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	<title>AG Queer Studies</title>
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	<description>... jenseits der Geschlechtergrenzen</description>
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		<title>Vortragseinladung 2012-02-01: Blessless/Didine</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 16:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[subkultur]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Didine van der Platenvlotbrug, Blessless Mahoney
Authentizität vs. Karaoke - Mehr kontrafaktisches Unwissen für eine neue, sanskritische Kultur des hekubatischen Missverstehens. Oder: Der Weg ist der Weg!
Mittwoch 01.02.2012, 19:15, Von Melle Park 6 ("Philturm") Hörsaal F
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Didine van der Platenvlotbrug, Blessless Mahoney<br />
Authentizität vs. Karaoke &#8211; Mehr kontrafaktisches Unwissen für eine neue, sanskritische Kultur des hekubatischen Missverstehens. Oder: Der Weg ist der Weg!<br />
<strong>Mittwoch 01.02.2012, 19:15, Von Melle Park 6 (&#8220;Philturm&#8221;) Hörsaal F</strong></p>
<p style="text-align: center;">ACHTUNG:<br />
Abweichend von der restlichen Vorlesungsreihe findet dieser Vortrag in <em>Phil F</em> statt.</p>
<p>Didine van der Platenvlotbrug, Pröpstin der Elsa-Sophia-von-Kamphoevener-Fernuniversität, Katzen-Ellenbogen &amp; Blessless Mahoney, Dekanin der Eberhardt-Anbau-Scheibenschwenkpflug-Universität, Brake an der Weser präsentieren uns zum Abschluß des Wintersemesters ein weiteres mal ihre bahnbrechenden Erkenntnisse.</p>
<blockquote><p>Diesmal geht es kämpferisch, ja emanzipatorisch zu, wenn die beiden Professorinnen der Beredsamkeit ihre zärtlich explorierten Wissenswattebäusche zu handlichen Gehwegplatten formen und trittsicher, schrittfrisch forschen Schrittes voranschreiten ins Walhalla des Zen, um die siebenköpfige Amygdala der Erkenntnis zu melken. Das geneigte Auditorium kann am Ende einen Tunnel von Licht sehen und die zersplitterten Realitäten werden neu und wieder zusammengesetzt, denn wir forcieren gemeinsam die Emergenz des Queeren</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1883&amp;md5=38ce50be05cb18e57d6915febc36ddd5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vortragseinladung 2012-01-25: Intersex</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 17:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
		<category><![CDATA[diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Intersexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Michaela
Umgang von Medizin und Gesellschaft mit intersexuellen Menschen
 Mittwoch 25.01.2012, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079

Michaela ist Ärztin aus Halle und referiert zu folgendem Thema:
Intersexualität mag inzwischen mehr Menschen theoretisch bekannt sein, verbessert hat sich der Umgang mit den Betroffenen bis heute wenig. Auch heute noch übt die Medizin in "fortschrittlichen" Ländern ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michaela<br />
Umgang von Medizin und Gesellschaft mit intersexuellen Menschen<br />
<strong> Mittwoch 25.01.2012, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</strong></p>
<p>Michaela ist Ärztin aus Halle und referiert zu folgendem Thema:</p>
<blockquote><p>Intersexualität mag inzwischen mehr Menschen theoretisch bekannt sein, verbessert hat sich der Umgang mit den Betroffenen bis heute wenig. Auch heute noch übt die Medizin in &#8220;fortschrittlichen&#8221; Ländern mit Skalpellen und anderen Instrumenten Gewalt gegen intersexuelle Menschen aus, sobald sie ihrer habhaft werden kann. Diese Behandlungen ohne medizinische Notwendigkeit dienen nicht dem Kindswohl, sondern mutmaßlichen oder auch nur eingebildeten Bedürfnissen nicht-intersexueller Menschen. Die lebenslangen Folgen für die Betroffenen können unter anderem Schmerzen, Verlust der sexueller Empfindungsfähigkeit, und schwere körperliche Schäden beinhalten; erschwerend tritt eine Traumatisierung ein, besonders wenn Betroffenen gegenüber geschwiegen oder gelogen wird, was jahrzehntelang als &#8220;Standard&#8221; galt.</p>
<p>Ungeachtet des Ausmaßes an Menschenrechtsverletzungen, wie es ein erheblicher Anteil der Betroffenen erlitten hat, erschrecken auch die Zahlen derer, die vermeintlich &#8220;glimpflich&#8221; davon gekommen sind, zumal sich viele anscheinend nicht der Zusammenhänge bewußt sind; sie neigen dazu, die Ursache für körperliche und seelische Probleme bei sich und ihrem angeborenen So-Sein zu suchen, statt bei den Tätern im Medizinsystem. Intersexualität wurde von Gesellschaftswissenschaftlern und politischen Organisationen anderer Zusammenhängen zwar entdeckt und angeführt, aber statt sich mit den Zwittern gegen die Zwangsoperationen und -behandlungen zu solidarisieren, ging es um die Interessen anderer Gruppen, bisweilen wurden sogar &#8220;Mittäter&#8221; als &#8220;Experten&#8221; herangezogen.</p>
<p>Da ja intersexuelle Menschen gar nicht so selten sind, kommen sie auch in lesbischen oder &#8220;queren&#8221; Zusammenhängen vor; der tatsächliche Umgang mit ihnen sollte an Offenheit und Akzeptanz gewinnen.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1879&amp;md5=8b7d839addbbf4239a6f4cc0bad343e5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Pressemittelung zur Frauen* Vollversammlung</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/pressemittelung-zur-frauen-vv/</link>
		<comments>http://agqueerstudies.de/pressemittelung-zur-frauen-vv/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 18:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Do. Gerbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir dokumentieren eine Pressemitteilung vom 18.01.2012: 

Unipräsidium der Uni Hamburg erschwert Frauenvollversammlung
 
Vor drei Jahren wurde das teilautonome Referat, in dem sich Frauen organisiert haben, vom AStA abgeschafft. Nun haben sich Frauen an der Uni Hamburg erneut organisiert. Sie fordern die Wiedereinrichtung eines teilautonomen Referats für Frauen. Ein Raum für die Organisation von Frauen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir dokumentieren eine Pressemitteilung vom 18.01.2012: </p>
<blockquote><p><strong>Unipräsidium der Uni Hamburg erschwert Frauenvollversammlung</strong></p>
<p>Vor drei Jahren wurde das teilautonome Referat, in dem sich Frauen organisiert haben, vom AStA abgeschafft. Nun haben sich Frauen an der Uni Hamburg erneut organisiert. Sie fordern die Wiedereinrichtung eines teilautonomen Referats für Frauen. Ein Raum für die Organisation von Frauen ist dringend notwendig.</p>
<p>Einen weiteren Beweis liefert das Vorgehen des Unipräsidiums. Dieses wurde vom Präsidium des Studierendenparlaments (Stupa) aufgefordert, den Aufruf zu einer studentischen Frauenvollversammlung über das uniinterne, Onlinenetzwerk Stine zu verschicken. Mit Stine werden alle Studierenden der Uni erreicht. Vor vier Woche veröffentlichte das Stupa-Präsidium den Aufruf. Zwei Tage vor dem Zeitpunkt der Frauenvollversammlung schickte das Unipräsidium erst auf Nachfrage die Ablehnung. Die Einladung könne nicht über Stine verschickt werden, teilte das Unipräsidium mit. Der Grund sei, einzelnen Gruppe könne die Verschickung nicht ermöglicht werden, da es sonst zu viele Stine-Mitteilungen geben könnte.</p>
<p>Frauen sind nicht irgendeine Gruppe. Frauen sind täglich Diskriminierung ausgesetzt, auch an der Uni Hamburg. „Die Ablehnung des Unipräsidiums ist Ausdruck der frauen*diskriminierenden Gesellschaftsstruktur.“, sagte eine Aktive. Räume für die Organisation von Frauen müssen ermöglicht und nicht bekämpft werden. „Wir fordern das Unipräsidium auf, den Aufruf umgehend zu verschicken.“, ergänzt eine andere Aktive. Die Mobilisierung zur Vollversammlung wird mit der Ablehnung ein weiteres Mal extrem erschwert. Das Unipräsidium verleugnet mit der Begründung, die herrschende Ungleichheit zwischen Männern und Frauen. Diese muss aber Infrage gestellt und bekämpft werden. Dafür brauch es dringend ein teilautonomes Referat für Frauen in der Verfassten Studierendenschaft. Durch diese Ablehnung lassen sich die Aktiven nicht aufhalten, am Donnerstag, 19.1.2012, wird im Anna-Siemsens-Hörsaal (VMP8) um 14.00Uhr eine uniweite, studentische Frauenvollversammlung stattfinden.</p></blockquote>
<p>Für Nachfragen stellen wir gerne einen Kontakt her.</p>
<p>Für Nachfragen:</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1857&amp;md5=d402f11be782e702e6a8b0298196fb8b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortragseinladung 2012-01-18: Verkörperte Intelligenz</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-2012-01-18-verkorperte-intelligenz/</link>
		<comments>http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-2012-01-18-verkorperte-intelligenz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
		<category><![CDATA[diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[körper]]></category>
		<category><![CDATA[subkultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://agqueerstudies.de/?p=1855</guid>
		<description><![CDATA[Claude Draude, Thorsten Kluß
Unmögliche Körper? Von der Hülle des Denkens zur verkörperten Intelligenz. Ein Paradigmenwechsel
Mittwoch 18.01.2012, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Claude Draude, Thorsten Kluß<br />
Unmögliche Körper? Von der Hülle des Denkens zur verkörperten Intelligenz. Ein Paradigmenwechsel<br />
<strong>Mittwoch 18.01.2012, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</strong></p>
<p>Da der Körper viel zu wichtig ist, ihn den Biologist*innen oder Binariäten zu überlassen, freuen auf den Vortrag von Claude Draude (M.A. der Kulturwissenschaft, Arbeitsgruppe Soziotechnische Systemgestaltung) und Thorsten Kloß (Dipl.Psychologe mit Schwerpunkt Kogitive Neurowissenschaft, Institut für Hinrforschung), vom FB Informatik der Universität Bremen. Sie referieren zu folgendem:</p>
<blockquote><p>Die Informatik scheint auf den ersten Blick kein Wissenschaftsfeld zu sein, in dem der Körper eine besondere Rolle spielt. Dies gilt im besonderen für das Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Deren Anfänge waren von Zukunftsvisionen geprägt, die die Unsterblichkeit des Geistes und die Überwindung des biologischen Lebens vorhersagten. Dem cartesianischen Paradigma der Körper-Geist-Trennung folgend, spielte der menschliche Körper eine untergeordnete Rolle und wurde allenfalls als Trägermaterial für Informationen verstanden, die zu intelligentem Verhalten führen sollten. Zeitgleich zum Körperboom in den Kulturwissenschaften ist Embodiment heute jedoch ein wichtiger Begriff, wenn es um neue intelligente Systeme, assistive Technologien und soziale Roboter geht. In unserem Vortrag gehen wir der Frage nach, was es bedeutet, wenn nun Körper in Bereiche der Wissenschaft einziehen, die lange Zeit nur den reinen Geist und die abstrakte Mathematik von eben jeder Körperlichkeit abtrennten. Hierzu bringen wir Geschlechterforschung und Kognitionswissenschaft miteinander in Dialog und diskutieren, ob diese Körperkonzepte tatsächlich einen Paradigmenwechsel in der Forschung oder lediglich die Rückkehr zum Determinismus der Biologismen unter veränderten Vorzeichen darstellen. Anhand von Beispielen und Verfahren aus der angewandten Künstlichen Intelligenz fragen wir nach Praktiken der Re- und Dekonstruktion heteronormativer Geschlechterkörper im Labor.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1855&amp;md5=1d18ba240a3770fbec66c57b47591a1e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortragseinladung 2012-01-11: SexarbeiterInnen (+DGS)</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-2012-01-11-sexarbeiterinnen-dgs/</link>
		<comments>http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-2012-01-11-sexarbeiterinnen-dgs/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 21:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
		<category><![CDATA[bilder]]></category>
		<category><![CDATA[diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[sexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Gudrun Greb, Kathrin Schrader (ragazza e.V. Hamburg)
"Die Würde ist unantastbar und das ist auch so"
Vom Überlebenskampf und alltäglichen Grenzverletzungen Drogengebrauchender SexarbeiterInnen
Mittwoch 11.01.2012, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079

Der Vortrag wird in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt; weitersagen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gudrun Greb, Kathrin Schrader (<a href="http://www.ragazza-hamburg.de/">ragazza e.V. Hamburg</a>)<br />
&#8220;Die Würde ist unantastbar und das ist auch so&#8221;<br />
Vom Überlebenskampf und alltäglichen Grenzverletzungen Drogengebrauchender SexarbeiterInnen<br />
<strong> Mittwoch 11.01.2012, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</strong></p>
<p><em>Der Vortrag wird in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt; weitersagen</em></p>
<p>Ragazza ist eine niedrigschwellige und akzeptierende Kontakt- und Anlaufstelle  mit einem integrierten Gesundheitsraum/Konsumraum und bietet Hilfen für Frauen, die Drogen konsumieren und der Prostitution nachgehen. Mehr Informationen auf <a href="http://www.ragazza-hamburg.de/">http://www.ragazza-hamburg.de/</a></p>
<p>Für diesen Verein haben wir Mittwoch deren Geschäftsführerin Gudrun Greb und Kathrin Schrader, Promovendin an der Technischen Universität<br />
Hamburg-Harburg zum Thema Handlungsfähigkeit zu Gast, über Folgendes zu referieren:</p>
<p>In ganz unterschiedlicher Weise erzählen Drogengebrauchende Sexarbeiterinnen von ihrer persönlichen &#8220;Abhärtung&#8221;, die es ihnen ermöglicht, überleben zu können. Entweder sie sehen sich als &#8220;Härtefall&#8221; oder sie negieren existentielle Bedürfnisse, um den Schmerz und die Verletzung nicht spüren zu müssen. Der Konsum von Drogen wird offensichtlich als die einzige zuverlässige Hilfe und Unterstützung wahrgenommen, um den Schmerz und die erlebten Traumata zu bewältigen, weil kein Auffangnetz existiert. &#8220;Drogenprostituierte&#8221; sind als Junkiehuren, Abhängige, Kranke und Krankheit verbreitende, unprofessionell arbeitende Prostituierte stigmatisiert. Die Stigmata verschränken sich mit einer restriktiven und punitiven Struktur. Das hat eine verheerende Wirkung auf Drogengebrauchende Sexarbeiterinnen, sie werden kriminalisiert und sind nicht mehr als handlungsfähige Subjekte erkennbar. Inwieweit diese Zuschreibungen und Bilder ihrem Alltag und Selbstverständnis entsprechen, welche Auswirkung die repressive Politik in Hamburg auf Drogengebrauchende Sexarbeiterinnen hat, wird im Vortrag diskutiert.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1853&amp;md5=ac46185a5f449e72b52ca81310846d85" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Smilla Ebeling: Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/smilla-ebeling-geschlechterpolitik-in-zoologischen-garten/</link>
		<comments>http://agqueerstudies.de/smilla-ebeling-geschlechterpolitik-in-zoologischen-garten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 16:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[biologie]]></category>
		<category><![CDATA[naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund einer Materialverknappung posten wir neue Podcasts derzeit nicht so häufig wie gewohnt. Kurz vor Jahresende gibt es jetzt doch noch neuen Stoff in Form eines Vortrages aus dem Jahr 2009, der sich mit der "Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten" beschäftigt. Die Biologin und Naturwissenschaftsforscherin Smilla Ebeling hatte zu diesem Zeitpunkt eine Juniorprofessur für "Gender, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Aufgrund einer Materialverknappung posten wir neue Podcasts derzeit nicht so häufig wie gewohnt. Kurz vor Jahresende gibt es jetzt doch noch neuen Stoff in Form eines Vortrages aus dem Jahr 2009, der sich mit der &#8220;Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten&#8221; beschäftigt. Die Biologin und Naturwissenschaftsforscherin Smilla Ebeling hatte zu diesem Zeitpunkt eine Juniorprofessur für &#8220;Gender, Bio-Technologien und Gesellschaft: Körperdiskurse und Geschlechterkonstruktionen&#8221; an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg inne. Heute ist sie Geschäftsführerin des queeren <a href="http://cafemunck.de/">Café Munck</a>, das dieses Jahr in Hamburg eröffnet wurde und das wir euch genauso empfehlen wie den Vortrag!</p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/ebeling_2009.mp3">Download</a> (mp3 43,2 MB 44:58 Min)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />
<small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small></p>
<blockquote><p>Zahlreiche Beispiele aus dem Alltagsleben (wie etwa Kosenamen, Redewendungen, Literatur, Filme, Grußkarten und Werbung) zeigen, dass Menschen Tiere verwenden, um über sich und Gesellschaft nachzudenken und um sich auszudrücken. In Anlehnung an Daston &#038; Mitman (2005) gehe ich davon aus, dass dieses „Denken mit Tieren“ weit verbreitet und etwas Selbstverständliches ist. In meinem Vortrag untersuche ich das „Denken mit Tieren“ im Kontext von Geschlecht und Sexualität in der öffentlichen Bildungseinrichtung des Zoologischen Gartens. Dabei wird deutlich, dass Zoologische Gärten vermeintlich wilde und natürliche Tiere in einem heteronormativen Rahmen präsentieren und ein Bild von der Tierwelt als eine zweigeschlechtlich strukturierte vermitteln. Das „Denken mit ‘wilden’ Tieren“ in Zoologischen Gärten hat Einfluss auf die Vorstellung und Akzeptanz von Geschlecht und Sexualität in der Gesellschaft. Es trägt dazu bei, bestimmte Geschlechter und Sexualitäten als „natürlich“ zu legitimieren und andere als „unnatürlich“ zu verwerfen. Zu diskutieren ist, ob diese Geschlechterpolitik mit Tieren für queere Anliegen genutzt werden kann, etwa durch die Darstellung von Homo-, Inter- und Transsexualität unter Tieren.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1850&amp;md5=bcaf3515eb7ee7fa0f550a8ff06340b7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Uniweite, studentische Frauen*vollversammlung am 19. Januar 2012</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/uniweite-studentische-frauenvollversammlung-am-19-januar-2012/</link>
		<comments>http://agqueerstudies.de/uniweite-studentische-frauenvollversammlung-am-19-januar-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 15:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aktivitäten für die Wiedereinrichtung eines Frauen*referates an der Uni Hamburg gehen auch im nächsten Jahr weiter. Am 19. Januar wird eine studentische Frauen*vollversammlung im Anna-Siemsen-Hörsaal (VMP 8) stattfinden. Bitte beachtet auch den Hinweis ganz zum Schluss, wenn ihr fürchtet, aufgrund von Anwesenheitsregeln nicht zur VV kommen zu können. Nachfolgend der Aufruf: 

Machst Du ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aktivitäten für die Wiedereinrichtung eines Frauen*referates an der Uni Hamburg gehen auch im nächsten Jahr weiter. Am 19. Januar wird eine studentische Frauen*vollversammlung im Anna-Siemsen-Hörsaal (VMP 8) stattfinden. Bitte beachtet auch den Hinweis ganz zum Schluss, wenn ihr fürchtet, aufgrund von Anwesenheitsregeln nicht zur VV kommen zu können. Nachfolgend der Aufruf: </p>
<blockquote><p>Machst Du Dir häufiger Gedanken darüber, ob Deine Kleidung zu aufreizend ist?<br />
Hast Du auch schon auf einen Beitrag von Dir im Seminar den Kommentar &#8220;Typisch Frau!&#8221; gehört?<br />
Hast Du mehr männliche Lehrende als weibliche Lehrende in Deinen Lehrveranstaltungen? Bist Du schon mal gefragt worden, ob du Tutorin werden willst?<br />
Sind in Deinem Seminar mehr Frauen als Männer, und trotzdem scheint die Diskussion männlich dominiert?<br />
Wirst du aufgrund deines &#8220;Genders&#8221; bevorzugt, weil du ja &#8220;nur&#8221; eine Frau* bist?<br />
Stimmst Du Dein Studium jetzt schon auf die Familienplanung ab?<br />
Bist Du mit alle dem alleine? Wir meinen, nein.</p>
<p>Auch heute noch sind wir von einer Gleichbehandlung sehr weit entfernt. Mit der strukturellen Diskriminierung wollen wir uns auseinandersetzen und dagegen etwas unternehmen. Dafür gilt es, sich zusammenzuschließen.<br />
Dazu laden wir ein: uniweite, studentische Frauen*vollversammlung am <strong>19.01.2012, 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Anna-Siemens-Hörsaal (VMP 8)</strong><br />
Menschen, die aufgrund ihrer weiblichen Geschlechtszuschreibung diskriminiert werden, sind herzlich willkommen.</p>
<p>Vorgeschlagene Tagesordnung:<br />
- Warum ist eingeladen worden?<br />
- Selbstorganisation von Frauen*? Vorstellung möglicher Organisationsformen von Frauen*<br />
- Diskussion<br />
- Weiteres Vorgehen</p>
<p>Offene Projektgruppe Frauen*referat i.A.<br />
Frauen*AG i.A.<br />
Referat für Gleichstellung Antidiskriminierung und Internationales i.A.</p>
<p>Hinweis: Dir sollten aus der Teilnahme an der Frauen*vollversammlung keine Nachtteile entstehen. Zur der Frauen*vollversammlung wird offiziell eingeladen. Sprich mit Deinen Lehrenden, sonst komm zu uns und wir suchen gemeinsam nach einer Lösung.</p></blockquote>
<p>￼￼￼</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1845&amp;md5=ecc92960ef2ec572a9cc9d6343054933" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vortragseinladung 2011-12-14: Ableism (schriftgemittelt)</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 19:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
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		<description><![CDATA[Rebecca Maskos
"Bist DU behindert oder was" : Behinderung, Ableism und souveräne Bürger_innen
Mittwoch 14.12.2011, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079
Bei dem Vortrag werden Schriftmittler*innen anwesend sein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rebecca Maskos<br />
&#8220;Bist DU behindert oder was&#8221; : Behinderung, Ableism und souveräne Bürger_innen<br />
<strong>Mittwoch 14.12.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Bei dem Vortrag werden Schriftmittler*innen anwesend sein</em></p>
<p>Aus Berlin kommt die Diplompsychologin und Journalistin Rebecca Maskos. Sie referiert zu folgendem:</p>
<p>Auf den Schulhöfen gilt &#8220;behindert&#8221; als Beleidigung, während im Bundestag ein Minister im Rollstuhl die bundesdeutschen Finanzen verwaltet. Im Fernsehen helfen zur besten Sendezeit Schauspieler_innen mit Trisomie 21 bei der Lösung von Kriminalfällen, während Pharmafirmen einen Test zur frühen Diagnose von Trisomie 21 auf dem Markt bringen, der bald noch effektiver das Leben von Menschen mit Lernschwierigkeiten verhindern wird. Wir leben in widersprüchlichen Zeiten. Behinderte Menschen sind gleichberechtigte Bürger_innen mit Rechten und Pflichten, das hat die Behindertenbewegung erkämpft. Trotzdem ist Behinderung immer noch ein Katastrophenszenario für sich als nichtbehindert verstehende Bürger_innen, das im Ruf nach pränataler Verhinderung und Sterbehilfe mündet. Behinderung scheint an etwas Fundamentalem zu rütteln, scheint die Identität und Integrität von Menschen mit vermeintlich intaktem Körper derart zu bedrohen, dass sie Verunsicherung und Angst auslöst. Woher könnte diese Angst kommen, welche Formen nimmt ihre Abwehr an, und was hat das mit einer Gesellschaft zu tun, in der der Körper zentraler Ort von Verwertung und Konkurrenz ist? Die Disability Studies und Aspekte der politischen Ökonomie geben Hinweise auf diese Fragen, denen ich in meinem Vortrag nachgehen möchte.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1841&amp;md5=af2b451cf5001521231dad1cce457940" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Aktion: Eine postkoloniale Begehung der Lettow-Vorbeck-Kaserne in 14 Szenen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 03:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bertoldscharf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir möchten gerne auf folgende Aktion aufmerksam machen. Ergänzend weisen wir noch auf diesen Blogbeitrag des Braunen Mobs zu dem Thema hin. Aber nun die

E I N L A D U N G

Kasernenechos: Widerstand und Widerhall
eine postkoloniale Begehung der Lettow-Vorbeck-Kaserne in 14 Szenen

Freitag 9.12.2011 um 11 Uhr
Wilsonstr. 64-68
Hamburg-Jenfeld
U1 Wandsbek-Markt
Bus 162 oder 262 bis Haltestelle ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir möchten gerne auf folgende Aktion aufmerksam machen. Ergänzend weisen wir noch auf <a href="http://blog.derbraunemob.info/2011/12/07/hamburg-verweigert-sich-rassismusfreier-offentlichkeit/">diesen</a> Blogbeitrag des Braunen Mobs zu dem Thema hin. Aber nun die</p>
<p>E I N L A D U N G</p>
<p>Kasernenechos: Widerstand und Widerhall<br />
eine postkoloniale Begehung der Lettow-Vorbeck-Kaserne in 14 Szenen</p>
<p>Freitag 9.12.2011 um 11 Uhr<br />
Wilsonstr. 64-68<br />
Hamburg-Jenfeld<br />
U1 Wandsbek-Markt<br />
Bus 162 oder 262 bis Haltestelle Kuehnstraße (Ost)</p>
<p>Am Freitag, 9.12.2011 werden Tansanierinnen und Tansanier in aller Welt den 50. Jahrestag der Unabhängigkeit ihres Landes begehen. </p>
<p>Hamburg ist seit 2010 Städtepartner von Tansanias größter Stadt Dar es Salaam. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus in Ostafrika ist im offiziellen Programm der Städtepartnerschaft nicht vorgesehen. Ebenso wird der anhaltende Widerstand der einheimischen Bevölkerung gegen das koloniale Unrecht in Hamburg nicht erinnert. </p>
<p>Im Gegenteil: trotz jahrelanger öffentlicher Kritik schicken sich die Stadt Hamburg und der Bezirk Wandsbek aktuell an, mit NS-Kolonialdenkmälern einen sog. „Tansania-Park“ oder „Geschichtsgarten Deutschland &#8211; Tansania“ am Rande der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne im Stadtteil Jenfeld zu inszenieren. Als Grundlage hierfür dient ein eurozentrisches und unwissenschaftliches Tafeltext-Exposé. </p>
<p>Ausgerechnet dort, wo die Nationalsozialisten die gewaltsame Kolonialisierung „Deutsch-Ostafrikas“ zelebrierten und Propaganda machten für die „Rückgewinnung“ der Kolonien, will Hamburg nun einen symbolischen Ort für die viel beschworene “Städtepartnerschaft auf Augenhöhe“ mit Dar es Salaam schaffen. Dort, wo die kolonialbegeisterten &#8220;Traditionsverbände&#8221; und ihre Jugendorganisationen bis heute ungestört Kolonialkrieger mit Ritualen ehren, soll die leidvoll “geteilte” Geschichte beider Städte und Länder unkritisch präsentiert werden.</p>
<p>Gegen das geschichtsklitternde Projekt des sog. „Tansania-Parks“ und die weißen Flecken der Erinnerung in unserer Stadt wollen wir Zeichen setzen! </p>
<p>Wir fordern die Schaffung eines postkolonialen Lern- und Gedenkorts, an dem der reichsdeutsche Kolonialismus und der NS-Kolonialrevisionismus konsequent aufgearbeitet, seiner zahlreichen afrikanischen Opfer gedacht und der antikoloniale Widerstand gewürdigt wird.</p>
<p>Zum Unabhängigkeitstag Tansanias laden wir zu einer Performance auf dem Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne in Jenfeld ein. Menschen aus Tansania und Deutschland werden gemeinsam mit performativen Mis-en-Scènes den NS-Kolonialdenkmälern zu Leibe rücken. </p>
<p>Initiative freedom roads!<br />
info@freedom-roads.de</p>
<p>Der Arbeitskreis Hamburg Postkolonial, unterstützt vom Eine Welt Netzwerk Hamburg, hat Forderungen an die Politik aufgestellt. Diese findet sich <a href="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2011/12/PMKasernenechos.pdf">hier</a> auf der Webseite des Braunen Mobs, ebenso einen Lageplan vom Kasernengelände mit den NS-Denkmälern. </p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1832&amp;md5=bcc1360512e43fbdf98f7019a4eec5de" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vortragseinladung 2011-12-07: Klinefelter</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/1828/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 20:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
		<category><![CDATA[biologie]]></category>
		<category><![CDATA[diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Intersexualität]]></category>
		<category><![CDATA[körper]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Ralf Johnki, Andrea Engelken
Aus der Welt des Klinefelters – XXY...ungelöst???
Mittwoch 07.12.2011, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ralf Johnki, Andrea Engelken<br />
Aus der Welt des Klinefelters – XXY&#8230;ungelöst???<br />
<strong>Mittwoch 07.12.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</strong></p>
<p>Am Mittwoch referieren Ralf Johnki aus Krefeld und Andrea Engelken aus Hamburg zum Thema Klinefelter. Sie sind vorsitzende der Deutschen Klinefelter-Syndrom Vereinigung.</p>
<blockquote><p>Die genaue Ursache des Klinefelter-Syndroms wurde in den 50er Jahren gefunden: Ein zusätzliches X-Chromosom in den Zellkernen. Männer mit klassischem Klinefelter-Syndrom haben ein zusätzliches X-Chromosom, sodass sich der Chromosomensatz 47,XXY ergibt. Neben der klassischen Form gibt es auch Mosaik- und Sonderformen. Die Frage nach den typischen Merkmalen für das Klinefelter-Syndrom lässt sich nicht allgemeingültig beantworten; charakteristisch sind jedoch, für alle Betroffenen gemeinsam, die kleinen Hoden.</p>
<p>In unserem Beitrag berichten wir von der Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit über das Klinefelter-Syndrom. Wir informieren Ärzte, Geburtshelfer und Pädagogen, Logopäden und nicht zuletzt betroffenen Männer, Lebenspartner, werdende Eltern und Jugendliche, die mit der Diagnose konfrontiert worden sind, und bieten emotionale und psychische Hilfe an bei der Klärung der Fragen zum Klinefelter-Syndrom. In Deutschland ist jeder 500. Junge, der geboren wird, davon betroffen. Derzeit leben etwa 80.000 nicht diagnostizierte Männer in Deutschland. Das Klinefelter-Syndrom stellt zwar keine Behinderung dar. Es kann aber zu einer solchen werden, wenn nicht in jungen Jahren richtig unterstützt, gefördert und therapiert wird.</p>
<p>Themenschwerpunkte unserer Arbeit sind: Aufklärung zur Frühförderung, beratende Unterstützung bei der Verwechselung mit dem ADS oder ADHS, emotionale und psychische Hilfestellungen vor allem auch nach der Diagnosestellung im Erwachsenenalter sowie nach der pränatal Diagnostik. Ferner die allgemeine Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit sowie bei allen medizinischen, wissenschaftlichen sowie pharmazeutischen Unternehmen und Organisationen. Ein Thema eben, was allen Menschen vielleicht zu Gute kommen kann.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1828&amp;md5=3e733b2ddd4a3750188ae47ec66def05" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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