AG Queer Studies

… jenseits der Geschlechtergrenzen
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Archiv für ‘Neuigkeiten’

Uploads

13.01.2014 Von: W. Kategorie: Neuigkeiten, Vortragsreihe

Wie angekündigt stellte uns Joke Janssen, welcher uns letzte Woche “Die leidige Suche nach queeren Kinderbüchern.” präsentierte freundlicherweise eine Literaturliste zusammen, welche jetzt HIER abzurufen ist.

Bitte beachtet, daß Vortagsmaterialien, aber auch eine lose Sammlung interessanter Artikelfundstücke HIER gesammelt werden.

Da diese Text-Sammlung in letzter Zeit etwas unterpflegt ist – leider erst heute kam das Combahee River Collective Statement hinzu – werden Kompetente Vorschläge gerne angenommen.

Verantstaltungstip: 2013-05-16 Afrofuturismus

14.05.2013 Von: W. Kategorie: Neuigkeiten, Termine

Alexander G. Weheliye
Afrofuturismus : Schwarze Leitkultur in Science Fiction, Kunst, Musik, Film
Donnerstag, 16.05.2013, 19:00, Marktstraße 130 (“Café Timbuktu”)
Eintritt: 3€

Zusätzlich zum Vortrag wird es Filmclips und im Anschluß eine “Musiklounge” geben.

Prof. Dr. Alexander G. Weheliye tritt am Donnerstag mit einem anderen Vortrag am Mittwoch in unserer Vorlesungsreihe auf und ist Professor für African American und Diaspora Studies an der Northwestern University, Chicago; er hält den Vortrag in deutscher Sprache. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören afro- diasporische Literatur und Kultur, Kritische Theorie und Populärkultur. Neben diversen Essayveröffentlichungen über Schwarze Kulturen in Deutschland und den USA ist er Autor von Phonographies: Grooves in Sonic Afro-Modernity (2005) und Habeas Viscus: Racializing Assemblages, Biopolitics, and Black Feminist Theories of the Human (2014). Der Vortrag wird kuratiert von Noah Sow, der AG Queer Studies der Universität Hamburg, und dem Café Timbuktu.

Zum Vortragsinhalt

Afrofuturismus ist eine Kulturtheorie und künstlerische Bewegung in Musik (Sun Ra, Janelle Monae, Detroit Techno) Bildender Kunst (Krista Franklin, Hebru Brantley) und Literatur (Samuel Delany, Octavia Butler, Nalo Hopkinson), die die Zusammenhänge zwischen Science Fiction, Technologie, und Schwarzer Kulturpolitik beleuchtet. Im Afrofuturismus werden die wichtige Funktion von Technik, bisweilen auch alltäglicher (Plattenspieler, Handys) in afrodiasporischen Kulturen erläutert und durch den Einsatz von spekulativen, an Science Fiction angelehnte, Methoden dezidiert Schwarze Versionen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft imaginiert. Dabei meidet der Afrofuturismus chronologische Hierarchien, und vermeidet so die Darstellungstradition, weiße Kulturen als “entwickelter” zu konstruieren.

Einladung zum Newbie-Treffen der AG Queer Studies

28.04.2013 Von: bertoldscharf Kategorie: Neuigkeiten, Termine

Newbie-Treffen der AG Queer Studies
Freitag 3.05.2013, 16:00, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) Freiraum, 0041

Diese Woche findet kein Vortrag statt, da der Mittwoch auf den 1. Mai fällt. Wir möchten aber alle an der Arbeit der AG Queer Studies Interessierten ganz herzlich zu einem Newbie-Treffen einladen, das am Freitag 3.5. stattfinden wird.
Warum?
Wir hätten gerne mehr und neue Mitglieder und möchten euch dazu zu Kaffee und Kuchen treffen.
Denn:
Einige alte Mitglieder hören mit der Organisation der Ringvorlesung auf, bei uns ist auch ansonsten immer was los und wir freuen uns sehr über neue Gesichter. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Das Treffen soll dazu dienen, einfach mal vorbeizuschnuppern, uns mit Fragen zu löchern und wenn Ihr danach Lust habt auf mehr – umso besser!

Wann? Freitag, 3.5.2013, 16.00
Wo? Von-Melle-Park 5 (“Wiwi-Bunker”), Freiraum (AStA-Trakt), Raum 41

Wir freuen uns auf Euch!

Eure AG Queer Studies

Vortragsreihe an der HAW: Migration Macht Gesellschaft

08.04.2013 Von: Kathrin Kategorie: Neuigkeiten, Termine

An der Hochschule für Angewandte Wissenschaft gibt es in diesem Semester wieder eine interessante Ringvorlesung zum Themenkomplex “Migration Macht Gesellschaft”, die vom AStA der HAW und dem Department Soziale Arbeit veranstaltet wird. Der erste Termin war leider schon im März.

Ringvorlesung “Migration Macht Gesellschaft”
Montags, 18.15 bis 19.45 Uhr
HAW Hamburg, Berliner Tor 5, Hörsaal 1.12

Veranstaltungsübersicht:
25.3.2013: Die Schwierigkeit, nicht rassistisch zu sein (Prof. Dr. Annita Kalpaka, HAW Hamburg)
15.4.2013: Reproduktion von Rassismus am Beispiel der Darstellung von Afrikanern in Schulbüchern (Dr. Elina Marmer, Universität Hamburg)
29.4.2013: Refugee protest as a new political subject (Dr. Yahya Fall, Soziologe und Aktivist der Refugee Tent Action)
13.05.2013: Each one teach one, Brücken bauen, Perspektiven ändern (Olad Aden, Gangway e.V. Berlin)
27.05.2013: Intersektionalität und Staat. Ein staats- und hegemonietheoretischer Zugang zu Intersektionalität (Prof. Dr. Birgit Sauer, Universität Wien)

Mit dem Titel der Ringvorlesung möchten die Veranstalter_innen ausdrücken, dass Migration Gesellschaft prägt und ein Teil von ihr ist. In der Vorlesungsreihe wollen sie die hegemonialen Machtprozesse und ihre Konsequenzen für Individuen und Gesellschaft analysieren.

Filmankündigung: Shortcut to justice

12.02.2013 Von: bertoldscharf Kategorie: Aktivismus, Neuigkeiten

Wir wurden gebeten, folgende Ankündigung für den Vorabend des Internationalen Frauentages weiterzuverbreiten und machen dies hiermit gerne:

Do. 07.03.13 um 18:30 Uhr im 3001 Kino

SHORTCUT TO JUSTICE (D 2009, 41min)
Regie: Daniel Burkholz und Sybille Fezer
Im Anschluss Gespräch mit Regisseur Daniel Burkholz und Engagierten aus Hamburger Frauen- und Stadtteilinitiativen gegen Partnerschaftsgewalt.

Am 7. März, dem Vorabend zum internationalen Frauentag, zeigt die GWA St. Pauli e.V. in Kooperation mit Engagierten aus Hamburger Frauen- und Stadtteilinitiativen gegen Partnerschaftsgewalt den Film SHORTCUT TO JUSTICE im 3001 Kino.

Daniel Burkholz und Sybille Fezers Dokumentation erzählt die Geschichte der couragierten „Frauen für Gerechtigkeit“, die in der nordindischen Millionenstadt Vadodara, über Schichten-, Kasten- und Religionsgrenzen hinweg, aktiv sind. Gewalt gegen Frauen ist nicht nur ein Problem Indiens, weltweit sind Frauen und Mädchen Diskriminierungen, Rassismus, psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt ausgesetzt.Mit Hilfen von Organisationen wie „Frauen für Gerechtigkeit“, Initiativen und Beratungseinrichtungen kann die Spirale aus Scham und Gewalt durchbrochen werden.

Eintritt 7,50€ / erm. 5,50€

3001 Kino
Schanzenstraße 75
20357 Hamburg
Kartenvorbestellung
040 / 43 76 79

www.gwa-stpauli.de
www.3001-kino.de
www.roadside-dokumentarfilm.de

Material zum Vortrag von Maureen Maisha Eggers

29.01.2013 Von: bertoldscharf Kategorie: Neuigkeiten, Vortragsreihe

Von einigen bereits heiß ersehnt, ist er nun eingetroffen: Der Aufsatz, den uns Prof. Dr. Maureen Maisha Eggers als Lektüre zu ihrem Vortrag empfohlen hat. Er ist auf dieser Webseite unter “Online-Texte” in der Kategorie Vortragsreihe -> Texte zu finden. Wer diesen Umweg nicht gehen will, für den haben wir hier den direkten Link. Und hier noch der Link zum von ihr gezeigten Video: The Unequal Opportunity Race von Kimberle Crenshaw und Luke Harris (AAPF) Viel Spaß!

Hinweis: Frauen-VV

10.12.2012 Von: W. Kategorie: Neuigkeiten, Termine

Uniweite, studentische Frauen*vollversammlung am 11.Desember 2012 von ab 12.00 Uhr im Raum 111, AP1 (ehemaliges Hart Backbord)

Vor ca. vier Jahren hat der damalige ASTA das Frauen*Referat abgeschafft. Wir, eine Gruppe verschiedener Frauen*, möchten das Referat wieder ins Leben rufen und in der Satzung des ASTAs festschreiben lassen.

Aber wofür brauchen wir so ein Frauen*Referat eigentlich?

In unserer Gesellschaft erfahren Frauen* immer noch vielfältige Formen von Diskriminierung. Sei es struktureller Art in Form von weniger Lohn für dieselbe Arbeit oder die Unterbesetzung in Führungspositionen. Aber Diskriminierung aufgrund des sozialen Geschlechts fängt schon viel früher an:

Traut man Dir nicht zu, schwere Dinge alleine heben zu können?
Wurde ein Beitrag von Dir im Seminar schon mal mit „Typisch Frau“ kommentiert?
Hast Du nachts ein ungutes Gefühl, durch dunkle Straßen zu laufen?
Sind die Diskussionen in Deinem Seminar meist männlich dominiert, obwohl mehr Frauen als Männer anwesend sind?
Machst Du Dir häufiger Gedanken darüber, ob Deine Kleidung zu aufreizend ist?
Stimmst Du Dein Studium jetzt schon auf die Familienplanung ab?

Damit bist Du nicht alleine!
Auf der Frauen*VV wollen wir Euch unsere bisherige Arbeit der Gruppe vorstellen und danach gemeinsam diskutieren, wie unser weiterer Weg aussehen soll. Ob und wie wir uns die Arbeit des Frauen*Referats vorstellen.

Dazu laden wir ein: uniweite, studentische Frauen*vollversammlung am 11.12.2012, ab 12.00 Uhr im Raum 111, AP1 (ehemaliges Hart Backbord)

Menschen, die aufgrund ihrer weiblichen Geschlechtszuschreibung diskriminiert werden, sind herzlich willkommen.

Offene Projektgruppe Frauen*Referat i.A.
Frauen*AG i.A.
Referat für Gleichstellung Antidiskriminierung und Internationales i.A.

Hinweis: Dir sollten aus der Teilnahme an der Frauen*vollversammlung keine Nachtteile entstehen. Zur der Frauen*vollversammlung wird offiziell eingeladen. Sprich mit Deinen Lehrenden, sonst komm zu uns und wir suchen gemeinsam nach einer Lösung.

Petition Stoppt Racial Profiling

08.12.2012 Von: Kathrin Kategorie: Aktivismus, Neuigkeiten

Auf der Petitionsseite des Bundestages kann derzeit die Petition „Bundespolizei — Äußere Merkmale nicht als Grund für Identitätskontrollen und Durchsuchungen“ unterzeichnet werden. Darin geht es um Racial Profiling durch die Polizei, also um verdachtsunabhängige Kontrollen von Personen of Color. Racial Profiling steht so zwar weder im Gesetz und auch das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat kürzlich festgestellt, dass die Praxis nicht rechtmäßig ist. Weil staatliche Institutionen von strukturellem Rassismus durchzogen sind, ist sie aber trotzdem Alltag. Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und das Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung (BUG) fordern konkrete politische Schritte zu unternehmen, um Racial Profiling in Deutschland abzuschaffen. Mit eurer Unterschrift könnt ihr einen Teil dazu beitragen, denn wenn innerhalb der nächsten zehn Tage 50 000 Unterschriften zusammenkommen, wird die Initiative vor den Petitionsausschluss geladen und das Thema bekommt mehr Öffentlichkeit.

Mehr Infos zum Thema:
Kampagenenseite: www.stoppt-racial-profiling.de
ISD Online: Stoppt Racial Profiling
iheartdigitallife.de: Das bisschen Solidarität

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Nachtrag: Girlfags & Guydykes

06.12.2012 Von: W. Kategorie: Neuigkeiten, Vortragsreihe

Uli Meyer stellte uns zum Vortrag “Girlfags & Guydykes – Schwule Frauen und lesbische Männer zwischen Aprilscherz, Fetisch und queerer Identität” (Abstract) eine Literaturliste zur Verfügung, welche HIER heruntergeladen werden kann. Bitte nehmt zur Kenntnis, daß wir Links zu soetwas unter Vortragsreihe->Texte sammeln.

Offener Brief für den Erhalt des Zentrums für Disability Studies

02.12.2012 Von: bertoldscharf Kategorie: Aktivismus, Neuigkeiten

Im Folgenden möchten wir einen Offenen Brief dokumentieren, den wir zur Unterstützung des Zentrums für Disability Studies (ZeDiS) geschrieben haben. Das ZeDiS freut sich sicherlich auch über weitere Wortmeldungen in dieser Sache:

Sehr geehrte Frau Dr. Stapelfeldt, sehr geehrte Frau Körner, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Lenzen, sehr geehrte Mitglieder des Wissenschaftsausschusses,

die AG Queer Studies ist eine Arbeitsgruppe an der Universität Hamburg, die unter anderem eine seit über 20 Jahren bestehende interdisziplinäre Ringvorlesung organisiert und sich darüber hinaus gemeinsam mit dem Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) und dem Zentrum Gender Wissen für einen Studiengang Intersectionality Studies einsetzt, der Diskriminierung und Benachteiligung in der Gesellschaft thematisieren und interdisziplinär untersuchen will.

Wie wir erfahren haben, ist der Bestand des ZeDiS an der Universität Hamburg über das Ende der gegenwärtigen Projektförderung hinaus nicht gesichert. Dabei leistet das ZeDiS seit nunmehr sieben Jahren mit seinen Veranstaltungen und seinem Lehr- und Beratungsangebot einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems und zur Etablierung der Disability Studies im deutschsprachigen Raum.

Die Disability Studies sind ein junges, aber international bereits etabliertes Forschungsfeld, welches das Thema Behinderung nicht mehr mit einem defizitorientierten, oft hauptsächlich medizinischen Zugang erforscht, sondern die Barrieren und Hindernisse in der Gesellschaft insgesamt interdisziplinär untersucht. Sowohl in den USA als auch in Großbritannien existieren bereits zahlreiche Institute und Lehrstühle für Disability Studies und auch im deutschsprachigen Raum sind inzwischen in Berlin, Bochum, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Marburg sowie in Innsbruck und Zürich Lehr- und Forschungstätigkeiten zu verzeichnen. Eigenständige Forschungseinrichtungen zu diesem Thema bestehen aber derzeit nur in Köln mit der Internationalen Forschungsstelle Disability Studies und an der Universität Hamburg mit dem Zentrum für Disability Studies. Damit zählt die Universität Hamburg zu den führenden Hochschulen in diesem Bereich im deutschsprachigen Raum. Das ZeDiS hat in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Lehrangebot sowie mehrere wissenschaftliche Tagungen organisiert und einen Nebenfachstudiengang in Disability Studies entworfen. Gemeinsam mit der AG Queer Studies hat das ZeDis den Workshop „Queer meets Disability“ mit Prof. Robert McRuer (George Washington University) und Dr. Heike Raab (Universität Innsbruck) veranstaltet. Weitere Veranstaltungen und wissenschaftliche Sammelbände sind in diesem Arbeitszusammenhang bereits geplant.

Es erscheint uns daher um so unverständlicher, dass die Existenz des ZeDiS an der Universität Hamburg nicht nachhaltig gesichert ist und sogar vor dem Ende steht. Wir möchten Sie hierbei an einen Fehler der Vergangenheit erinnern: Die Universität Hamburg zählte zu den ersten Universitäten, die einen Studiengang in Gender Studies einführten. Nach einem guten Start des interdisziplinären und hochschulübergreifenden Studienprogrammes wurden vergleichsweise geringe finanzielle Mittel nicht mehr zur Verfügung gestellt, so dass der Studiengang nach wenigen Semestern wieder abgeschafft wurde. Mit dem Zentrum für Disability Studies würde die Universität Hamburg wiederum eine Vorreiterrolle in einem wichtigen Forschungszweig aufgeben.

Hiergegen protestiert die AG Queer Studies! Wir möchten Sie dringend darum bitten, die Forschung und Lehre im Bereich der Disability Studies an der Universität Hamburg langfristig zu verankern. Dazu ist eine entsprechende langfristig gesicherte Finanzierung notwendig. Sie würden damit nicht nur für mehr Inklusion im Hochschulbereich sorgen und damit der gesellschaftlichen Verantwortung von Universitäten in Deutschland Rechnung tragen, sondern auch der Wissenschaft in Hamburg einen Dienst erweisen: Sorgen Sie für den Erhalt des ZeDiS!

Mit freundlichen Grüßen

AG Queer Studies