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	<title>AG Queer Studies &#187; Politik</title>
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	<description>... jenseits der Geschlechtergrenzen</description>
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		<title>Aufruf zur studentischen Vollversammlung von Frauen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 14:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Do. Gerbig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[am 24.11.11 um 13.00 Uhr
im ESA W Raum 221

Vor ca. 6 Jahren wurde die Selbstorganisation von Frauen im AStA zerstört: Das teilautonome Frauenreferat wurde abgeschafft. Frauen haben sich an anderer Stelle organisiert. Es ist wenig besser geworden: Weibliche Professorinnen sind immer noch in einer Unterzahl gegenüber den männlichen Professoren, obwohl es immer mehr weibliche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>am 24.11.11 um 13.00 Uhr<br />
im ESA W Raum 221</strong></p>
<p>Vor ca. 6 Jahren wurde die Selbstorganisation von Frauen im AStA zerstört: Das teilautonome Frauenreferat wurde abgeschafft. Frauen haben sich an anderer Stelle organisiert. Es ist wenig besser geworden: Weibliche Professorinnen sind immer noch in einer Unterzahl gegenüber den männlichen Professoren, obwohl es immer mehr weibliche Studierende gibt. Eine Seminardiskussion ist meist männlich dominiert und auch im AStA sind die meisten der Referent*Innen männlich. Auch über den Uni-Kosmos hinaus sind wir noch sehr weit von einer Gleichbehandlung entfernt. Um gegen die herrschenden, patriarchal geprägten Herrschaftssysteme zu kämpfen, gilt es, sich zusammenzuschließen! <br />
In der Studierendenparlamentssitzung am 10.11.11 gab es eine intensive Diskussion um die Wiedereinrichtung eines teilautonomen Frauenreferats. Über das Studierendenparlament und viele anwesende Frauen hinaus wollen wir auf dem Campus über diese Situation informieren. Im Anschluss wollen wir uns darüber austauschen, in welcher gesellschaftlichen Lage sich Frauen heute befinden, um dann zum Abschluss darüber zu diskutieren, wie wir uns, weiter organisieren wollen. </p>
<p>Dazu laden wir ein:<br />
<em>Vollversammlung der Frauen<br />
am 24.11.11 um 13.00 Uhr im ESA W Rm 221 </em></p>
<p>Offene Projektgruppe Frauenreferat (gegründet aus dem Frauenplenum im StuPa am 10.11.11)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1792&amp;md5=e3786a84dfbdab938ad46bb8620e5010" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Allein schon Deutschland II&#8221;</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/allein-schon-deutschland-ii/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 10:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Do. Gerbig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle Kurz-Entschlossenen und alle, die gestern schon die Überfüllung des tollen Vortrags von Noah Sow genossen haben ;) - gehts gleich weiter in der T-Stube.
Um 18 Uhr im Pferdestall gibt es morgen Teil 2 der Veranstaltung "Allein schon Deutschland" mit dem Cafe Morgenland, die wir wärmstens weiterempfehlen möchten.
yay!
Für mehr Infos: studentischesmillieu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle Kurz-Entschlossenen und alle, die gestern schon die Überfüllung des tollen Vortrags von Noah Sow genossen haben ;) &#8211; gehts gleich weiter in der T-Stube.<br />
Um 18 Uhr im Pferdestall gibt es morgen Teil 2 der Veranstaltung &#8220;Allein schon Deutschland&#8221; mit dem <a href="http://www.cafemorgenland.net/">Cafe Morgenland</a>, die wir wärmstens weiterempfehlen möchten.<br />
yay!<br />
Für mehr Infos: <a href=" http://studentischesmilieu.wordpress.com/2011/09/18/allein-schon-deutschland-ii/">studentischesmillieu</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1746&amp;md5=c6c3ae24f4b3b2427bde2c031297fc1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vortragseinladung 26.10.2011: Noah Sow</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-26-10-2011-noah-sow/</link>
		<comments>http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-26-10-2011-noah-sow/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 17:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Noah Sow
Diskurs mit Schieflage – Wie Kommunikation zum Dominanzerhalt genutzt wird – an Beispielen aus Medien und Bildungsinstitutionen
Mittwoch 13.07.2011, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079

Dieser Vortrag wird simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt. Weitersagen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noah Sow<br />
Diskurs mit Schieflage – Wie Kommunikation zum Dominanzerhalt genutzt wird – an Beispielen aus Medien und Bildungsinstitutionen<br />
<strong>Mittwoch 26.10.2011, 19:15, Von Melle Park 6 (&#8220;Philturm&#8221;) Hörsaal F<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;">Achtung, Raumabweichung:<br />
Der Vortrag findet nicht wie die meisten übrigen in wiwi0079, sondern in Phil F statt!</p>
<p><em>Dieser Vortrag wird simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt. Weitersagen!</em></p>
<p>Wir freuen uns, am Mittwoch <a href="http://www.noahsow.de/">Noah Sow</a> begrüßen zu können, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Noah_Sow">wikipediarelevante</a> freie Künstlerin und Kulturschaffende aus Hamburg.</p>
<p>Die Referentin zu ihrem Vortrag</p>
<blockquote><p>In meiner Arbeit betrachte ich die Konstruktion struktureller sogenannter Normalität, analysiere sie und stelle sie infrage: Welche Praktiken und Gepflogenheiten halten wir für „normal“? Sind diese geeignet, ein Ungleichgewicht in der Gesellschaft herzustellen oder zu erhalten? Nennen wir sie dann noch „normal“?</p>
<p>In meinem Vortrag lege ich dar, welche strukturellen Eigenschaften darauf hin deuten, dass ein Diskurs dominant (als Gegensatz zu gleichberechtigt) geführt wird. Ich erläutere dies anhand von sieben unterschiedlichen Merkmalen, die sich oft addieren, von denen aber auch jedes für sich genommen bereits Indikator für hegemoniales Diskursverhalten ist. Nach den „7 Kennzeichen des strukturell dominanten Diskurses“ anhand von Beispielen, gebe ich „7 Empfehlungen und Strategien für einen gleichberechtigten Diskurs“.</p>
<p>Mit der Betrachtung und Erörterung dieser Anzeichen werden Machtverhältnisse mit-analysiert. Traditionelle, oft als „willkürlich“ empfundene Instrumente des dominanten Diskurses fügen sich bei dieser genaueren Betrachtung zu einem Gesamtbild zusammen, das nicht zielgerichtet intendiert sein mag, dennoch aber unmittelbar dazu geeignet ist, eine Gleichberechtigung zu verhindern.</p>
<p>Es ergeben sich vielfältige Strukturen, Strategien und Praktiken, die der Gleichberechtigung nicht nur nicht zuträglich sind, sondern sie sogar verhindern. Das Verstehen der Strukturen, die diese kommunikativen Gepflogenheiten gemeinsam haben, löst ihre Maskierung als „einzelErscheinungen“ oder unhinterfragten „Usus“ auf: Wir erkennen, dass es sich um Platzzuweisungen handelt, um die Festigung von Hierarchiestrukturen, die einer jeweils dominanten Gruppe nützen. Sie sind damit immer auch Vehikel zum Erhalt dieser Dominanz.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1740&amp;md5=249e11a0f0cb78bb0603a79d16496642" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nachbereitungsmaterial Queereinführung</title>
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		<comments>http://agqueerstudies.de/nachbereitungsmaterial-queereinfuhrung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 16:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Einführungsvortrag von letzter Woche ist jetzt das Material online, wir danken allen für ihr Interesse. Beachtet auch unsere Onlinetextsammlung und unseren Podcast

	Volltext Script
	Literaturverzeichnis
	Präsentation
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Einführungsvortrag von letzter Woche ist jetzt das Material online, wir danken allen für ihr Interesse. Beachtet auch unsere <a href="http://agqueerstudies.de/programm/texte/">Onlinetextsammlung</a> und unseren <a href="http://agqueerstudies.de/category/podcast/">Podcast</a></p>
<ul>
<li><a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/test/101_script_wz.pdf">Volltext Script</a></li>
<li><a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/test/101_literatur_wz.pdf">Literaturverzeichnis</a></li>
<li><a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/test/101_praesentation_wz.pdf">Präsentation</a></li>
</ul>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1737&amp;md5=21fbaa3a698ec25a390acc072dcc6847" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Antje Schrupp: Symbolische Unabhängigkeit</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/antje-schrupp-symbolische-unabhangigkeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 19:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dr. Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und Journalistin aus Frankfurt, dürfte vielen ein Name sein, die sich im Internet für feministische und geschlechterpolitische Themen interessieren. Im Rahmen ihres Vortrages "Symbolische Unabhängigkeit: Das Denken der Geschlechterdifferenz als politische Praxis" diskutierte sie mit uns ihren Feminismusbegriff. Antje ist mit einigen italienischen Feministinnen aus der Philosophinnengemeinschaft Diotima und dem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Dr. Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und Journalistin aus Frankfurt, dürfte vielen ein Name sein, die sich im Internet für feministische und geschlechterpolitische Themen interessieren. Im Rahmen ihres Vortrages &#8220;Symbolische Unabhängigkeit: Das Denken der Geschlechterdifferenz als politische Praxis&#8221; diskutierte sie mit uns ihren Feminismusbegriff. Antje ist mit einigen italienischen Feministinnen aus der Philosophinnengemeinschaft Diotima und dem Mailänder Frauenbuchladen befreundet und hat Teile ihrer Texte ins Deutsche übersetzt. Mehr von ihr lesen könnt Ihr unter <a href="http://www.antjeschrupp.com">www.antjeschrupp.com</a>, weitere Vorträge findet ihr in ihrem <a href="http://antjeschrupp.podspot.de/">Podcast</a>.  Die Folien zum Vortrag bei &#8220;Jenseits der Geschlechtergrenzen&#8221; stehen in Form einer <a href="http://prezi.com/vnyr3ezh85o4/symbolische-unabhangigkeit-das-denken-der-geschlechterdifferenz-als-politische-praxis/">Prezi</a> im Netz. </p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/schrupp_2011_CC.mp3">Download</a> (mp3, 38,2 MB, 55:39 Min)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />
<small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small><br />
<span id="more-1648"></span></p>
<blockquote><p>Differenzfeminismus steht in Deutschland in dem Ruf, essenzialistisch und biologistisch zu sein und die Unterschiede der Geschlechter zementieren zu wollen. Völlig falsch! Vielmehr ist das Denken der Geschlechterdifferenz eine politische Praxis die, ausgehend von den Erfahrungen und den Ideen von Frauen, Handlungsmöglichkeiten und neue Perspektiven eröffnet – für Frauen und Männer (und andere). Es geht dabei nicht um Lobbyismus und Teilhabe an ehemals männlichen Privilegien, sondern um Freiheit und symbolische Unabhängigkeit von überlieferten Normen und Maßstäben. Das ist unverzichtbar in Zeiten, in denen die etablierte Machtpolitik immer mehr Krisen produziert, aus denen auch die traditionellen frauenpolitischen Konzepte von Gleichstellung, Gender- Mainstreaming und Emanzipation keinen Ausweg bieten. Und: Nur wer die GeschlechterDIFFERENZ denkt, kann GeschlechterGRENZEN überwinden.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1648&amp;md5=9fc286b255d9d5e4194a848a5fa9c0eb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vortragseinladung 2011-07-13: Kritik an Queer</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-2011-07-13-kritik-an-queer/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 03:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tove Soiland
Warum sich gesellschaftliche Verhältnisse nicht dekonstruieren lassen: Eine an Marx und Foucault orientierte Kritik an queer.
Mittwoch 13.07.2011, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tove Soiland<br />
Warum sich gesellschaftliche Verhältnisse nicht dekonstruieren lassen: Eine an Marx und Foucault orientierte Kritik an queer.<br />
<strong>Mittwoch 13.07.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</strong></p>
<p>Zum Ende des Semesters &#8211; daß wir die vorgetragene Kritik gleich durch Auflösung der AG umsetzen könnten &#8211; präsentieren wir Tove Soiland aus Zürich. Sie ist feministische Theoretikerin und erfüllt Lehraufträge an diversen Universitäten. Sie stellt uns ihre Kritik an &#8220;queeren&#8221; und dekonstruktivistischen Ansätzen vor. Wir können uns also vorwefen lassen, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sa0rpCgVLs4">scheißliberal</a> zu sein</p>
<p>Die Referentin zu ihrem Vortrag:</p>
<blockquote><p>Geschlechterverhältnisse lassen sich ebenso wenig dekonstruieren wie Produktionsverhältnisse. Mit dieser These tritt der Vortrag einer allzu simplen Vorstellung von der politischen Veränderbarkeit gesellschaftlicher Verhältnisse entgegen, wie sie sich im Umfeld der US-amerikanischen Cultural Studies entwickelt hat, in deren Tradition auch die Queer-Theorie steht. In einem lediglich vermeintlichen Rekurs auf den französischen Poststrukturalismus erscheinen gesellschaftliche Verhältnisse hier als primär durch Bedeutung konstituiert und darum auch auf der Ebene der Bedeutung verschiebbar. Produktionsverhältnisse und die dazugehörigen Subjektivierungsweisen, so wird der Vortrag argumentieren, lassen sich aber als Bedeutungsfestschreibungen nicht nur nicht beschreiben. Im Rahmen dieser kulturalistischen Umdeutung des historischen Materialismus kann auch nicht mehr verstanden werden, dass das – aus dieser Perspektive subversiv erscheinende – Instabilwerden von Identitäten zu den veränderten Produktionsbedingungen des spätkapitalistischen Akkumulationsregimes gehört. Dieser „kultureller Materialismus“ wird deshalb weder Marx Kritik der politischen Ökonomie noch Foucaults Spätwerk, das als Adaption des Marxismus für spätkapitalistische Gesellschaften gelesen werden kann, gerecht, sondern vergibt vielmehr deren gesellschaftskritisches Potential.
</p></blockquote>
<p>Sollte jemand zustimmend stattdessen lieber eine nicht-queere marxistische Veranstaltung besuchen wollen oder sich aus Harmoniebedürfnis nach einer Alternative umsehen, empfehlen wir den <a href="http://agqueerstudies.de/veranstaltungshinweis-2011-07-13-wolfgang-maiers/">Vortrag von Wolfgang Maiers</a>.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1591&amp;md5=85b77ca3542745e0cbba9e3145369d23" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortragseinladung (Schriftgemittelt!) 2011-07-06: &#8220;Armlose Wunder&#8221;</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-schriftgemittelt-2011-07-06-armlose-wunder/</link>
		<comments>http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-schriftgemittelt-2011-07-06-armlose-wunder/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 16:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Lucie Storchová
"Ich will, deswegen kann ich!" Geschlechtliche Markierung der Normalität, Produktivität und "bürgerlichen Tüchtigkeit" in Autobiographien der zentraleuropäischen "armlosen Wunder" (1910–1930)
Mittwoch 06.07.2011, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lucie Storchová<br />
&#8220;Ich will, deswegen kann ich!&#8221; Geschlechtliche Markierung der Normalität, Produktivität und &#8220;bürgerlichen Tüchtigkeit&#8221; in Autobiographien der zentraleuropäischen &#8220;armlosen Wunder&#8221; (1910–1930)<br />
<strong>Mittwoch 06.07.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</strong></p>
<p>Der folgende Vortrag wird in Kooperation mit zusammen mit unserer PartnerInitiative Zentrum für Disablity Studies (<a href="http://www.zedis.uni-hamburg.de/">ZeDiS</a>) angeboten. Schriftmittler*Innen werden anwesend sein, d.h. verbreitet diese Ankündigung weiter, solltet Ihr potentiell interessierte kennen.</p>
<p>Lucie Storchová ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Institut der tschechischen Akademie der Wissenschaften und am Institut für Anthropologie an der Faculty of Humanities in der Karls-Universität zu Prag. Sie referiert folgendes:</p>
<blockquote><p>Obwohl eine breitere konzeptionelle Diskussion sowie konkrete Forschungsprojekte zum Thema in der zentral- und osteuropäischen Geschichtswissenschaft mehr oder weniger fehlen, gehören die Imagination und kommerzielle Ausstellungen des „außerordentlichen Körpers“ (extraordinary body) an der Wende von 19. zum 20. Jahrhundert zu entscheidenden Phänomenen in der Entstehung des modernen zentraleuropäischen Nationalismus oder liberalen Kapitalismus. In meinem Exposé möchte ich auf den diskursiven Rahmen dieser Prozesse fokussieren, im besonderen auf Intersektionen von Gender und anderen Differenzdiskursen (als Klasse, Nation, Heteronormativität oder körperliche Differenz) in Autobiographien, die von renommierten „armlosen Wundern“ nach dem Ersten Weltkriege verfasst worden sind. Das autobiographische Selbst sowie der außerordentliche Körper in seiner Materialität lassen sich in diesem Sinne als textuelle Effekte der vielseitigen diskursiven Interaktion interpretieren, die unter anderen auch derzeitige Vorstellungen von ökonomischer Produktivität mitgestalteten. Die Lebensbeschreibung von Carl Hermann Unthan, dem populären und erfolgreichen armlosen Violinisten, wurde in Stuttgart unter dem Titel „Das Pediscript. Auszeichnungen aus dem Leben eines Armlosen“ in 1925 herausgegeben und diente als eine intertextuelle Basis für andere Super-Crip Autobiographien der Zeit. Als eine tschechische Parallele wähle ich ein einige Jahre später erschienenes Buch von František Filip „Bezruký Frantík píše o sobě“ („Armloser Franz schreibt von sich selbst“) aus. Eine entscheidende Rolle in der Produktion des autobiographischen Selbst spielte in beiden Texten der mit der Imagination von „ökonomischer Nützlichkeit“ und „ehrenvollem Lohn“ verbundene Diskurs der körperlichen Zwangsfähigkeit/Zwang zu nichtbehinderter Körperlichkeit (compulsory able-bodiedness), die als verbindlich auch für normates – im Sinne wie Rosemarie Garland-Thomson den Begriff benutzt – betrachtet wurden. Die Männlichkeit des außerordentlichen Körpers überschneidet 12 sich in beiden Lebensläufen auch mit Motiven der „bürgerlichen Tüchtigkeit“ und öffentlichen Engagiertheit – sei in Kriegsbestrebung in Falle Unthans oder in der Ideologie des Republikanismus und liberalen Kapitalismus bei Filip. Im abschließenden Teil meines Vortrages konzentriere ich mich auf Nachleben beider Lebensbeschreibungen seit den 1950ern. Die Autobiographie von Carl Unthan wurde am Ende der 60er Jahre von Joachim Piechowski neu bearbeitet; der Verfasser akzentuierte in seinem „dokumentarischen Roman“ „Der Mann ohne Arme“ solche Motive wie die zufriedene Ehe Unthans (mit dem Gewicht auf die Liebe für die innere Schönheit usw.) oder das Engagement des armlosen Violinisten im nachkriegszeitlichen Pazifismus und in der entstehenden Bewegung für Behindertenrechte. Paradoxerweise, ergänzen wir, weil das autobiographisches Selbst in der originellen Lebensbeschreibung Unthans sich gerade durch Strategien des „Anpassens“ (passing) und explizite Ablehnung der „Krüppelidentität“ charakterisieren lässt – es handelt sich um eine Art der Annihilation der eigenen körperlichen Differenz, die sich auf der hervorgehobenen Gender- und Klassenormalität des Autors und auf seine bürgerliche Arbeitsmoral und Anstrengung in Name des Vaterlandes und sein Kriegsansatzes gründete. Noch signifikanter für den aktuellen Zustand in postkommunistischen Ländern scheinen tschechische Aufsätze und Bücher über „den armlosen Franz“ aus den letzten zwei Dekaden. Die Person und das autobiographische Selbst dieses renommierten „armlosen Wunders“ funktionierte mehr als 50 Jahre nach seinem Tod als ein Super-Crip-Held der entstehenden neoliberalen Ideologie, als ein Beispiel eines idealisierten Unternehmers und Selfmademans, der nicht nur alle Äußerungen des Mitleids sondern auch das ganze „veraltete“ Fürsorgesystem des kommunistischen Sozialstaates ablehnt und verneint.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1585&amp;md5=8bde604fea328cbd109f57973a81feb8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vortragseinladung 22.6.2011: Post-anarchistische und queere Allianzen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 09:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dr. Lena Eckert
Affinität statt Identität. Post-anarchistische und queere Allianzen – eine Utopie?
Mittwoch 22.06.2011, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Lena Eckert<br />
Affinität statt Identität. Post-anarchistische und queere Allianzen – eine Utopie?<br />
<b>Mittwoch 22.06.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</b></p>
<p>Lena Eckert ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte und Theorie der Kulturtechniken, Bauhaus-Universität Weimar. Sie referiert zu folgendem:</p>
<blockquote><p>Affinität bezeichnet in der Chemie die Triebkraft einer chemischen Reaktion; es ist das Bestreben von Atomen eine Bindung einzugehen. Je höher die Affinität, desto größer die Assoziationskonstante. Übersetzt: die Anziehung zwischen zwei Dingen, die nicht notwendiger Weise die gleichen Charakteristika besitzen, kann zu Bindungsaffinitäten führen. Mein Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie dieses Bild in queeren und post-anarchistischen Denkbewegungen funktionieren könnte. Schon für Gustav Landauer ist ein &#8220;sozialer Anarchismus&#8221; eine Vereinigung von Einzelnen die sich in kleinen Zusammenschlüssen frei assoziierend zusammenfügen. In der Queeren Theorie basieren politische Zusammenschlüsse nicht auf einer homogenen Identität, sondern auf dem gemeinsamen Widerstand gegen gesellschaftliche Machtkonstellationen. Sexualität und Politik beinhalten immer die Möglichkeit von Veränderung, Bewegung, Neudefinition und subversiver Performanz. Sowohl queere als auch post-anarchistische Theorien bieten eine Vielzahl an Anknüpfungspunkten füreinander. In diesem Vortrag frage ich danach, wie queer-anarchistische Ansätze formuliert werden können, um unterschiedliche Schwerpunktsetzungen in politischen und theoretischen Bewegungen zusammen denken zu können – Bindungsaffinitäten zu formen. Mein Vortrag arbeitet theoretische und politische Gemeinsamkeiten heraus und argumentiert für temporäre und situationsgebundene Allianzen zwischen queeren und post-anarchistischen Denkbewegungen.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1568&amp;md5=3dd5f186731a1e3bcb5d203cbe4f2bb1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Robert Kulpa: Con-Temporal Peripheries</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 08:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Mai diesen Jahres war Robert Kulpa bei uns zu Gast. Der aus Polen stammende Queer Theoretiker lebt seit einigen Jahren in London, wo er seine Doktorarbeit im Department of Psychosocial Studies am Birkbeck College schreibt. Darin, wie auch in seinem Vortrag, beschäftigt er sich mit Zeit, Raum, Wissen und Aktivismus zwischen den Sexualitäten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Im Mai diesen Jahres war <a href="http://robertkulpa.com/">Robert Kulpa</a> bei uns zu Gast. Der aus Polen stammende Queer Theoretiker lebt seit einigen Jahren in London, wo er seine Doktorarbeit im Department of Psychosocial Studies am Birkbeck College schreibt. Darin, wie auch in seinem Vortrag, beschäftigt er sich mit Zeit, Raum, Wissen und Aktivismus zwischen den Sexualitäten Zentral-/Osteuropas und des Westens. Wenn aus westlicher Perspektive darüber gesprochen wird, die Gesellschaften und queer Bewegungen Zentral- und Osteuropas seien noch nicht &#8220;so weit&#8221; wie wir, wird darin ein Narrativ linearer Entwicklung angelegt, bei der &#8220;der Westen&#8221; voran schreitet und alle anderen diesen Pfad befolgen müssen. In &#8220;Con-Temporal Peripheries: Disjunctions in space and time, knowledge and activism, between Central-Eastern European and Western sexualities&#8221; wird diese Konstruktion einer zeitlich-räumlichen Peripherie einer Dekonstruktion unterzogen. Künstlerisch haben sich die Pet Shop Boys übrigens schon 1993 im Video zu &#8220;Go West&#8221; (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=7NZ04BG7TfA">Video bei youtube</a>) mit diesem Narrativ auseinander gesetzt. Das Video wurde von Robert am Ende des Vortrages gezeigt. </p>
<p>Wer sich näher mit dem Thema dieses Vortrages beschäftigen möchte, der_dem sei der Band “<a href="http://robertkulpa.com/index.php?/published-articles/books/">De-centring Western sexualities: Central and Eastern European perspectives</a>” empfohlen, den Robert zusammen mit Joanna Mizielinska herausgegeben hat.</p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/kulpa_2011_CC.mp3">Download</a> (mp3, 37,1 MB, 54 Minuten)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" /></a><br /><small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small><br />
<span id="more-1562"></span></p>
<blockquote><p>Recently, we could observe the proliferation of works about non-Western manifestations of sexuality. However, queer studies by embracing margins, outskirts, de-centring politics of geo-location, continue to be focused on post-colonial “far far away” regions, and almost no work is done about the “neighbouring” Central and Eastern Europe. In this presentation, I will try to problematize/pluralize the notion of Western sexuality and indicate “con-temporal periphery” – i.e. mechanisms of “othering” CEE (by, e.g. rendering it as “permanently transitional”/”post-communist”).</p>
<p>After the collapse of the “Iron Curtain”, Western-style politics was adopted throughout CEE, without much questioning of its historical particularisms and suitability for the new context. When lesbian and gay activism begin to emerge in the CEE countries, West was already at the ‘queer’ stage, with long history and plurality of models and forms of engagement. Conversely, the communist past of CEE built completely different social structures and modalities. This could be graphically represented as two separate geopolitical-temporal modalities running parallel, where in 1989 one of them finishes, and the other one becomes universal for both. Indeed, it should be even more complicated, and represented as “knotting” and “looping” of time(s).</p>
<p>However, often when we try to “undo”/explain those knotted realities, we try to “linearise” the “here and now” reality of CEE, by categorising various activities and approaches as belonging to a certain historical narrative. Thus organising the “knotted temporality of CEE” into “familiar” stages and inscribing it into particular history (here: into Western history of LGBTQ movements), we already simplify it in order to make sense of it. But do we actually succeed? Does such “unknotting” make sense? For whom? And what are the prerequisites to be able to understand it in either form? In other words, we feel it is important to ask, why certain models are familiar to “all”? And why “local” narrations of lesbian and gay emancipation will be seen as, precisely, “local” and not “universally” recognised?</p>
<p>With this presentation, I will undertake the task of questioning the power relations between “West” and “CEE”, between western queer academic scholarship and CEE theoretical insights, calling for not only for “de-centralisation of queer theory”, but also for greater attentiveness to spatial and temporal choices in doing so.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1562&amp;md5=784a68c903d226921955bbb673b2ded7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vortragseinladung 2011-06-08: Die Pille</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 15:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eva-Maria Silies
Erfolgreiche Revolution oder fortgeführte Unterdrückung? Die hormonale
Verhütung mit der Pille in der Bundesrepublik der 1960er und 1970er Jahre
Mittwoch 08.06.2011, 19:15, Von Melle Park 5 ("Wiwi Bunker") 0079]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eva-Maria Silies<br />
Erfolgreiche Revolution oder fortgeführte Unterdrückung? Die hormonale Verhütung mit der Pille in der Bundesrepublik der 1960er und 1970er Jahre<br />
<b>Mittwoch 08.06.2011, 19:15, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079</b></p>
<p>Eva-Maria Silies ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Innovations-Inkubator an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie referiert Mittwoch über folgendes Thema:</p>
<blockquote><p>Nachdem die Pille als neuartiges Verhütungsmittel 1961 in der Bundesrepublik eingeführt wurde, entwickelte sie sich im Verlauf der folgenden Jahre zunächst zu einem sehr nachgefragten Präparat, wurde aber spätestens in den 70er Jahren von vielen Frauen wieder abgesetzt. Nebenwirkungen und befürchtete Langzeitfolgen trugen ebenso dazu bei wie die Ablehnung der Pille als „unnatürliches“ Verhütungsmittel. Heftig diskutiert wurden zudem die Folgen für die weibliche Sexualität: Konservative Kritiker der Pille propagierten, die Pille mache junge Mädchen „hemmungslos“, während Nutzerinnen auch öffentlich die positiven Auswirkungen auf ihre Sexualität beschrieben. Aktivistinnen der Frauenbewegung kritisierten allerdings in den 70er Jahren, die Pille setze die sexuelle Unterdrückung der Frauen fort und sei damit letztlich ein Verhütungsmittel, von dem (wieder) nur die Männer profitierten. Diese verschiedenen Entwicklungslinien und Argumentationsmuster werden in dem Vortrag anhand von zeitgenössischen Quellen und Interviews mit Zeitzeuginnen nachgezeichnet und die Geschichte der Pille in den gesellschaftshistorischen Kontext der 60er und 70er Jahre eingebettet.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1527&amp;md5=75ad39c56f16223e9bea6fb590564d9e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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