AG Queer Studies

… jenseits der Geschlechtergrenzen
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Vortragseinladung 2012-01-25: Intersex

22.01.2012 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Michaela
Umgang von Medizin und Gesellschaft mit intersexuellen Menschen
Mittwoch 25.01.2012, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Michaela ist Ärztin aus Halle und referiert zu folgendem Thema:

Intersexualität mag inzwischen mehr Menschen theoretisch bekannt sein, verbessert hat sich der Umgang mit den Betroffenen bis heute wenig. Auch heute noch übt die Medizin in “fortschrittlichen” Ländern mit Skalpellen und anderen Instrumenten Gewalt gegen intersexuelle Menschen aus, sobald sie ihrer habhaft werden kann. Diese Behandlungen ohne medizinische Notwendigkeit dienen nicht dem Kindswohl, sondern mutmaßlichen oder auch nur eingebildeten Bedürfnissen nicht-intersexueller Menschen. Die lebenslangen Folgen für die Betroffenen können unter anderem Schmerzen, Verlust der sexueller Empfindungsfähigkeit, und schwere körperliche Schäden beinhalten; erschwerend tritt eine Traumatisierung ein, besonders wenn Betroffenen gegenüber geschwiegen oder gelogen wird, was jahrzehntelang als “Standard” galt.

Ungeachtet des Ausmaßes an Menschenrechtsverletzungen, wie es ein erheblicher Anteil der Betroffenen erlitten hat, erschrecken auch die Zahlen derer, die vermeintlich “glimpflich” davon gekommen sind, zumal sich viele anscheinend nicht der Zusammenhänge bewußt sind; sie neigen dazu, die Ursache für körperliche und seelische Probleme bei sich und ihrem angeborenen So-Sein zu suchen, statt bei den Tätern im Medizinsystem. Intersexualität wurde von Gesellschaftswissenschaftlern und politischen Organisationen anderer Zusammenhängen zwar entdeckt und angeführt, aber statt sich mit den Zwittern gegen die Zwangsoperationen und -behandlungen zu solidarisieren, ging es um die Interessen anderer Gruppen, bisweilen wurden sogar “Mittäter” als “Experten” herangezogen.

Da ja intersexuelle Menschen gar nicht so selten sind, kommen sie auch in lesbischen oder “queren” Zusammenhängen vor; der tatsächliche Umgang mit ihnen sollte an Offenheit und Akzeptanz gewinnen.

Vortragseinladung 2011-11-30: Drag Kinging

27.11.2011 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Uta Schirmer
Jenseits der Zweigeschlechtlichkeit? Drag Kinging und Hervorbringung trans*-queerer geschlechtlicher Wirklichkeiten
Mittwoch 30.11.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Dr. Uta Schirmer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG Geschlechterforschung an der Universität Göttingen.

Im Kontext früher queer-theoretischer Überlegungen interessierten Drag und andere subkulturelle Geschlechterpraxen vorwiegend als kulturelle Repräsentationen (etwa Bühnenperformances) und unter der Perspektive, inwiefern sie eine Anfechtung oder Subversion der hegemonialen Wirklichkeit ausschließlicher Zweigeschlechtlichkeit bedeuteten. Im Zuge einer zunehmenden Sichtbarkeit queer- und transgenderpolitischer Artikulationen rücken demgegenüber seit einigen Jahren nun auch das produktive Potential und die Eigensinnigkeit kollektiver trans*-queerer Alltagspraxen vermehrt in den Blick. Auf der Basis von Interviews und teilnehmenden Beobachtungen im Kontext der Drag King-Szenen in Köln und Berlin beleuchtet der Vortrag einen Ausschnitt solcher Praxen und fragt danach, wie dadurch alternative geschlechtliche Möglichkeiten hervorgebracht und als lebbare Wirklichkeit erfahrbar werden: als eine Wirklichkeit, in der nicht nur mehr und andere als die ‘herkömmlichen’ zwei Geschlechter existieren, sondern Geschlecht insgesamt möglicherweise grundsätzlich anders ‘funktioniert’. Die Frage, wie und mit welcher Reichweite dies in einer weiterhin zweigeschlechtlich strukturierten Welt gelingen kann, lenkt den Blick auch auf die gesellschaftlichen und sozialen Bedingungen, die das Wirklichwerden unterschiedlicher Geschlechtlichkeiten ermöglichen oder verhindern.

Vortragseinladung 2011-11-16: Can There Be a Queer Brain?

13.11.2011 Von: W. Kategorie: Termine

Prof. Dr. Anelis Kaiser
Can There Be A Queer Brain? Gedanken zur möglichen Queerness des Gehirns
Mittwoch 16.11.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Wir freuen uns auf einen Vortrag aus dem Bereich kritischer Naturwissenschaften. Gerade die kognitiven Neurowissenschaften stehen dabei für die Hoffnung, traditionell geisteswissenschaftliche Probleme zu klären. Daß dies oftmals äußerst kritisierenswerte Formen annimmt, zeigten bereits einige hier erwähnten Vorträge [1] [2] wie Texte [3] und ließe sich weiter vertiefen [4], [5]. Dabei ist aber zu bedenken, daß pauschale Ablehnungen in inhaltlicher wie effektiver Reichweite ihre Grenzen haben; das Thema ist zu be-deutend, sich nicht genauer damit auseinanderzusetzen.

Deshalb haben wir Anelis Kaiser eingeladen, pädagogische Psychologie am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU-Berlin lehrend. Sie arbeitete u.a. bei Forschungsprojekten wie “Neurobiologische Korrelate der Mehrsprachigkeit in der Regio Basiliensis” oder “GERDA – gendered digital brain atlas” und promovierte zu “Geschlecht in der Hirnforschung am Beispiel von fMRI-Sprachexperimenten”

Die Referentin zu ihrem Vortrag

Den Neurowissenschaften wird zugeschrieben, wahres und unvermitteltes Wissen über das zentrale menschliche Denkorgan, das Gehirn, zu erzeugen. Gerade hinsichtlich des Themas “Geschlecht” bzw. “Geschlechterdifferenzen” sind manche neurowissenschaftliche Aussagen hoch brisant. Im ersten Teil des Vortrags werde ich auf eine allgemeine disziplinäre Problematik eingehen: Was passiert, wenn die Gender Studies auf die Naturwissenschaften treffen? Als Beispiel soll kurz die Queer Biology ausgeführt werden. Im zweiten Teil soll das Wichtigste zum Thema “Geschlecht im Gehirn” vorgestellt werden: Wie sehen die Studien in der Hirnforschung aus und wo sind im Gehirn die “Geschlechtsareale”? Im dritten und letzten Teil wird der Versuch unternommen, die “Queerness” des Gehirns zu beschreiben.

Vortragseinladung 09.11.2011: feministische Crossover-Biografie von Johanna Elberskirchen (1864-1943)

07.11.2011 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Dr. Christiane Leidinger
Johanna Elberskirchen (1864-1943) – Eine feministische Cross-
over-Biografie
Mittwoch 09.11.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Christiane Leidinger ist Freischaffende Politikwissenschaftlerin, promovierte zu Medien und Globalisierung. Sie gehörte zu den Herausgeber*Innen des Handbuchs AlternativMedien 2011/2012. Sie hält einen Multimedialen Vortrag mit Fotos und Musikbeispielen.

Die Referentin zum Vortrag

Johanna Elberskirchen kämpfte für die Befreiung von Frauen, ArbeiterInnen, Lesben und Schwulen. Eine Tochter aus „gutem Hause” war sie allerdings nicht – doch diese Hürde ihrer sozialen Herkunft ermutigt sie nur, darüber zu springen: Eine höhere Mädchenbildung, Lohnarbeit und sogar ein Studium als Frau in der Schweiz setzt sie für sich durch. Als Rednerin, Aktivistin und Schriftstellerin wird ihre schärfste Waffe das Wort: Polemisch und provokant sind ihre Schriften, trotz politischen Gegensätzlichkeiten, vielfach überraschend modern ihre Überlegungen, die auf Freiheit, Partizipation, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit zielen. Feministin ist sie stets aus Überzeugung, keineswegs jedoch eine Freundin von Haupt- und Nebenwidersprüchen. Im Jahr 1943 stirbt Johanna Elberskirchen in Rüdersdorf bei Berlin, wird jedoch erst 1975 unter mysteriösen Umständen beigesetzt. In Rüdersdorf bei Berlin und in Bonn erinnern inzwischen Gedenktafeln an die schillernde und streitbare Cross-over-Aktivistin verschiedener alter sozialer Bewegungen.

Vortragseinladung 2011-11-02: Akten, Medien und Foren zu Kindstötung

01.11.2011 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Eva Tolasch
Was ist eine gute Mutter? Eine Analyse von Akten, Medien und
Foren zu Kindstötung
Mittwoch 02.11.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Aus München kommt Eva Tolasch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Geschlechtersoziologie. Sie referiert über folgendes Thema:

Seit einiger Zeit erscheint die Kindstöterin wieder als `Monster` – nicht als `Mutter` – auf den Titelseiten einschlägiger Tages- und Wochenzeitungen. Im Gegensatz zu dem von den Medien vermittelten Bild einer Zunahme an Kindstötungen ist das Delikt der Kindstötungen im Zeitvergleich eher rückläufig, ein seltenes Phänomen und wird nicht bloß von Müttern verübt. Ein historischer Rückblick zeigt: Ein solches Krisenszenario des monströsen Mütterlichen ohne jegliche Sorge für ihr Kind ist nicht neu. Neu aber ist, wie das Mütterliche als Figur der Krise inszeniert wird. Denn die Art der sozialen Inszenierung – das Wie der Rede über die Kindstöterin als Mutter respektive Nicht-Mutter ist kulturvermittelt und damit abhängig von raum-zeitlichen Kontexten. So verschränken sich im „mother-blaming“ (Ladd-Taylor/Umansky 1998) unterschiedliche, durchaus widersprüchliche und konflikthafte Vorstellungen über Mütter. Anhand der Kindstöterin wird dabei verhandelt, was eine Person in der Position der Mutter (nicht) machen kann und sollte (Villa 2008). Im Vortrag wird die Rede um die Kindstöterin in ihrer Funktion als Trägerin von gesellschaftlichen Norm- und Wertehaltungen jenseits von individueller Schuld(zuschreibung) fokussiert. Methodisch lässt sich über Scheitern an der mütterlichen Norm – die Tötung des eigenen Kindes – qua Negativfolie des „mother-blaming“ das, was gegenwärtig unter dem Begriff gute Mutterschaft verhandelt wird, erschließen. In der Krisenfigur der gescheiterten Mutter stecken Imperative der guten Mutter. Um diese zeitgenössischen Imperative im Rahmen des Vortrags auszubuchstabieren, werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Geschlechter- und Familienwissensformen (Dölling 2003/Wetterer 2008) der Experten (Aktenmaterial von (versuchten) Kindstötungsfällen), der Medien (Berichterstattungen) und der Leute (Forendiskussionen) aus dem Zeitraum von 2005 bis 2011 rekonstruiert. In Abgrenzung zu Annalee Newitz (1998) verstehe ich die Kindstöterin nicht als „killer of tradition“, sondern vielmehr als eine Rekonstrukteurin der geschlechtlichen und familiären Traditionen.

Nachbereitungsmaterial Queereinführung

23.10.2011 Von: W. Kategorie: Vortragsreihe

Zum Einführungsvortrag von letzter Woche ist jetzt das Material online, wir danken allen für ihr Interesse. Beachtet auch unsere Onlinetextsammlung und unseren Podcast

Radio im Oktober

28.09.2011 Von: W. Kategorie: Radio, Termine

Auch im Oktober präsentieren wir Euch auf FSK Vortragsmitschnitte und mehr. Mehr dazu auch im Online-Transmitter

  • Am 03.10.2011 ab 14:00 hört Ihr (in Hamburg: 93,0 Antenne, 101,4 Kabel, weltweit hier) eine aktualisierte Fassung unseres Einführungsvortrags “Queer101″, dem Versuch, unser Queerverständnis allgemeinverständlich zu vermitteln, vom langjährigen Radioteam für die Sendung eingelesen
  • Am 17.10.2011 gibt es dann den Vortrag von Ulrike Nolte zu Fanfiction im Internet, präsentiert und kommentiert von einem ausgewiesenen Experten

Veranstaltungshinweis: Blockseminar an der HCU

28.09.2011 Von: W. Kategorie: Neuigkeiten, Termine

Sebastian Mohr
Blockseminar für Masterstudierende: Sex Wars : Contemporaray Politics of Gender and Sexuality
Erste Sitzung: Samstag, 19.11.2011, 10-16, Averhoffstraße 38 (“HCU”), 16c

Regelmäßigen Teilnehmer*Innen der Vorlesungsreihe vielleicht noch bekannt, hält Sebastian Mohr kommendes Semester ein Seminar an der Hafen City Univerität. Es folgt die Beschreibung:

Sex wars – contemporary politics of gender and sexuality
Lecturer: Sebastian Mohr, University of Copenhagen, Centre for Medical Science and
Technology Studies – [email protected]
Content: The seminar explores the heritage and role of feminist & queer theoretical thought in contemporary societies. Students are introduced to feminist and queer theory, the social movements they are connected with, the impact they have had on current concepts of society, and the role they play in contemporary political debates. The seminar combines the study of theoretical literature within feminism, queer theory, and sociology with the interrogation of historical accounts of the concerned movements and their media contributions. Students learn how to theorize gender and sexuality and apply them as part of an analysis of contemporary political debates in selected international contexts. Active participation is a necessity and students will be asked to prepare presentations corresponding to the curriculum. The examination will consist of a written essay in which students will apply the analytical categories gender and sexuality on a topic of their choice. The seminar is held in English or German depending on the participating students.
Curriculum: The literature will be available as a download in PDF-format.
Dates:
19./20. November 2011
14./15. January 2012
10:00 – 16:00
Biographical Note: Sebastian Mohr – Ph.D. candidate and cultural anthropologist at the Centre for Medical Science and Technology Studies at the University of Copenhagen; currently: Ph.D.-project on sperm donation as part of 21st century biomedicine.

Programmhinweis

03.08.2011 Von: W. Kategorie: Aktivismus, Radio

Viel Interessantes gibt es – auch unabhängig vom “queeren Urgestein” unserer Vortragsdokumentations-Sendung auf – FSK93,0. Und so möchten wir Euch auf folgendes Highlight hinweisen: “Immer mehr ich: Transidente erzählen von ihrem Weg zu sich selbst”.

Das Freie Sender Kombinat ist in Hamburg auf 93,0 Antenne und 101,4 Kabel zu empfangen, um Hamburg im Kabel auf 105,7 und weltweit über Livestream. Die nächsten Sendungen könnt Ihr an folgenden Terminen hören:

Donnerstag, den 25.8.2011, 10:00 Uhr
Donnerstag, den 29.9.2011, 20:00 Uhr

Eine gekürzte Online-Version ist verfügbar

Die Sendungsankündigung:

Die meisten Menschen interessieren sich für das Geschlecht anderer Leute. Das eigene hat man eben, das ist einfach Fakt.

Aber was passiert, wenn genau das angezweifelt wird?

Transidente Menschen ringen oft um Anerkennung ihres Geschlechts, sei es vor Gericht oder im alltäglichen Miteinander. Dem geht allerdings eine Phase der Selbstsuche und -findung voraus, an deren Ende die Erkenntnis steht: Meine körperlichen Geschlechtsmerkmale passen nicht zu meiner Geschlechtsidentität; deshalb kann ich nicht das Leben führen, dass ich eigentlich führen will.

Nun geht es darum, sich während einer Geschlechtsangleichung auf die eine oder andere Art mit dem eigenen Körper zu arrangieren. Damit geht auch einher, dass das Umfeld Betroffener möglichst früh das innere, von aussen noch nicht erkennbare Geschlecht anerkennt. Die korrekte Anrede sowie entsprechende Pronomen zu verwenden ist da ein wichtiges Zeichen, aber längst nicht alles.

Wie unterschiedlich verschiedene Menschen damit umgehen, wird aus einem Gespräch mit mehreren transidenten Personen deutlich.

Vortragseinladung 2011-06-08: Die Pille

05.06.2011 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Eva-Maria Silies
Erfolgreiche Revolution oder fortgeführte Unterdrückung? Die hormonale Verhütung mit der Pille in der Bundesrepublik der 1960er und 1970er Jahre
Mittwoch 08.06.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Eva-Maria Silies ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Innovations-Inkubator an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie referiert Mittwoch über folgendes Thema:

Nachdem die Pille als neuartiges Verhütungsmittel 1961 in der Bundesrepublik eingeführt wurde, entwickelte sie sich im Verlauf der folgenden Jahre zunächst zu einem sehr nachgefragten Präparat, wurde aber spätestens in den 70er Jahren von vielen Frauen wieder abgesetzt. Nebenwirkungen und befürchtete Langzeitfolgen trugen ebenso dazu bei wie die Ablehnung der Pille als „unnatürliches“ Verhütungsmittel. Heftig diskutiert wurden zudem die Folgen für die weibliche Sexualität: Konservative Kritiker der Pille propagierten, die Pille mache junge Mädchen „hemmungslos“, während Nutzerinnen auch öffentlich die positiven Auswirkungen auf ihre Sexualität beschrieben. Aktivistinnen der Frauenbewegung kritisierten allerdings in den 70er Jahren, die Pille setze die sexuelle Unterdrückung der Frauen fort und sei damit letztlich ein Verhütungsmittel, von dem (wieder) nur die Männer profitierten. Diese verschiedenen Entwicklungslinien und Argumentationsmuster werden in dem Vortrag anhand von zeitgenössischen Quellen und Interviews mit Zeitzeuginnen nachgezeichnet und die Geschichte der Pille in den gesellschaftshistorischen Kontext der 60er und 70er Jahre eingebettet.