AG Queer Studies

… jenseits der Geschlechtergrenzen
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Archiv für ‘Vortragsreihe’

Vortrag zur Sexualität am Ende der Kindheit

06.01.2010 Von: Kathrin Ganz Kategorie: Vortragsreihe

Prof. Dr. Anja Tervooren, Universität Hamburg
Sexualität am Ende der Kindheit.
Aufführungen unterschiedlicher Begehrensformen
Mittwoch, 06. Januar 2010, 19ct, Von Melle Park 5 (”Wiwi Bunker”) 0079

Herzlich einladen möchten wir Sie und Euch zum ersten Vortrag des Jahres 2010. Prof. Anja Tervooren stellt Ergebnisse ihrer queer-theoretisch informierten Kindheitsforschung vor. Wir sind gespannt auf ihren Vortrag und freuen uns auf den hoffentlich anschließenden Kneipenbesuch, dem hoffentlich auch in diesem Jahr(zehnt) jeweils noch viele folgen werden.

In dem Vortrag stehen Sexualität und Begehren von Kindern am Übergang zur Jugend im Mittelpunkt und werden anhand von Beispielen aus einer ethnographischen Studie vorgestellt. Da Kinder zwischen zehn und dreizehn Jahren die Trennung der Geschlechter mehr und mehr betonen, gleichzeitig aber auch die gleichgeschlechtlichen Peers – auch durch einen beginnende Ablösung vom Elternhaus – zu den wichtigsten Bezugspersonen werden, ergeben sich in diesem Spannungsfeld unterschiedliche Begehrensformen und -konstellationen. An der Schnittstelle von Kindheitsforschung, Geschlechterforschung und Queer Theory werden theoretische und empirische Ergebnisse zur Sexualität am Ende der Kindheit vorgestellt und eine Lesart von Begehren erarbeitet, die dieses nicht mit eindeutigen Geschlechtsidentitäten verknüpft.

Vortragseinladung: Possen des Performativen am 16.12.2009

13.12.2009 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Gini Müller
Possen des Performativen :
Theater, Aktivismus und queere Politiken
16. Dezember 2009, 19ct, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Zum letzten mal in diesem Jahr laden wir zu einem Vortrag am Puls der subversiven Praxis. Die als Performance Künstlerin und Dramaturgin tätige Wiener Theaterwissenschaftlerin Gini Müller präsentiert uns Einsichten in die Welt der Possen:

Im Begriff der Posse begegnen einander Theater, Performance und Politik, nicht zuletzt als Spielräume emanzipatorischer Kämpfe gegen Körper- und Grenzregime.

Possen des Performativen verweisen dabei sowohl auf minoritäres (Theater-) Vermögen zur Artikulation von Widerstand genauso wie auf subversive performative Strategien zur „Verqueerung“ des normierenden Geschlechtertheaters. Dabei geht es auch darum gegen gewisse inszenatorische Mechanismen und Szenarien des „Regierungstheaters“(z.B. G8-Gipeltreffen) – bzw. eines so genannten „theatrum gouvernemental“ (in bezug zu Foucault, Techniken des Regierens) –, ein „theatrum posse“ zu setzen, das gegen dieses ankämpft bzw. dieses subvertiert, aber auch in den eigenen Reihen interveniert.

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Vortragseinladung – Smilla Ebeling: Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten

06.12.2009 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Prof. Smilla Ebeling
Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten
Mittwoch, 09. Dezember 2009 19ct, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Unserem Anliegen, die Anwendung ‘queerer’ Ansätze auf neue Bereiche zu erproben, leistet Smilla Ebeling aus Oldenburg einen wichtigen Beitrag, unsere – der Anhäufung von Interessanz verpflichteten – Reihe um eine möglicherweise zentrale Kategorie zu erweitern:

Zahlreiche Beispiele aus dem Alltagsleben (wie etwa Kosenamen, Redewendungen, Literatur, Filme, Grußkarten und Werbung) zeigen, dass Menschen Tiere verwenden, um über sich und Gesellschaft nachzudenken und um sich auszudrücken. In Anlehnung an Daston & Mitman (2005) gehe ich davon aus, dass dieses „Denken mit Tieren“ weit verbreitet und etwas Selbstverständliches ist. In meinem Vortrag untersuche ich das „Denken mit Tieren“ im Kontext von Geschlecht und Sexualität in der öffentlichen Bildungseinrichtung des Zoologischen Gartens. Dabei wird deutlich, dass Zoologische Gärten vermeintlich wilde und natürliche Tiere in einem heteronormativen Rahmen präsentieren und ein Bild von der Tierwelt als eine zweigeschlechtlich strukturierte vermitteln. Das „Denken mit ‘wilden’ Tieren“ in Zoologischen Gärten hat Einfluss auf die Vorstellung und Akzeptanz von Geschlecht und Sexualität in der Gesellschaft. Es trägt dazu bei, bestimmte Geschlechter und Sexualitäten als „natürlich“ zu legitimieren und andere als „unnatürlich“ zu verwerfen. Zu diskutieren ist, ob diese Geschlechterpolitik mit Tieren für queere Anliegen genutzt werden kann, etwa durch die Darstellung von Homo-, Inter- und Transsexualität unter Tieren.

Vortragseinladung: Skadi Loist – Wie queers sind LGBT Filmfestivals

29.11.2009 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Skadi Loist, M.A.
Wie queer sind LGBT Filmfestivals? :
Identitatsbasierte Festivals zwischen Community-Geschichte und theoretischem Anspruch
Mittwoch, 02. Dezember 2009 19ct, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Aus berufenem Munde, nämlich von der Archivarin der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg erfahren wir Mittwoch Fundiertes wie Reflektiertes über derartige Veranstaltungen. Die Referentin zu ihrem Vortrag:

Es gibt inzwischen uber 200 lesbisch-schwule/LGBT/queere Filmfestivals weltweit und einige existieren seit uber 30 Jahren. Viele wurden als schwul(-lesbisch)e Filmfestivals gegrundet mit dem Ziel Sichtbarkeit her- und einen affirmativen Ort fur die Community bereitzustellen. Mit Entwicklung der Queer- Bewegung veranderten sich die Diskussionen von affirmativem zu kritischem Aktivismus und dekonstruktivistischer, identitatskritischer Theoriebildung. Joshua Gamson (1995) beschreibt das Problem der Identitatspolitik von Community- und Bewegungsgeschichte als ein „queer Dilemma“: namlich einerseits fixe Identitatskategorien zu bedienen und fur politische Arbeit zu brauchen und sie gleichzeitig anzuprangern und in Frage zu stellen.

Als spezialisierte, identitatsbasierte Festivals befinden sich LGBT Filmfestivals in genau diesem Dilemma. Die Festivals mussen den Spagat schaffen einer breitgefacherten Community zu dienen: einerseits das gewachsene Publikum, verankert in affirmativer Community-Bildung, zu halten und gleichzeitig die aktivistischen Entwicklungen der Identitatskritik und Ausdifferenzierung ernst zu nehmen. Sie sind so nicht mehr nur klassische Reprasentationsorte fur Schwule und Lesben, sondern sind einem weiteren Spektrum „sexueller deviants“ und nicht-fixierter Identitaten verpflichtet.

In meinem Vortrag gehe ich der Frage nach, wie LGBT Filmfestivals mit den gegensatzlichen Anforderungen an sie, mit dem „queer Dilemma“, umgehen. Basierend auf der Forschung fur mein Dissertationsprojekt werde ich einige historische Entwicklungen von LGBT Filmfestivals anhand von Fallbeispielen deutscher und amerikanischer Festivals – u. a. Frameline: San Francisco Intl. LGBT Film Festival, MIX: New York Queer Experimental Film Festival, NewFest: New York LGBT Film Festival, die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg, das identities. Queer Film Festival in Wien und das uberregionale Verzaubert Queer Film Festival – nachzeichnen. Dabei werde ich auf einzelne Aspekte wie z. B. die Programmgestaltung oder die Organisationsstruktur genauer eingehen.

Vortragseinladung: Svenja Schröder: Feministische Netzkultur

22.11.2009 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Svenja Schröder, M.Sc.
Feministische Netzkultur – Spielwiese oder Kriegsgebiet?
Eine interdisziplinäre Betrachtung einer Netzlandschaft
Mittwoch 25.11.2009, 19:15, Von Melle Park 5 (”Wiwi Bunker”) 0079

Mittwoch behandeln wir mit der virtuellen Vernetzung ein aktuelles Thema, wie immer in ‘queerem Kontext’. Umso bemerkenswerter, wie selten diese Themenbereiche zusammen gedacht werden. Als linkreichen Einstieg in die zu behandelnde (queer)feministische Blogosphäre empfehlen wir Interessierten jenen aus unseren Reihen: I Heart Digital Life

Die Referentin Svenja Schröder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Informatik und angewandte Kognitionswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Sie leitet ihren Vortrag stilecht folgendermaßen ein:

“Das Internet, unendliche Weiten. Wir befinden uns im Jahre 2009. Dies sind die Abenteuer einiger feministischer Blogs, die viele Lichtjahre von der heteronormativen Matrix entfernt unterwegs sind, um feministisch-queere Lebensweisen zu erbloggen, unbekannte Begehrensformen und neue Geschlechteridentitäten. Die feministische Blogger_innen* dringen dabei in Teile der Blogosphäre vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.”

Von den utopischen Visionen der 90er, in denen das Internet als Raum unendlicher Möglichkeiten ersonnen wurde, können wir heute nicht mal mehr träumen. Nicht erst seit der zunehmenden Verschmelzung von Offline- und Online-Identität spielen Geschlecht, Begehren und sogar Körper auch im Internet eine große Rolle. Natürlich wird demzufolge die Netzkultur durch diese Fortpflanzungen der heterosexuellen Matrix in den vermeintlich neutralen Netzraum beeinflusst.

Spielwiese oder Kriegsgebiet? Eine Aufbruchsstimmung in der deutschen Blogosphäre führt seit einiger Zeit zu einer zunehmenden Vernetzung von feministische_n Einzelblogger_innen* und Gemeinschaftsblogs, um der heteronormativ geprägten Blogosphäre eine (queer-)feministische Sichtweise entgegenzuhalten. Dass Frauen* aufgrund aktueller Forschung eher zum Onlinetagebuch in Blogform als zum Themenbloggen neigen, wollen diese Blogs so nicht stehenlassen. Feminismus und queere Lebensweise sind in diesen Blogs sowohl Thema als auch Grundeinstellung.

Wie kommt der Wunsch nach Vernetzung zustande? Was sind gemeinsame oder verschiedene Visionen und Probleme? Wie sieht dieser Teil der Blogosphäre aus und durch welche Netzebenen wird er ergänzt (Twitter, Facebook, etc.)? Der Vortrag wird die queer-feministische Blogosphäre in Deutschland kurz umreißen und dann versuchen, auf verschiedene Aspekte der aktuellen Entwicklungen aus einer interdisziplinären Sichtweise heraus einzugehen. Dabei werden Struktur, Motivationen und Chancen dieses Teils des Internets diskutiert.

Geeks, Freaks & Nerds/Nrrrdz: Hack teh Planet!

Vortrag von Frank Apunkt Schneider: Die Diktatur des “man”

14.11.2009 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Frank Apunkt Schneider (Dipl. Germanist)
18. November 2009
Die Diktatur des >>man<<. Von der Schwierigkeit, in linken deutschen Medien geschlechtsneutral zu sprechen. Bericht aus der weitgehend beschissenen Praxis
Mittwoch, 18. November 2009 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079

Den Österreich-Trend dieser Wochen zukunftsweisend (wie wir nunmal sind) vorausgesehen habend, freuen wir uns auf den passenden Referenten am Mittwoch: Frank Apunkt Schneider ist Mitglied der Wiener KünstlerInnengruppe “monochrom”. Er bezeichnet sich als “unfreier Autor und unfreier Künstler”, sowie als Hausmann in Bamberg (hier ohne Angaben über Freiheitsgrad). Auch wenn bereits diese Informationen ein lohnendes Vortragserlebnis versprechen, folgt noch das Abstract:

“Formulierungen wie ‘man/frau’ und das Binnen-I lehnen wir aus stilistischen und Ästhetischen Gründen ab”. Wer in linken deutschen Medien in einer nicht-ausschließlich männlichen Form schreiben möchte, kennt diesen Satz, der scheinbar keiner weiteren Erklärung bedarf. Welche stilistischen und Ästhetischen Essentials ihm eigentlichen zugrunde liegen, wird in der Regel nicht gesagt. Frank Apunkt Schneider versteht sich als Feminist und publiziert regelmäßig in Deutschland und Österreich. Er berichtet aus seinen eigenen diesbezüglichen Erfahrungen, und stellt Vermutungen an, warum deutsche Medien mit geschlechtsneutralen Formen ein Problem haben, Österreichische hingegen nicht.

Kein Vortrag 11.11.

09.11.2009 Von: W. Kategorie: Vortragsreihe

Wie Ihr vielleicht anderen Quellen entnommen haben werdet, fällt die Vorlesung am Mittowoch (11.11.2009) aus.

Am übernächsten Mittwoch, dem 18.11.2009 freuen wir uns, Euch zu Frank Apunkt Schneiders (Dipl.Germanist, unfreier Autor, KünsterInnen[sic] Gruppe monochrom) Vortrag einladen zu dürfen: “Die Diktatur des >>man<<. Von der Schwierigkeit, in linken deutschen Medien geschlechtsneutral zu sprechen. Bericht aus der weitgehend beschissenen Praxis”.

Wem das zuviel queerfreie Zeit ist, sei auf unsere Radiosendung am 16.11., unseren Podcast, unseren Sammelband und unsere Textlinks verwiesen.

Mittwoch: Bridge Markland

01.11.2009 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Bridge Markland
Mein Leben und meine Verwandlungen
Mittwoch 04.11.2009, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Betrachtet Euch hiermit als herzlich eingeladen zum Vortrag im Rahmen unserer Vortragsreihe “Jenseits der Geschlechtergrenzen”. Zu Gast ist die Berliner Tanz-Theater-Performance-Lebens-Künstlerin Bridge Markland, die uns einen Anekdoten- und Videobeispiel-gespickten Vortrag über ihre Tätigkeit hält. Wir erwarten ein extrem unterhaltsames, wie erkenntnisreiches Erlebnis. Die Künstlerin zu ihrem Vortrag:

“In meinem Vortrag berichte ich auf lebhafte und unwissenschaftliche Weise aus meinem Leben und meiner Praxis als darstellende Künstlerin. Wie verschiedene Recherchen, Erlebnisse und Anekdoten zu entscheidenden Performances führten. In meinem Werk setze ich mich vermehrt mit Transgender Verwandlungen und klassischer deutscher Literatur in Wiederspiegelung von Popmusik auseinander. Ich zeige Ausschnitte aus meiner berühmtesten Verwandlungsperformance live im Vortragsaal und berichte zwischendurch von deren Entstehungsgeschichte. Im Anschluss an den Votrag können Fragen gestellt werden

Programmheft für das Wintersemester online

31.10.2009 Von: Kathrin Ganz Kategorie: Vortragsreihe

Das Wintersemester hat schon wieder angefangen und die Eröffnungssitzung sowie der erste Vortrag von Katerina Kolarova liegen bereits hinter uns. Wir reichen etwas verspätet unser Programmheft für das Wintersemester 2009/2010 in der PDF Version (3,5 MB) mit kleinen Texten zu allen Vorträgen nach. Eine Übersicht aller Vorträge findet ihr hier. Demnächst gibt es auch wieder neue Podcasts sowie die Ankündigungen der wöchentlichen Vorträge und unserer Radiotermine.

Jenseits der Geschlechtergrenzen im Wintersemester 2009/2010

17.07.2009 Von: Kathrin Ganz Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Zum Semesterabschluss präsentieren wir euch eine Vorschau auf unser Vortragsprogramm für den kommenden Winter. Es wird dieses mal ziemlich kulturell, aber seht selbst! Wer in den Sommermonaten nicht genug von uns bekommt, sollte die Augen und vor allem Ohren aufhalten, denn bald schon startet unser Podcast mit Aufzeichnungen aus den letzten Semestern “Jenseits der Geschlechtergrenzen”.

21. Oktober
Vorstellung der AG Queer Studies und des Semesterprogramms
AG Queer Studies, Uni Hamburg

28. Oktober
Queer Future desires the Crip. Questioning the debate on the ‚right to die’ from the perspective of queer and disability theory.
Katerina Kolarova, Prag/Konstanz, Ph.D., Junior Professorin für Cultural Studies am Department of Gender Studies der Charles Universität in Prag, Junior Fellow am Exzellenzcluster der Universität Konstanz

04. November
Bridge Markland – mein Leben und meine Verwandlungen. Ein Vortrag mit Performance Beispielen.
Bridge Markland, Berlin, Tanz-Theater-Performance-Künstlerin

11. November
Andere Sichtbarkeiten? Queering Hip Hop zwischen Repräsentation und Aneignung *
Katharina Morawek, Wien, Künstlerin, Lehrbeauftragte am Institut für das künstlerische Lehramt an der Akademie der bildenden Künste Wien

18. November
Die Diktatur des >>man<<. Von der Schwierigkeit, in linken deutschen Medien geschlechtsneutral zu sprechen. Bericht aus der weitgehend beschissenen Praxis
Frank Apunkt Schneider, Hamburg, Dipl. Germ., lebt zurzeit als unfreier Autor, unfreier Künstler und Hausmann in Bamberg, Mitglied der KünstlerInnengruppe monochrom

25. November
Feministische Netzkultur – Spielwiese oder Kriegsgebiet? – Eine interdisziplinäre Betrachtung einer Netzlandschaft
Svenja Schröder, M.Sc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Informatik und angewandte Kognitionswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen (Arbeitsschwerpunkte: Netzkultur und Web 2.0)

02. Dezember
Wie queer sind LGBT Filmfestivals? Identitätsbasierte Festivals zwischen Community-Geschichte und theoretischem Anspruch
Skadi Loist, Hamburg, MA, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien und Kommunikation der Universität Hamburg und Archivarin der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg

09. Dezember
Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten
Kirsten Smilla Ebeling, Oldenburg, Professorin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften, Forschungsgebiete: Gender Studies, Gender & Science Studies, Animal Studies, Studium der Biologie an der Universität Hamburg

16. Dezember
Possen des Performativen, Theater, Aktivismus und queere Politiken
Gini Müller, Wien, Theaterwissenschaftlerin, Performancekünstlerin und Dramaturgin

06. Januar
Sexualität am Ende der Kindheit. Aufführung unterschiedlicher Begehrensformen
Prof. Dr. Anja Tervooren, Hamburg, Juniorprofessorin am Fachbereich Erziehungswissenschaften, Universität Hamburg

13. Januar
Geschlechterstilisierungen inhaftierter ‘Ter-roristInnen’: Diskursive Widerstandspraxen?
Dominique Grisard, Basel, Dr. des., Wissenschaftliche Assistentin am Zentrum Gender Studies, Universität Basel. Arbeitsschwerpunkte u.a. Kriminalität & Strafvollzug, ‚Linksterrorismus’, Diskurstheorie, Geschlecht & Popkultur

20. Januar
Visual aspects of queer festivals in ex Yugoslavia
Sanja Kajnic, Budapest, M.A., PhD Student des Gender Department der Central European University in Budapest

27. Januar
“Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigung”: Film und anschließende Diskussion
Mirjam Mirwald, Berlin, Dipl. Rehabilitationspädagogin, arbeitet zur Zeit bei ambulante Dienste Berlin, und Danilo Vetter, Berlin, Student der Gender Studies und Bibliothekswissenschaften, Humboldt Universität Berlin

03. Februar
Neuronen, Mesonen und Matronen – Die Götter im Nacken des Unbewussten. Überschminkungen der Lebenswahrnehmungen: Willensfreiheit als Verwischung in der Bran-Spin-Zeit-Unendlichkeit. Kurz: Die Bedeutung des Paralellwelt-Seins
Blessless Mahoney, Dekanin der Eberhardt-Anbau-Scheibenschwenkpflug-Universität, Brake an der Weser & Didine van der Platenvlotbrug, Pröpstin der Elsa-Sophia-von-Kamphoevener-Fernuniversität, Katzen-Ellenbogen