Kategorie: Vortragsreihe

  • Vortragseinladung 01-11-17: Lesung: „Wir waren doch mal Feministinnen“

    Mittwoch, 01.11.2017, 19:15 Uhr,
    Abweichend im Pferdestall, Allende-Platz 1, Raum 250

    Andi Zeisler, Gründerin und Herausgeberin des Bitch Magazine

    Die Lesung findet in englischer Sprache statt.
    The event will be held in English.

    Kurzankündigung zum Vortrag:

    Feminismus ist hip. Beyoncé und Emma Watson bekennen sich zum »F-Wort«, Taylor Swift sowieso. Eine ganze Marketingindustrie schreibt sich »Empowerment« auf die Fahnen, um damit so gut wie jedes Produkt, von Unterwäsche bis Frühstücksflocken, an die Frau zu bringen. Was als politische Bewegung für soziale Gerechtigkeit begonnen hat, scheint heute kaum noch mehr als ein Shoppingtipp in einem großen, bunten Markt zu sein, der uns Lösungen für Probleme und Problemzonen verkauft, die erst das System zu solchen macht. Der Feminismus als Marke setzt individuelle Selbstverwirklichung über kollektive Solidarität.
    Andi Zeisler, Gründerin und Herausgeberin des Bitch Magazine, nimmt in „Wir waren doch mal Feministinnen“ (Rotpunktverlag, 2017) eine schillernde Reihe von Beispielen aus Popkultur, Medien und Werbung unter die Lupe und zeigt, wie der Feminismus vereinnahmt und verwässert wurde.
    Unerschrocken und mit beißendem Witz erzählt dieses Buch, wie wir es dazu haben kommen lassen, und es erinnert uns daran, dass mit Feminismus eigentlich einmal etwas anderes gemeint war.

     

  • Semesterstart mit Kooperationsveranstaltung

    Dieses Wintersemester beginnen wir mit einer Kooperationsveranstaltung aus der Ringvorlesung „Inclusive Religions?! Beiträge zur Dekonstruktion von Dis/Abled Bodies in religiösen Kontexten“ des Zentrums für Disability Studies und Teilhabeforschung.
    Dementsprechend bitten wir, den anderen Ort und die andere Zeit für diesen Vortrag zu berücksichtigen:
    Mittwoch, 25.10.2017 – 16.00 bis 18.00 Uhr
    Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Raum 221 Ostflügel

    Zu Gast ist:
    Katharina Payk, Mag.a ev. Theologin und Pädagogin aus Wien. Sie ist leitende Redakteurin von an.schläge, Das feministische Magazin
    Der Titel des Vortrags lautet:
    Dis_ability: Dekonstruktion und Selbstermächtigung, Gender_queere und postsäkulare Perspektiven

    Die Veranstaltung wird von Schriftdolmetscher*innen übersetzt

    Hier noch die Kurzbeschreibung:
    „Dem Konzept Queer wohnt inne, dass naturalisierte und ewig geglaubte Kategorien destrukturalisiert werden. Hingegen wird Religion gemeinhin nicht gerade als Möglichkeit zur Dekonstruktion angesehen. Religiöse Normen wirken – oft unbewusst – auf unsere Konzepte von Körper, Dis_ability, Geschlecht und Begehren ein. Aber Religiosität kann auch offensiv genutzt werden, um Ressourcen für Selbstermächtigungsstrategien in Bezug auf gender, desire und dis_ability freizumachen. Im Vortrag werden sowohl wissenschaftliche wie aktivistische Konzepte und Strategien berücksichtigt.“

    In unserer Reihe geht es nächsten Mittwoch los, allerdings auch an einem anderen Vortragsort. Die Details dazu sowie Aktualisierungen und das Abstractheft zu unserem Programm im Wintersemester sind jetzt online.

  • Vortragseinladung 05.07.2017: Migrationsbedingt behindert? Rassismusforschung trifft Disability Studies

    Mittwoch, 05.07.2017, 19.15 Uhr,

    Von-Melle-Park 5, Raum 0079

     

    Dr. Donja Amirpur, Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene an der TH Köln

    Migrationsbedingt behindert? Rassismusforschung trifft Disability Studies

    Kurzankündigung zum Vortrag:

    Im Mittelpunkt des Vortrages stehen Familienbiographien an der Schnittstelle von Migration und Behinderung. Dafür nutzt Donja Amirpur Ergebnisse und Interviewausschnitte aus ihrer Studie „Migrationsbedingt behindert?“. Eine Analyse der von den Eltern und ihren Kindern erfahrenen Ausgrenzungen zeigt die Verwobenheit rassistischer und ableistischer Machtverhältnisse und weist auf eine Spezifik an ihrer Schnittstelle hin.

    Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem ZeDis (Zentrum für Disability Studies). Wir möchten euch aber darüber informieren, dass es dieses mal leider keine Schriftmittlung geben wird, was bei den Kooperationsveranstaltungen sonst üblich ist.
  • Vortragseinladung 17.05.17: Hetero-Ehe: eine queer-feministische Einführung

    Mittwoch, 17.05.17, 19.15 Uhr,

    Von-Melle-Park 5, Raum 0079

     

    Steff Bentrup, Diplom-Soziologin, Hamburg

    Hetero-Ehe: eine queer-feministische Einführung

    Kurzankündigung zum Vortrag:

    Hetero-Ehe ist immernochwieder im Trend, Heirat eine individuelle Entscheidung und Hochzeitstraditionen mutieren zu Spektakeln im öffentlichen Raum.

    Gepackt von der Faszination des Grusels stelle ich Teile meiner Diplomarbeit vor und gebe einen groben intersektionalen Einblick rund um die heterosexuelle Ehe.

    Krise, Privileg, Druck und Abhängigkeiten… Es ist schön kompliziert!
    Gestreift werden dabei Ehe- und Zweierbeziehungssoziologie, Heteronormativitätskritik und ein bisschen Machttheorie.

    Gewürzt wird das Ganze noch mit den Ehekritik-Charts der letzten vierzig Jahre bis heute und der Frage? Was passiert, wenn Ideale von romantischer Liebe und queer-/feministischem Selbstverständnis den Bund fürs Leben eingehen wollen??

  • Vortragseinladung 10-05-17: Colors of Feminism

    Mittwoch, 10.05.2017, 19:15 Uhr,
    Von-Melle-Park 5, Raum 0079

    Dr. Natasha A. Kelly, Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin, akademi­sche Aktivistin, Berlin

    Colors of Feminism

    Kurzankündigung zum Vortrag:

    Welche „Farbe“ haben Feministinnen? Oder ist Feminismus „farblos“? Wer gilt in feministischen Kreisen als „farbig“? Und wer als „farbenblind“? Diese und ähn­liche Fragen werden in aktivistischen Frauenkreisen immer wieder aufs Neue gestellt und führen auf die falsche Fährte. Denn der angloamerikanische Kampf­begriff Colors lässt sich nicht mit „Farben“ oder „farbig“ übersetzen. Vielmehr ist von Widerstand die Rede: Women of Color sind Frauen des Widerstands! Und widerständige Frauenpositionen gibt es innerhalb der weißen deutschen Mehr­heitsgesellschaft viele. Welche das sind, wird Dr. Natasha A. Kelly in ihrem Vortrag aufzeigen.

  • Vortragseinladung 03-05-17: LGBT-Bewegung im modernen Russland & Queere Flucht aus den Ländern der ehemaligen UdSSR

    Mittwoch, 03.05.2017, 19:15 Uhr,
    Von-Melle-Park 5, Raum 0079

    Wanja Kilber, Vorstandsvorsitzender von Quarteera e.V., Berlin

    LGBT-Bewegung im modernen Russland & Queere Flucht aus den Ländern der ehemaligen UdSSR

    Kurzankündigung zum Vortrag:

    Seit etwa vier Jahren wird in Russland Homo- und Transphobie zur offiziellen politischen Ideologie erklärt. Unter dem Vorwand des Kinderschutzes werden nicht nur restriktive Gesetze erlassen und Zensur eingeführt, sondern auch regelrechte Hetze gegen und Jagd auf LGBT-Menschen betrieben. Ein weiteres Gesetz, das Organisationen, die aus dem Ausland unterstützt werden, als „ausländische Agenten“ zu hohen Strafen verurteilt, erschwert zusätzlich die LGBT-Arbeit im Land. Viele Aktivist_innen und Opfer der homophoben und transphoben Gewalt mussten seitdem aus ihrem Heimatland fliehen. Wie kann die russische queere Szene unter diesen Bedingungen überleben und trotzdem aktiv bleiben bei ihrem Kampf, bei Aufklärung und Hilfeleistung, welche Handlungsmöglichkeit gibt es von Deutschland aus? Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Situation der LSBTI-Flüchtlinge aus den Ländern der ehemaligen UdSSR in Deutschland.
    Wanja Kilber ist Mitbegründer vom Quarteera e.V., einer Vereinigung russisch-sprachiger LSBTIQ in Deutschland, die unter anderem homo- und transsexuellen Flüchtlingen aus russischsprachigen Ländern hilft. Seit vielen Jahren ist er zudem Mitorganisator des Austauschprogramms für LGBTIQ-Aktivist_innen im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Sankt Petersburg.
  • Vortragseinladung 26-04-17: Feminismus in Deutschland, 2017. Ein Einwanderungsland.

    Mittwoch, 26.04.2017, 19:15 Uhr,
    Von-Melle-Park 5, Raum 0079

    Kübra Gümüşay, Autorin & Aktivistin, Hamburg

    Feminismus in Deutschland, 2017. Ein Einwanderungsland.

    Kurzankündigung zum Vortrag:

    Wie muss der Feminismus in einer multikulturellen, multiethnischen, pluralen Gesell­schaft aussehen? Welches sind die Probleme und Hürden heute – und was sind die Herausforderungen der Zukunft? In ihrem Vortrag beschäftigt sich Kübra Gümüşay mit dem Ideal des intersektionalen Feminismus und seiner Umsetzung.

  • Vortragseinladung 12-04-17: Macht im öffentlichen Raum – ein feministischer Blick auf Überwachung

    Mittwoch, 12.04.2017, 19:15 Uhr,
    Von-Melle-Park 5, Raum 0079

    Jasna Strick, Autorin, Bloggerin, Mit-Initiatorin von #aufschrei, Berlin

    Macht im öffentlichen Raum – ein feministischer Blick auf Überwachung

    Kurzankündigung zum Vortrag:

    Der Grundsatz „Wer nichts zu verbergen hat, braucht keine Angst vor Überwachung zu haben“ trifft ganz besonders auf marginalisierte Gruppen nicht zu.  Dafür muss weder etwas Verbotenes getan werden, noch braucht es dafür Überwachungskameras. Menschen, die nicht dem gewünschten Bild der Öffentlichkeit entsprechen, müssen mit sozialen Sanktionen, Ausschlüssen oder Gewalt rechnen. Die vielzitierte „Schere im Kopf“ begleitet Homosexuelle, Rassismusbetroffene und eben Frauen und Mädchen tagtäglich.
    Frauen wachsen seit Jahrhunderten damit auf, beobachtet und reglementiert zu  werden. Wenn wir uns aber anschauen, wie Überwachung im politischen Mainstream diskutiert wird, bekommen wir den Eindruck, es handelt sich um ein Phänomen des 21. Jahrhunderts, das erst relevant wird, wenn es auch die weiße,  heterosexuelle, cis-männliche Mittelschicht betrifft.
    In diesem Vortrag soll es speziell um “Patriarchal Surveillance” und die Instrumente patriarchaler Machtdemonstration gehen. Street Harassment, Public Food Shaming, aber auch Online-Stalking werden dabei zentrale Aspekte sein. Welche gesellschaftlichen Überwachungsmechanismen gibt es, welchen Zweck erfüllen sie und was bedeutet die vielzitierte „Schere im Kopf“ im weiblichen* Alltag?

  • Neues Programm online

    Liebe Freund*innen der Vorlesungsreihe!
    Nun ist es endlich soweit: Das Programm für das Sommersemester steht.
    Wir freuen uns sehr, auf viele tolle Beiträge und auch darüber, ein besonders feministisches und aktivistisches Semester mit hohem Aktualitätswert präsentieren zu dürfen.
    Deshalb haben wir auch bis heute unermüdlich daran gefeilt. Geneigte Besucher*innen mögen uns bitte das späte Erscheinen des Programms nachsehen.
    Wir wünschen viel Spaß damit und freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!
    Eure AG Queer Studies

  • Vortragseinladung 03-02-2017: Oberflächlich betrachtet … baden Sie gerade Ihre Hände darin. Das Vlotless-Paradigma: dark matters

    Freitag, 03.02.2017, 19.15 Uhr.
    Achtung!
    Abweichend in Von-Melle-Park 6 („Philosophen-Turm“), Hörsaal C

    Blessless Mahoney, Dekanin der Eberhardt-Anbau-Scheibenschwenkpflug-Universität, Brake an der Weser und

    Didine van der Platenvlotbrug, Pröpstin der Elsa-Sophia-von-Kamphoevener-Fernuniversität, Katzen-Ellenbogen:

    Oberflächlich betrachtet …
    … baden Sie gerade Ihre Hände darin.
    Das Vlotless-Paradigma: dark matters.

    Kurzankündigung zum Vortrag:

    Kommunikation ist kein Ponyhof, so ließe sich der aktuelle Vortrag der beiden Professorinnen der Beredsamkeit atmosphärisch zusammenfassen, wenn da nicht die ebenen, gerauten, glänzenden, glatten, matten, porösen, spezifisch-strahlenden Oberflächlichkeiten des Daseins / des So-Seins wären.

    Es gilt also philosophische Oberflächenspannung zu erzeugen, um die Fassade von der Hülle zu scheiden und den Überzug von der Schale zu sprengen!

    Wer in diesen postpostmodernen Zeiten nicht am Ende als Schnabelkerfe, Pfuhlschnepfe oder gar Schlammtreter enden will, muss sich dem Dunklen Wasserläufer stellen!

    Kurz: Realität hat nicht immer mit der inneren Top-down-Bottom-up-Modellierung zu tun.

    Die konzentrierte Vlotless Paradigma Formel mit hoher Adrettlösekraft sorgt für strahlend sauberes Gewirr und ist dabei sanft zu den Lenden. Die dermatologisch getestete Formel weist eine gute Hirnverträglichkeit auf.