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	<title>AG Queer Studies &#187; klasse</title>
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	<description>... jenseits der Geschlechtergrenzen</description>
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		<title>Vortragseinladung: 19.05.2010 &#8211; wie Erwerbslose neoliberal regiert werden</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 14:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chistian Schultz (Dipl. Psych., Soz.Päd.)
Erziehung zur Eigenverantwortung – wie Erwerbslose neoliberal regiert werden
Mittwoch, 19. Mai 2010, 19ct, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chistian Schultz (Dipl. Psych., Soz.Päd.)<br />
Erziehung zur Eigenverantwortung – wie Erwerbslose neoliberal regiert werden<br />
<b>Mittwoch, 19. Mai 2010, 19ct, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</b></p>
<p>Nachdem bereits mit <a href="vortragseinladung-14-04-2010-jurgen-martschkat/">Jürgen Martschukat</a> am Beispiel der 30er angeregt über die Effekte von Arbeitslosigkeit disktutiert wurde, trägt Mittwoch ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet für die Gegenwart vor: Christian Schultz leitet die <a href="http://spsh.de/">Solidarisch-Psycho-Soziale-Hilfe (SPSH)</a>, eine Beratungsstelle für Erwerbslose. Daneben unterstützte er lange Jahre das studentische Seminar <a href="http://www1.uni-hamburg.de/menschenbilder/">&#8220;Menschenbilder in der Psychologie&#8221;</a> als Lehrbeauftragter.</p>
<p>Gleichwohl der Kritischen Psychologie (Berlin School of Critical Psychology) nahe, nutzt er auch poststrukturalistisches Theorieangebot, wir können uns also auf einen theoretisch fundierten Vortrag eines Praxiserfahrenen freuen.</p>
<p>Texte von der SPSH: <a href="http://spsh.de/frameset_l_r/fs_l_r_%288%29texte.html">spsh.de</a><br />
Texte zur Kritischen Psychologie: <a href="http://kripsy.de/publikationen.html">kripsy.de</a></p>
<p>Der Referent zu seinem Vortrag:</p>
<blockquote><p>Wenn im Vortragstitel von ‚Regieren’ gesprochen wird, ist damit mehr und anderes gemeint als aktuelle tagespolitische Auseinandersetzungen. Der Vortrag orientiert sich vielmehr am Foucault’schen Begriff der Regierung und seinen Gouvernementalitätsanalysen. Er konstatiert einen tiefgreifenden Wandel in der Art und Weise, wie Erwerbslose regiert werden, der in den Hartz-Gesetzen seinen pointierten Ausdruck findet. Der Kern dieses Wandels, so die These, ist der Versuch, auf die Subjektivität der Erwerbslosen zuzugreifen und diese neu zu formieren im Sinne des neoliberalen Leitbilds – dem Unternehmer seiner selbst. Es geht also um ein Erziehungsprogramm, in dem die Freiheit des Einzelnen beschworen wird, aber mit Zwangsmitteln gegen ihn durchgesetzt werden muss. Ein paradoxer Versuch, der schwere Kollateralschäden u.a. am Sozialstaat und seinen Prinzipien billigend in Kauf nimmt.</p></blockquote>
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		<title>Iris Wigger: Die &#8220;Schwarze Schmach am Rhein&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 10:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[klasse]]></category>
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Als letzten Podcast in diesem Jahr(zehnt) präsentieren wir euch den Vortrag &#8220;Die Schwarze Schmach am Rhein. Rassische Diskriminierung zwischen Geschlecht, Klasse, Nation und Rasse&#8221; von Dr. Iris Wigger vom 29. Oktober 2008. Iris Wigger ist Lecturer in Sociology im Department of Social Sciences an der Loughborough University in England. Ihre Monographie &#8220;Die Schwarze Schmach am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" /></p>
<p>Als letzten Podcast in diesem Jahr(zehnt) präsentieren wir euch den Vortrag &#8220;Die Schwarze Schmach am Rhein. Rassische Diskriminierung zwischen Geschlecht, Klasse, Nation und Rasse&#8221; von Dr. Iris Wigger vom 29. Oktober 2008. Iris Wigger ist Lecturer in Sociology im Department of Social Sciences an der <a href="http://www.lboro.ac.uk/departments/ss/staff/wigger.html">Loughborough University</a> in England. Ihre Monographie &#8220;<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/26550.html">Die Schwarze Schmach am Rhein.</a> Rassische Diskriminierung zwischen Geschlecht, Klasse, Nation und Rasse&#8221; ist 2007 im Verlag <a href="http://www.dampfboot-verlag.de/buecher/651-8.html">Westfälisches Dampfboot</a> erschienen.</p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/wigger_2008.mp3">Download</a> (mp3, 35MB)</p>
<p>Iris Wigger über ihren Vortrag:</p>
<blockquote><p>In den 1920er Jahren bot der Einsatz französischer Kolonialtruppen im Rahmen der Alliierten Rheinlandbesetzung den Anlass für eine unter dem Titel &#8220;Die Schwarze Schmach&#8221; von Deutschland ausgehende, internationale Kampagne gegen ihre Stationierung. Mein Vortrag diskutiert die rassistische Logik dieser Kampagne. Er verdeutlicht wie Geschlecht, Rasse, Nation und Klasse als Kategorien sozialer Integration und Ausgrenzung in der gesellschaftlichen 3 Konstruktion &#8216;Schwarze Schmach&#8217; ineinander greifen und als sich wechselseitig ergänzende Diskriminierungszusammenhänge ein rassistisches Konglomerat bilden. Muster kategorialer Einschließung und Ausschließung werden dabei nicht summativ aneinander gereiht. Geschlecht, Rasse, Nation und Klasse zeigen sich als flexible, einander überlagernde, sich teilweise substituierende Kategorien, wo die &#8216;Schwarze Schande&#8217; als französischer Angriff auf die deutsche Frau, das deutsche Volk und die weiße Rasse gewertet und mit ihr der Zusammenhalt aller Deutschen und Weißen beschworen wird. Die symbolische Reichweite von Körpern deutscher Frauen erwies sich dabei als ungemein flexibel. Allegorisch aufgeladen, dienten sie Protagonisten der Kampagne als Metapher für eine vermeintlich durch den Versailler Vertrag und die Besatzungsmächte &#8216;gepeinigte und erniedrigte deutsche Nation&#8217; und eine durch Schändung bedrohte &#8216;weiße Rasse&#8217;. Deutsche Frauen, die sich nicht in die ihnen von den Konstrukteuren &#8216;Schwarzer Schmach&#8217; zugewiesene Opferrolle fügen wollten, wurden als Schandmal und Verräterinnen beider imaginierter Kollektive – Nation und Rasse – attackiert und sozial ausgegrenzt. Die Kampagne läßt sich als historisch und rassismusanalytisch interessantes Beispiel für die flexible diskursive Verknüpfung und ideologische Überlagerung verschiedener Kategorien sozialer Eingrenzung und Ausgrenzung in der Entwicklung des modernen Rassismus interpretieren.</p></blockquote>
<p>Hier erfahrt ihr <a href="http://agqueerstudies.de/podcast-2/">mehr über unseren Podcast</a> und wie ihr in bequem abonnieren könnt.</p>
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		<title>Vortrag von Meike Günther: Der Feind hat viele Geschlechter</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 21:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[antisemitismus]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Der Feind hat viele Geschlechter: Körperbilder im Antisemitismus des Nationalsozialismus und Bildungsarbeit&#8221; lautet der Titel des Vortrages am kommenden Mittwoch. Die Referentin Meike Günther (Berlin) ist Diplom Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin.
Im Antisemitismus des Nationalsozialismus spielen Körperbilder eine wichtige Rolle. In ihnen amalgamisieren sich Rassen- und Klassenkonzeptionen mit heteronormativen Geschlechterkonzeptionen. Keine der Kategorien, die wichtig ist in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Feind hat viele Geschlechter: Körperbilder im Antisemitismus des Nationalsozialismus und Bildungsarbeit&#8221; lautet der Titel des Vortrages am kommenden Mittwoch. Die Referentin Meike Günther (Berlin) ist Diplom Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin.</p>
<blockquote><p>Im Antisemitismus des Nationalsozialismus spielen Körperbilder eine wichtige Rolle. In ihnen amalgamisieren sich Rassen- und Klassenkonzeptionen mit heteronormativen Geschlechterkonzeptionen. Keine der Kategorien, die wichtig ist in diesem Gemisch, geht unverändert aus diesem wieder hervor – es entstehen veränderte Normalisierungsdiskurse und Diskriminierungspraxen.</p>
<p>Beispielhaft wird dies dargelegt anhand des vergeschlechtlichten Antisemitismus und überlegt, welche Konsequenzen für die Bildungsarbeit zu dem Thema sich ergeben könnten.</p></blockquote>
<p><strong>Mittwoch 24.06.2009, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079<br />
</strong></p>
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