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  • Nachbereitungsmaterial Queereinführung

    Zum Einführungsvortrag von letzter Woche ist jetzt das Material online, wir danken allen für ihr Interesse. Beachtet auch unsere Onlinetextsammlung und unseren Podcast

  • Immer mehr ich: Transidente erzählen von ihrem Weg zu sich selbst

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenHeute dokumentieren wir zur Abwechslung keinen Vortrag aus unserer eigenen Reihe. Das ausführliche Radiogespräch „Immer mehr ich: Transidente erzählen von ihrem Weg zu sich selbst“ versammelt unterschiedliche persönliche Perspektiven auf den Umgang mit Transidentität, Konflikte mit dem persönlichen Umfeld und den Alltag von Trans*personen. Die Sendung wurde im September 2011 im Freien Sender Kombinat gesendet.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/immermehrich_2011_CC.mp3[/podcast]
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    Die meisten Menschen interessieren sich für das Geschlecht anderer Leute. Das eigene hat man eben, das ist einfach Fakt.
    Aber was passiert, wenn genau das angezweifelt wird?
    Transidente Menschen ringen oft um Anerkennung ihres Geschlechts, sei es vor Gericht oder im alltäglichen Miteinander. Dem geht allerdings eine Phase der Selbstsuche und -findung voraus, an deren Ende die Erkenntnis steht: Meine körperlichen Geschlechtsmerkmale passen nicht zu meiner Geschlechtsidentität; deshalb kann ich nicht das Leben führen, dass ich eigentlich führen will.
    Nun geht es darum, sich während einer Geschlechtsangleichung auf die eine oder andere Art mit dem eigenen Körper zu arrangieren. Damit geht auch einher, dass das Umfeld Betroffener möglichst früh das innere, von aussen noch nicht erkennbare Geschlecht anerkennt. Die korrekte Anrede sowie entsprechende Pronomen zu verwenden ist da ein wichtiges Zeichen, aber längst nicht alles.
    Wie unterschiedlich verschiedene Menschen damit umgehen, wird aus einem Gespräch mit mehreren transidenten Personen deutlich.

  • Veranstaltungshinweis: Tagung “UniVision2020 – Ein Lehrhaus für Alle!”

    Wir möchten auf zwei Veranstaltungen des Zentrums für Disability Studies hinweisen:

    1. Tagung “UniVision2020 – Ein Lehrhaus für Alle!” am 28./30. März 2012
    2. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung “Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies” mit GebärdensprachdolmetscherInnen und SchriftmittlerInnen

    1. Am 29. und 30. März 2012 führt das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) zum zweiten Mal eine große barrierefreie Tagung – diesmal zum Thema “UniVision2020 – Ein Lehrhaus für Alle!” – in Hamburg durch.

    Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie eine Hochschule gestaltet sein soll, in der Barrierefreiheit, Teilhabe, Vielfalt und Gleichstellung zusammen kommen. Die Tagung wendet sich vor allem der Bedeutung der Teilhabe von behinderten Menschen an Planung und Entwicklung einer barrierefreien Hochschule zu. Im Rahmen der Tagung wird diskutiert, welche Ansprüche ein „Lehrhaus für Alle!“ unter den Gesichtspunkten „Diversity“, „Intersektionalität“, „Gender und Disability Mainstreaming“ erfüllen muss.

    Auf Anfrage stellen wir für die Veranstaltung kommunikative Assistenz (SchriftmittlerInnen und/oder GebärdensprachdolmetscherInnen) zur Verfügung.

    Parallel zur Tagung wird eine Ausstellung zum Thema Barrierefreiheit stattfinden, die unabhängig von der Tagung besucht werden kann.

    Über den aktuellen Stand der Tagungsvorbereitungen wird fortlaufend auf der Webseite des Zentrums für Disability Studies informiert. Das Programm wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden. Auf Wunsch können wir Sie gerne auch per Email informieren. Schicken Sie dann bitte eine Mail mit dem Betreff “Aufnahme in den Tagungsverteiler” an tagungsbuero.zedis@uni-hamburg.de. (Wer bereits den Newsletter des ZeDiS abonniert hat, wird über die Tagungsvorbereitungen automatisch informiert.)

    Kontakt:
    Universität Hamburg
    Zentrum für Disability Studies (ZeDiS)
    Sedanstraße 19
    D – 20146 Hamburg
    Tel.: +49 (0)40 – 42 838 – 37 35 (mit AB)
    Fax: +49 (0)40 – 42838 – 3392
    Email: tagungsbuero.zedis@uni-hamburg.de

    2. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies“ mit GebärdensprachdolmetscherInnen und SchriftmittlerInnen

    Am 24. Oktober 2011 wird Dr. Tomas Vollhaber von 16.30 bis 18.00 Uhr in der Universität Hamburg (Edmund-Siemers-Allee 1, Ost-Gebäude, Raum 221) einen Vortrag zum Thema „In Leder über den Campus. Das vergessene Paradies der Identitätslosigkeit.“ halten. (Es kann sein, dass in der letzten Oktoberwoche eine uniweite Aktion stattfinden wird. Der Vortrag wird trotzdem stattfinden.)

    GebärdensprachdolmetscherInnen und SchriftmittlerInnen werden dolmetschen. Der Eintritt ist frei. Alle sind herzlich willkommen.

    Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, was es bedeutet, Teil des performativen Studiengangs Deaf Studies zu sein, der seine (hörenden und nicht-konformen gehörlosen) Teilnehmer auszuschließen scheint und ihnen einen Beobachterstatus zuweist; ein Studiengang, der zwischen der Angst vor dem Makel der Behinderung und der Verharmlosung von Behinderung oszilliert.
    Der Vortrag versucht eine Perspektive zu entwickeln, bei der die Voraussetzung einer erfolgreichen Teilnahme an performativen Studiengängen – unabhängig ihrer Zuschreibungen gender oder queer, disabled oder deaf – darin besteht, dass sich die Teilnehmer individuell
    darin verorten.
    Der Vortrag begreift performative Studiengänge als Feldversuch, den eigenen Entwurf experimentell zu erfahren und zu denken: In Leder über den Campus.

    Der Vortrag von Dr. Tomas Vollhaber findet im Rahmen der Ringvorlesung „Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies“ des ZeDiS statt. Die Ringvorlesung läuft vom 17.10.2011 bis 30.01.2012. Das Programm finden Sie hier (PDF-Datei, 115 KB). Alle Vorträge werden von SchriftmittlerInnen gedolmetscht.

  • Veranstaltungshinweis: Gießener queere Ringvorlesung im Wintersemester

    Wir möchten gerne auf folgende Vorlesungsreihe hinweisen:

    Im Wintersemester 2011/2012 wird erstmals in der Geschichte der JLU Gießen eine queere Ringvorlesung stattfinden, die sich kritisch mit verschiedenen sexuellen Identitäten auseinander setzen wird.

    Ab dem 24.10.2011 finden alle zwei Wochen immer montags um 19 Uhr, im Margarete-Bieber-Saal (Ludwigstraße 34) in Gießen, Vorträge zu queeren Themen statt (Abweichend: Einführungsveranstaltung am 24.10.2011 um 19.45. Vortrag ab 20 Uhr).
    Gebärdensprachdolmetscher_Innen können gestellt werden, bitte spätestens zwei Wochen vorher unter kontakt(aett)queere-ringvorlesung.de Bescheid geben.
    Die Vorträge im Einzelnen:

    24.10.2011. 19.45 Uhr.
    Dr. Nadyne Stritzke:
    ‚Queer‘ – Adjektiv, Verb, Nomen – Das verque(e)re Potential eines Begriffs und seiner Geschichte

    07.11.2011. 19 Uhr.
    Patsy L’amour La Love / Patrick Henze:
    Schwule Selbstermächtigung – Männlichkeit, Selbsthass, Politik

    21.11.2011. 19 Uhr.
    Nadine Lantzsch:
    Sind wir nicht alle Schlampen? Wenn sich Queer/Feminismus und Malestream die Hände reichen…

    05.12.2011. 19 Uhr.
    Robin Bauer: „Ich glaube ich mag den Feminismus lieber als er mich mag“ – Auseinandersetzungen mit Geschlecht, Sexismus und Feminismus in queerem BDSM

    19.12.2011. 19 Uhr.
    Amantine:
    Gender und Häuserkampf – Genderspezifische Aspekte und anti-patriarchale Kämpfe in den Häuserbewegungen in der BRD und Westberlin

    16.01.2012. 19 Uhr.
    Steffen Kitty Herrmann:
    Verletzende Worte. Sprachliche Gewalt und sozialer Tod.

    30.01.2012. 19 Uhr.
    Dr. Heiko Motschenbacher:
    Queer Explorations in Language and Linguistics

    Weitere Informationen findet ihr unter www.queere-ringvorlesung.de

  • Benno Gammerl: Von Amazone bis Zögling

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenLesbische und schwule Kontaktanzeigen aus den 1970er und 80er Jahren sind ein Gegenstand von Benno Gammerls aktuellem Dissertationsprojekt, das sich mit Homosexualität und Gefühlsleben auf dem westdeutschen Land (1960-1990) beschäftigt. In seinem Vortrag „Von Amazone bis Zögling. Männlichkeiten und Weiblichkeiten in gleichgeschlechtlichen Kontaktanzeigen“ aus dem Sommersemester 2011 interessiert sich der Historiker insbesondere dafür, wie sich die Inserent_innen entlang der Kategorie Geschlecht positionieren. Benno Gammerl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Forschungsbereich Geschichte der Gefühle zu Berlin.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/gammerl_2011_CC.mp3[/podcast]
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  • Barrierefreie Vorträge im Wintersemester

    Wir bieten im kommenden Semester an der Universität Hamburg in der Ringvorlesung „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ zwei Vorträge mit Gebärdensprachdolmetscher_Innen an. Wir freuen uns außerdem sehr, dank unserer Kooperation mit dem Zentrum für Disability Studies Hamburg ZeDiS den Vortrag Rebecca Maskos mit Schriftmitttlung anbieten zu können. Alle Vorträge sind Teil des allgemeinen Vorlesungswesens und finden immer von 19:15 Uhr bis 20:45 Uhr an der Universität Hamburg statt. Der Eintritt ist frei und alle sind herzlich willkommen! Diese Ankündigung gerne breit streuen und weiterempfehlen.

    Los geht es schon am 26.10.2011 mit dem Vortrag von Noah Sow im Hörsaal F Von Melle Park 6: Diskurs mit Schieflage – Wie Kommunikation zum Dominanzerhalt genutzt wird – an Beispielen aus Medien und Bildungsinstitutionen

    kurzer Überblick des Inhalts:

    In meiner Arbeit betrachte ich die Konstruktion struktureller sogenannter Normalität, analysiere sie und stelle sie infrage: Welche Praktiken und -Gepflogenheiten halten wir für „normal“? Sind diese geeignet, ein Ungleichgewicht in der Gesellschaft herzustellen oder zu erhalten? Nennen wir sie dann noch „normal“?
    In meinem Vortrag lege ich dar, welche strukturellen Eigenschaften darauf hin deuten, dass ein Diskurs dominant (als Gegensatz zu gleichberechtigt) geführt wird. Ich erläutere dies anhand von sieben unterschiedlichen Merkmalen, die sich oft addieren, von denen aber auch jedes für sich genommen bereits Indikator für hegemoniales Diskursverhalten ist. Nach den „7 Kennzeichen des strukturell dominanten Diskurses“ anhand von Beispielen, gebe ich „7 Empfehlungen und Strategien für einen gleichberechtigten Diskurs“.
    Mit der Betrachtung und Erörterung dieser Anzeichen werden Machtverhältnisse mit-analysiert. Traditionelle, oft als „willkürlich“ empfundene Instrumente des dominanten Diskurses fügen sich bei dieser genaueren Betrachtung zu einem Gesamtbild zusammen, das nicht zielgerichtet intendiert sein mag, dennoch aber unmittelbar dazu geeignet ist, eine Gleichberechtigung zu verhindern.
    Es ergeben sich vielfältige Strukturen, Strategien und Praktiken, die der Gleichberechtigung nicht nur nicht zuträglich sind, sondern sie sogar verhindern. Das Verstehen der Strukturen, die diese kommunikativen Gepflogenheiten gemeinsam haben, löst ihre Maskierung als „einzel-Erscheinungen“ oder unhinterfragten „Usus“ auf: Wir erkennen, dass es sich um Platzzuweisungen handelt, um die Festigung von Hierarchiestrukturen, die einer jeweils dominanten Gruppe nützen. Sie sind damit immer auch Vehikel zum Erhalt dieser Dominanz.

    Der Vortrag „Bist Du behindert oder was?“ Behinderung, Ableism und souveräne Bürger_innen von Rebecca Maskos mit Schriftmittlung findet dann am 14.12.2012 im Raum 0079, Von Melle Park 5 statt.

    Der zweite Vortrag in DGS von Kathrin Schrader und Gudrun Greb schließlich am 11.01.2012 wieder im Raum 0079, Von Melle Park 5 trägt den Titel: „Die Würde ist unantastbar und das ist auch so“ Vom Überlebenskampf und alltäglichen Grenzverletzungen Drogengebrauchender SexarbeiterInnen

  • Weitere Initiativen

    Menschenbilder in der Psychologie
    Individuum und Gesellschaft
    Dienstags, ab 18.10.2011, 18:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 4048

    Assoziation Kritische Psychologie Hamburg
    Lektürekurs „Grundlegung der Psychologie“
    Donnerstags ab 20.10.2011, 19:00, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 3016

    An die Psychologie stellen viele Queerinteressierte Fragen, so nach Subjekt oder Wahrnehmung. Ihr Mainstream weist aber gewisse methodische Schwächen auf, wir berichteten. Gerade deshalb freuen wir uns, Euch auf ein paar Veranstaltungen abseits von jenem aufmerksam machen zu können. Zum einen das Programm des Menschenbilderseminars. Leider können dieses Semester nur Leistungspunkte an Psychologiestudierende vergeben werden; von daher wird zwecks Interdisziplinarität auf viele Interessierte gehofft, Vorwissen sollte nicht von Nöten sein.

    Zum anderen liest die Assoziation Kritische Psychologie Hamburg Klaus Holzkamps Grundlegung der Psychologie, das Grundsatzwerk der Kritischen Psychologie (Berlin School of Critical Psychology). Dieses Werk hat es in sich, von daher ist zur Lektüre eine derartige Gruppe empfehlenswert.

  • Werbung in eigener Sache

    AG Queer Studies
    Ringvorlesung Jenseits der Geschlechtergrenzen
    Mittwochs ab 19.10.2011 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Habt Ihr eigentlich schon das Programm für kommendes Semester gesehen ;)

    Dabei muß noch erwähnt werden, daß der Vortrag von Noah Sow am 26.10.2011 Diskurs mit Schieflage – Wie Kommunikation zum Dominanzerhalt genutzt wird – an Beispielen aus Medien und Bildungsinstitutionen und Kathrin Schrader & Gudrun Greb am 11.01.2012 „Die Würde ist unantastbar und das ist auch so“ Vom Überlebenskampf und alltäglichen Grenzverletzungen Drogengebrauchender SexarbeiterInnen in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt wird, sowie der Vortrag von Rebecca Maskos am 14.12.2011 „Bist Du behindert oder was?“ Behinderung, Ableism und souveräne Bürger_innen schriftgemittelt.

    Und es gibt sogar noch mehr als Horizonterweiterung oder -aktualisierung: Es können gegen ein Essay zwei Punkte im freien Wahlbereich erworben werden.

  • Radio im Oktober

    Auch im Oktober präsentieren wir Euch auf FSK Vortragsmitschnitte und mehr. Mehr dazu auch im Online-Transmitter

    • Am 03.10.2011 ab 14:00 hört Ihr (in Hamburg: 93,0 Antenne, 101,4 Kabel, weltweit hier) eine aktualisierte Fassung unseres Einführungsvortrags „Queer101“, dem Versuch, unser Queerverständnis allgemeinverständlich zu vermitteln, vom langjährigen Radioteam für die Sendung eingelesen
    • Am 17.10.2011 gibt es dann den Vortrag von Ulrike Nolte zu Fanfiction im Internet, präsentiert und kommentiert von einem ausgewiesenen Experten
  • Veranstaltungshinweis: Vorlesungsreihe „Behinderung ohne Behinderte!?“

    Zentrum für Disability Studies (ZeDiS)
    Ringvorlesung „Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies“
    Montags, ab 17.10.2011 16:30 Edmund-Siemers-Allee 1 Ost („ESA, rechter Flügelbau“) 221

    Unsere Partner Initiative ZeDiS veranstaltet auch kommendes Semester ihre Vorlesungsreihe, welche wir wärmstens empfehlen und zahlreich selbst besuchen, so Do. Gerbig am 14.11. gar als vortragende.

    Das Programm findet Ihr hier

    Aus der Beschreibung:

    Disability Studies (DS) sind ein interdisziplinärer wissenschaftlicher Ansatz, der aus der politischen Behindertenbewegung im angelsächsischen Sprachraum hervorgegangen ist. Richtungweisend für DS ist das so genannte soziale Modell von Behinderung, das davon ausgeht, dass Behinderung ausschließlich gesellschaftlich verursacht wird und dass in allen menschlichen Lebensbereichen behindernde Barrieren auftreten, die von Behinderung betroffenen Menschen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben erschweren.
    Darüber hinaus ist für DS die Sichtweise selbstbetroffener Menschen maßgeblich. Die allen Studierenden wie Interessierten offen stehende Ringvorlesung bietet einen Zugang zu unterschiedlichen Themen, die für DS bedeutsam sind.

    Die Ringvorlesung steht allen Interessierten in- und außerhalb der Universität Hamburg offen. Die Räumlichkeiten sind für Rollstuhlfahrer/innen zugänglich und alle Vorträge werden von Schriftmittler/innen gedolmetscht. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

    Jeder Vortrag der Ringvorlesung ist eine in sich geschlossene Einheit, d.h. es ist möglich und zulässig, nur einzelne Vorträge zu besuchen. Für Studierende, die Leistungspunkte erwerben möchten, besteht Anwesenheitspflicht.