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… jenseits der Geschlechtergrenzen
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Vortragseinladung: 31.05.: Sexualität & Behinderung

29.05.2010 Von: W. Kategorie: Neuigkeiten, Termine

Matthias Vernaldi
Sexualität und Behinderung : Der Umgang behinderter Menschen mit
Körperbildern und Geschlechterrollen im erotischen Kontext
Mittwoch, 31. Mai 2010, 16ct, Edmund-Siemers-Allee 1, Ost (rechter
Flügelbau) Raum 221

In Kooperation mit unserer Partnerinitiative Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) empfehlen wir Euch am Montag, (31.05.2010) um 16 Uhr im Flügelbau Ost des Uni-Hauptgebäudes Raum 221 die Vorlesung des Theologen Matthias Vernaldi, welcher sich für das berliner Netzwerk “Sexabilities”, sowie als Redakteur für die Zeitschrift “Mondkalb” engagiert. Er referiert zum Thema “Sexualität und Behinderung : Der Umgang behinderter Menschen mit Körperbildern undGeschlechterrollen im erotischen Kontext”

Der Referent zu seinem Vortrag:

Der Vortrag beginnt mit einer kurzen Vorstellung meiner Person anhand von biographischen Punkten, die von Körperbildern bestimmt wurden. Nach einer Darstellung der Arbeit der Initiative Sexybilities widme ich mich Körperkonzepten und Geschlechterrollen in der Gesellschaft und gebe anonymisierten Beispiele aus der Beratungsarbeit von Sexibilities. Vor diesem Hintergrund möchte ich fragen: Erfordert Teilhabe/Inklusion ein gemeingültiges Menschenbild/Körperkonzept, das sich von denen unterscheidet, die wir vorfinden? Wie könnte es aussehen und wie ließe es sich etablieren?

Anja Tervooren: Sexualität am Ende der Kindheit. Aufführungen unterschiedlicher Begehrensformen

06.05.2010 Von: Kathrin Ganz Kategorie: Podcast

Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenIm vergangenen Wintersemester war Prof. Dr. Anja Tervooren in unserer Vortragsreihe zu Gast. Sie ist Juniorprofessorin für „Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses von Bildung und Kultur“ an der Universität Hamburg. Ihr Vortrag beschäftigt sich mit der Aufführung unterschiedlicher Begehrensformen, Körper- und Geschlechterinszenierungen von Kindern am Ende der Grundschulzeit und basiert auf einer ethnographischen Studie in Schulen, die Anja Tervooren in ihrer Monographie “Im Spielraum von Geschlecht und Begehren. Ethnographie der ausgehenden Kindheit” (2006) veröffentlicht hat.

 
Download (mp3, 57,5 MB)

In dem Vortrag stehen Sexualität und Begehren von Kindern am Übergang zur Jugend im Mittelpunkt und werden anhand von Beispielen aus einer ethnographischen Studie vorgestellt. Da Kinder zwischen zehn und dreizehn Jahren die Trennung der Geschlechter mehr und mehr betonen, gleichzeitig aber auch die gleichgeschlechtlichen Peers – auch durch einen beginnende Ablösung vom Elternhaus – zu den wichtigsten Bezugspersonen werden, ergeben sich in diesem Spannungsfeld unterschiedliche Begehrensformen und -konstellationen. An der Schnittstelle von Kindheitsforschung, Geschlechterforschung und Queer Theory werden theoretische und empirische Ergebnisse zur Sexualität am Ende der Kindheit vorgestellt und eine Lesart von Begehren erarbeitet, die dieses nicht mit eindeutigen Geschlechtsidentitäten verknüpft.

Hier erfahrt ihr mehr über unseren Podcast und wie ihr in bequem abonnieren könnt.

Radio im April

29.03.2010 Von: W. Kategorie: Radio

Wie Euch nicht engangen sein dürfte senden wir an jedem 1. und 3. Montag 14-15:30 Uhr Vortäge auf Radio FSK, deshalb hier der Hinweis auf kommenden Montag, den 05.04.2010:

Wir präsentieren den Vortrag der Hamburger Erziehungswissenschaftlerin Prof.Dr. Anja Tervooren vom 06.01.2010: Sexualität am Ende der Kindheit. Aufführung unterschiedlicher Begehrensformen

Die Autorin zu ihrem Vortrag:

In dem Vortrag stehen Sexualität und Begehren von Kindern am Übergang zur Jugend im Mittelpunkt und werden anhand von Beispielen aus einer ethnographischen Studie vorgestellt. Da Kinder zwischen zehn und dreizehn Jahren die Trennung der Geschlechter mehr und mehr betonen, gleichzeitig aber auch die gleichgeschlechtlichen Peers – auch durch einen beginnende Ablösung vom Elternhaus – zu den wichtigsten Bezugspersonen werden, ergeben sich in diesem Spannungsfeld unterschiedliche Begehrensformen und -konstellationen. An der Schnittstelle von Kindheitsforschung, Geschlechterforschung und Queer Theory werden theoretische und empirische Ergebnisse zur Sexualität am Ende der Kindheit vorgestellt und eine Lesart von Begehren erarbeitet, die dieses nicht mit eindeutigen Geschlechtsidentitäten verknüpft.

Neugierigen sei verraten, daß wir auch am 19.04. eine Delikatesse nach den Delikatessen bereithalten, nämlich den Vortrag (Selbst-)Stilisierungen inhaftierter ‘TerroristInnen’ von Dominique Grisard.

Vortrag zur Sexualität am Ende der Kindheit

06.01.2010 Von: Kathrin Ganz Kategorie: Vortragsreihe

Prof. Dr. Anja Tervooren, Universität Hamburg
Sexualität am Ende der Kindheit.
Aufführungen unterschiedlicher Begehrensformen
Mittwoch, 06. Januar 2010, 19ct, Von Melle Park 5 (”Wiwi Bunker”) 0079

Herzlich einladen möchten wir Sie und Euch zum ersten Vortrag des Jahres 2010. Prof. Anja Tervooren stellt Ergebnisse ihrer queer-theoretisch informierten Kindheitsforschung vor. Wir sind gespannt auf ihren Vortrag und freuen uns auf den hoffentlich anschließenden Kneipenbesuch, dem hoffentlich auch in diesem Jahr(zehnt) jeweils noch viele folgen werden.

In dem Vortrag stehen Sexualität und Begehren von Kindern am Übergang zur Jugend im Mittelpunkt und werden anhand von Beispielen aus einer ethnographischen Studie vorgestellt. Da Kinder zwischen zehn und dreizehn Jahren die Trennung der Geschlechter mehr und mehr betonen, gleichzeitig aber auch die gleichgeschlechtlichen Peers – auch durch einen beginnende Ablösung vom Elternhaus – zu den wichtigsten Bezugspersonen werden, ergeben sich in diesem Spannungsfeld unterschiedliche Begehrensformen und -konstellationen. An der Schnittstelle von Kindheitsforschung, Geschlechterforschung und Queer Theory werden theoretische und empirische Ergebnisse zur Sexualität am Ende der Kindheit vorgestellt und eine Lesart von Begehren erarbeitet, die dieses nicht mit eindeutigen Geschlechtsidentitäten verknüpft.