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	<title>AG Queer Studies &#187; rassismus</title>
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		<title>Iris Wigger: Die &#8220;Schwarze Schmach am Rhein&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 10:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[geschlecht]]></category>
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Als letzten Podcast in diesem Jahr(zehnt) präsentieren wir euch den Vortrag &#8220;Die Schwarze Schmach am Rhein. Rassische Diskriminierung zwischen Geschlecht, Klasse, Nation und Rasse&#8221; von Dr. Iris Wigger vom 29. Oktober 2008. Iris Wigger ist Lecturer in Sociology im Department of Social Sciences an der Loughborough University in England. Ihre Monographie &#8220;Die Schwarze Schmach am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" /></p>
<p>Als letzten Podcast in diesem Jahr(zehnt) präsentieren wir euch den Vortrag &#8220;Die Schwarze Schmach am Rhein. Rassische Diskriminierung zwischen Geschlecht, Klasse, Nation und Rasse&#8221; von Dr. Iris Wigger vom 29. Oktober 2008. Iris Wigger ist Lecturer in Sociology im Department of Social Sciences an der <a href="http://www.lboro.ac.uk/departments/ss/staff/wigger.html">Loughborough University</a> in England. Ihre Monographie &#8220;<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/26550.html">Die Schwarze Schmach am Rhein.</a> Rassische Diskriminierung zwischen Geschlecht, Klasse, Nation und Rasse&#8221; ist 2007 im Verlag <a href="http://www.dampfboot-verlag.de/buecher/651-8.html">Westfälisches Dampfboot</a> erschienen.</p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/wigger_2008.mp3">Download</a> (mp3, 35MB)</p>
<p>Iris Wigger über ihren Vortrag:</p>
<blockquote><p>In den 1920er Jahren bot der Einsatz französischer Kolonialtruppen im Rahmen der Alliierten Rheinlandbesetzung den Anlass für eine unter dem Titel &#8220;Die Schwarze Schmach&#8221; von Deutschland ausgehende, internationale Kampagne gegen ihre Stationierung. Mein Vortrag diskutiert die rassistische Logik dieser Kampagne. Er verdeutlicht wie Geschlecht, Rasse, Nation und Klasse als Kategorien sozialer Integration und Ausgrenzung in der gesellschaftlichen 3 Konstruktion &#8216;Schwarze Schmach&#8217; ineinander greifen und als sich wechselseitig ergänzende Diskriminierungszusammenhänge ein rassistisches Konglomerat bilden. Muster kategorialer Einschließung und Ausschließung werden dabei nicht summativ aneinander gereiht. Geschlecht, Rasse, Nation und Klasse zeigen sich als flexible, einander überlagernde, sich teilweise substituierende Kategorien, wo die &#8216;Schwarze Schande&#8217; als französischer Angriff auf die deutsche Frau, das deutsche Volk und die weiße Rasse gewertet und mit ihr der Zusammenhalt aller Deutschen und Weißen beschworen wird. Die symbolische Reichweite von Körpern deutscher Frauen erwies sich dabei als ungemein flexibel. Allegorisch aufgeladen, dienten sie Protagonisten der Kampagne als Metapher für eine vermeintlich durch den Versailler Vertrag und die Besatzungsmächte &#8216;gepeinigte und erniedrigte deutsche Nation&#8217; und eine durch Schändung bedrohte &#8216;weiße Rasse&#8217;. Deutsche Frauen, die sich nicht in die ihnen von den Konstrukteuren &#8216;Schwarzer Schmach&#8217; zugewiesene Opferrolle fügen wollten, wurden als Schandmal und Verräterinnen beider imaginierter Kollektive – Nation und Rasse – attackiert und sozial ausgegrenzt. Die Kampagne läßt sich als historisch und rassismusanalytisch interessantes Beispiel für die flexible diskursive Verknüpfung und ideologische Überlagerung verschiedener Kategorien sozialer Eingrenzung und Ausgrenzung in der Entwicklung des modernen Rassismus interpretieren.</p></blockquote>
<p>Hier erfahrt ihr <a href="http://agqueerstudies.de/podcast-2/">mehr über unseren Podcast</a> und wie ihr in bequem abonnieren könnt.</p>
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		<title>Vortrag von Christiane Hutson: Unverschämt. Wir im Spannungsfeld von Rassismus, Hetero/Sexismus und Ableism</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 20:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
		<category><![CDATA[ableism]]></category>
		<category><![CDATA[disability studies]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir freuen uns ganz besonders, am kommenden Mittwoch Christiane Hutson (Lehrbeauftragte in den Gender Studies an der HU und  in den Erziehungswissenschaften an der Uni Bielefeld) gemeinsam mit dem Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) der Uni Hamburg begrüßen zu dürfen, denn der Vortrag findet in Kooperation mit der Ringvorlesung &#8220;Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir freuen uns ganz besonders, am kommenden Mittwoch Christiane Hutson (Lehrbeauftragte in den Gender Studies an der HU und  in den Erziehungswissenschaften an der Uni Bielefeld) gemeinsam mit dem<a href="http://www.zedis.uni-hamburg.de/?page_id=63"> Zentrum für Disability Studies (ZeDiS)</a> der Uni Hamburg begrüßen zu dürfen, denn der Vortrag findet in Kooperation mit der Ringvorlesung &#8220;Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies&#8221; des ZeDiS statt.</p>
<blockquote><p><strong>Unverschämt. Wir im Spannungsfeld von Rassismus, Hetero/Sexismus und Ableism </strong></p>
<p>Was ist Ableism? Und was hat diese Diskriminierungsform mit Rassismus und Hetero/Sexismus zu tun? Diesen und weiteren Fragen geht der Vortrag aus der Perspektive einer Schwarzen kranken Hetera nach. Dabei wird nicht nur vorausgesetzt, dass Konstruktionen von Krankheit sowie Rassifizierungs- und Vergeschlechtlichungsprozesse im Zuge des Kolonialismus auf besondere Weise miteinander verknüpft worden sind, sondern dass Echos dieser Verknüpfungen bis in die Gegenwartvernehmlich spürbar sind. Anders ausgedrückt: Weiß- oder Schwarz-sein, das eigene Geschlecht, die eigene Sexualität und das eigene Gesund-, Krank- oder Behindertsein werden nicht &#8220;einfach so&#8221; erlebt. Vielmehr erschließt sich die Sinnhaftigkeit des Erlebten erst über Rahmen,  innerhalb derer wir in der Lage sind, es als Erfahrung zu verorten. Der Vortrag stellt diese Erfahrungen daher in den Rahmen postkolonialer Wissensproduktion und wählt die „koloniale Ethnisierung sexueller Normen“ (Grosse 2000) als einen wichtigen Ausgangspunkt. Von diesem aus soll aufgezeigt werden, in welcher Weise die gewaltvolle Gegenwart der kolonialen Vergangenheit in verschämenden Erklärungs- und Konstruktionsmustern von Krankheit widerhallt, und wie kranke People of Color diesen Echos unverschämt entgegentreten. </p></blockquote>
<p><strong>Bei der Veranstaltung werden Schriftdolmetscher_innen anwesend sein!</strong></p>
<p>Zeit: 13. Mai 2009 um 19.00 Uhr – 21.00 Uhr<br />
Ort: Universität Hamburg, Von-Melle-Park 5, Raum 0079 </p>
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