Kategorie: Podcasts / Vortragsaufzeichnungen

  • Ina Kerner: Zum Verhältnis von Rassismus und Sexismus

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenFür die heutige Ausgabe des Podcasts haben wir einen etwas älteren, aber nach wie vor aktuellen Vortrag aus dem Sommersemester 2007 ausgewählt. Ina Kerner ist damals nach Hamburg gekommen, um über das Verhältnis von Rassismus und Sexismus zu sprechen und die verschiedenen Möglichkeiten einer theoretischen Beschreibung dieses Verhältnisses zu diskutieren. Zu diesem Thema ist 2009 ein Aufsatz von Ina Kerner in den Feministischen Studien erschienen: „Alles intersektional? Zum Verhältnis von Rassismus und Sexismus„. Ina Kerner ist mittlerweile Juniorprofessorin für Diversity Politics am Institut für Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/kerner_2007_CC.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 39,3 MB)
    Creative Commons License
    Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

    (mehr …)

  • Robert McRuer: Crip Theory

    Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen

    Nach einer kleinen Pause melden wir uns heute mit einer neuen Podcastfolge zurück. Im Januar 2010 hatten wir die große Freude, Robert McRuer bei unserem Workshop Queer Meets Disability begrüßen zu dürfen, den wir zusammen mit dem Zentrum für Disability Studies veranstalteten. Robert McRuer ist Professor für English in Washington. 2006 veröffentlichte er seine Monographie „Crip Theory. Cultural Signs of Queerness and Disability“. Um das Verhältnis von Queer Studies, Disability Studies und den Begriff Crip/Krüppel geht es auch in seinem Vortag, der in englischer Sprache gehalten und vor Ort gedolmetscht wurde. Eine Dokumentation des Workshops auf Deutsch befindet sich auf den Seiten des ZeDis . Als Mitschnitt liegt die englische Version vor.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/mcruer_2010.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 34,6 MB)

  • Sanja Kajinic: Visual aspects of queer festivals in ex Yugoslavia

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenIn der aktuellen Ausgabe unserers Podcast senden wir einen Vortrag aus dem Wintersemester 2009/2010. Sanja Kajinic, PhD Student des Gender Department der Central European University in Budapest, war zu Gast und sprach über „Visual aspects of queer festivals in ex Yugoslavia“. Wie immer bei Podcasts zu visuellen Themen, die mit Filmausschnitten, Bildanalysen und ähnlichem Arbeiten stehen wir für den Podcast vor dem Problem, dass euch Hörer_innen wichtige Informationen fehlen. Um dem entgegen zu wirken haben wir zwei youtube Videos heruasgesucht, auf die sich die Referentin bezieht.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/kajnic_2010_cc_vielvisuelles.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 48,3 MB)
    Creative Commons License
    Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

    Den Ankündigungstext zum Vortrag (in englischer Sprache) findet ihr nach dem Klick.

    (mehr …)

  • Philipp Dorestal: Styling the Revolution

    Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen„Styling the Revolution. Mode, Geschlecht und Blackness in den USA der 1960er Jahre“ lautete der Titel von Philipp Dorestals Vortrag im Sommersemester 2010, der sich mit der performativen Herstellung von “Autentizität” in der Black Power Bewegung beschäftigt. Philipp Dorestal lebt in Hamburg und ist Promovend am Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Erfurt. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der African Americans, Postkoloniale Theorie, Geschichte des Rassismus und der Karibik in der Neuzeit.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/dorestal_2010_CC.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 57,4 MB)
    Creative Commons License
    Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

    (mehr …)

  • Felix Krämer: Playboy tells his story

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenDie aktuelle Folge unseres Podcastes führt uns zurück ins Wintesemester 2006/2007, in dem Queer AG Mitglied und damals frisch gebackener Historiker Felix Krämer einen Vortrag zu seiner Magisterarbeit bei uns gehalten hat: „Playboy tells his story. Hegemoniale Männlichkeit und Kriesenszenario in den USA der 1970er Jahre“ erzählt davon, wie das Krisenszenario der Männlichkeit im Playboy artikuliert wurde.

    Zurzeit ist Felix Doktorand im Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ der Universität Münster und wir freuen uns schon darauf, ihn demnächst mit seiner Arbeit zu „Geschlecht, Religion und soziokulturelle Ordnung in den USA, 1969 – 1989“ wieder bei uns in der Reihe begrüßen zu dürfen.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/kraemer_2007_CC.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 43,3 MB)
    Creative Commons License
    Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

    (mehr …)

  • Heinz-Jürgen Voss: Biologisches Geschlecht ist gesellschaftlich hergestellt

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenMit der gesellschaftlichen Konstruktion von Geschlechtsgleichheit in verschiedenen biologischen Geschlechtertheorien der Moderne beschäftigte sich Dr. Heinz-Jürgen Voss (Dr. phil., Dipl.-Biol.) in seinem Vortrag vom 12. Mai 2010. Auf Das Ende des Sex erfahrt ihr mehr über den Referenten sowie seine Monographie MakingSexRevisited (transcript, 2010).
    Es empfiehlt sich, die Präsentation zum Vortrag anzusehen. Diese kann entweder heruntergeladen werden (Download als PDF) oder weiter unten direkt auf dem Blog angesehen werden. Dort findet ihr auch das Abstract zum Vortrag. Einen einführenden Artikel von Hein-Jürgen Voss findet sich in der ak – zeitung für linke debatte und praxis, Nr. 547 vom 19.2.2010: Alles bio? Auch aus biologischer Sicht gibt es mehr als zwei Geschlechter

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/voss_2010_CC.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 59,8 MB)
    Creative Commons License
    Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

    (mehr …)

  • Steve Estes: Another American Dilemma

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenDie große Jubiläumsparty liegt nun hinter uns. Wir hatten viel Spass! Danke an alle, die dabei waren und mitgeholfen haben, den Abend im Centro Sociale so wunderbar zu machen! Ich bin immer noch ganz hin und weg, habe dann aber auf meiner to do Listen den Punkt „Podcast online stellen“ entdeckt. Dem sei hiermit nachgegangen, mit einem in zweifacher Hinsicht aktuellen Thema.
    Associate Professor Steve Estes von der Sonoma State University in Kalifornien war vor ca. zwei Wochen bei uns zu Gast und stellte seine Forschungsergebnisse zu Gay Citizenship, Military Service, and Civil Rights an. Die „Don’t Ask Don’t Tell“ Policy, die Homosexuelle aus der US Armee ausschließen soll, wird jetzt unter Obama überprüft und könnte schon bald der Geschichte angehören. Estes hat homosexuelle, ehemalige US-amerikanische Soldat_innen zu ihrem Leben und ihrer Zeit im Militär interviewt. Im Sommersemester 2010 hat Dr. Estes eine Gastprofessur am Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Erfurt inne.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/estes_2010_CC.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 35,9 MB)
    Creative Commons License
    Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

    The “don’t ask, don’t tell, don’t pursue” policy, implemented as a political compromise in 1993 and 1994, legislated the silence of gay and lesbian soldiers on active duty and in the reserves. I argue that this silence about gays in the military has led to a collective amnesia about the service and sacrifices of homosexual troops. In this case, the politics of military service are also the politics of memory. If we forget that gay and lesbian Americans have served their country, then we as a nation are much less likely to view them as full citizens, deserving of civil rights and equal protection of the law. Oral history provides one way to break this silence, to “ask and tell” about the military careers of gay and lesbian soldiers and to allow these veterans to speak for themselves about the current military policy.

    The activist must “Ask and Tell,” but the scholar has a responsibility to do more. My research and interviews with over 50 gay and lesbian veterans of the US military has four primary objectives. First, I chart the evolution of military policies on homosexuality since World War II, and I show that gay and lesbian responses to those policies were far from monolithic. I place the fight to lift the ban of open gay military service in other context of struggles for civil rights, particularly the African American struggle against discrimination and segregation in the US military. Finally, I explore the ways that silence about sexuality and military service has affected the dual – and sometimes dueling – identities of the gay veteran.

    Hier erfahrt ihr mehr über unseren Podcast und wie ihr in bequem abonnieren könnt.

  • Christian Schultz: Erziehung zur Eigenverantwortung

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenIn unserer Podcastreihe bleiben wir beim Thema Erwerbslosigkeit. Christian Schultz (Dipl. Psych., Soz.Päd.) leitet die Solidarisch-Psycho-Soziale-Hilfe (SPSH), eine Beratungsstelle für Erwerbslose, und war Lehrbeauftragter bei unser Partnerinitiative „Menschenbilder in der Psychologie“. In seinem Vortrag „Erziehung zur Eigenverantwortung – wie Erwerbslose neoliberal regiert werden“ bezieht Schultz die foucaultschen Überlegungen zu neoliberaler Gouvernementalität auf die Hartz-Gesetze. Er zeigt, wie Erwerbslose in diesem Rahmen zu Unternehmer_innen ihrer Selbst erzogen werden, durchaus auch unter Einsatz von Sanktionsmaßnahmen.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/schultz_2010_CC.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 56,5 MB)
    Creative Commons License
    Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

    Wenn im Vortragstitel von ‚Regieren’ gesprochen wird, ist damit mehr und anderes gemeint als aktuelle tagespolitische Auseinandersetzungen. Der Vortrag orientiert sich vielmehr am Foucault’schen Begriff der Regierung und seinen Gouvernementalitätsanalysen. Er konstatiert einen tiefgreifenden Wandel in der Art und Weise, wie Erwerbslose regiert werden, der in den Hartz-Gesetzen seinen pointierten Ausdruck findet. Der Kern dieses Wandels, so die These, ist der Versuch, auf die Subjektivität der Erwerbslosen zuzugreifen und diese neu zu formieren im Sinne des neoliberalen Leitbilds – dem Unternehmer seiner selbst. Es geht also um ein Erziehungsprogramm, in dem die Freiheit des Einzelnen beschworen wird, aber mit Zwangsmitteln gegen ihn durchgesetzt werden muss. Ein paradoxer Versuch, der schwere Kollateralschäden u.a. am Sozialstaat und seinen Prinzipien billigend in Kauf nimmt.

    Hier erfahrt ihr mehr über unseren Podcast und wie ihr in bequem abonnieren könnt.

  • Jürgen Martschukat: „A man is not a man without work“

    Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen„‚A man is not a man without work‘: Von Wirtschaftskrisen und arbeitslosen Familienvätern in den USA der 1930er Jahre lautete der Titel des Vortrages von Prof. Jürgen Martschukat, Lehrstuhlinhaber für Nordamerikanische Geschichte an der Uni Erfurt. Im Rahmen seiner kritischen Männlichkeitsgeschichte beschäftigt sich Jürgen Martschukat anhand einer zeitgenössischen soziologischen Studie zu Familien mit erwerbslosen Vätern während der Großen Depression mit der Figur der Krise.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/martschukat_2010_CC.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 50,3 MB)
    Creative Commons License
    Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

    Allerorten ist derzeit von „Krisen“ die Rede. Der Vortrag wird den Krisenbegriff in Bezug auf Geschlechter- und Sozialordnungen überprüfen und vor allem den Effekten und Implikationen seiner Verwendung nachspüren. Dabei wird sich der Blick vor allem auf die Geschichte der USA in den 1930er Jahren richten, wo die „Krise“ schon in der Epochenbezeichnung als „Great Depression“ mitschwingt und eine Gesamterfahrung signalisiert. Ein genauer Blick auf einzelne zeitgenössische Analysen und einzelne Akteur/inn/e/n wird allerdings zeigen, wie normativ die Rede von der Krise war, wie sie zur Rezentrierung der bestehenden soziokulturellen Ordnung aufforderte und damit ignorierte, dass die Krise des einen durchaus auch als Chance der anderen wahrgenommen werden konnte.

    Hier erfahrt ihr mehr über unseren Podcast und wie ihr in bequem abonnieren könnt.

  • Anja Tervooren: Sexualität am Ende der Kindheit. Aufführungen unterschiedlicher Begehrensformen

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenIm vergangenen Wintersemester war Prof. Dr. Anja Tervooren in unserer Vortragsreihe zu Gast. Sie ist Juniorprofessorin für „Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses von Bildung und Kultur“ an der Universität Hamburg. Ihr Vortrag beschäftigt sich mit der Aufführung unterschiedlicher Begehrensformen, Körper- und Geschlechterinszenierungen von Kindern am Ende der Grundschulzeit und basiert auf einer ethnographischen Studie in Schulen, die Anja Tervooren in ihrer Monographie „Im Spielraum von Geschlecht und Begehren. Ethnographie der ausgehenden Kindheit“ (2006) veröffentlicht hat.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/tervooren2010.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 57,5 MB)

    In dem Vortrag stehen Sexualität und Begehren von Kindern am Übergang zur Jugend im Mittelpunkt und werden anhand von Beispielen aus einer ethnographischen Studie vorgestellt. Da Kinder zwischen zehn und dreizehn Jahren die Trennung der Geschlechter mehr und mehr betonen, gleichzeitig aber auch die gleichgeschlechtlichen Peers – auch durch einen beginnende Ablösung vom Elternhaus – zu den wichtigsten Bezugspersonen werden, ergeben sich in diesem Spannungsfeld unterschiedliche Begehrensformen und -konstellationen. An der Schnittstelle von Kindheitsforschung, Geschlechterforschung und Queer Theory werden theoretische und empirische Ergebnisse zur Sexualität am Ende der Kindheit vorgestellt und eine Lesart von Begehren erarbeitet, die dieses nicht mit eindeutigen Geschlechtsidentitäten verknüpft.

    Hier erfahrt ihr mehr über unseren Podcast und wie ihr in bequem abonnieren könnt.