Autor: W.

  • Radioprogrammtips

    Wegen Doppeltransmitter gibt es Sendetermine bis in den September

    Beachtet auch, daß die Reihe „Ein Lehrhaus für alle“ der gleichnamigen ZeDiS Konferenz jetzt auf Freie-Radios.net verfügbar ist und daß wir einen Vortrag unserer PartnerInitiative „Menschenbilder in der Psychologie“ senden.

    • 2012-08-31 0800-100: Lück
  • Vortragseinladung 2012-07-11: Die Polyphonen Knabenchorschwuchteln

    Polyphonen Knabenchorschwuchteln, die
    „Johnny, are you queer?“1 Chor-Vortrag-Performance
    Mittwoch, 11.07.2012, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Zum Semesterabschluß widmen wir uns mit gesanglicher Begleitung der Figur des Johnny:

    Schwul – verschollen – tot. Johnny ist die illusdystopische Figur queerer Ideengeschichte. An ihm_ihr normieren sich die Normen, brechen sich die Brüche und durchqueren sich die Durchquerungen. Höchste Zeit, Johnnys diversifizierten Repräsentationen von Minnesang bis Crustpunk nachzuspüren und wie Schmetterlinge auf dem Kork der Akademie aufzuspießen. Die Polyphonen Knabenchorschwuchteln – deren analytische Scharfsicht ihren gesanglichen Qualitäten in nichts nachsteht – widmen sich diesem facettierten Diskursknoten in einer eleganten Kakophonie der Wissensstände und fundamentlosen Privatmeinungen.


    1 Vgl.

  • Vortragsalternative

    Joke Janssen
    Die ganze Familie – Vorstellungen von Familie und Verantwortung in der CI–Rehabilitation bei Kindern gehörloser/schwerhöriger Eltern
    Montag, 02.07.2012 16:30-18:00 Uhr, Edmund Siemers Allee 1 (Esa-Westflügel) Raum 221

    Unsere Ringvorlesung fällt am Mittwoch bedauerlicherweise aus, jedoch können wir Euch auf eine Alternative hinweisen. Am Montag referiert nämlich Joke Janssen im Rahmen der – auch sonst äußerst empfehlenswerten – Ringvorlesung des Zentrum für Disability Studies (ZeDiS).

  • Vortragseinladung 2012-06-27: Asexualität

    Judith Scheunemann
    (Un-)wirklichkeiten von (A-)Sexualität
    Mittwoch, 27.06.2012, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Der Vortrag wird in deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt; weitersagen!

    Dipl.-Soz. Judith Scheunemann lehrt z.Zt. an der Helmut-Schmidt Univsersität-Hamburg und ist aktiv in der AG Queer Studies. Mit ihrer Hilfe versuchen wir uns ein – selbst in den Queer Studies – oftmals unsichtbares Thema zu erschließen:

    Seit ich mich im Jahr 2008/2009 im Rahmen meiner Diplomarbeit mit dem Phänomen der Asexualität beschäftigt habe, ist mir – genau wie ich es aus Berichterstattungen von Personen kenne, die sich als asexuell bezeichnen – eine Frage immer wieder begegnet: „Gibt es Asexualität wirklich?“ Dahinter steht die Annahme, Sexualität sei etwas natürliches, jeder Mensch sei von Geburt an sexuell. Abweichungen von dieser Norm, so die Annahme, könnten nur pathologisch oder nicht wirklich existent sein. Um ein Verständnis menschlicher Sexualität zu bekommen, sind Freuds Werke noch immer eine der prominentesten Quellen. Dieser Spur möchte auch ich nachgehen, mit der Frage: Wie lässt sich Freud auf den heutigen Begriff der Asexualität anwenden und wie stellt er diese dar? Nach dieser historisch-psychoanalytischen Perspektive wende ich mich stärker soziologisch-konstruktivistischen Theorien zur (A-)Sexualität zu. Dies geschieht mit der Fragestellung, ob und inwiefern ein Unterschied zur vorherigen Perspektive besteht und ob neuere Theorien helfen, das Phänomen Asexualität genauer zu erfassen. Da ich davon ausgehe, dass es für ein breiteres Verständnis eines Phänomens sinnvoll ist, nicht nur die Theorie einzubeziehen, möchte ich auch die Empirie betrachten. Daher werde ich Beispiele aus der Empirie mit folgender Frage untersuchen: Wie definieren sich asexuelle Personen selbst? Hierfür beziehe ich mich auf meine inhaltsanalytische Auswertung der Internetseite AVEN (Asexual Visibility and Education Network), einer Internetseite von asexuellen Personen, die im Jahr 2004 in Deutschland entstand. Der Bogen zur anfänglich angesprochenen Problematik der Fremdwahrnehmung von Asexualität schließt sich schlussendlich, indem ich mir zuletzt genauer anschaue, wie Medien (besonders Zeitungen) das öffentlich präsenter werdende Thema verhandeln.

  • Radioprogrammtips

    FSK-Sendungen mit QueerAG-Beteiligung.

    • „Ein Lehrhaus für alle“ dokumentiert die gleichnamige ZeDiS-Konferenz
      • 2012-06-21 09:00-10:30: Susan Henderson – Building Independence from the Ground Up – Entwicklung und Konzeption des Ed Roberts Campus.
      • 2012-06-28 09:00-10:30: Barbara Neukirchinger – Gleichstellungspolitik im Lichte von Diversity – das Ende der Teilhabe?
      • 2012-08-06 08:00-10:00 – Martina Spirgatis: Gleichstellungspolitik 2020: Standpunkt inclusive
      • 2012-07-13 08:00-10:00 – Abschlußbetrachtungen
    • Grundsätzlich skeptisch gegenüber verkürzter Kritik oder Elfmeterschießen, geht unser Themenmonat zur Dekonstruktion von Männlichkeit in die Verlängerung
      • 2012-07-02 14:00-15:30: Phillip Dorestal – Styling the Revolution : Mode, Geschlecht und Blackness in den USA der 1960er Jahre
      • 2012-07-16 14:00-15:30: Andreas Kemper – ‘Maskulismus’ – Abwehrmechanismen komplizenhafter Männlichkeit (Erstveröffentlichung!)
  • Vortragsausfall 2012-06-20

    Bedauerlicherweise müssen wir Euch mitteilen, daß die Referentin verhindert ist und von daher der Vortrag am Mittwoch den 20.06.2012 entfällt.

  • Vortragseinladung 2012-06-13: Heteronormativität und Rassismus

    Urmila Goel
    Zur Verflechtung von Heteronormativität und Rassismus – eine
    ethnographische Annäherung
    Mittwoch, 13.06.2012, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Aus Berlin kommt Dr.Urmila Goel, Wissenschaftlerin und Trainerin –
    Näheres unter http://www.urmila.de/ – mit folgendem Thema:

    „Nein, meine Eltern hatten keine arrangierte Ehe, sie haben …“, „Ich
    hoffe, wieder mit meiner Hetero-Beziehung klar zu kommen, denn mit
    meinen Eltern will ich nicht brechen.“, „Es ist noch zu früh für
    Emanzipation in Indien“ – solche oder ähnliche Aussagen finde ich in
    meinem ethnographischen Material (Interviews, Publikationen, etc.) von
    Menschen, die in Deutschland aufgewachsen sind und mindestens einen
    Elternteil haben, der/die aus Südasien nach Deutschland migriert ist.
    Wie lassen sich solche Aussagen – jenseits von kulturalisierenden
    Ansätzen – analysieren? Welche Interpretationen ermöglicht ein
    intersektionaler Blick, der insbesondere die Verflechtungen der
    Machtverhältnisse Rassismus und Heteronormativität berücksichtigt? Im
    Vortrag diskutiere ich mein ethnographisches Material aus dieser
    Perspektive.

  • Vortragseinladung 2012-06-06

    Bärbel Mauss
    Sowohl als auch : Überraschende und altbekannte
    Geschlechterentwürfe in der Epigenetik und Molekularbiologie
    Mittwoch, 06.06.2012, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Dipl. Biol. Bärbel Mauss leitet das Studienprogramm „Gender
    Studies in den Ingenieurwissenschaften. Technik – Wissenschaft –
    Praxis“ am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU-Berlin.

    Aus dem Abstract:

    Auf der Ebene der nicht-geschlechtsgebundenen Vererbung kann die Kategorie Geschlecht eigentlich keine Rolle spielen, oder doch? Wie Geschlecht bzw. Geschlechterdifferenz an der DNA zum Ausdruck kommt, wird in einem ersten Schritt Thema dieses Vortrages sein. Im zweiten Schritt wird nach den konkreten Geschlechterentwürfen gefragt, die sich als Effekte der im ersten Schritt dargestellten Einschreibung von Geschlechterdifferenz auf molekularer Ebene zeigen.

  • Vortragseinladung 2012-05-23: ‘Maskulismus’

    Andreas Kemper
    ‘Maskulismus’ – Abwehrmechanismen komplizenhafter Männlichkeit
    Mittwoch, 23.05.2012, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Am Mittwoch zu Gast ist Andreas Kemper (M.A.) vom Verein Zabiba zum Abbau von Bildungsbarrieren.

    Seit zehn Jahren entwickelt sich im deutschsprachigen Raum ein zunehmend aggressiver werdender organisierter Antifeminismus. Sogenannte „Männerrechtler“, die sich selber auch „Maskulisten“ nennen, traten bislang hauptsächlich in ihren eigenen Blogs und Foren im Internet auf, aber auch auf den Kommentarseiten von Online-Artikeln größerer Zeitschriften. Zunehmend werden die antifeministischen Inhalte mit rechtspopulistischen Ideen vermengt und Neo-Nazi-Seiten wie Thiazi.net oder Altermedia verlinkt. Nach der Ermordung von 77 Menschen in Oslo durch Breivik, dessen Antifeminismus einige Maskulisten teilen, kam es in dieser Szene zu einer Spaltung. Arne Hoffmann, der (ehemalige?) Star-Autor dieser Szene versucht nun einen „linken Maskulismus“ zu etablieren. Schon länger geht es ihm und der Initiative AGENS darum, wissenschaftliche Reputabilität zu erhalten. In der Düsseldorfer Universität findet bspw. 2012 zum zweiten Mal eine „Männerkonferenz“ statt. Reetabliert sich hier ein „akademischer Maskulinismus“?

  • Literaturliste Scheibelhofer

    Dankenswerterweise hat uns Paul Scheibelhofer die Literaturliste seines Vortrags „Begehren, Gewalt und die Krisen des ‘unmarkierten Geschlechts’. Zugänge einer kritischen Männlichkeitsforschung“ zur Verfügung gestellt.

    Bitte beachtet, daß wir neben interessanten Onlinetexten auch Folien, Literaturlisten und Scripte und Vortragsreihe->Texte verlinken.