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Archiv für ‘Uncategorized’

Programm Ringvorlesung “Jenseits der Geschlechtergrenzen” Wintersemester 2021/22

02.10.2021 Von: Marc Kategorie: Uncategorized

Meldet euch für die Vorträge an! Schreibt einfach eine Mail an anmeldungjdg@riseup.net und ihr bekommt den Link kurz vorher zugeschickt! Wir freuen uns auf euch!

06.10.21: Care trans_formieren. Eine ethnographische Studie zu trans und nicht-binärer Sorgearbeit (Francis Seeck)

Wie werden Fürsorge und Selbstsorge in nicht-binären und trans Räumen organisiert und gelebt – abseits medizinischer und familiärer Versorgungskontexte? Dazu gibt es bislang kaum Forschung. Francis Seeck wendet sich dieser Leerstelle zu und interviewte und begleitete Personen, die Sorgearbeit für andere trans und nicht-binäre Personen leisten. Die ethnographische Studie vertieft das Verständnis des komplexen Verhältnisses von Gender und Care. Zudem macht sie auf die Bedeutung der Kategorie Klasse in Sorgebeziehungen aufmerksam. Die hier entwickelte Forschungsstrategie der Sorgenden Ethnographie ermöglicht, Care-Praktiken als zentralen Bestandteil ethnographischer Forschung produktiv zu machen.

20.10.21: „Gute Nacht, träum queer“ (Rilando June Lamadjido)

Als ein Teil ihrer dekolonisierenden Arbeit erstellt Rilando June Lamadjido als Kuratorin für Vermittlung und Bildung im MARKK (Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt) unterschiedliche Vermittlungsprojekte, in denen Kinder und Jugendliche über Queer-Geschichte lernen können. Warum fokussiert auf Kinder und Jugendliche? Warum in einem ethnografischen Museum? Anhand des Projekts “Gute Nacht, träum queer” spricht Rilando June Lamadjido über die zentrale Rolle eines ethnografischen Museums in der Vermittlung von Queer-Geschichte an junges Publikum.

17.11.21: Klassismus – eine intersektionale Einführung in Verschränkung mit race und gender (Jacqueline Saki Aslan)

Klassismus ist die strukturelle, kulturelle und individuelle Diskriminierung aufgrund des sozialen Status und richtet sich gegen Angehörige der Arbeiter:innenklasse und Menschen in Armutsverhältnissen. Klassismus erfahren wir in der Schule, zeigt sich in unserem Umgang mit Geld und er begegnet uns in Beziehungen. Er sitzt uns in den Knochen, wenn wir uns irgendwo bewerben und er ist auch noch da, wenn wir einen Doktortitel haben.

24.11.21: Feminist International. Scale, concepts and constellation. (Verónica Gago)

A new era of the feminist movement has already been established. We are living in it. Our thoughts are nourished by it. I choose the strike as a concept to think our transnational feminist practices because the organization of the international strikes of women, lesbians, trans persons, and travestis since 2017 has marked a turning point in the scale of the movement and, in the conceptualization and constellation of struggles that consider themselves feminists. It is the connection among multiplicity of struggles, geographic scale, and common grammar, I would like to propose, that has produced, with great political efficacy, concrete analyses and practices that oppose the extractivist modes of the current phase of patriarchal and colonial capitalism.

01.12.21: Queer Paradigm and Mental Health: Possible Dialogues? (Bruno Mesquita Araujo)

This workshop aims to provoke queering people (of color) with an intriguing question, that is, what are the social costs of social differences? Bearing in mind that mental health is a problem requiring a grammar of social understanding, as well as collective solutions, how is the political economy of differences possible in the utopian scenario of a postgendered society? Drawing on social network analysis, this presentation proposes a decolonized and critical response not only to the idea of mental health itself, but also to the queer paradigm. Bring your queerness and hopefully enjoy this presentation!

15.12.21: Politische Männlichkeit am Ende des Patriarchats (Dr. Susanne Kaiser)

Der Hass auf Frauen und LGBTQ+ Personen hat in den letzten Jahren eine ganz neue, politische Dimension angenommen. Rechtsextreme, Incels, Fundamentalisten vernetzen sich weltweit, um sichtbar gewordene politische Minderheiten wieder auf ihren untergeordneten Platz in der gesellschaftlichen Hierarchie zurückzudrängen. Autoritäre Politiker versprechen mit ihren Programmen der hegemonialen Männlichkeit, das Patriarchat zu restaurieren und männliche Privilegien zu bewahren.

Programm Ringvorlesung “Jenseits der Geschlechtergrenzen” Sommersemester 2021

13.06.2021 Von: Marc Kategorie: Uncategorized

26.05.21: Telling anger – Feministische Emotionen und Emotionen im Feminismus (Leslie Debus)

Während der Mainstream wissenschaftlicher Forschung die Bedeutung von Emotionen lange Zeit vernachlässigt hat, haben feministische Wissenschaftler:innen vermehrt darauf geachtet, was Emotionen uns sagen können. Aber was passiert, wenn wir Emotionen wirklich zuhören? Dieser Vortrag wird einige Einblicke geben, wie man sich Emotionen nähern kann und welche Art von (marginalisiertem) Wissen in ihnen enthalten sein könnte.

02.06.21: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt auf YouTube – aktivistische Wissensgenerierung, -vermittlung und -kommunikation  in den Gender und Queer Studies (Annika Spahn)

Auf YouTube hat sich in den vergangenen Jahren ein eigenes Genre von queeren Video-Essays herausgebildet, z.B. von den Creator*innen ContraPoints, PhilosophyTube und Rowan Ellis. Diese rezipieren und kommunizieren nicht nur wissenschaftliche Literatur, sondern schaffen auch eigenes Wissen über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Diskriminierungsmechanismen, Geschlechterverhältnisse usw. und geben wichtige Impulse für die Forschung und Theoriebildung zu Sexualität und Geschlecht. In diesem Vortrag wollen wir uns diesen Videoessays widmen und fragen, welche Bedeutung sie für die Gender und Queer Studies haben (können). 

09.06.21: Vom Kümmern, Kummer und der Kleinfamilie. Feministische Familienkritik & Elternschaft heute. (Alicia Schlender)

Welche Rolle spielt die Kleinfamilie oder die Norm der 40-Stunden-Woche eigentlich dabei, geschlechtsbezogene Ungleichheit und die gesellschaftlichen Idealbilder bestimmter Elternrollen immer wieder zu erzeugen? Im Vortrag werden die (Un-)Möglichkeiten gleichberechtiger(er) Elternschaft beleuchtet und wir gehen der Frage nach, wie Familie feministisch gedacht und gelebt werden kann, um die Perspektiven auf mögliche familiäre Lebensentwürfe zu erweitern.

16.06.21: Femmefeindlichkeit in queeren Kontexten (Jana Haskamp)

Menschen, die emotional sind, sich um andere kümmern, keine maskulinen oder androgynen Szene-Normen erfüllen, Make-up und Style zelebrieren oder andere feminin konnotierte Praktiken nutzen, werden in queeren und feministischen Bewegungen dafür zum Teil negativ bewertet, ignoriert, nicht ernst genommen oder ausgegrenzt. Viele Femmes machen die Erfahrung, dass ihnen Heterosexualität, eine unpolitische Haltung oder die Reproduktion von sexistischen Normen zugeschrieben wird. Dabei lässt sich die Wiederaneignung von Praktiken, die als feminin gelten und deshalb abgewertet werden, auch als queer, feministisch und widerständig deuten.

23.06.21: Black Brazilian Feminisms’ contributions to transnational feminism (Allyne Andrade e Silva)

And discuss the contributions of the black Brazilian feminist movement to transnational feminism. The presentation highlights strategies that activists in the black women’s movement have used to challenge racism and sexism and the impact of their efforts vis-à-vis the black movement and women’s movement as well as the Brazilian state. We are eager to discuss their experience and knowledge of transnational border-crossing practices; agency and resistance in global perspective; decolonization of theory, knowledge, and practice; egalitarian collaboration and alliance building; theories and practices that support critical consciousness, law and social change.

30.06.21: “We’re here, we’re queer” Wie Jugendliche sich selbst als queer bezeichnen  (Folke Brodersen)

‚Queer‘ ist ein derzeit in aller Munde – Sportvereine, Philosophie und Politik ist queer. Was es heißt, wenn sich Jugendliche gegenwärtig selbst als ‚queer‘ bezeichnen und was sie damit meinen, diskutiert der Vortrag. Zwischen identitärer Zugehörigkeit und heterogener Inklusivität sowie zwischen politischem Ausbruch und der Forderung nach Anerkennung in heteronormativen Ordnungen entsteht ‚queer‘ dabei als in sich verbundene, komplexe Erfahrung, die politisch, lebendig und engagiert ist.

07.07.21: „Gute Nacht, träum queer“ (Rilando June Lamadjido)

Als ein Teil ihrer dekolonisierenden Arbeit erstellt Rilando June Lamadjido als Kuratorin für Vermittlung und Bildung im MARKK (Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt) unterschiedliche Vermittlungsprojekte, in denen Kinder und Jugendliche über Queer-Geschichte lernen können. Warum fokussiert auf Kinder und Jugendliche? Warum in einem ethnografischen Museum? Anhand des Projekts “Gute Nacht, träum queer” spricht Rilando June Lamadjido über die zentrale Rolle eines ethnografischen Museums in der Vermittlung von Queer-Geschichte an junges Publikum.

News zur Vernetzung: Queering Academia und unser Statement

21.02.2020 Von: Marc Kategorie: Uncategorized

Liebe Freund*innen der AG Queer Studies und “Jenseits der Geschlechtergrenzen”,

wir haben uns nun mit Studierenden, Gremien, Solidarischen und Interessierten vernetzt und daraus ist das Aktionsbündnis “Queering Academia” entstanden. Gemeinsam wollen wir für mehr Gender und Queer Studies in Hamburg kämpfen und im kommenden Semester auch wieder Veranstaltungen organisieren! Bald soll es auch einen Mail-Verteiler von Queering Academia geben, wo ihr neben diesem Blog auch weitere Infos erhalten könnt. Stay tuned! Im folgenden Statement könnt ihr unsere Kritik an der derzeitigen Situation und unsere Forderungen nachlesen:

Statement zur aktuellen Situation der Gender und Queer Studies in Hamburg von Queering Academia

Kampf ums Zentrum GenderWissen

Die Gender und Queer Studies in Hamburg wurden in den letzten Jahren massiv zurückgedrängt. Aktuell ist eine der letzten Strukturen bedroht, die den Zugang zu queer-feministischer Wissenschaft erhalten hat: Das Zentrum GenderWissen. 

Die zuständige Landeshochschulkonferenz Hamburg verschleppt seit über einem Jahr systematisch die Nachbesetzung der Leitungsstelle des Zentrums. Dadurch sind schon jetzt wesentliche Tätigkeitsbereiche des Zentrums eingestellt worden: So gab es zum ersten Mal seit mindestens 30 Jahren kein hochschulübergreifendes Vorlesungsverzeichnis (Lehrtableaus), welches für gewöhnlich alle Lehrangebote der acht beteiligten Hochschulen zum Thema „Gender & Queer Studies“ und „Intersektionalität & Diversity“ zusammenführte und so für alle zugänglich machte. Nachdem der Nebenfachstudiengang „Gender und Queer Studies“ weggekürzt wurde, konnten Studierende wenigstens noch hochschul- und fächerübergreifend zu den Schwerpunkten “Genderkompetenz” und “Intersektionalität & Diversity” studieren. Auch diese Form des Studierens ist aufgrund der fehlenden Nachbesetzung zurzeit nicht mehr möglich. Derzeit ist der hochschulübergreifende Zugang zu Informationen über die verbliebenen Lehrveranstaltungen stark eingeschränkt, denn diese sind den Studierenden nicht mal über ihre Vorlesungsverzeichnisse einsehbar. 

Die De-Facto-Außerkraftsetzung dieser genderwissenschaftlichen Institution ist aber nur das jüngste Glied in einer Kette der systematischen Aushöhlung und Verdrängung der Gender und Queer Studies durch die Hamburger Hochschulen und die Stadt – ein Phänomen, das nicht nur in Hamburg, sondern auch parallel in zahlreichen weiteren Städten zu beobachten ist. So wurden aus dem hochschulübergreifenden Vorlesungsverzeichnis innerhalb der letzten zehn Jahre 50% der Gender- und Queer-Veranstaltungen weggegekürzt. Gepaart mit der Tatsache, dass entsprechende Professuren nicht nachbesetzt, Studiengänge abgeschafft und die Finanzierung weiter entzogen wurden, führt dies alles dazu, dass die Gender und Queer Studies heute extrem fragmentiert und geschwächt sind. Die wenigen Lehrveranstaltungen, die es jetzt noch gibt, werden zum Großteil unter enorm prekären Bedingungen über Lehraufträge so von den Hochschulen ausgelagert. Den Lehrenden kommt weder eine sichere Anstellung noch Mittel zur Forschung oder Publikation noch eine annähernd akzeptable Bezahlung zu.

Der systematische Abbau der Gender und Queer Studies steht dabei im Gegensatz zu den vermeintlichen Positionen des Senats und der Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank, die 2017 schreibt: 

„Der Senat hält daran fest, dass Gender Studies, gleichstellungssensible Methodik und Didaktik die Qualität des Studiums […] positiv beeinflussen. […] Gender Studies ermöglichen zum einen, Geschlechterunterschiede sowie damit verbundene Diskriminierung und ihre Ursachen zu erkennen und Maßnahmen dagegen zu entwickeln. Zum anderen bieten sie durch ihren interdisziplinären Ansatz Studierenden aller Fächer die Möglichkeit, sich mit Genderforschung im Allgemeinen und Genderaspekten im eigenen Fachbereich auseinanderzusetzen. […] Der Senat befürwortet und unterstützt das Engagement des Zentrums [GenderWissen], der gemeinsamen Kommission und der Hochschulen in diesem Bereich“ (Quelle: Fortschreibung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, S. 39-41). 

Weiter kritisieren wir, dass das Zentrum GenderWissen in seiner Neukonzeption seine Autonomie als wissenschaftliche und kritisch-feministische Einrichtung verliert. Nach bisherigen Plänen soll das Zentrum zukünftig verwalterisch der Gleichstellungsbeauftragten der UHH unterstellt werden und damit indirekt auch dem Präsidenten der Uni, welcher sich aktiv gegen gendergerechte Sprache einsetzt und keine Ambitionen zeigt, kritische Wissenschaften im Bereich Gender und Queer Studies zu unterstützen.

Als neue Serviceeinheit soll es vermehrt zum Bereich “Diversitymanagement” arbeiten und den Hochschulen lieber Tipps zur Symptombekämpfung von Diskriminierung liefern, als die wissenschaftliche Erforschung von Ursachen und Überwindungsmöglichkeiten zu stärken. Damit geht eine inhaltliche Verschiebung der Arbeit einher: anstatt aus einer machtkritischen und intersektionalen Perspektive die Verflechtungen von Ungleichheitsdimensionen zu ergründen und zu beforschen, wird es in Zukunft eher darum gehen, das (nicht unkritisch zu betrachtende) Konzept des Diversity Managements in den Personalstrukturen der Hochschulen zu etablieren. 

Wir sprechen uns daher für eine klare Trennung zwischen den verwalterischen Aufgaben der Gleichstellungsstellen der Universitäten und dem autonomen Forschungs- und Bildungsauftrag des Zentrums aus. 

Wenngleich die Zuständigen aller beteiligten Hochschulen auch vorgeben, man wolle das Zentrum GenderWissen unbedingt erhalten und eine Neubesetzung stehe quasi kurz bevor, meinen wir, die Praxis spricht eine andere Sprache. Eine Mitgestaltung der Neubesetzung und des inhaltlichen Schwerpunkts wird den Studierenden, Lehrenden und Angestellten konsequent vorenthalten. Selbst mit einer Ausschreibung der Stelle ist nicht sicher, dass der kritische Anspruch des Zentrums erhalten bleibt. Die Stadt und die Hochschulen zerstören beinah systematisch genderwissenschaftliche Strukturen und spielen damit rechten Kräften in die Hände. Der Anspruch einer nachhaltigen Wissenschaft, die interdisziplinär gestaltet und an den Fragen unserer Zeit dran ist, gilt anscheinend nicht mehr, sobald es um Gender und Queer Studies geht.

Mit Gender und Queer Studies gegen rechte Unterdrückungsverhältnisse

In Zeiten des globalen Rechtsrucks sind Positionierung sowie ein Programm gegen diese Entwicklung dringend notwendig. Ein rechts-konservatives Weltbild schließt die Gegner*innenschaft zur Genderforschung zentral mit ein. Die Gender und Queer Studies werden vielerseits als Ideologie und Verschwörungstheorie beschimpft. Mit diesen Denunzierungsstrategien versuchen die Rechten unseren diversen politischen Bedürfnissen die Legitimität abzusprechen. Besonders die AfD, deren Gründer unter Polizeischutz mit horrenden Kosten an der Universität lehren darf, greift auf Veranstaltungen, in Parteiprorammen und mit Facebook Posts immer wieder die Gender-Debatten an. Dass die Rechten gegen eine queer-feministische Wissenschaft organisieren und aktiv sind, zeigt sich auch daran, dass beispielsweise die genderwissenschaftliche selbstorganisierte Veranstaltungsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ und diverse Gleichstellungsinstitutionen der Hamburger Hochschulen mit kleinen Anfragen der AfD zu kämpfen haben. Dieses parlamentarische Mittel soll die Kapazitäten der Aktiven binden, sie unter Generalverdacht stellen und Wissen an die Rechten vermitteln(in den Anfragen geht es meist um Finanzen, also wieviel dafür ausgegeben wird), welches sie für den Kampf gegen die Akteur*innen von kritischer Wissenschaft und queer-feministischer Bildung verwenden können. Zur politischen Strategie rechter Akteur*innen gehört es, Gendermainstreaming als Horrorszenario darzustellen, welches die vermeintlich „heile Welt der traditionellen Familie“ auch durch die Anerkennung von mehr als zwei Geschlechtern abschaffen wolle. Ein kritisches Verständnis von Geschlecht, Gender und Sexualität wird in einem konservativen Kontext strategisch bekämpft, da in diesen Kreisen kontinuierlich versucht wird, gewalttätige Strukturen der Unterdrückung mit veralteten naturalistischen Argumenten zu rechtfertigen und aufrecht zu erhalten. 

Hierin spiegelt sich, dass es eben genau dieses kritische Wissen braucht, um Unterdrückungs- und Ausbeutungsverhältnisse zu untersuchen, zu verstehen und zu überwinden. Wenn jetzt vermeintlich liberale Akteur*innen wie die Stadt und die Hochschulen die Orte dieser Wissensproduktion schwächen und einsparen, dann unterstützen sie damit die gesellschaftliche Rechte. Besagte Akteur*innen könnten jedoch z.B. durch den Ausbau der Gender und Queer Studies an den Hochschulen genau diesen rechten Strukturen entgegenwirken. Schwächung und Einsparungen sowie ein vermeintlich neutraler Standpunkt sind hier klar kontraproduktiv. Gesellschaftliche Hierarchien und Unterdrückungen können nicht durch Desinteresse an kritischer Wissenschaft, die über einen patriarchalen Blick hinausgehen, bekämpft werden. Wie aber kann eine Antwort auf diese versuchte gesellschaftliche Zuspitzung der nach wie vor bestehenden multidimensionalen Ungleichheiten aussehen? 

Audre Lorde sagt hierzu: „For the master’s tools will never dismantle the master’s house“ (Lorde, Audre 2019: The Master’s tools will never dismantle the Master’s house, S.19). Die ökonomischen, sozialen und ökologischen Verhältnisse müssen in ihrem Kern umgestaltet werden, anstatt beispielsweise einzelne privilegierte Frauen in Führungspositionen zu setzen. Indem mit Intersektionalität die sozialen Lagen und Perspektiven verbunden werden, um die bestehenden Machtverhältnisse gemeinsam zu überwinden, können die Ursachen tatsächlich erkannt und beseitigt werden anstatt die bestehenden Hierarchien mit mehr „Diversität“ zu versehen und damit letztlich zu zementieren.

Echte Nachhaltigkeit braucht queer-feministische Wissenschaft

Im “Leitbild Nachhaltigkeit” schreibt die Uni Hamburg: “[Die Universität Hamburg] konzentriert sich auf Kernfragen der Zukunft und will auch in ihren Strukturen zu einer verantwortungsbewussten Gesellschaftsgestaltung beitragen.”

Ein Vorbild für diese verantwortungsbewusste Gesellschaftsgestaltung könnten die ehemaligen hochschulübergreifenden Studien- und Forschungsprogramme der 90er und 2000er gewesen sein: „Die Uni hat ein Goldstück und sieht es nicht“ resümierte Martina Spirgatis, ehemalige Planerin und Koordinatorin der Hamburger Gender und Queer Studies 2006. Gemeint waren der damalige Nebenfachstudiengang “Gender und Queer Studies” und der Master “Gender und Arbeit”. Mit gelebter Interdisziplinarität, Gesellschaftskritik und hochschulübergreifenden Synergien trugen sie nicht nur zu kritisch-reflexiver Persönlichkeitsentfaltung bei, sondern waren auch bei Lehrenden und Studierenden sehr beliebt. Schon damals ein Musterbeispiel für die Generierung gesellschaftlich erforderlichen Wissens wäre ein solches Studienprogramm auch heute ein Beitrag zur nachhaltigen Bearbeitung von Gleichheit, Inklusion und Antidiskriminierung. Mit dem Auslaufen von Sonderförderungsmitteln wurde eines der ersten umfangreichen Gender und Queer Studies Programme in Deutschland beendet. Aufgrund der enormen Beliebtheit dieser Studiengänge seitens der Studierenden und Lehrenden, ist ihre Abschaffung bis heute lediglich als politische Strategie zu interpretieren. Das emanzipatorische Potenzial der Gender und Queer Studies wurde getauscht gegen Exzellenzorientierung und Internationalitätsphantasien. Der Name „Exzellenzuni“ wurde der UHH für ihre Ausrichtung auf Nachhaltigkeit in Bezug auf die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen verliehen. Soll diese Ausrichtung tatsächlich mehr als ein einer Marketinggag und Selbstbeweihräucherung sein, ist ein erneutes, wieder ausgebautes Gender und Queer Studies Forschungs-und Studien-Programm unumgehbar. Vereinzelte “Genderergänzungen” zu eigentlich anderen Forschungsschwerpunkten und Gleichstellungs-Service werden kaum ausreichen, um Ziele wie das SDG 5 „Achieve gender equality and empower all women and girls“, SDG 10.2 “By 2030, empower and promote the social, economic and political inclusion of all, irrespective of age, sex, disability, race, ethnicity, origin, religion or economic or other status” zu erreichen. Hierfür braucht es den kritischen, hochschulübergreifenden sowie interdisziplinären Blick auf Forschung und Lehre wie er in damaligen Studiengängen bereits versucht wurde zu etablieren.

Ringvorlesung “Jenseits der Geschlechtergrenzen” bleibt!

Ein wichtiger Teil davon war und ist auch die Ringvorlesung “Jenseits der Geschlechtergrenzen“ die von der AG Queer Studies organisiert und gestaltet wird. Die Ringvorlesung besteht seit fast 30 Jahren und bietet einen Raum nicht nur für Gender und Queer Studies, sondern auch für andere kritische Wissenschaften und aktivistische Perspektiven. Dabei spielte das Zentrum GenderWissen eine zentrale Rolle für die Durchführung, nicht nur für die finanzielle, sondern auch inhaltliche Unterstützung. Diese Bedingungen erschweren die Weiterführung der Ringvorlesung als eines der Überbleibsel queer-feministischer Strukturen an der UHH. Paradoxerweise ist aber die Nachfrage nach Lehr- und Lerninhalten, die sich mit Alternativen zum gängigen Bild von heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit und Gegenstrategien zu hegemonialen Lebensweisen sowie auch anderen Machtverhältnissen auseinandersetzen, gleichzeitig gestiegen. 

Ohne das Zentrum und eine Leitung, die sowohl die ausreichenden Kenntnisse in den entsprechenden Theorien als auch ein Wissen um die Bedeutung dieser Räume innerhalb des Universitätsbetriebes hat, kann dieses Projekt und viele andere die Unterstützung erfahren haben, nicht im gleichen Maße weitergeführt werden. Die Angebote aus den Bereichen der kritischen Wissenschaften sind ohnehin schon rar, aber sollte die Stelle der Leitung nicht zeitnah besetzt und das Zentrum seine Arbeit mit der gleichen Ausstattung wiederaufnehmen, droht eine weitere Ausdünnung. In Zeiten des Rechtsrucks ist ein klares Signal für Gender und Queer Studies notwendig!

Die seit über einem halben Jahr unbesetzte Koordinationsstelle im Zentrum GenderWissen muss umgehend wiederbesetzt werden, mit dem Ziel Frauenforschung, Gender und Queer Studies in Forschung und Lehre zu stärken und auszubauen.

Als Beteiligte der Hochschulen, als Genderwissenschaftler*innen, als Aktive in queerfeministischen Kämpfen, als Solidarische und Interessierte – Wir nehmen das nicht länger hin! Lasst uns die Genderwissenschaften zurückerkämpfen!

Drehen wir also den Spieß um und gehen in die Offensive! Wir gendern Hamburgs Wissenschaft und holen uns nicht nur das Zentrum GenderWissen zurück, sondern bauen mit euch gemeinsam die Gender und Queer Studies aus!

Wir fordern und streiten für: 

  • Die Neukonzeption von Studienprogrammen – Feministische Frauen*forschung, Gender und Queer Studies müssen als Lehrveranstaltungen in Lehr- und Studienplänen verankert werden!
  • Die Wiedereinführung eines Studienganges Gender und Queer Studies – In Form eines Nebenfaches oder eines Masters müssen Gender und Queer Studies ein fester Bestandteil der Hochschulen werden!
  • Die Re-etablierung und Ausfinanzierung der Ringvorlesung “Jenseits der Geschlechtergrenzen” als integralen Bestandteil des sozialwissenschaftlichen Lehrplans!
  • Einen Lehrbeauftragten-Pool für die Stärkung genderbezogener Lehre!
  • Die Förderung von Professuren und wissenschaftlichen Mitarberiter*innen-Stellen in diesem Bereich!
  • Den Ausbau des Zentrums GenderWissen als eigenständige, demokratisch verwaltete Institution – Das Zentrum muss wieder in die Lage versetzt werden, genderwissenschaftliche Angebote, Akteur*innen und Interessierte zu verknüpfen und seinen wissenschaftlichen Schwerpunkt behalten!
  • Die Förderung von Genderperspektiven in allen Studiengängen!

Erste Schritte dafür sind: 

  • Eine Beteiligung studentischer Stimmen bei der Neubesetzung der Koordinierungsstelle im Zentrum GenderWissen und allen weiteren Entscheidungen und Überlegungen! Nur so können kooperative, aus der Uni getragene Lösungen/ Entwicklungen realisiert werden, die nicht nur die Interessen der Universitätspräsidien vertreten.
  • Eine sofortige Widerbesetzung der Koordinationsstelle im Zentrum GenderWissen, um die Fortführung und den Ausbau der über das Zentrum realisierten Lehre, Promotionsunterstützung und Lehrtableauerstellung zu gewährleisten.
  • Die Finanzierung der Ringvorlesung “Jenseits der Geschlechtergrenzen” (Koordinierungsstelle und Referent*innenkosten) und Etablierung dieser als im Studium anrechenbaren Kurs. Denkbar wäre z.B. eine Integration im Rahmen des Studium Generale, koordiniert aus den Sozialwissenschaften. Dies würde Studierenden aller Fächer ermöglichen diese zu besuchen. 
  • Anregung an alle Fachbereiche, diese Themen bei der Lehrplanung zu berücksichtigen: 

“In jedem Berufungsverfahren ist das Kriterium „Fähigkeit, die Gender-Thematik in Forschung und Lehre zu berücksichtigen“ in die Auswahlentscheidung einzubeziehen (§ 6 Abs. 1 BerufungsO)”(Gleichstellungsrechtlinien für den Wissenschaftsbereich der Universität Hamburg 2019; Nr. 10 vom 7. Februar 2019; S. 9).

Bisherige Unterzeichner*innen:

AStA Universität Hamburg

Interventionistische Linke Hamburg

Hamburger Bündnis zum internationalen 8. März Streik

Queer Referat Universität Hamburg

AG Queer Studies Hamburg

Fachschaftsrat Sozialwissenschaften

Ursula Schele – PETZE-Institut für Gewaltprävention

Noah Sow

Prof. Dr. Urs Stäheli – Professor für allgemeine Soziologie an der Hamburg Universität 

Dipl.-Ing. Wibke Derboven – Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TUHH

Dr. Melanie Groß – Professur für Erziehung und Bildung an der Fachhochschule Kiel

Dr. Antke Engel – Institut für Queer Theory, Berlin und Gastprofessur für Gender und Queer Studies, FernUniversität Hagen

Dr. Gilberto Rescher – Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Koordinierungsstelle Lateinamerikastudien (LASt)

Prof. Dr. Marianne Pieper

Dr. Simone Borgstede


Kontakt: queeringacademia@riseup.net

Vortragseinladung 26-06-19: TransFormations – Trans* Film Festival Berlin: Re:envisioning Gender

24.06.2019 Von: Marc Kategorie: Uncategorized

Mittwoch, den 26.06.2019 um 19:15 Uhr
WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, Raum 0079, Uni Hamburg

Julius und AnouchK, Teil des TFFB Organisationsteams, Berlin

Hier das Abstrakt zum Vortrag:

Räume anbieten, in denen WIR inklusiv ist.
Wir wollen darüber reden, wie ein inklusiver Raum geschaffen und ermöglicht werden kann. Wir werden auch erzählen, welche Wünsche wir hatten und haben für TFFB und welche Herausforderungen und Resistenzen es gibt.
Was bedeutet INKLUSIV für uns, wer ist dieses WIR…

Vortragseinladung 24-04-19: Kristallisierte Körperpolitik: Hochschulräume und Geschlechterkritik

22.04.2019 Von: Kathrin Kategorie: Termine, Uncategorized, Vortragsreihe

Mittwoch, den 24.04.2019 um 19:15 Uhr
WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, Raum 0079, Uni Hamburg

Susanne Kersten, Sozialpädagogin, Promovendin der Humanwissenschaften, Universität Kassel

Felix Krämer, Historisches Seminar, Universität Erfurt

Hier das Abstract zum Vortrag:

“In welcher Hochschullandschaft entsteht, agiert und bewegt sich queer-feministische Geschlechterkritik? In ihrem Beitrag werden die Referent_innen das Problem zunächst an die Geschichte der Vortragsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ koppeln und an Diskussionen, die seit den 1990er Jahren hier immer wieder entstanden. Dabei werden sie Überlegungen entfalten, wie sich verschiedene Perspektiven aus dem Umfeld des cultural turn zu Wissensräumen, Sexualitäts- und Klassenpolitiken verhalten, um zu der Frage zu gelangen, wie sich Diskriminierung in eine hegemonietheoretische Dekonstruktion einlesen lässt. Letzteres kann einen Beitrag dazu leisten, gegenwärtige politische Verschiebungen als identitätspolitische Kämpfe erkennbar zu machen. Raumkörperpolitiken – so die im Vortrag entworfene Perspektive – sind immer auch als historisch verfasste und daher gleichzeitig fragile Figurationen zu begreifen. Entsprechend hilft eine an Raumkonzepten, wie sie Foucault oder Deleuze/Guattari entwerfen, orientierte Blickrichtung, die Frage nach Bewegung und Emanzipation anders zu stellen. Räume, Reichweiten und transsektionale Körperbewegungen erhalten dabei den Vorzug vor einer Suche nach Grenzen, konturierten Identitäten und Verein-deutigungen. Das zeigen die Referent_innen abschließend anhand von Diskussionen aus einem Band, den sie unter dem Titel „Doing Space while Doing Gender“ heraus-gegeben haben. Open Access Publikation, frei zugänglich unter diesem Link: http://www.transcript-verlag.de/media/pdf/c8/df/01/oa9783839435366.pdf

Votragseinladung 05-12-2018: Pleasure and Danger – Lesbian Sex Wars auf Deutsch? Diskussionen über lesbisch_queere Sexualität und Butch/Femme in den 80er und 90er Jahren in Wien und Westberlin

03.12.2018 Von: Kathrin Kategorie: Uncategorized

Mittwoch, den 05.12.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079

Pleasure and Danger – Lesbian Sex Wars auf Deutsch? Diskussionen über lesbisch_queere Sexualität und Butch/Femme in den 80er und 90er Jahren in Wien und Westberlin

Lisa Weinberg, Geschichtswissenschaftlerin_, Schwerpunkte: Frauen- und Geschlechtergeschichte, Geschichte von LGBTIQ-Bewegungen, Queer History & Sexualitätsgeschichte, Berlin

Hier das Abstract zum Vortrag:

Im Fokus meines Vortrages stehen Diskussionen über lesbisch_queere Sexualität inner­halb lesbischer und feministischer Kontexte der 1980er und 1990er Jahre. Es wird der Frage nachgegangen, ob und inwiefern sich in FrauenLesbenbewegungen in Westberlin und Wien ähnliche Debatten über Sexualität erkennen lassen wie in den US-amerikani­schen Sex Wars. Besonders interessiert mich dabei die Thematisierung von Geschlechts­inszenierungen und lesbisch_queeren Identitätskonzeptionen. Dem­entsprechend frage ich danach, wie Butch/Femme-Kulturen in deutschsprachigen Sze­nen gelebt, aufgenommen und im Rahmen der Auseinandersetzungen um Penetration, Pornografie, BDSM und Sex­spielzeug diskutiert wurden. Es soll gezeigt werden, dass auch in westdeutschen/österrei­chischen Kontexten diese Diskussionen zu Konflikten führten, die eine Herausbildung von sexpositivem Feminismus auf der einen und einer radikalfeministischen Anti-Pornografie-Strömung auf der anderen Seite mit sich brach­ten, wobei die Problematisierung sexueller Praktiken als ein zentrales Bindeglied der Debatten fungierte.

Im Vortrag werde ich Teile der Quellenarbeit und -interpretation präsentieren, die im An­schluss mit den Zuhörenden diskutiert werden sollen. Als Quellengrundlage dienen Auszü­ge aus der Berliner Lesbenzeitschrift UKZ (Unsere kleine Zeitung), dem österrei­chischen Lesbenrundbrief und der Wiener Frauenzeitschrift AUF.

 

Vortragseinladung 2018-11-07: Kirsten Achtelik

04.11.2018 Von: Kathrin Kategorie: Uncategorized

Mittwoch, den 07.11.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079
“Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung”

Kirsten Achtelik ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin, freie Journalistin und Autorin in Berlin.

Aus dem Abstract:

Sollen Feministinnen jede Art von Abtreibung verteidigen? Können Entscheidungen überhaupt selbstbestimmt getroffen werden? Welche Art von Wissen entsteht durch pränatale Untersuchungen? Dienen sie der Vorsorge oder sind sie behindertenfeindlich?
Kirsten Achtelik lotet das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts „Selbstbestimmung“ in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von „Lebensschützern“ wieder aufgeflammt sind. Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von Aktivistinnen und Aktivisten die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen. Vor allem aber stellt sich Achtelik der dringend zu klärenden Frage, wie ein nicht selektives und nicht individualisiertes Konzept von Selbstbestimmung gedacht und umgesetzt werden kann.

Votragsausfall

03.06.2018 Von: Kathrin Kategorie: Uncategorized

Verehrte Freund_innen der AG Queer Studies,

leider müssen wir euch mitteilen, das der Vortrag von Dr. Regina Mühlhäuser am kommenden Mittwoch ausfallen muss.

Der nächste Vortrag ist am 13.06.18 mit Franziska Hilles Vortrag zu dem Thema “Selbstfürsorge, ver_Rückte Zustände und Psychiatriebetroffenheit im Kontext gegenwärtiger neoliberaler gesellschaftlicher Verhältnisse”.

Liebe Grüße,
eure AG Queer Studies

Vortragseinladung 25-04-2018: „Mein Körper gehört weder Kirche noch Deutschland!“ Ein Vortrag über Abtreibung, Autonomie und Annaberg-Buchholz

23.04.2018 Von: Kathrin Kategorie: Uncategorized

Mittwoch, den 25.04.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079

„Mein Körper gehört weder Kirche noch Deutschland!“
Ein Vortrag über Abtreibung, Autonomie und Annaberg-Buchholz

e*vibes – für eine emanzipatorische Praxis, Initiator*innen des Bündnis Pro Choice Sachsen, Dresden

Hier das Abstract zum Vortrag:

Der erste Teil des Vortrags widmet sich der Geschichte um die Abtreibungsparagraphen 218 und 219 StGB.
Wie kam es zu dem Verbot, was sind die Folgen der Kriminalisierung, mit welchen Mitteln hat die Frauenbewegung dagegen gekämpft?
Der zweite Teil widmet sich aktuellen feministischen Interventionen, unter anderem am Beispiel von Annaberg-Buchholz in Sachsen.
Wer demonstriert da und wieso? Welche emanzipatorischen Kämpfe müssen heutzutage zusammengedacht und geführt werden?
Bei Interesse werfen wir auch einen Blick über den deutschen Tellerrand auf die Gesetzeslage und die feministische Praxis in anderen Ländern.

Absage des Vortrags am 10.01.18

08.01.2018 Von: Kathrin Kategorie: Uncategorized

Verehrte Freund_innen der AG Queer Studies,

leider müssen wir euch mitteilen, das der Vortrag von Marianne Pieper am kommenden Mittwoch ausfallen muss.

Am 17.01.18 findet der nächste Vortrag statt.

Liebe Grüße,
eure AG Queer Studies