AG Queer Studies

… jenseits der Geschlechtergrenzen
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Archiv für ‘Vortragsreihe’

Absage für die Lesung und Buchvorstellung am 14-11-2018

12.11.2018 Von: Do. Gerbig Kategorie: Neuigkeiten, Termine, Vortragsreihe

Verehrte Freund*innen der AG Queer Studies,
leider müssen wir heute die Absage der Lesung/Buchvorstellung
I’m a queerfeminist cyborg, that’s ok. Gedankensammlung zu Anti/Ableismus
von und mit mika murstein mitteilen.
Wenn das möglich ist, werden wir diese hoffentlich im nächsten Sommersemsester nachholen können.

In der Vorlesungsreihe geht es also weiter am
21.11.2018 mit dem Vortrag
Recht auf Trauer?! Klassismuskritische und queere Perspektiven auf Bestattungs- und Trauerpraktiken in Deutschland
Von Francis Seeck, Kulturanthropolog_in, Lehrbeauftragte_r und Trainer_in promoviert zu kollektiven Fürsorge/Care Praxen in trans und nicht-binären Räumen, Berlin

Neues Programm online!

28.08.2018 Von: Do. Gerbig Kategorie: Neuigkeiten, Termine, Vortragsreihe

Werte Freund*innen der AG Queer Studies,
seit heute ist unser Programm für das Wintersemester 2018/19 hier online.
Wir freuen uns darauf und auf euer zahlreiches Erscheinen!
Eure AG Queer Studies

Workaround: Podcast Bini Adamczak 2018

16.07.2018 Von: W. Kategorie: Podcast, Vortragsreihe

Wegen technischer Schwierigkeiten gerade neue Beiträge in unseren Pocast aufzunehmen, findet Ihr den Mitschnitt von Bini Adamczak: Das Geschlecht der Revolution zunächst auf Freie-Radios.net

Der Vortrag analysiert die revolutionären Geschlechterverhältnisse als Verhältnisse, die zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, „Nahbeziehungen“ und „Fernbeziehungen“ geknüpft sind – das Geschlecht der Revolution. So tritt ein Begehren zutage, das nach wie vor seiner Realisierung harrt: das Begehren nach gesellschaftlichen Beziehungs-weisen der Solidarität.

Vortragseinladung 2018-07-11: Bini Adamczak

10.07.2018 Von: W. Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Mittwoch, den 11.07.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079
Das Geschlecht der Revolution

Bini Adamzcak ist freie Wissenschaftlerin, Autorin & Zeichnerin in Berlin.

Aus dem Abstract

Der Vortrag analysiert die revolutionären Geschlechterverhältnisse als Verhältnisse, die zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, „Nahbeziehungen“ und „Fernbeziehungen“ geknüpft sind – das Geschlecht der Revolution. So tritt ein Begehren zutage, das nach wie vor seiner Realisierung harrt: das Begehren nach gesellschaftlichen Beziehungs-weisen der Solidarität.

Kooperationsveranstaltung am 20-06-18: Schule – Macht – Rassismus mit Noah Sow

18.06.2018 Von: Do. Gerbig Kategorie: Aktivismus, Termine, Vortragsreihe

Wir laden diese Woche zu einer Kooperationsveranstaltung mit der Initiative und gleichnamigen Reihe “Schule – Macht – Rassismus” und einem Vortrag von Noah Sow ein:

Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. Voraussetzungen für qualifizierte Antidiskriminierungsarbeit
Mittwoch, 20. Juni 2018
Bitte beachten:
diesmal von 18:00 – 19:00 Uhr und abweichend im Hörsaal A, Von-Melle-Park 5 (gleiches Gebäude)!

Hier die Beschreibung der Veranstaltung:

Vortrag

Wie in der Pädagogik gilt auch in der “Antidiskriminierungsarbeit”: gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht. Werden unhinterfragt Gepflogenheiten befolgt, verlaufen “gut gemeinte” Projekte regelmäßig kontraproduktiv.
Die bekannte Autorin und Aktivistin Noah Sow klärt in ihrem Vortrag darüber auf wie pädagogische Unternehmungen zum Diskriminierungsabbau – Veranstaltungen, Interventionen, Gespräche, Konzerte, Workshops usw. – qualifizierter und traumafreier verrichtet werden können, wo Fallen liegen und wie zum Zweck des Diskriminierungsabbaus die traditionellen Mittel und Wege verlassen werden sollten.

Im Anschluss an den Vortrag wird es ein Colloquium of Color geben:
Das Colloquium of Color ist offen für für Studierende of Color, d.h. Menschen, die über negative Rassismuserfahrungen aus erster Hand verfügen und im Bildungs- und Wissenschaftsbetrieb strukturell benachteiligt werden. Das Kolloquium kann bis zu zwei Stunden dauern, ganz nach Wunsch der Teilnehmenden. Inhaltlich widmet sich das Kolloquium der Diskussion und Vertiefung der Vortragsthemen sowie dem Austausch der primär Belasteten.

Noah Sow
ist Deutschlands bekannteste Expertin zu Ökonomien und Praxen der Dekolonisierung kultur- und gesellschaftspolitischer Arbeit. Ihre Texte, Analysen und Praxis finden Einfluss in Popularmedien, Kultur und Wissenschaft. Ihr Buch »Deutschland Schwarz Weiß« wurde zum Standard in der Lehre und Diskussion über strukturellen Rassismus. Die Dozentin, Künstlerin Autorin und Medienschaffende hält Vorträge und Vorlesungen im In- und Ausland und betreibt eine eigene Online-Akademie, in der sich u.a. lernen lässt, erfolgreich rassismuskritisch zu veranstalten.

Vortragseinladung 13-06-2018: Selbstfürsorge, ver_Rückte Zustände und Psychiatriebetroffenheit im Kontext gegenwärtiger neoliberaler gesellschaftlicher Verhältnisse

11.06.2018 Von: Marc Sick Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Mittwoch, den 13.06.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079

Selbstfürsorge, ver_Rückte Zustände und Psychiatriebetroffenheit im Kontext gegenwärtiger neoliberaler gesellschaftlicher Verhältnisse

Franziska Hille, Soziologin, promoviert an der Universität Innsbruck

Hier das Abstract zu Vortrag:

Anhand erster Ergebnisse aus Interviews mit psychiatriebetroffenen Personen zur Bedeutung von Selbstfürsorge im Zusammenhang mit ver_Rückten Zuständen werfe ich die Frage auf, inwiefern Selbstfürsorge und Reproduktionsarbeit zusammenhängen und was dies mit sozialen Positionierungen in gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnissen zu tun hat. Ich diskutiere ein alternatives Verständnis von ,psychischen‘ Krisen und kontextualisiere Selbstfürsorge im Spannungsfeld gegenwärtiger neoliberaler gesellschaftlicher Verhältnisse: einerseits als empowernd und handlungsbefähigend, zugleich jedoch auch als Verschiebung gesellschaftlicher Widersprüche in die – nicht bewältigbare – Verantwortung des einzelnen Subjekts.

Vortragseinladung 30-05-2018: Von fiercen Femmes und Körpernormen – eine theoriegeleitete Annäherung an das Konzept Lookismus im Kontext queer/feministischer Subkultur(en) in Deutschland

26.05.2018 Von: Marc Sick Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Mittwoch, den 30.05.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079

Von fiercen Femmes und Körpernormen – eine theoriegeleitete Annäherung an das Konzept Lookismus im Kontext queer/feministischer Subkultur(en) in Deutschland

Svenja Spyra promoviert in der Soziologie an der LMU München

Hier das Abstract zu Vortrag:

Der Vortrag fragt im Kontext lesbischer, queerer und feministischer Bewegungsgeschichte(n) in Deutschland danach, welchen Stellenwert bestimmte Körpernormen für die Teilhabe an jenen Subkulturen haben, und diskutiert diese vor dem Hintergrund des Konzepts Lookismus. Leitend ist die Frage, ob es ausreicht, gesellschaftliche Formen sexistischer, rassistischer, klassistischer Blicke und Darstellungen zu kritisieren. Worin liegt das emanzipatorische Potenzial des Lookismus-Begriffs auch im Hinblick auf queere und feministische Zusammenhänge? Bestehen nicht auch dort Normen, welche die Teilhabe bedingen?

Der Vortrag befasst sich mit der Frage, welches Wissen gegenwärtig unter dem Begriff Lookismus verhandelt wird, und bezieht sich dabei insbesondere auf Normen und Vorstellungen von Körperlichkeit in den benannten Subkulturen. Judith Butler formulierte im Unbehagen der Geschlechter (1991), dass ,feministische‘ Zielsetzungen und Repräsentationsansprüche zu scheitern drohen, wenn sie die konstitutive Macht nicht anerkennen und berücksichtigen, in deren Rahmen sich ,feministische‘ Subjekte bilden (vgl. Butler 1991: 20). Doch welche Zielsetzungen und Repräsentationsansprüche sind in ,queeren‘ und ,feministischen‘ Räumen eigentlich vorherrschend? Und wie sind diese vor dem Hintergrund geschichtlicher Entwicklungen einzuordnen und zu verstehen?

 

 

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Vortragseinladung 16-05-2018: Our Piece of Punk: ein illustratives Buch als queer_feministische Bestandsaufnahme der Gegenwart

14.05.2018 Von: Julia Miller Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Mittwoch, den 16.05.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079

Our Piece of Punk: ein illustratives Buch als queer_feministische Bestandsaufnahme der Gegenwart

Barbara Lüdde, Zeichnerin, Hamburg, Judit Vetter, Illustrator*in, Hamburg & Eva Müller, Illustratorin, Hamburg

Hier das Abstract zum Vortrag:

„Fünfundzwanzig Jahre nach dem Manifest der wütenden Riot Grrrls ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme der Gegenwart: Wie ging es nach 1991 weiter? Sind die Forderungender Riot Grrrls eingelöst worden? Tot ist Punk nicht – sagen wenigstens die einen–, und auch heute fehlt es nicht an kritischen Stimmen in Bezug auf Rassismus, Sexismus, Homo- und Trans*phobie in der Punkszene. Und die kommen in »Our Piece of Punk« zu Wort, denn es ist an der Zeit, die Diskussionen weiterzuführen.
»Our Piece of Punk. Ein queer_feministischer Blick auf den Kuchen« enthält Zeichnungen, Comics, Textbeiträge, Diskussionen und Liebeserklärungen über die Möglichkeiten und Grenzen von Queer_Feminismus im Punk. Dabei geht es nicht um einen Blick in den Rückspiegel, um keine „Früher war alles besser“- und Riot Grrrl-Nostalgie: Vielmehr lässt das Buch Protagonist*innen zu Wort kommen, die Punk und DIY heute lieben und leben, mit allen Macken, Kanten und Ärgernissen.
Die vierzig beteiligten Musiker*innen, Konzertgänger*innen, Festivalorganisator*innen, Punk*etten, Comiczeichner*innen oder Tontechniker*innen haben Punk & DIY als gemeinsamen Nenner. Das Buch ist gefüllt mit ihren Sichtweisen. Manche decken sich ,manche nicht: Unterschiedlich und trotzdem ähnlich stehen sie alle für sich und illustrieren die Vielfalt von Punk in der Gegenwart..”

Vortragseinladung für FREITAG 11-05-2018: PorYes! Feministische Konzepte in der Pornografie

08.05.2018 Von: Marc Sick Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Abweichend an einem Freitag im Hörsaal der Erziehungswissenschaften (Von-Melle-Park 8), beginnt pünktlich um 19:00 Uhr s.t., Dauer ca. 2 Stunden

PorYes! Feministische Konzepte in der Pornografie

Lexi Heinrich, Mitorganisatorin des PorYes – Feminist Porn Award & Teil des sexpositiven Netzwerks FREUDENFLUSS, Berlin

 

Hier das Abstract zum Vortrag:

Die Pornoindustrie ist stark von sexistischen Darstellungen geprägt. Frauen* werden häufig als passive Objekte gezeigt, die wie selbstverständlich die männlichen Wünsche und Fantasien bedienen. Männer* werden auf unsensible, irreale Dauerständer reduziert. Es bleibt wenig Raum für positiven, mutigen, und bewussten Zugang zur eigenen Lust und einen wertschätzenden Umgang mit dem eigenen und anderen Körper/n sowie diversen und individuellen sexuellen Praktiken. Die feministische Bewegung schafft hier seit Jahrzehnten aktiv Alternativen und produziert lust- und powervolle Pornografie abseits von normativen Gendergrenzen und diskriminierenden Body-shapes. Lexi Heinrich stellt feministische Strategien in der Pornografie, Künstler*innen und Aktivist*innen vor. Das anschließende Porn Film Watching bietet die Grundlage für den gemeinsamen Austausch.

Vortragseinladung 02-05-2018: “quo vadis queer studies?” – Zur Situation und Zukunft queerer Theorie und Praxis

30.04.2018 Von: Julia Miller Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Mittwoch, den 02.05.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079

“quo vadis queer studies?” – Zur Situation und Zukunft queerer Theorie und Praxis

Prof. Dr. Marianne Pieper, Soziologieprofessorin (em.), Lehrstuhl für „Kulturen, Geschlechter und Differenzen“, Universität Hamburg & Koordinatorin der Vorlesungsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“

 

Hier das Abstract zum Vortrag:

„Wo sind wir mit queer hier in Hamburg? Welchen Stellenwert hat queer in den Gender Studies und/oder einer linksemanzipatorischen Praxis und welche Möglichkeiten gibt es, damit zu arbeiten? Was gewinnen wir akademisch wie aktivistisch, wenn wir queer nicht als Themenausweitung oder Kategorie, sondern als eigenständige Perspektive wahrneh­men? Und welche Chancen, Möglichkeiten und Probleme für queere Interven­tionen er­öffnen sich in den Zeiten von Neoliberalismus, Flexibilisierung und Prekarisie­rung der Arbeit?“

Dies ist ein Teil einer Ankündigung, mit der die AG Queer Studies vor 13 Jahren schon einmal zu einer Diskussion eingeladen hat. Die damals bereits aufgeworfenen Themen sind immer noch frappierend aktuell, müssen aber zudem dringend um die Frage nach Gegenstrategien und Analysen von queeren Politiken angesichts zunehmend rechts­extremer Kräfte ergänzt werden. So war auch die AG Queer Studies und die Vor­lesungs­reihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ bereits im Fokus einer kleinen schrift­lichen Anfrage, die die AfD in Hamburg vergangenes Jahr stellte.

Mit all diesen Fragen wird sich Prof. Dr. Marianne Pieper in ihrem Vortrag eingehend beschäftigen. Sie ist seit dem Jahr 2000 Koordinatorin der Vorlesungsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ und seit diesem Wintersemester emeritierte Professorin am Institut für Soziologie am mittlerweile abgeschafften Lehrstuhl für „Kulturen, Ge­schlech­ter und Differenzen“. Von 2000 bis 2011 war sie zudem Leiterin des Zentrums für Frauen-, Geschlechter- und Queer-Forschung an der Universität Hamburg.