AG Queer Studies

… jenseits der Geschlechtergrenzen
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Archiv f¨r Januar 20th, 2013

Vortragseinladung 2013-01-23: Maureen Maisha Eggers

20.01.2013 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Maureen Maisha Eggers
Diversität und intersektionelle Queer Theory aus einer Critical Race Theory Perspective
Mittwoch 23.01.2013, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

Wir freuen uns abeauf den Mittwoch, da wir wieder eine der Referent*innen begrüßen dürfen, die vorzustellen fast schon müßig ist: Prof. Dr. Maureen Maisha Eggers, lehrt an der Hochschule Magdeburg-Stendal zu Kindheit und Differenz (Diversity Studies) und referiert über folgendes.

Der Begriff der Intersektionalität geht auf die US-amerikanische Rechtswissenschaftlerin Kimberlé W. Crenshaw zurück. Sie entwickelte den Begriff Ende der 1980er Jahren, um Diskriminierungsmechanismen in der Arbeitsmarktsituation Schwarzer Frauen zu analysieren. Seitdem hat der Begriff innerhalb der Gender Studies einen prominenten Status erreicht. Seine Etablierung geht allerdings mit einer Auslöschung seiner Entstehungszusammenhänge einher. Ausgangspunkt dieses Vortrags ist eine Thematisierung des ‚Intersektionellen Blicks’ im Kontext seiner Entstehungszusammenhänge in der Critical Race Theory-Bewegung. Ich bin daran interessiert nachzuzeichnen, an welchen Punkten die geteilten ‚Intellectual und Political Commitments’ von Race Scholarhip und Gender Scholarship auseinanderklaffen, um eine solche Rezeption der Intersektionalität, wie wir sie in Deutschland erleben, zu verursachen.

CRT Scholarship bezieht sich in erster Linie auf rassismuskritische Analysen von Rechtsmitteln und Rechtsverfahren, da sie ein Produkt der kritischen Interventionen und der Zusammenschlüsse von (P.O.C.) Legal Scholars war. Inzwischen ist das zweitgrößte Feld der Anwendung von CRT das Feld der Bildung (Bildungsinstitutionen und ihre Verfahren). Hierin besteht auch die starke Verbindung zum Begriff der Diversität. Engagierte Legal Scholars of Color strebten eine konkrete Diversifizierung ihrer eigenen Bildungsinstitutionen (Harvard Law School, San Francisco State University) per Student Activism v.a. durch Streiks an. Dabei galt es, gegen die systematisierten rassifizierten Ausschlussmechanismen eigene systematisierte Interventionen aufzustellen. CRT wurde daher nicht nur als eine intellektuelle und politische Bewegung aufgebaut, sondern mit dem Ziel vorangetrieben, ein Aggregat, eine eigene Infrastruktur zu installieren. Mit Texten von Cengiz Barskanmaz, Iyiola Solanke und Jin Haritaworn möchte ich über die Möglichkeit des Aufbaus einer solchen Infrastruktur in Deutschland ins Gespräch kommen.

Voller Montag

20.01.2013 Von: W. Kategorie: Termine

Falls jepserd nicht weiß, was hen am Montag machen soll, die Optionen sind zahlreich und z.T. überschneidend

  •  1400-1530 kommt auf FSK (93,0MHz Antenne 101,4MHz im Kabel, sowie über Livestream) unsere Sendung “Jenseits der Geschlechtergrenzen”, dann mit dem Vortrag “Ein Blick in die Geschlechterarrangements des Hardcore” von Marion Schulze, der neben interessanten Einsichten in die Szene wichtige kritische Erkenntnisse über s.g. “Subkulturforschung” bietet.
  • Ringvorlesung “Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies” des ZeDiS
    Bärbel Mickler
    Es geht auch einfach! – Warum Leichte Sprache vielen Menschen hilft
    Montag 21.01.2013, 16:30, Edmund-Siemers-Allee 1 Westflügel (“Links vom Hauptgebäude”) 221
    http://www.zedis.uni-hamburg.de/
  • Martin Luther King day Lecture
    Jodi Melamed
    The Racial Politics of Neoliberalism: Dr. King’s Preveisions
    Montag21.01.2013, 16:15, Edmund-Siemers-Allee 1 Ostflügel (“Rechts vom Hauptgebäude”) 221
  • Unikate Vorlesung des Menschenbilder in der Psychologie AG
    Vanessa Lux
    Unikate Vorlesung: Biologismus in der Psychologie : Die Suche nach den Genen: Biologie und Biologismus in der Psychologie
    Montag, 21.1.2013, um 18:15 Uhr, Universität Hamburg, Von-Melle-Park 5 (“WiWi Bunker”), Hörsaal B2
    http://menschenbilder.blogsport.eu