Kategorie: Termine

  • Weitere interessante Veranstaltungen

    Zentrum für Disability Studies (ZeDiS)
    Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies
    Montags 16:30-18:00 Edmund-Siemers-Allee 1 Westflügel („ESA, linker Flügelbau“) Raum 221

    Menschenbilder in der Psychologie
    Der ganz normale Wahnsinn? : Menschenbilder zwischen “Norm” und “Abweichung”
    Dienstags 18:15-19:15 (Vortrag) & 19:20-[openend] (Diskussion), Von-Melle-Park 5 („WiWi Bunker“) Raum 4098

    Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg (LSF), Rikki Beadle-Blair
    Workshop: St. Petersburg – Film Shorts for Queer Rights
    Freitag 19.10., 14.00 – 19:00 und Samstag 20.10, 11.00 – 18.00 Uhr
    in den Räumen von Tide, Finkenau 35, 22081 Hamburg
    Kosten: 20€, Anmeldung unter 040-348 06 70, Mo-Fr 11.30 -17.30 Uhr

    Viele interessante Verantstaltungen beginnen ebenfalls in der kommenden Woche. Wir präsentieren Euch eine kleine Auswahl.

    Allerwärmstens empfehlen wir die Ringvorlesung unserer hächstgeschätzen Kolleg*innen von ZeDiS. Das Programm findet Ihr hier: http://www.zedis.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/rvl_winter2012.pdf

    Unsere PartnerInitiative „Menschenbilder in der Psychologie“ beschäftigt sich dieses Semestern mit dem Thema „Norm“ und „Abweichung“, insofern könnte besonders dieses Semester transdisziplinärer Austausch mit Queerinteressierten fruchtbar sein. Das Programm befindet sich hier: http://menschenbilder.blogsport.eu/programm/

    Dann gibt es auf den anstehenden LSF interessante Filme und Veranstaltungen, pars prototo weisen wir aus den Workshop von Rikki Beadle-Blair hin, näheres zu den Workshops unter http://www.lsf-hamburg.de/filme-und-events/fokus.html

  • Vortragseinladung 2012-10-17 Einführung

    Franziska Rauchut
    Queer Theory und Queer Politics :
    Thesen zur deutschsprachigen Queer-Debatte
    Mittwoch 07.10.2012, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Herzlich willkommen im Wintersemester. Im Anschluß folgt eine weitere Mail mit Veranstaltungshinweisen. Beachtet auch, daß das aktuelle Programm- und Abstractheft online verfügbar ist unter http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/test/abstractheftWS1213.pdf . Unsere Vorlesungsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ beginnt am Mittwoch, mit einer Einführung zur die deutschsprachige Queer-Debatte. Dafür freuen wir uns, Franziska Rauchut, Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Herausgeberin aus dem weitläufigen Berlin begrüßen zu dürfen.

    Aus dem Abstract:
    „We are here, we are queer – we are used to it“? Zwei Jahrzehnte Queer Theory in der BRD sind Anlass genug, Bilanz zu ziehen: Welches Provokationspotential entfaltet queere Politik und Theorie heutzutage im deutschsprachigen Raum, welchen Anfeindungen und Kritiken war und ist die Queer Theorie ausgesetzt? Welche Modifikationen haben den Queer-Begriff und seine Inhalte geprägt, und welche gesellschaftlichen und strukturellen Normierungen machen das Queer-Projekt bis heute unabdingbar? Nur wenige Schlagworte und Begriffe wurden in den akademischen Debatten der letzten 20 Jahre so stark aufgenommen und lebhaft diskutiert wie queer (engl.: seltsam, pervers, sonderbar). Der notwendig unbestimmte Kampfbegriff aus dem Kontext der US-amerikanischen Lesben-, Schwulen-, Bi-, Transsexuellen- und Transgender-Bewegung der 1980er/1990er Jahre und sein zugehöriges Konzept ebneten sich den Weg in den Diskurs der akademischen Wissensbildung und modifizierten dabei herrschende Politikkonzepte. Queer fungierte als Identitäts-, Subjekt-, Ausschluss- und Normierungskritik. Das Konzept hinterfragte herrschende Geschlechter- und Sexualitätsordnungen sowie die heterosexuelle Matrix von sex-gender-desire. Queer Theory ging Bündnisse mit feministischen, antirassistischen und kapitalismuskritischen Ansätzen ein und bildete analytische Allianzen mit Cultural, Disability, Gender sowie Postcolonial Studies und vielen mehr. Protagonist_innen kämpften um Institutionalisierung und gegen Vereinnahmung in der und durch die Akademie.

    Der Vortrag beinhaltet sowohl genealogische Betrachtungen zum queeren Aktivismus im US-amerikanischen und deutschsprachigen Raum, zur Veränderung und Beanspruchung des Queer-Begriffs durch verschiedene Gruppierungen, zu zentralen Denkmodellen und theoretischen Zugängen der Queer Theory als auch zu Institutionalisierungs- und Disziplinbildungsbestrebungen sowie zu queerer Kritik und Kritik an queer: Welche neuen Freiräume hat „Queer“ der Politik eröffnet, was blieb auf der Strecke und wie weit unterscheidet sich das deutsche „Queer“-Konzept von seinen Ursprüngen in den USA? Provokant gefragt: (Wie) Bleibt der Begriff in (der) Bewegung?

  • Radio

    Radiosendungen mit QueerAG Beteiligung auf FSK.

    • Kaffeehausdilettant*n: 12.10.2012 0800-1000: Esoterik
    • Jenseits der Geschlechtergrenzen 15.10.2012 1400-1530: Goel
    • Jenseits der Geschlechtergrenzen 05.11.2012 1400-1530: Meißner
    • Der Computer kann alles 14.11.2012 1700-1900: N.N.
    • Jenseits der Geschlechtergrenzen 19.11.2012 1400-1530: Spilker
    • Kaffeehausdilettant*n: 23.11.2012 1000-1200: N.N.
  • Absage/Verschiebung

    Wir müssen euch leider mitteilen, dass der Workshop „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen“ wegen zu weniger Anmeldungen abgesagt werden muss.
    Die Workshopleiterin von der Gruppe KARaNo will diesen aber nachholen und wird den neuen Termin rechtzeitig bekannt geben, damit es längerfristiger mit den Anmeldungen dann klappt.
    Vielen Dank und alles Gute dafür!

  • Radioprogrammtips

    Wegen Doppeltransmitter gibt es Sendetermine bis in den September

    Beachtet auch, daß die Reihe „Ein Lehrhaus für alle“ der gleichnamigen ZeDiS Konferenz jetzt auf Freie-Radios.net verfügbar ist und daß wir einen Vortrag unserer PartnerInitiative „Menschenbilder in der Psychologie“ senden.

    • 2012-08-31 0800-100: Lück
  • Vortragseinladung 2012-07-11: Die Polyphonen Knabenchorschwuchteln

    Polyphonen Knabenchorschwuchteln, die
    „Johnny, are you queer?“1 Chor-Vortrag-Performance
    Mittwoch, 11.07.2012, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Zum Semesterabschluß widmen wir uns mit gesanglicher Begleitung der Figur des Johnny:

    Schwul – verschollen – tot. Johnny ist die illusdystopische Figur queerer Ideengeschichte. An ihm_ihr normieren sich die Normen, brechen sich die Brüche und durchqueren sich die Durchquerungen. Höchste Zeit, Johnnys diversifizierten Repräsentationen von Minnesang bis Crustpunk nachzuspüren und wie Schmetterlinge auf dem Kork der Akademie aufzuspießen. Die Polyphonen Knabenchorschwuchteln – deren analytische Scharfsicht ihren gesanglichen Qualitäten in nichts nachsteht – widmen sich diesem facettierten Diskursknoten in einer eleganten Kakophonie der Wissensstände und fundamentlosen Privatmeinungen.


    1 Vgl.

  • Vortragsalternative

    Joke Janssen
    Die ganze Familie – Vorstellungen von Familie und Verantwortung in der CI–Rehabilitation bei Kindern gehörloser/schwerhöriger Eltern
    Montag, 02.07.2012 16:30-18:00 Uhr, Edmund Siemers Allee 1 (Esa-Westflügel) Raum 221

    Unsere Ringvorlesung fällt am Mittwoch bedauerlicherweise aus, jedoch können wir Euch auf eine Alternative hinweisen. Am Montag referiert nämlich Joke Janssen im Rahmen der – auch sonst äußerst empfehlenswerten – Ringvorlesung des Zentrum für Disability Studies (ZeDiS).

  • Vortragseinladung 2012-06-27: Asexualität

    Judith Scheunemann
    (Un-)wirklichkeiten von (A-)Sexualität
    Mittwoch, 27.06.2012, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Der Vortrag wird in deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt; weitersagen!

    Dipl.-Soz. Judith Scheunemann lehrt z.Zt. an der Helmut-Schmidt Univsersität-Hamburg und ist aktiv in der AG Queer Studies. Mit ihrer Hilfe versuchen wir uns ein – selbst in den Queer Studies – oftmals unsichtbares Thema zu erschließen:

    Seit ich mich im Jahr 2008/2009 im Rahmen meiner Diplomarbeit mit dem Phänomen der Asexualität beschäftigt habe, ist mir – genau wie ich es aus Berichterstattungen von Personen kenne, die sich als asexuell bezeichnen – eine Frage immer wieder begegnet: „Gibt es Asexualität wirklich?“ Dahinter steht die Annahme, Sexualität sei etwas natürliches, jeder Mensch sei von Geburt an sexuell. Abweichungen von dieser Norm, so die Annahme, könnten nur pathologisch oder nicht wirklich existent sein. Um ein Verständnis menschlicher Sexualität zu bekommen, sind Freuds Werke noch immer eine der prominentesten Quellen. Dieser Spur möchte auch ich nachgehen, mit der Frage: Wie lässt sich Freud auf den heutigen Begriff der Asexualität anwenden und wie stellt er diese dar? Nach dieser historisch-psychoanalytischen Perspektive wende ich mich stärker soziologisch-konstruktivistischen Theorien zur (A-)Sexualität zu. Dies geschieht mit der Fragestellung, ob und inwiefern ein Unterschied zur vorherigen Perspektive besteht und ob neuere Theorien helfen, das Phänomen Asexualität genauer zu erfassen. Da ich davon ausgehe, dass es für ein breiteres Verständnis eines Phänomens sinnvoll ist, nicht nur die Theorie einzubeziehen, möchte ich auch die Empirie betrachten. Daher werde ich Beispiele aus der Empirie mit folgender Frage untersuchen: Wie definieren sich asexuelle Personen selbst? Hierfür beziehe ich mich auf meine inhaltsanalytische Auswertung der Internetseite AVEN (Asexual Visibility and Education Network), einer Internetseite von asexuellen Personen, die im Jahr 2004 in Deutschland entstand. Der Bogen zur anfänglich angesprochenen Problematik der Fremdwahrnehmung von Asexualität schließt sich schlussendlich, indem ich mir zuletzt genauer anschaue, wie Medien (besonders Zeitungen) das öffentlich präsenter werdende Thema verhandeln.

  • Radioprogrammtips

    FSK-Sendungen mit QueerAG-Beteiligung.

    • „Ein Lehrhaus für alle“ dokumentiert die gleichnamige ZeDiS-Konferenz
      • 2012-06-21 09:00-10:30: Susan Henderson – Building Independence from the Ground Up – Entwicklung und Konzeption des Ed Roberts Campus.
      • 2012-06-28 09:00-10:30: Barbara Neukirchinger – Gleichstellungspolitik im Lichte von Diversity – das Ende der Teilhabe?
      • 2012-08-06 08:00-10:00 – Martina Spirgatis: Gleichstellungspolitik 2020: Standpunkt inclusive
      • 2012-07-13 08:00-10:00 – Abschlußbetrachtungen
    • Grundsätzlich skeptisch gegenüber verkürzter Kritik oder Elfmeterschießen, geht unser Themenmonat zur Dekonstruktion von Männlichkeit in die Verlängerung
      • 2012-07-02 14:00-15:30: Phillip Dorestal – Styling the Revolution : Mode, Geschlecht und Blackness in den USA der 1960er Jahre
      • 2012-07-16 14:00-15:30: Andreas Kemper – ‘Maskulismus’ – Abwehrmechanismen komplizenhafter Männlichkeit (Erstveröffentlichung!)
  • Vortragsausfall 2012-06-20

    Bedauerlicherweise müssen wir Euch mitteilen, daß die Referentin verhindert ist und von daher der Vortrag am Mittwoch den 20.06.2012 entfällt.