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	<title>AG Queer Studies &#187; biologie</title>
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	<description>... jenseits der Geschlechtergrenzen</description>
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		<title>Smilla Ebeling: Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 16:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufgrund einer Materialverknappung posten wir neue Podcasts derzeit nicht so häufig wie gewohnt. Kurz vor Jahresende gibt es jetzt doch noch neuen Stoff in Form eines Vortrages aus dem Jahr 2009, der sich mit der "Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten" beschäftigt. Die Biologin und Naturwissenschaftsforscherin Smilla Ebeling hatte zu diesem Zeitpunkt eine Juniorprofessur für "Gender, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Aufgrund einer Materialverknappung posten wir neue Podcasts derzeit nicht so häufig wie gewohnt. Kurz vor Jahresende gibt es jetzt doch noch neuen Stoff in Form eines Vortrages aus dem Jahr 2009, der sich mit der &#8220;Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten&#8221; beschäftigt. Die Biologin und Naturwissenschaftsforscherin Smilla Ebeling hatte zu diesem Zeitpunkt eine Juniorprofessur für &#8220;Gender, Bio-Technologien und Gesellschaft: Körperdiskurse und Geschlechterkonstruktionen&#8221; an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg inne. Heute ist sie Geschäftsführerin des queeren <a href="http://cafemunck.de/">Café Munck</a>, das dieses Jahr in Hamburg eröffnet wurde und das wir euch genauso empfehlen wie den Vortrag!</p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/ebeling_2009.mp3">Download</a> (mp3 43,2 MB 44:58 Min)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />
<small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small></p>
<blockquote><p>Zahlreiche Beispiele aus dem Alltagsleben (wie etwa Kosenamen, Redewendungen, Literatur, Filme, Grußkarten und Werbung) zeigen, dass Menschen Tiere verwenden, um über sich und Gesellschaft nachzudenken und um sich auszudrücken. In Anlehnung an Daston &#038; Mitman (2005) gehe ich davon aus, dass dieses „Denken mit Tieren“ weit verbreitet und etwas Selbstverständliches ist. In meinem Vortrag untersuche ich das „Denken mit Tieren“ im Kontext von Geschlecht und Sexualität in der öffentlichen Bildungseinrichtung des Zoologischen Gartens. Dabei wird deutlich, dass Zoologische Gärten vermeintlich wilde und natürliche Tiere in einem heteronormativen Rahmen präsentieren und ein Bild von der Tierwelt als eine zweigeschlechtlich strukturierte vermitteln. Das „Denken mit ‘wilden’ Tieren“ in Zoologischen Gärten hat Einfluss auf die Vorstellung und Akzeptanz von Geschlecht und Sexualität in der Gesellschaft. Es trägt dazu bei, bestimmte Geschlechter und Sexualitäten als „natürlich“ zu legitimieren und andere als „unnatürlich“ zu verwerfen. Zu diskutieren ist, ob diese Geschlechterpolitik mit Tieren für queere Anliegen genutzt werden kann, etwa durch die Darstellung von Homo-, Inter- und Transsexualität unter Tieren.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1850&amp;md5=bcaf3515eb7ee7fa0f550a8ff06340b7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vortragseinladung 2011-12-07: Klinefelter</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 20:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ralf Johnki, Andrea Engelken
Aus der Welt des Klinefelters – XXY...ungelöst???
Mittwoch 07.12.2011, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ralf Johnki, Andrea Engelken<br />
Aus der Welt des Klinefelters – XXY&#8230;ungelöst???<br />
<strong>Mittwoch 07.12.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</strong></p>
<p>Am Mittwoch referieren Ralf Johnki aus Krefeld und Andrea Engelken aus Hamburg zum Thema Klinefelter. Sie sind vorsitzende der Deutschen Klinefelter-Syndrom Vereinigung.</p>
<blockquote><p>Die genaue Ursache des Klinefelter-Syndroms wurde in den 50er Jahren gefunden: Ein zusätzliches X-Chromosom in den Zellkernen. Männer mit klassischem Klinefelter-Syndrom haben ein zusätzliches X-Chromosom, sodass sich der Chromosomensatz 47,XXY ergibt. Neben der klassischen Form gibt es auch Mosaik- und Sonderformen. Die Frage nach den typischen Merkmalen für das Klinefelter-Syndrom lässt sich nicht allgemeingültig beantworten; charakteristisch sind jedoch, für alle Betroffenen gemeinsam, die kleinen Hoden.</p>
<p>In unserem Beitrag berichten wir von der Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit über das Klinefelter-Syndrom. Wir informieren Ärzte, Geburtshelfer und Pädagogen, Logopäden und nicht zuletzt betroffenen Männer, Lebenspartner, werdende Eltern und Jugendliche, die mit der Diagnose konfrontiert worden sind, und bieten emotionale und psychische Hilfe an bei der Klärung der Fragen zum Klinefelter-Syndrom. In Deutschland ist jeder 500. Junge, der geboren wird, davon betroffen. Derzeit leben etwa 80.000 nicht diagnostizierte Männer in Deutschland. Das Klinefelter-Syndrom stellt zwar keine Behinderung dar. Es kann aber zu einer solchen werden, wenn nicht in jungen Jahren richtig unterstützt, gefördert und therapiert wird.</p>
<p>Themenschwerpunkte unserer Arbeit sind: Aufklärung zur Frühförderung, beratende Unterstützung bei der Verwechselung mit dem ADS oder ADHS, emotionale und psychische Hilfestellungen vor allem auch nach der Diagnosestellung im Erwachsenenalter sowie nach der pränatal Diagnostik. Ferner die allgemeine Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit sowie bei allen medizinischen, wissenschaftlichen sowie pharmazeutischen Unternehmen und Organisationen. Ein Thema eben, was allen Menschen vielleicht zu Gute kommen kann.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1828&amp;md5=3e733b2ddd4a3750188ae47ec66def05" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weitere Initiativen</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/weitere-initiativen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 20:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bilder]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[biologie]]></category>
		<category><![CDATA[diskurs]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschenbilder in der Psychologie
Individuum und Gesellschaft
Dienstags, ab 18.10.2011, 18:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 4048

Assoziation Kritische Psychologie Hamburg
Lektürekurs "Grundlegung der Psychologie"
Donnerstags ab 20.10.2011, 19:00, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 3016]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschenbilder in der Psychologie<br />
Individuum und Gesellschaft<br />
Dienstags, ab 18.10.2011, 18:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 4048</p>
<p>Assoziation Kritische Psychologie Hamburg<br />
Lektürekurs &#8220;Grundlegung der Psychologie&#8221;<br />
Donnerstags ab 20.10.2011, 19:00, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 3016</p>
<p>An die Psychologie stellen viele Queerinteressierte Fragen, so nach Subjekt oder Wahrnehmung. Ihr Mainstream weist aber gewisse methodische Schwächen auf, <a href="http://agqueerstudies.de/luder-tietz-kritik-der-psychopathologisierung-von-homo-trans-und-intersexualitat/">wir berichteten</a>. Gerade deshalb freuen wir uns, Euch auf ein paar Veranstaltungen abseits von jenem aufmerksam machen zu können. Zum einen das <a href="http://www1.uni-hamburg.de/menschenbilder/Programm.html">Programm des Menschenbilderseminars</a>. Leider können dieses Semester nur Leistungspunkte an Psychologiestudierende vergeben werden; von daher wird zwecks Interdisziplinarität auf viele Interessierte gehofft, Vorwissen sollte nicht von Nöten sein.</p>
<p>Zum anderen liest die <a href="http://kripsyhamburg.wordpress.com/">Assoziation Kritische Psychologie Hamburg</a> Klaus Holzkamps Grundlegung der Psychologie, das Grundsatzwerk der Kritischen Psychologie (Berlin School of Critical Psychology). Dieses Werk hat es in sich, von daher ist zur Lektüre eine derartige Gruppe empfehlenswert.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1671&amp;md5=8959e47f885fafb107b6b8ca1ad742a7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vortragseinladung 12.01.2011: Cyborgs im Zwergenreich</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 16:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Petra Lucht
Von der Ankunft der Cyborgs im Zwergenreich -
Geschlechterforschung zur Nanotechnologie
Mittwoch, 12.01.2011, 19ct, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Petra Lucht<br />
Von der Ankunft der Cyborgs im Zwergenreich -<br />
Geschlechterforschung zur Nanotechnologie<br />
Mittwoch, 12.01.2011, 19ct, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</p>
<p>Petra Lucht ist Physikerin und Soziologin am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin. Sie referiert zu unserem leider vorerst letzten Vortrag aus der kritischen Naturwissenschaft:</p>
<blockquote><p> Nanotechnologie wird für uns maßgeschneidert und geht unter die Haut! – So könnte das Motto für Visionen über diese neue Technologie und ihre Produkte lauten. Partikel im Nanomaßstab von 10-9m (&#8216;nános&#8217; &#8211; griech.: Zwerg) sind in Sonnencremes, Kleidung, Putzmitteln oder auch Nahrungsmitteln zu finden. Darüber hinaus kommt Nanotechnologie in unterschiedlichsten Produktpaletten zum Einsatz: die Spannbreite reicht von chirurgischen Eingriffen und Implantaten über Informations- und Kommunikationstechnologien bis hin zur Automobilindustrie. Im Vortrag werden verschiedene Perspektiven der Gender Studies zur Nanotechnologie vorgestellt. Insbesondere frage ich danach, welche visionären Versprechungen in Nanotechnologie-Diskursen produktiv von den Gender Studies für Verschiebungen von Geschlechtergrenzen und für mögliche (Um-)Gestaltungen von Geschlechterkategorien fortgeschrieben werden könnten. Mit der ironischen Erzählfigur der hybriden Cyborg, einem Mischwesen aus Maschine und Organismus, verband Donna Haraway Anfang der 1980er Jahre folgende Thesen: Dualismen, die das Denken der neuzeitlichen Moderne konstituieren, würden infrage gestellt, mit den Irritationen der Grenzen zwischen Kategorien wie Geist und Körper, Subjekt und Objekt oder Kultur und Natur gingen Irritationen geschlechtlicher Kodierungen dieser Kategorien einher. Die damals noch ungeheuerliche und monströse Cyborg und ihre Irritationen der symbolischen geschlechtskodierten Ordnung sind im Zuge jüngerer Technologie-Entwicklungen aus dem Reich der Sciencefiction entkommen: Die Cyborg wohnt an Orten der Bio- und Reproduktionstechnologien, sie wandelt in den Netzen der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. Insbesondere ist sie auch in jüngeren Diskursen und Praxen der Nanotechnologien ganz selbstverständlich in Wort, Bild und Artefakten aufzufinden. Bringen hybride Konzeptionen von Organischem und Technischem in den Nanotechnologien jedoch Veränderungen von vergeschlechtlichen Codes mit sich? Geht also die neue Selbstverständlichkeit, mit der von Cyborgs die Rede ist, auch mit Veränderungen von Geschlechtergrenzen einher? Diese &#8216;Cyborg-Perspektive&#8217; werde ich im Vortrag um die in Nanotechnologie-Diskursen prominente, fiktionale Konzeption vom &#8216;Assembler&#8217; zu erweitern suchen &#8211; einem sich selbst replizierenden Replikator molekularer Größenordnung. Ich fasse die Vision vom &#8216;Assembler&#8217; &#8211; so wie auch die von der &#8216;Cyborg&#8217; &#8211; als gesellschaftlich Imaginäres auf, mit dem paradigmatische Auffassungen über Natur und Technik einhergehen und diskutiere letztere im Hinblick auf mögliche Veränderungen der Kategorie &#8216;Geschlecht&#8217;.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1168&amp;md5=b0bf23ae16fe05b42ce77818837fd4c7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Vortragseinladung 14.7.: NeuroGenders</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-14-7-neurogenders/</link>
		<comments>http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-14-7-neurogenders/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 19:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Sigrid Schmitz
NeuroGenders : Über Geschlechterdeterminismen und
Geschlechterkonstruktionen in der modernen Hirnforschung
Mittwoch, 14. Juli 2010, 19ct, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Sigrid Schmitz<br />
NeuroGenders : Über Geschlechterdeterminismen und<br />
Geschlechterkonstruktionen in der modernen Hirnforschung<br />
<strong>Mittwoch, 14. Juli 2010, 19ct, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</strong></p>
<p>Das Semester beenden wir mit einem weiteren Highlight. Denn Wissenschaftskritik ist uns ein Anliegen und als gelernte Biologin und derzeit Professorin für Genderstudies in Wien ist Siegrid Schmitz durchaus bedeutend für das nach wie vor modische Thema der kognitiven Neurowissenschaft.</p>
<p>Die Vortragende zu ihrem Vortrag</p>
<blockquote><p>Die Erforschung von Geschlechterunterschieden im Gehirn steht heute (wieder) im Mittelpunkt der Rückführung von Verhalten, Leistungen und des Denkens von Männern und Frauen auf biologische Ursachen. Ich möchte Theorien, Forschungspraxen, widersprüchliche Befunde, ihre Präsentation und Verwendung in der Diskussion um die „erneute“ Naturalisierung von Gehirn und Geschlecht aufzeigen. Die modernen Bild gebenden Verfahren der Hirnforschung versprechen den Blick ins lebende und arbeitende Gehirn. Ich möchte der Wirkmacht dieser digitalen Körperbilder nachspüren und transparent machen, welche Entscheidungen und Einschreibungen von Geschlechtervorstellungen auch in diesen angeblich so objektiven Verfahren zu finden sind. Wissenschaft findet immer im gesellschaftlichen Kontext statt. So gilt es, mit dem Instrumentarium der Genderforschung die naturwissenschaftliche Argumentationslogik zu durchleuchten. Dieser Beitrag soll Ansatzpunkte für eine kritische Umgangsweise mit „wissenschaftlichen“ Aussagen über das geschlechtliche Gehirn liefern.</p></blockquote>
<p>Siegrid Schmitz hat bereits in der <em>Zeit</em> <a href="http://www.zeit.de/2006/35/Feminismus-Schmitz">veröffentlicht</a>. Mehr zum Thema der biologisch fundierten Wissenschaftskritik finden sich auf dieser Seite von <a href="http://agqueerstudies.de/kerstin-palm-die-natur-der-schonheit/">Kerstin Palm</a> und <a href="http://agqueerstudies.de/heinz-jurgen-voss-biologisches-geschlecht-ist-gesellschaftlich-hergestellt/">Heinz Jürgen Voss</a>.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=985&amp;md5=8e023cfd85aa364fafbb59978adec628" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heinz-Jürgen Voss: Biologisches Geschlecht ist gesellschaftlich hergestellt</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/heinz-jurgen-voss-biologisches-geschlecht-ist-gesellschaftlich-hergestellt/</link>
		<comments>http://agqueerstudies.de/heinz-jurgen-voss-biologisches-geschlecht-ist-gesellschaftlich-hergestellt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 11:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[biologie]]></category>
		<category><![CDATA[geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[naturwissenschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der gesellschaftlichen Konstruktion von Geschlechtsgleichheit in verschiedenen biologischen Geschlechtertheorien der Moderne beschäftigte sich Dr. Heinz-Jürgen Voss (Dr. phil., Dipl.-Biol.)  in seinem Vortrag vom 12. Mai 2010. Auf Das Ende des Sex erfahrt ihr mehr über den Referenten sowie seine Monographie MakingSexRevisited (transcript, 2010).
Es empfiehlt sich, die Präsentation zum Vortrag anzusehen. Diese kann ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Mit der gesellschaftlichen Konstruktion von Geschlechtsgleichheit in verschiedenen biologischen Geschlechtertheorien der Moderne beschäftigte sich Dr. Heinz-Jürgen Voss (Dr. phil., Dipl.-Biol.)  in seinem Vortrag vom 12. Mai 2010. Auf <a href="http://dasendedessex.blogsport.de/">Das Ende des Sex</a> erfahrt ihr mehr über den Referenten sowie seine Monographie <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1329/ts1329.php">MakingSexRevisited</a> (transcript, 2010).<br />
Es empfiehlt sich, die Präsentation zum Vortrag anzusehen. Diese kann entweder heruntergeladen werden (<a href="http://agqueerstudies.de/material/voss.pdf">Download als PDF</a>) oder weiter unten direkt auf dem Blog angesehen werden. Dort findet ihr auch das Abstract zum Vortrag. Einen einführenden Artikel von Hein-Jürgen Voss findet sich in der ak &#8211; zeitung für linke debatte und praxis, Nr. 547 vom 19.2.2010: <a href="http://www.heinzjuergenvoss.de/akweb%20-%20voss%20-%20Auch%20aus%20biologischer%20Sicht%20gibt%20es%20mehr%20als%20zwei%20Geschlechter.html">Alles bio? Auch aus biologischer Sicht gibt es mehr als zwei Geschlechter</a></p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/voss_2010_CC.mp3">Download</a> (mp3, 59,8 MB)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" /></a><br /><small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small></p>
<p><span id="more-953"></span><br />
<a title="View voss.pdf on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/34144746/voss-pdf" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">voss.pdf</a> <object id="doc_102285092674084" name="doc_102285092674084" height="500" width="100%" type="application/x-shockwave-flash" data="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" style="outline:none;" rel="media:presentation" resource="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=34144746&#038;access_key=key-1c39kny42hsjhfgy7kv0&#038;page=1&#038;viewMode=list" xmlns:media="http://search.yahoo.com/searchmonkey/media/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/terms/" ><param name="movie" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf"><param name="wmode" value="opaque"><param name="bgcolor" value="#ffffff"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><param name="FlashVars" value="document_id=34144746&#038;access_key=key-1c39kny42hsjhfgy7kv0&#038;page=1&#038;viewMode=list"><embed id="doc_102285092674084" name="doc_102285092674084" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=34144746&#038;access_key=key-1c39kny42hsjhfgy7kv0&#038;page=1&#038;viewMode=list" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="500" width="100%" wmode="opaque" bgcolor="#ffffff"></embed></object> </p>
<blockquote><p>Biologisches Geschlecht ist gesellschaftlich hergestellt. Menschen werden in Gesellschaft hineingeboren und lernen in ihr; ihr Denk- und Sagbares ist damit durch Gesellschaft (u.a. Sprache) beschränkt. Das gilt auch für die Rede über „biologisches Geschlecht“. Die Annahme ist zu verwerfen, dass „biologisches Geschlecht“ außerhalb von Gesellschaft betrachtbar wäre. Auch bzgl. „biologischen Geschlechts“ geht es um Theorien – und diese wandeln sich, u.a. nach gesellschaftlichen Erfordernissen. Das wird in diesem Input deutlich und soll zur Diskussion anregen: Unterschiedliche Theorien über „biologisches Geschlecht“ werden vorgestellt (historisch und aktuell). Deutlich wird, dass nicht nur Argumente der Differenz, sondern auch der Gleichheit zweier Geschlechter in diesen prominent vertreten waren und sind. Sichtbar wird auch, dass Auseinandersetzungen stattfanden und stattfinden, dass also zu keiner Zeit nur eine Sichtweise verbreitet war, sondern Vertreter (später auch Vertreterinnen) verschiedener biologisch-medizinischer Geschlechtertheorien miteinander diskutierten.</p>
<p>Herausgestellt wird für aktuelle biologisch-medizinische Geschlechtertheorien, dass diese zunehmend zu dem Ergebnis gelangen, dass sich als geschlechtlich betrachtete Merkmale individuell (und im Vergleich verschiedener Menschen: vielgestaltig) ausprägen. So werden mittlerweile biologisch viele Geschlechter denkbar, statt nur zwei oder drei.</p></blockquote>
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		<title>Vortragseinladung: 12.05.2010 &#8211; Biologisches Geschlecht ist gemacht</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 19:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[biologie]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[geschelcht]]></category>
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		<category><![CDATA[wissenschaftskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heinz-Jürgen Voß
Biologisches Geschlecht ist gemacht – und das in vielfältigen Ausformungen
Mittwoch, 12. Mai 2010, 19ct, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Heinz-Jürgen Voß<br />
Biologisches Geschlecht ist gemacht – und das in vielfältigen Ausformungen<br />
<strong>Mittwoch, 12. Mai 2010, 19ct, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</strong></p>
<p>In unserem highlighreichen Semester freuen wir uns auf ein weiteres: Heinz-Jürgen Voß, Diplombiologe und Dr.Phil. lehrt zu Geschlecht und Biologie an diversen Universitäten und könnte auf dem Gebiet &#8211; auch biologisch &#8211; fundierter Geschlechterdekonstruktion als namenhaft angekündigt werden. Mehr von ihm und über ihn findet Ihr auf <a href="http://www.heinzjuergenvoss.de">seiner Homepage</a> und dem Blog <a href="http://dasendedessex.blogsport.de">&#8220;Das Ende des Sex&#8221;</a></p>
<blockquote><p>Biologisches Geschlecht ist gesellschaftlich hergestellt. Menschen werden in Gesellschaft hineingeboren und lernen in ihr; ihr Denk- und Sagbares ist damit durch Gesellschaft (u.a. Sprache) beschränkt. Das gilt auch für die Rede über „biologisches Geschlecht“. Die Annahme ist zu verwerfen, dass „biologisches Geschlecht“ außerhalb von Gesellschaft betrachtbar wäre. Auch bzgl. „biologischen Geschlechts“ geht es um Theorien – und diese wandeln sich, u.a. nach gesellschaftlichen Erfordernissen. Das wird in diesem Input deutlich und soll zur Diskussion anregen: Unterschiedliche Theorien über „biologisches Geschlecht“ werden vorgestellt (historisch und aktuell). Deutlich wird, dass nicht nur Argumente der Differenz, sondern auch der Gleichheit zweier Geschlechter in diesen prominent vertreten waren und sind. Sichtbar wird auch, dass Auseinandersetzungen stattfanden und stattfinden, dass also zu keiner Zeit nur eine Sichtweise verbreitet war, sondern Vertreter (später auch Vertreterinnen) verschiedener biologisch-medizinischer Geschlechtertheorien miteinander diskutierten.</p>
<p>Herausgestellt wird für aktuelle biologisch-medizinische Geschlechtertheorien, dass diese zunehmend zu dem Ergebnis gelangen, dass sich als geschlechtlich betrachtete Merkmale individuell (und im Vergleich verschiedener Menschen: vielgestaltig) ausprägen. So werden mittlerweile biologisch viele Geschlechter denkbar, statt nur zwei oder drei.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=851&amp;md5=8346591144d37376fe1449f005900361" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vortrag von Kerstin Palm: Die Natur der Schönheit: Reflektionen zur evolutionstheoretischen Attraktivitätsforschung</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 18:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
		<category><![CDATA[biologie]]></category>
		<category><![CDATA[evolution]]></category>
		<category><![CDATA[naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[schönheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittwoch, 27.05.2009, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker"), Raum 0079

PD Dr. Kerstin Palm ist zurzeit Gastprofessorin für Kulturtheorie und Kulturgeschichte der Naturwissenschaften am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt Universität und wird sich in ihrem Vortrag am kommenden Mittwoch mit der (Evolutions-)Biologisierung von "Schönheit" beschäftigen:

Schönheitsideale sind nicht gesellschaftlich kontingent entstanden, sondern folgen der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittwoch, 27.05.2009, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;), Raum 0079</strong></p>
<p>PD Dr. <a href="http://db.gender.hu-berlin.de/deu/db/ztgpersonen/zweitmitgl/wimis/palm_kerstin/">Kerstin Palm</a> ist zurzeit Gastprofessorin für Kulturtheorie und Kulturgeschichte der Naturwissenschaften am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt Universität und wird sich in ihrem Vortrag am kommenden Mittwoch mit der (Evolutions-)Biologisierung von &#8220;Schönheit&#8221; beschäftigen:</p>
<blockquote><p>Schönheitsideale sind nicht gesellschaftlich kontingent entstanden, sondern folgen der evolutiven Logik einer ökonomisierten Fortpflanzungsdynamik, die Frauen- und Männerkörper einem natürlichen Optimierungsprozess aussetzt. Diese Ansicht vertritt die evolutionstheoretisch ausgerichtete Verhaltensbiologie. Die evolutionstheoretische Schönheitstheorie liefert vor allem auch eine Theorie der Dynamik von geschlechtsspezifischen Auswahlprozessen bei der heterosexuellen PartnerInnenwahl – Homosexualität und andere sexuelle Orientierungen werden in dieser Fortpflanzungslogik damit zum Rätsel. In dem Vortrag möchte ich zunächst die wesentlichen Forschungsmethoden und -designs, Argumentationen und Ergebnisse der evolutionstheoretischen Schönheitstheorie vorstellen.</p>
<p>Anschließend stelle ich die Konsequenzen dieser Sichtweise für das<br />
Verständnis geschlechtlicher Körper dar. Was bedeutet es beispielsweise, dass ganz spezifische Schönheitsideale mit der Autorität der Natürlichkeit ausgestattet werden, oder dass das Maß für Schönheit immer mit einer bestimmten ökonomisierten Form von Sexualität verbunden ist? Und wie reagiert diese Theorie auf den Einwand, dass es kulturelle und historische Unterschiede von Schönheitsidealen gibt? Wie wird schließlich versucht, das Phänomen der homosexuellen PartnerInnenwahl argumentativ zu bewältigen? In einer abschließenden Runde stelle ich Kritikpunkte und Problematisierungsweisen dieser evolutionären Schönheitstheorie zusammen. Dabei wird deutlich werden, dass die biologische Schönheitstheorie als ein Fallbeispiel für evolutionäre Begründungsweisen zu verstehen ist, anhand dessen eine grundsätzliche Kritik an evolutionsbiologischen Begründungen für (geschlechtspezifisches) Verhalten entwickelbar ist.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=184&amp;md5=e8961390f0aa5d38121bd44e53fc4d61" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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