Autor: W.

  • Vortragseinladung 13.04.2011 – What men are made of

    Morten Hillgaard Bülow, Marie-Louise Holm
    What men are made of – The construction of concepts of masculinity in research projects about testosterone in Denmark from the 1910s to the 1980s
    Mittwoch 13.04.2011, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Aus unserem Dauer-Schwerpunkt der Naturwissenschaftskritik bzw. kritischen Naturwissenschaft präsentieren wir Morten Hillgaard Bülow, PhD Fellow am Medical Museion der Copenhagen University und Mitglied des board of Network for Research on Men and Masculinities (NeMM),
    Dänemarks und Marie-Louise Holm, Forschungsassistentin am Institut für Psychologie und Education Studies der Roskilde Universität, sowie im NeMM tätig. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

    Since the 1920s the chemical substance called testosterone has been characterized as ‘the male hormone’ despite its presence in both male and female gendered bodies. This characterization is common in both the natural sciences’ hormone research, in everyday speech, and in various media presentations. In these contexts, testosterone has been – and is – often used as a metaphor for, or even synonymous with, ‘manliness’ and ‘masculinity’.

    Scientific research about hormones has played a substantial role in linking testosterone to masculinity. From the 1910s onwards this research has influenced conceptions about what to designate as male or female, masculine or feminine, by connecting certain hormones to physical and psychological traits and arguing for a more or less direct causal relation between them. In the public the scientific results have been used in normative discussions about what is a good life for human beings with certain genders. It can be argued that the construction of a connection between testosterone and masculinity has played a significant role in the common perception of gender as consisting of two separate categories, ‘men’ and ‘women’, and in constructing the notion that they are naturally and fundamentally different, having different wishes, skills and abilities which in a heterosexual relationship complement each other. This perception of gender has influenced the view on and medical treatment of people categorised as homosexuals, transsexuals, and other groups of people who in various ways did not meet (the scientifically strengthened) gender expectations.

    In this talk we want to discuss how and why testosterone and masculinity have been connected in scientific research, and what consequences this has had for societal norms about gender and the view upon and medical treatment of different so-called gender/sexual minorities. The talk is based on historical examples from Danish research projects about testosterone from the 1910s to the 1980s.

  • Vortragseinladung 06.04.2011 – Einführung

    AG QueerStudies
    Selbst-, Semester- und Queervorstellung
    Mittwoch 06.04.2011, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Unsere Vorlesungsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ beginnt Mittwoch – das ist der 6.04.2011 – mit Vorstellung der AG und des Semesterprogramms; aber das ist nicht alles, in einer Dreiviertelstunde stellen wir Euch unser Verständnis von „Queer“ allgemeinverständlich vor. Größte Neuerung dieses Semester: Teilnahme läßt sich, wenn über Stine angemeldet als 2 Wahlbereichsleistungspunkte anrechnen, mehr dazu Mittwoch.

    Das Semesterprogramm befindet sich hier

  • Veranstaltungshinweise SoSe2011

    Zentrum für Disablity Studies (ZeDiS)
    Ringvorlesung “Behinderung ohne Behinderte!?
    Perspektiven der Disability Studies”
    Montag 04.04.2011, 16:00, Edmund Siemers Allee 1 („ESA-Westflügel“) 221

    Assoziation Kritische Psychologie
    Auch Du hast (k)einen freien Willen! – Selbst-organisiertes Seminar zum Thema: Kritisch-psychologische und neurowissenschaftliche Perspektiven auf die Kontroverse um den „freien Willen“
    Donnerstag, 14.04.2011 18:00, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 4098

    AG Menschenbilder
    Philosophie & Praxis
    Freitag, 08.04.2011 12:30, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 4098

    Freies Senderkombinat Hamburg
    Jenseits der Geschlechtergrenzen : Vortragsdokumentation der AG QueerStudies
    Jeden 1. und 3. Montag im Monat 14:00-15:30; 93,0 MHz UKW

    Ins neue Semester startend haben wir eine Menge Veranstaltungshinweise.


    Das ZeDiS beginnt ihre Ringvorlesung am Montag – 04.04.2011 -, ebenfalls mit einer allgemeinen Vorstellung. Das Semesterprogramm findet Ihr hier


    Die Assoziation Kritische Psychologie Hamburg veranstaltet auch dieses Semester einen Lesekreis:

    Auch du hast (k)einen freien Willen!

    Selbst-organisiertes Seminar zum Thema:
    Kritisch-psychologische und neurowissenschaftliche Perspektiven auf die
    Kontroverse um den „freien Willen“

    Seit einigen Jahren deutet sich in der Psychologie ein Paradigmenwechsel
    an: Nich nur an der Uni Hamburg steigt die Bedeutung
    neurowissenschaftlicher Forschung. Deren Anspruch, menschliches Handeln
    durch experimentelle Methoden der Hirnforschung erklären zu können, ist
    derweil nich unumstritten. Angemahnt wird, dass sich in der Psychologie
    ein biologischer Determinismus Bahn bricht, der die Gesellschaftlichkeit
    menschlichen Lebens verkennt und diese stattdessen aus biologischen bzw.
    genetischen Dispositionen ableitet.

    Im Sommersemester möchten wir uns daher in einem selbst-organisierten
    Seminar mit kritisch-psychologischen neurowissenschaftlichen
    Perpsektiven auf menschliches Handeln auseinandersetzen. Ziel ist es,
    nich nur eine Einführung in zentrale Vorstellungen der Kritischen
    Psychologie zu geben, sondern uns auch mit Debatten, wie der Kontroverse
    um den „freien Willen“ zu beschäftigen.

    Auftaktveranstaltung am 14. April:

    Alle Interessierten sind daher herzlich zu einem einführenden Vortrag
    zum Thema am 14. April um 18:00 Uhr ein. Hier werden einige
    Referent_innen eine Einführung in die Kritische Psychologie und die
    Debatte um die Neurowissenschaften geben sowie organisatorische Fragen,
    wie etwa den Semesterplan klären. Wir treffen uns an der Uni Hamburg im
    Wiwi-Bunker (Von-Melle-Park 5), Raum 4098 (4. Etage).

    Wöchentlicher Lesekreis jeden Donnerstag um 18:00 Uhr:

    Darauffolgend werden wir das Seminar wöchentlich anbieten. Wir treffen
    uns jeweils Donnersags vom 18:00 bis etwa 20:00 Uhr, ebenfalls im Raum
    4098 im Wiwi-Bunker (Von-Melle-Park 5). Aktuelle organisatorische
    Informationen, Hinweise zu Literatur und Weiteres findet ihr auf der
    Homepage der „Assoziation Kritische Psychologie Hamburg“:
    www.kripsyhamburg.wordpress.com

    Kontakt:
    kritischepsychologie_hh@yahoo.com | www.kripsyhamburg.wordpress.com


    Zuguterletzt beschäftigt sich das studentische Menschenbilderseminar freitags 12:30, wiwi 4098 dieses Semester mit „Philosophie & Praxis“, welche philosphischen Hintergründe haben scheinbar pragmatische Ansätze der Psycholigie und was waren die äußerst praktischen Folgen scheinbar abstrakter Philosophie? Webpräsenz: www1.uni-hamburg.de/menschenbilder


    Vergeßt auch nicht, daß die AG QueerStudies Vorträge, Veranstaltungshinweise und manchmal mehr jeden 1. und 3. Montag im Monat auf FSK sendet.

  • Vortragseinladung 02.02.2011: Blessless & Didine

    Blessless Mahoney, Didine van der Platenvlotbrug
    Gödeln, Zopfen oder Wyniwycen? Sind wir chirales Porcelain in den Händen eines Alan Smithee? Mit der Torten Platt’schen Unschärfekonstanz ins unentdeckte Land. Oder: Gudrun und die Revolution!
    Mittwoch, 02.02.2011, 19ct, Von Melle Park 8 („PI“) Hörsaal

    Achtung: Die Veranstaltung findet an abwechendem Ort statt; auf Bitte der Referentinnen gibt es eine Wegbeschreibung.

    Fast schon aus einer traditionell beenden wir dieses Wintersemester mit einer Vorlesung von Blessless Mahoney, Dekanin der Eberhardt-Anbau-Scheibenschwenkpflug-Universität, Brake an der Weser & Didine van der Platenvlotbrug, Pröpstin der Elsa-Sophia-von-Kamphoevener- Fernuniversität, Katzen-Ellenbogen und zwar mit folgendem Thema:

    Das Gödelsche Unschärfetheorem und die 23 Hilbertschen Probleme sind die Grundlage für eine weitere Four de torce der beiden Genialistinnen am Rande des Wahrseins. Die in ihrer Händigkeit quasi Schneckenhaus-artig angelegte Vorlesung wird diesmal über die Ich-Konstruktion des Porcelain zur Realitätsdefinitionen eines Alan Smithee opalisieren und dabei grundfindige Gedanken in das Reich der Mythen vertreiben. Stellen Sie sich den Thesen der beiden Professorinnen der Beredsamkeit, lauschen Sie den Schwingungen der verschlungenen Knüpfmethoden einer Double-accented Dutch Cascading Crown und beantworten Sie zusammen mit den beiden Wissenschaftlerinnen das 7. Hilbertsche Problem mit einem herzhaften „Ja!“

  • Veranstaltungstip: Kaindl zur Subjektwissenschaft

    Unsere PartnerInitiative Menschenbilder in der Psychologie präsentiert im zweiten Versuch Christina Kaindl:

    Wie versprochen lädt das Menschenbilder-Seminar und der Fachschaftsrat Psychologie der Uni Hamburg euch noch einmal zu unserer „Unikaten Vorlesung“ in diesem Semester ein.

    Wir freuen uns sehr, euch den Nachholtermin des wegen Krankheits
    ausgefallenen Vortrags von Christina Kaindl aus Berlin
    zur Subjektwissenschaftlichen Forschung der Kritischen Psychologie
    mitteilen zu können.

    Stattfinden wird das Ganze am Dienstag, den 01.02.2011 um 18:15 Uhr in Raum W 120, Edmund-Siemers-Allee 1 (ESA Westflügel), Universität Hamburg.

    Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen und einen spannenden
    Vortrag und eine angeregte Diskussion.

  • Vortragseinladung 19.01.2011 – Fanfiction im Internet

    Dr. Ulrike Nolte
    Fanfiction im Internet – Wo Homosexualität der Mainstream ist. Einführung in eine neue, globale Literaturform unter soziologischen, literaturwissenschaftlichen und ethischen Gesichtspunkten
    Mittwoch, 19.01.2011, 19ct, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Ulrike Nolte ist promovierte Skandinavistin und arbeitet als preisgekrönte Autorin und Übersetzerin in Hamburg.

    Im Laufe der letzten Jahre ist im Internet eine neue Art von Literatur entstanden: die Fanfiction. Dabei handelt es sich um nicht-kommerzielle Geschichten und Romane, die meistens auf bekannten Kinofilmen, Büchern und Fernsehserien beruhen. Inzwischen gibt es eine große, weltweit vernetzte Community, die sich gegenseitig inspiriert und lektoriert. Alleine aus dem Harry-Potter-Universum dürften zurzeit annähernd eine Million Geschichten im Netz stehen. Diese Literatur hat viele neue, experimentelle Formen herausgebracht, spielt mit Interaktivität und Crossover-Effekten. Auch inhaltlich weicht sie gerne von der Norm ab und nutzt die Anonymität des Internets, um gesellschaftlich wenig akzeptierte Fantasien und Lebensentwürfe wie Poly-Beziehungen oder BDSM positiv darzustellen. Besonders gilt das für Homosexualität, denn in vielen Fandoms übertrifft die Zahl queerer Storys tatsächlich die der heterosexuellen. Dieses ungewöhnliche Massenphänomen soll im Laufe des Vortrags näher untersucht werden. Es gibt eine Einführung in die Welt von Slash und Femmeslash, von Yaoi und Yuri, von Lemon, Lime and Plot-What-Plot-Storys. Dabei wird auch die Kehrseite der in den Fandoms verbreiteten ’Alles ist erlaubt’-Toleranz nicht verschwiegen, bei der sich oft wenig Gedanken um Jugendschutz oder Legalität gemacht wird.

  • Vortragseinladung 26.01.2011: Die Gewalt, ihre Zeit und ihr Ort

    Jin Haritaworn
    Die Gewalt, ihre Zeit und ihr Ort:
    Liebe, Hass und Genozid im vitalen Ghetto
    Mittwoch, 26.01.2011, 19ct, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Jetzt aber wirklich: In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung – welcher wir herzlich danken – präsentieren wir voller Vorfreude Jin Haritaworn. Jin Haritaworn ist im Helsinki Collegium of Advanced Studies, intellektuell, politisch und kreativ auf der Schnittstelle Critical Race
    und Trans/Gender/Sexuality tätig und präsentiert uns folgenden Vortrag:

    Mein Vortrag folgt Küssen durch Berlin. Wie werden manche vormals verschrankte, kriminalisierte und pathologisierte Intimitäten plötzlich zu einem schönen Anblick? Die Küsse, die ich verfolge, evozieren und orientieren uns, erinnernd und vergessend, auf unterschiedliche queere Orte und Zeiten unterschiedlich hin: vom Konzentrationslager, Gefängnis, der Anstalt und dem ,Ghetto‘; zur NS-Zeit, Aids-Krise und (weniger offensichtlich) dem Neoliberalismus und dem Krieg ohne Ende. Zeichen der Liebe, Fürsorge, Freiheit und freien Wahl, bedürfen sie dennoch für ihr Erscheinen der Ko-Präsenz hasserfüllter Anderer, deren Bewegung durch dieselben Orte einer verwandten und doch verschobenen Zeitlinie folgt: Im selben Moment, da bestimmte queere Subjekte die ‚wenig begangenen, schlecht beleuchteten‘ (Lauren Berlant und Michael Warner) Gegenden ihrer Vergangenheit verlassen, überlassen sie, in Jasbir Puars Worten, den Bereich des Todes ethnisierten Anderen. Der Vortrag untersucht diese nekropolitischen Konversionen in Bezug auf mehrere Schauplätze: aktivistische und mediale Texte über homophobe Hassgewalt, Stadtplanung am ‚Tatort‘ der revitalisierenden Innenstadt, die Debatte ums ‚Homo-Denkmal‘ und die Darstellung von Genozid, Wahnsinn, Sexradikalität und Hassgewalt in Bruce LaBruces schwulem Zombie-Porno Otto, Or Up with Dead People.

  • Vortragseinladung 12.01.2011: Cyborgs im Zwergenreich

    Petra Lucht
    Von der Ankunft der Cyborgs im Zwergenreich –
    Geschlechterforschung zur Nanotechnologie
    Mittwoch, 12.01.2011, 19ct, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Petra Lucht ist Physikerin und Soziologin am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin. Sie referiert zu unserem leider vorerst letzten Vortrag aus der kritischen Naturwissenschaft:

    Nanotechnologie wird für uns maßgeschneidert und geht unter die Haut! – So könnte das Motto für Visionen über diese neue Technologie und ihre Produkte lauten. Partikel im Nanomaßstab von 10-9m (’nános‘ – griech.: Zwerg) sind in Sonnencremes, Kleidung, Putzmitteln oder auch Nahrungsmitteln zu finden. Darüber hinaus kommt Nanotechnologie in unterschiedlichsten Produktpaletten zum Einsatz: die Spannbreite reicht von chirurgischen Eingriffen und Implantaten über Informations- und Kommunikationstechnologien bis hin zur Automobilindustrie. Im Vortrag werden verschiedene Perspektiven der Gender Studies zur Nanotechnologie vorgestellt. Insbesondere frage ich danach, welche visionären Versprechungen in Nanotechnologie-Diskursen produktiv von den Gender Studies für Verschiebungen von Geschlechtergrenzen und für mögliche (Um-)Gestaltungen von Geschlechterkategorien fortgeschrieben werden könnten. Mit der ironischen Erzählfigur der hybriden Cyborg, einem Mischwesen aus Maschine und Organismus, verband Donna Haraway Anfang der 1980er Jahre folgende Thesen: Dualismen, die das Denken der neuzeitlichen Moderne konstituieren, würden infrage gestellt, mit den Irritationen der Grenzen zwischen Kategorien wie Geist und Körper, Subjekt und Objekt oder Kultur und Natur gingen Irritationen geschlechtlicher Kodierungen dieser Kategorien einher. Die damals noch ungeheuerliche und monströse Cyborg und ihre Irritationen der symbolischen geschlechtskodierten Ordnung sind im Zuge jüngerer Technologie-Entwicklungen aus dem Reich der Sciencefiction entkommen: Die Cyborg wohnt an Orten der Bio- und Reproduktionstechnologien, sie wandelt in den Netzen der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. Insbesondere ist sie auch in jüngeren Diskursen und Praxen der Nanotechnologien ganz selbstverständlich in Wort, Bild und Artefakten aufzufinden. Bringen hybride Konzeptionen von Organischem und Technischem in den Nanotechnologien jedoch Veränderungen von vergeschlechtlichen Codes mit sich? Geht also die neue Selbstverständlichkeit, mit der von Cyborgs die Rede ist, auch mit Veränderungen von Geschlechtergrenzen einher? Diese ‚Cyborg-Perspektive‘ werde ich im Vortrag um die in Nanotechnologie-Diskursen prominente, fiktionale Konzeption vom ‚Assembler‘ zu erweitern suchen – einem sich selbst replizierenden Replikator molekularer Größenordnung. Ich fasse die Vision vom ‚Assembler‘ – so wie auch die von der ‚Cyborg‘ – als gesellschaftlich Imaginäres auf, mit dem paradigmatische Auffassungen über Natur und Technik einhergehen und diskutiere letztere im Hinblick auf mögliche Veränderungen der Kategorie ‚Geschlecht‘.

  • Vortragsausfall 05.12.2010 (Möhring)

    Mit größtem Bedauern müssen wir der Euch leider mitteilen, daß Maren Möhring erkrankt ist und der Vortrag am Mittwoch leider ersatzlos gestrichen werden muß.

    Wer noch nach Alternativen sucht, kann Podcasts oder Texte auf dieser Seite finden oder beim Lesekreis Kritische Psychologie, am Mittwoch dann zum Thema Antirassismus, vorbeischauen.

  • Frohes Neues – Vortragseinladung für den 05.01.2011

    Fällt leider aus!

    Maren Möhring
    Zum ‚Italiener‘ gehen. Die italienische Gastronomie in der Bundesrepublik
    Mittwoch, 05.01.2011, 19ct, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Vom „Freiburg Institute for Advanced Studies“ kommt die Körper- und Konsumhistorikerin PD.Dr. Maren Möhring, für aufmerksame Leser*Innen dieses Blogs keine Unbekannte, doch dieses mal zu einem vollkommen neuen Thema:

    Seit den 1960er Jahren ist die Zahl ausländischer Gastronomiebetriebe in der Bundesrepublik stark angewachsen. Diese Gaststätten (Restaurants, Imbisse und Eisdielen) lassen sich als transnationale und transkulturelle Orte der Essensproduktion und -konsumtion verstehen. So wie Unternehmensgründungen und damit die ökonomische Selbständigkeit von MigrantInnen in der deutschsprachigen Migrationsforschung noch nicht die ihnen gebührende Aufmerksamkeit erfahren haben, so ist in der Konsumforschung die Internationalisierung der Ernährungsgewohnheiten in der BRD bisher nicht hinreichend untersucht worden. Mein Vortrag verknüpft migrations- und konsumhistorische Ansätze, um die Rolle ausländischer Gastronomiebetriebe für die Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Bundesrepublik zu bestimmen. Dabei fungiert das ausländische Restaurant als Linse, um den alltäglichen und sich wandelnden Umgang mit kultureller Differenz in der bundesdeutschen Gesellschaft zu analysieren. Über Nationalität und Ethnizität lässt sich jedoch kaum sprechen, ohne die Kategorie Geschlecht einzubeziehen, so dass neben der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in den Betrieben und differenten Ernährungsstilen auch auf das Geflecht aus ethnischen und Geschlechter-Stereotypen einzugehen sein wird.