AG Queer Studies

… jenseits der Geschlechtergrenzen
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Archiv für ‘Uncategorized’

Vortragseinladung 26-06-19: TransFormations – Trans* Film Festival Berlin: Re:envisioning Gender

24.06.2019 Von: Marc Kategorie: Uncategorized

Mittwoch, den 26.06.2019 um 19:15 Uhr
WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, Raum 0079, Uni Hamburg

Julius und AnouchK, Teil des TFFB Organisationsteams, Berlin

Hier das Abstrakt zum Vortrag:

Räume anbieten, in denen WIR inklusiv ist.
Wir wollen darüber reden, wie ein inklusiver Raum geschaffen und ermöglicht werden kann. Wir werden auch erzählen, welche Wünsche wir hatten und haben für TFFB und welche Herausforderungen und Resistenzen es gibt.
Was bedeutet INKLUSIV für uns, wer ist dieses WIR…

Vortragseinladung 24-04-19: Kristallisierte Körperpolitik: Hochschulräume und Geschlechterkritik

22.04.2019 Von: Simon Schultz Kategorie: Termine, Uncategorized, Vortragsreihe

Mittwoch, den 24.04.2019 um 19:15 Uhr
WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, Raum 0079, Uni Hamburg

Susanne Kersten, Sozialpädagogin, Promovendin der Humanwissenschaften, Universität Kassel

Felix Krämer, Historisches Seminar, Universität Erfurt

Hier das Abstract zum Vortrag:

“In welcher Hochschullandschaft entsteht, agiert und bewegt sich queer-feministische Geschlechterkritik? In ihrem Beitrag werden die Referent_innen das Problem zunächst an die Geschichte der Vortragsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ koppeln und an Diskussionen, die seit den 1990er Jahren hier immer wieder entstanden. Dabei werden sie Überlegungen entfalten, wie sich verschiedene Perspektiven aus dem Umfeld des cultural turn zu Wissensräumen, Sexualitäts- und Klassenpolitiken verhalten, um zu der Frage zu gelangen, wie sich Diskriminierung in eine hegemonietheoretische Dekonstruktion einlesen lässt. Letzteres kann einen Beitrag dazu leisten, gegenwärtige politische Verschiebungen als identitätspolitische Kämpfe erkennbar zu machen. Raumkörperpolitiken – so die im Vortrag entworfene Perspektive – sind immer auch als historisch verfasste und daher gleichzeitig fragile Figurationen zu begreifen. Entsprechend hilft eine an Raumkonzepten, wie sie Foucault oder Deleuze/Guattari entwerfen, orientierte Blickrichtung, die Frage nach Bewegung und Emanzipation anders zu stellen. Räume, Reichweiten und transsektionale Körperbewegungen erhalten dabei den Vorzug vor einer Suche nach Grenzen, konturierten Identitäten und Verein-deutigungen. Das zeigen die Referent_innen abschließend anhand von Diskussionen aus einem Band, den sie unter dem Titel „Doing Space while Doing Gender“ heraus-gegeben haben. Open Access Publikation, frei zugänglich unter diesem Link: http://www.transcript-verlag.de/media/pdf/c8/df/01/oa9783839435366.pdf

Votragseinladung 05-12-2018: Pleasure and Danger – Lesbian Sex Wars auf Deutsch? Diskussionen über lesbisch_queere Sexualität und Butch/Femme in den 80er und 90er Jahren in Wien und Westberlin

03.12.2018 Von: Simon Schultz Kategorie: Uncategorized

Mittwoch, den 05.12.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079

Pleasure and Danger – Lesbian Sex Wars auf Deutsch? Diskussionen über lesbisch_queere Sexualität und Butch/Femme in den 80er und 90er Jahren in Wien und Westberlin

Lisa Weinberg, Geschichtswissenschaftlerin_, Schwerpunkte: Frauen- und Geschlechtergeschichte, Geschichte von LGBTIQ-Bewegungen, Queer History & Sexualitätsgeschichte, Berlin

Hier das Abstract zum Vortrag:

Im Fokus meines Vortrages stehen Diskussionen über lesbisch_queere Sexualität inner­halb lesbischer und feministischer Kontexte der 1980er und 1990er Jahre. Es wird der Frage nachgegangen, ob und inwiefern sich in FrauenLesbenbewegungen in Westberlin und Wien ähnliche Debatten über Sexualität erkennen lassen wie in den US-amerikani­schen Sex Wars. Besonders interessiert mich dabei die Thematisierung von Geschlechts­inszenierungen und lesbisch_queeren Identitätskonzeptionen. Dem­entsprechend frage ich danach, wie Butch/Femme-Kulturen in deutschsprachigen Sze­nen gelebt, aufgenommen und im Rahmen der Auseinandersetzungen um Penetration, Pornografie, BDSM und Sex­spielzeug diskutiert wurden. Es soll gezeigt werden, dass auch in westdeutschen/österrei­chischen Kontexten diese Diskussionen zu Konflikten führten, die eine Herausbildung von sexpositivem Feminismus auf der einen und einer radikalfeministischen Anti-Pornografie-Strömung auf der anderen Seite mit sich brach­ten, wobei die Problematisierung sexueller Praktiken als ein zentrales Bindeglied der Debatten fungierte.

Im Vortrag werde ich Teile der Quellenarbeit und -interpretation präsentieren, die im An­schluss mit den Zuhörenden diskutiert werden sollen. Als Quellengrundlage dienen Auszü­ge aus der Berliner Lesbenzeitschrift UKZ (Unsere kleine Zeitung), dem österrei­chischen Lesbenrundbrief und der Wiener Frauenzeitschrift AUF.

 

Vortragseinladung 2018-11-07: Kirsten Achtelik

04.11.2018 Von: Simon Schultz Kategorie: Uncategorized

Mittwoch, den 07.11.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079
“Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung”

Kirsten Achtelik ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin, freie Journalistin und Autorin in Berlin.

Aus dem Abstract:

Sollen Feministinnen jede Art von Abtreibung verteidigen? Können Entscheidungen überhaupt selbstbestimmt getroffen werden? Welche Art von Wissen entsteht durch pränatale Untersuchungen? Dienen sie der Vorsorge oder sind sie behindertenfeindlich?
Kirsten Achtelik lotet das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts „Selbstbestimmung“ in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von „Lebensschützern“ wieder aufgeflammt sind. Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von Aktivistinnen und Aktivisten die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen. Vor allem aber stellt sich Achtelik der dringend zu klärenden Frage, wie ein nicht selektives und nicht individualisiertes Konzept von Selbstbestimmung gedacht und umgesetzt werden kann.

Votragsausfall

03.06.2018 Von: Till Kategorie: Uncategorized

Verehrte Freund_innen der AG Queer Studies,

leider müssen wir euch mitteilen, das der Vortrag von Dr. Regina Mühlhäuser am kommenden Mittwoch ausfallen muss.

Der nächste Vortrag ist am 13.06.18 mit Franziska Hilles Vortrag zu dem Thema “Selbstfürsorge, ver_Rückte Zustände und Psychiatriebetroffenheit im Kontext gegenwärtiger neoliberaler gesellschaftlicher Verhältnisse”.

Liebe Grüße,
eure AG Queer Studies

Vortragseinladung 25-04-2018: „Mein Körper gehört weder Kirche noch Deutschland!“ Ein Vortrag über Abtreibung, Autonomie und Annaberg-Buchholz

23.04.2018 Von: Till Kategorie: Uncategorized

Mittwoch, den 25.04.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079

„Mein Körper gehört weder Kirche noch Deutschland!“
Ein Vortrag über Abtreibung, Autonomie und Annaberg-Buchholz

e*vibes – für eine emanzipatorische Praxis, Initiator*innen des Bündnis Pro Choice Sachsen, Dresden

Hier das Abstract zum Vortrag:

Der erste Teil des Vortrags widmet sich der Geschichte um die Abtreibungsparagraphen 218 und 219 StGB.
Wie kam es zu dem Verbot, was sind die Folgen der Kriminalisierung, mit welchen Mitteln hat die Frauenbewegung dagegen gekämpft?
Der zweite Teil widmet sich aktuellen feministischen Interventionen, unter anderem am Beispiel von Annaberg-Buchholz in Sachsen.
Wer demonstriert da und wieso? Welche emanzipatorischen Kämpfe müssen heutzutage zusammengedacht und geführt werden?
Bei Interesse werfen wir auch einen Blick über den deutschen Tellerrand auf die Gesetzeslage und die feministische Praxis in anderen Ländern.

Absage des Vortrags am 10.01.18

08.01.2018 Von: Till Kategorie: Uncategorized

Verehrte Freund_innen der AG Queer Studies,

leider müssen wir euch mitteilen, das der Vortrag von Marianne Pieper am kommenden Mittwoch ausfallen muss.

Am 17.01.18 findet der nächste Vortrag statt.

Liebe Grüße,
eure AG Queer Studies

Vortragseinladung 24.05.17: Queer-feministische Organisierung gegen den G20 Gipfel in Hamburg.

21.05.2017 Von: Julia Miller Kategorie: Uncategorized

Mittwoch, 24.05.17, 19.15 Uhr,

Von-Melle-Park 5, Raum 0079

Queer-feministische Organisierung gegen den G20 Gipfel in Hamburg.

Vertreter_innen des FLTI*Bündnisses berichten

 

Kurzankündigung zum Vortrag:

Am 7. und 8. Juli wollen sich die Vertreter*innen der reichsten 20 Industrie- und Schwellenländer in Hamburg treffen, um ihre ökonomischen Interessen zu koordinieren und eine Globalisierung zum angeblichen Nutzen aller zu gestalten. Mit einem lauten, bunten Protest stellen wir uns gegen diesen falschen Paternalismus. Um dem Diktat von oben mit einer Selbstorganisierung von unten zu begegnen, fand (u.a.) eine Aktionskonferenz statt. Auf dieser gründete sich ein queer-feministisches Bündnis, das seit Januar diesen Jahres autonom agiert. In einem 45 minütigen Vortrag und anschließender Diskussion wollen wir darüber sprechen, warum eine queer-feministische Stimme innerhalb der Anti-G20-Proteste wichtig ist. Wir möchten das bestehende FLTI*-Bündnis vorstellen und über den aktuellen Stand der Vorbereitungen informieren.

Ausfall des Vortrages: Fragmente aus dem queersten Aufstand – Zinelesung am 25.01.2017

22.01.2017 Von: Do. Gerbig Kategorie: Uncategorized

Verehrte Freund*innen der AG Queer Studies

Leider müssen wir Euch informieren, dass der Vortrag am kommenden
Mittwoch, 25. Januar 2017 leider entfällt.

Der nächste Vortrag findet am Freitag, den 03. Februar 2017 

(findet abweichend an einem Freitag im Philosophenturm, Von-Melle-Park 6, Hörsaal C statt!)

Oberflächlich betrachtet …
… baden Sie gerade Ihre Hände darin.
Das Vlotless-Paradigma: dark matters.

 

 

Vortragseinladung 18-01-2017: Coole Männer – verspannte Frauen. Zur Kritik heterosexueller Paarökonomien

12.01.2017 Von: Jen Kategorie: Uncategorized

Mittwoch, 18.01.2017, 19:15 Uhr,
Von-Melle-Park 5, Raum 0079

Dr. Sarah Speck ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung, Frankfurt am Main

Coole Männer – verspannte Frauen. Zur Kritik heterosexueller Paarökonomien

Kurzankündigung zum Vortrag:

Anhand der Ergebnisse einer Studie zu heterosexuellen Paaren, in denen die Frauen das Haupteinkommen verdienen, geht der Vortrag dem Wandel von Geschlechterverhältnissen nach. Wie ändern sich Männlichkeiten und Weiblichkeiten vor dem Hintergrund prekarisierter Arbeitswelten? Was passiert, wenn immer mehr Frauen das Familieneinkommen sichern, weil auch männliche Berufsbiographien zunehmend unsicher werden? Der Vortrag möchte die gegenwärtige Diskussion des Zusammenhang von Ökonomie und Geschlecht durch eine spezifische Perspektive auf die Ökonomien und Aushandlungsprozesse des Alltags ergänzen. Dabei werden unterschiedliche Milieus betrachtet und sowohl manifeste als auch latente Dimensionen in der (Neu-)Verhandlung von Arbeitsteilung und Geschlechterarrangements in den Blick genommen. Ein detaillierter Blick ins ‚Private‘ offenbart, dass zentrale Gründe für die Aufrechterhaltung der Geschlechterordnung nicht nur in Männlichkeits- und Weiblichkeitsnormen liegen, sondern mitunter auch in der Vorstellung von Geschlechteregalität selbst.