfahrt ihr wie immer im unten stehenden Abstract.

Zur weiteren Lektüre empfehlen wir die beiden Bücher von Bini: “Kommunismus. Kleine Geschichte wie alles anders wird”, hier auch in einer Version zum Zuhören auf youtube, und “Gestern Morgen. Über die Einsamkeit kommunistischer Gespenster und die Rekonstruktion der Zukunft” (hier ebenfalls als Lesung).

 
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Ware und Liebe sind Beziehungen, Beziehungsweisen, die zudem in inniger Beziehung zueinander stehen. In beiden maskiert sich eine gesellschaftliche Beziehung von öffentlichem Interesse als bloßes Privatverhältnis, als zweigliedriger Austausch von Dingen und Geld, von Obszönitäten und Zärtlichkeiten – oder beidem zugleich. Als Austausch, jedenfalls, von Arbeit – Waren produzierender oder Arbeitskraft reproduzierender Arbeit; Lohnarbeit oder Liebesarbeit. In beiden Beziehungsweisen manifestiert sich eine erstaunliche Symbiose von Singularität und Universalität, privatester Privatheit und öffentlichster Öffentlichkeit. Die Ware beansprucht – trotz aller Serialität – als gebrauchswertiger Körper immer ein konkretes Bedürfnis zu befriedigen und trägt zugleich einen Preis, als Zeichen ihrer allgemeinen Austauschbarkeit. Die Liebe, ganz ähnlich, behauptet, jedes Mal unverwechselbar und einzigartig zu sein und dudelt doch täglich unentrinnbar in Radio, TV wie Kino. Zu lieben (romantisch) soll ebenso Merkmal einer allgemeinen Anthropologie sein wie zu tauschen (äquivalent) oder zu kacken (individuell). Gerade in der Vereinzelung soll die Allgemeinheit bestehen. Doch der private Handel verbirgt die öffentliche Aushandlung.

Anna-Katharina Meßmer: Intimchirurgie

23.08.2013 Von: Kathrin Kategorie: Podcast

Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenAnna-Katharina Meßmer war im Sommersemester in unserer Reihe zu Gast. Ihr Vortrag war angekündigt unter dem Titel “‘Und dann ändert man eben seinen Körper’ – Intimchirurgie zwischen Medikalisierung und Rohstoffisierung”. Davon abweichend behandelt Meßmer die Rolle von Genitalverstümmlung im Diskurs um Intimchirugie im cis-weiblichen Genitalbereich. Der Vortrag basiert in dieser Form auf dem Artikel “Same Same But Different: Intimmodifikationen zwischen Zwang und Selbstbestimmung”, der 2013 in einem Band mit dem Titel “Wanderungen. Migrationen und Transformationen aus geschlechterwissenschaftlichen Perspektiven” bei transcript erschienen ist.

Anna-Katharina Meßmer promoviert derzeit an der LMU München am Lehrstuhl von Paula Irene Villa. Dort ist sie angegliedert an das DFG-Projekt “Das optimierte Geschlecht? Soziologische Explorationen zur (Neu)Kodierung der Geschlechterdifferenz am Beispiel der ‘Schönheitschirurgie’”.

Inhaltswarnung: Die Referentin geht auf die medizinischen Praxen der Intimchirugie und die Praxen der Genitalbeschneidung bei Frauen ein.

 
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Verena Spilker: Roma und Sinti in Europa

09.08.2013 Von: Kathrin Kategorie: Podcast

Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenBereits im Sommersemester 2012 war Verena Spilker in unserer Reihe zu Gast. Die Berlinerin hat zwei Jahre in Transkarpatien, Ukraine gelebt und dort mit unterschiedlichen Roma-Gemeinschaften gearbeitet. In ihren Vortrag beschäftigt sich sich mit der Geschichte und Situation von “Roma und Sinti in Europa: zwischen Romantisierung und Ausgrenzung” und dem Antiziganismus der Mehrheitsgesellschaften, der sich derzeit in vielen Ländern vermehrt in Entrechtung und Gewalt niederschlägt. Ein Beispiel aus Deutschland (Inhaltswarnung: rassistische Aufrufe zu Gewalt) hat aktuell die Jungle World dokumentiert.
Verena Spilker studierte in Göttingen und Leipzig Ethnologie, Politikwissenschaft, Hispanistik und Russistik. Sie ist freie Redakteurin und Mitarbeiterin bei Amaro Drom e.V..

 
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Maureen Maisha Eggers: Diversität aus einer Critical Race Theory Perspective

26.07.2013 Von: Kathrin Kategorie: Podcast

Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenDas Urteil im Fall der Tötung von Tray­von Martin (Linksammlung) lies mich an den Vortrag von Maureen Maisha Eggers in diesem Semester denken, in dem sie unter anderem Critical Race Theory als theoretische Brille erläuterte. In rassistischen Gesellschaften entfalten, so Eggers, als “neutral konzipierte gesellschaftliche Verfahren, Prozeduren und Instrumente […] ein wirkmächtiges, ungleichheitserhaltendes Gepäck bei ihrer Umsetzung”. Das Zitat stammt aus einem Artikel, denn uns die Referentin freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat: Diversity Matters: Thematisierungen von Gleichheit und Differenz in der rassismuskritischen Bildungsund Soziale Arbeit..

Höchste Zeit also, den den Vortrag “Diversität und intersektionelle Queer Theory aus einer Critical Race Theory Perspective” online zu stellen. Weiterhin empfehlenswert ist der im Vortrag erwähnte Text Rassismus, Postkolonialismus und Recht – Zu einer deutschen Critical Race Theory? von Cengiz Barskanmaz (2008). Und hier noch der Link zum von ihr gezeigten Video: The Unequal Opportunity Race von Kimberle Crenshaw und Luke Harris (AAPF).

Maureen Maisha Eggers ist Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies) an der Hochschule Magdeburg Stendal.

 
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Sushila Mesquita: Ban Marriage!

12.07.2013 Von: Kathrin Kategorie: Podcast

Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen“Ban Marriage! Familienpolitiken aus queer-feministischer Perspektive” lautete der Titel von Sushila Mesquitas Vortrag im gerade zu Ende gegangenen Sommersemester. Passend zur Pride-Season, in der es auch in diesem Jahr wieder zentral um die Forderung nach ehelicher Gleichstellung gehen wird, setzt sich der Vortrag mit den Ambivalenzen der rechtlichen Anerkennung auseinander und stellt die Frage, wie eine solche Anerkennung aussehen müsste, die nicht hierarchisierend und normierend wirkt. Sushila Mesquita arbeitet in der Genderforschung an der Universität Wien. Sie ist aktiv in vielfältigen Projekten im popkulturell-politischen Bereich, so u.a. für Radio Orange94. Ihre Dissertation “BAN MARRIAGE! Ambivalenzen der Normalisierung aus queer-feministischer Perspektive” erschien 2011 bei Zaglossus.

 
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Was passiert, wenn “Ban Marriage!” von den Hidden Cameras mit Sister Sledge’s “We are family” zu einem mash-up vermanscht wird? Ausgehend von queer-feministischen Kritiken an der Institution Ehe und an den Gleichstellungsbestrebungen von Teilen der LGBTIQ-Bewegung will ich zunächst die Ambivalenzen der rechtlichen Anerkennung bestimmter lesbischwuler Beziehungen skizzieren. Im Anschluss daran möchte ich nach rechtlichen Anerkennungsstrukturen suchen, die der gelebten Vielfalt von Wahlfamilien gerecht zu werden vermögen, ohne dabei hierarchisierend und normierend zu verfahren.

Joke Janssen: Raus aus der Käseglocke!

28.06.2013 Von: Kathrin Kategorie: Podcast

Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenJoke Janssens Vortrag “Raus aus der Käseglocke! Anrufungen an gehörlose Eltern gehörloser Kinder zum Cochlea Implantat” aus dem Wintersemester 2012/2013 beschäftigt sich mit den “gewaltvollen Verschränkungen von Audismus und neoliberalen Logiken in ihren Auswirkungen auf taube/schwerhörige Eltern tauber/schwerhöriger Kinder”. Der Vortrag basiert auf der Magisterarbeit des Referenten in den Deaf Studies an der Uni Hamburg. An dieser Stelle schon ein kleiner Hinweis: Joke Janssen wird auch im nächsten Semester wieder in der Vortragsreihe zu erleben sein.

 
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2009 wurde eine Informationsbroschüre zum CI bei Kindern herausgegeben, die sich explizit an taube/schwerhörige Eltern richtet. Sie ist in leichter Sprache mit vielen Bildern gehalten und hebt hervor, dass Gebärdensprache im CI-Rehabilitationsprozess wichtig und willkommen ist. Die auf den ersten Blick damit erstaunlich offene und fortschrittliche Broschüre basiert auf (altbekannten) audistischen Grundlagen, die hier wirkmächtig mit neoliberalen Logiken verknüpft sind. Angerufene in diesem System sind die gehörlosen/schwerhörigen Eltern. Sie müssen sich in einem Entscheidungsfeld positionieren, in dem es um Mangelhaftigkeit, Verantwortung und das gute Leben ihres Kindes geht. In meinem Vortrag werde ich die gewaltvollen Verschränkungen von Audismus und neoliberalen Logiken in ihren Auswirkungen auf taube/schwerhörige Eltern tauber/schwerhöriger Kinder untersuchen.

Bertold Scharf: “Opfer, nichts als Opfer der Naziverbrechen!”

14.06.2013 Von: Kathrin Kategorie: Podcast

Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenIm vergangenen Semester war Bertold Scharf in unserer Reihe zu Gast. Als langjähriges AG Mitglied stellte er der frisch gebackene Sozial- und Wirtschaftshistoriker seine Magisterarbeit zu den “Trümmerfrauen” als Gründungsmythos der Bundesrepublik vor:

“Opfer, nichts als Opfer der Naziverbrechen!” Die “Trümmerfrauen” als
Gründungsmythos der Bundesrepublik
 
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Die “Trümmerfrauen” sind aus den Erzählungen über die deutsche Nachkriegsgeschichte nicht mehr wegzudenken. Tatkräftige deutsche Frauen seien es gewesen, die in den zerbombten Städten Schutt und Trümmer beseitigt und die Voraussetzungen für den Wiederaufbau und das deutsche “Wirtschaftswunder” geschaffen hätten, so die gängige Vorstellung. In den letzten Jahren wurde in der historischen Forschung aber Kritik an diesem Bild laut. So kritisierte Elizabeth Heineman, dass sich Frauen besonders gut als “Heldinnen” der Nachkriegszeit geeignet hätten, da sie unbelasteter von den Verbrechen der NS-Zeit erschienen als Männer. Aber auch die tatsächliche Beteiligung von Frauen an der Trümmerbeseitigung außerhalb Berlins wurde in Frage gestellt. Hat es die “Trümmerfrauen” in Hamburg überhaupt gegeben? Wer ist damit überhaupt gemeint? Wie konnten sie Teil eines bundesdeutschen Gründungsmythos werden und was ist daran problematisch? In diesem Vortrag wird diesen Fragen am Beispiel Hamburgs nachgegangen und die Ergebnisse zur Diskussion gestellt.

Paul Scheibelhofer: Begehren, Gewalt und die Krisen des ‘unmarkierten Geschlechts’

19.04.2013 Von: Kathrin Kategorie: Podcast

Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenIm Mai letzten Jahres hatten wir Paul Scheibelhofer zu Gast. In seinem Vortrag “Begehren, Gewalt und die Krisen des ‘unmarkierten Geschlechts’” setzt er sich mit Diskursen um die Krise der Männlichkeit auseinander und zeigt Zugänge einer kritischen Männlichkeitsforschung auf. Paul Scheibelhofer ist Lektor an der Universität Wien und Promovend am Gender Studies Department der Central European University, Budapest. Dankenswerterweise hat er uns die Literaturliste zum Vortrag zur Verfügung gestellt.

 
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Das Reden von der “Krise des Mannes” ist so populär wie problematisch. In diesem Vortrag wird zunächst ein kritischer Blick auf den dominanten Männerkrisen-Diskurs und dessen Effekte geworfen. Dabei zeigt sich: der Diskurs zeichnet ein Bild beschädigter “normaler” (heterosexueller, Weißer, Mittelschichts-)Männlichkeit, die es zu “heilen” gilt und propagiert antifeministische backlash-Politiken. Vor diesem Hintergrund wird im Vortrag eine andere, kritische Perspektive auf den Komplex “Männlichkeit und Krise” entwickelt. Homosoziale Räume werden dabei nicht nur als wichtige Instanzen männlicher Vergesellschaftung erkannt, sondern auch als Orte der ambivalenten Regulierung von Sexualität, Begehren und Gewalt. Aus so einer Perspektive wird normative Männlichkeit als intrinsisch krisenhaft erkennbar. Und es ist diese Krisenhaftigkeit, die Ausgangspunkt für emanzipatorische männlichkeitskritische Politiken darstellen kann.

Ute Kalender: Körper von Wert

20.03.2013 Von: Kathrin Kategorie: Podcast

Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenIm Sommersemester 2012 hatten wir im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung mit dem Zentrum für Disability Studies die Freude, Dr. Ute Kalender in unserer Reihe zu begrüßen. In ihrem Vortrag “Körper von Wert. Eine queer-feministische und politisch-ökonomische Perspektive auf Reproduktions- und Biotechnologien” untersucht sie das vielzitierte queere Potential von Reproduktionstechnologien aus der Perspektive der Disability Studies und von postfordistischen Feminismen.
Das Script des Vortrages samt Literaturliste ist beim Zentrum für Disability Studies online als PDF erhältlich. Utes Dissertation “Körper von Wert. Eine kritische Analyse der bioethischen Diskurse über die Stammzellforschung” erschien 2011 bei transkript.

 
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Transgender- und Queertheoretiker_innen schreiben Reproduktionstechnologien in der Regel ein ‚transgenderes’ oder ‚queeres’ Potential zu: Reproduktionstechnologien könnten die heteronormative Ordnung von reproduktivem Geschlechtskörper, reproduktiver Geschlechtsidentität und reproduktivem Begehren unterwandern und heteronormative Formen von Elternschaft und Verwandtschaft durcheinander bringen. Dieses queere Potential bildet den Ausgangspunkt meines Beitrages. Im ersten Teil sollen die queeren Möglichkeiten herausgearbeitet und eine Kritik an den diskriminierenden und ausschließenden Aspekten zeitgenössischer deutscher Biopolitik formuliert werden. Der zweite Teil nimmt die problematischen Momente der Technologieverständnisse in Transgender- und Queerbeiträgen in den Blick. Dazu soll auf postfordistische Feminismen und kritische Disability Studies rekurriert werden. Während erste auf das Entstehen neuer Akkumulationsregime samt neuer Arbeitsformen – der sogenannten regenerativen Arbeit – hinweisen, legen die kritischen Disability Studies nicht nur avancierte Analysen heutiger neo-eugenischer Praktiken vor, sondern haben auch auf die kapitalistische Geschichte der Normalisierung hingewiesen. Vor diesem Hintergrund soll gefragt werden, wie Schlüsselbegriffe queer-feministischer Ökonomiekritik (z.B. sexuelles Arbeiten) justiert werden könnten und ob das queere nicht auch ein queerfeindliches und transphobes Potential bedeutet – wie etwa im Fall von Sex Selection oder dem sogenannten Family Balancing.