Blog

  • Vortragseinladung 20.10.: Einführung

    AG Queerstudies
    Vorstellung und Einführung in Queere Theorien
    Mittwoch, 20.10.2010, 19ct, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Mittwoch starten wir wieder ins Semester mit einer kurzen Vorstellung und einer – nicht ganz so kurzen – Einführung in unser Verständnis von „Queer“ unter dem Arbeitstitel „Queer101“1; da sich dieser Einführungsvortrag in steter Weiterentwicklung befindet,wären wir dieses mal für Euer Feedback besonders dankbar.


    1 „101“ bezieht sich auf die Kennziffer von Einführungsveranstaltungen an US-Amerikanischen Universitäten

  • Offenes Treffen der AG Queer Studies

    Den 29. Oktober 2010 solltet ihr euch vormerken, wenn ihr Interesse daran habt, mehr über die Arbeit der AG Queer Studies zu erfahren, die AG Mitglieder kennenzulernen und unverbindlich auszuchecken, ob die AG Queer Studies etwas für euch wäre. Wir suchen neue Mitstreiter_innen, Mitstreiter_Innen, Mitstreiter*innen und Mitstreitende mit Interesse an queeren Politiken, Theorien und Forschungsansätzen. Wir bieten ein nicht mehr ganz so junges, aber um so dynamischeres Team, das seit vielen Jahren die legendäre und über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannte Vortragsreihe Jenseits der Geschlechtergrenzen organisiert. Und das ist längst nicht alles! Zu unserem umfangreichen Portfolio zählen wir weiterhin:

  • Veranstaltung von Workshops (z.B. Exploring Fem(m)ness, Queer Meets Disability)
  • klassische Rundfunkpräsenz bei FSK und moderne Internetstrategien des Web 2.0
  • Beratungskompetenzen und Resistenzen in der Vermittlung queerer Inhalte in der Uni und an außeruniversitäre Akteur_innen
  • soziale Kompetenzen und emotionales Kapital, z.B. als Selbsthilfegruppe für Historiker_innen und ihre Anderen
  • wissenschaftlich fundiertes Eventmarketing und effizientes Ressourcenmanagement 
  • eine grundsätzlich inter_trans*disziplinäre Arbeitsweise
  • internationale Netzwerke.
  • … im Wesentlichen also alle Skills, die mensch in der heutigen Wissenschaftslandschaft braucht. Um bei uns mitzumachen müsst ihr keine Dissertation zu Queer Theory geschrieben haben (haben wir – entgegen anders lautender Gerüchte – auch  nicht). Egal ob Erstsemester oder alte Häs_in: Eine gewisse Affinität zu schrägen, queeren und/oder feministischen Theorien und/oder Praxen genügt für antikategoriale Aktionen und die Durch_Queerung der Uni Hamburg.

    Wir freuen uns über alle, die kommen. Übrigens gibt es Kaffee und Kuchen und einen Flyer, der zum Offenen Treffen der AG Queer Studies (PDF, 438 KB) einlädt, gibt es auch.

    Freitag, 29. Oktober 2010, 14 Uhr im Queer Referat, AStA Trakt, Von-Melle-Park 5

  • Workshopeinladung: Exploring Femmeness / Femmeness erkunden

    Marlen Jacob, Andrea Rick
    Workshop: Exploring Femmeness / Femmness erkunden
    Anmeldung: Bis 20.10.2010 unter femmeworkshop(äd)gmx.de
    Unkostenbeitrag: 15-25€ (vor Ort zu entrichten)
    Samstag, 06.11.2010 (ab 9:30) & Sonntag 07.11.2010 (ab 10:00), Hamburg: Monetastr. 4

    Femmeness theoretisch und praktisch erkunden: Femme-Geschichte(n) erzählen und hören. Strategienentwicklung gegen den Ausschluss und die Abwertung von Femininität und Femmeness. Das Gute an der (queeren) Femininität. Kompetenzen-Austausch/Skill Share à la Femme. Femme-Filmschnipselgucken. Femme im Kontext (z.B. Femme-Politik, -Begehren, -Körper, -Konsum, -Konkurrenz…).

    Für alle, die selbst queere/lesbische/bisexuelle/schwule Femininitäten verkörpern bzw. sich mit eigenen Aspekten von Femmeness/queerer Femininität beschäftigen.

    Termin: Sa. 06.11.2010 (9:30-17:00 Uhr) und So. 07.11.2010 (10:00-17:00 Uhr).
    Mittagspause jeweils 13:00-14:30 Uhr.
    Samstag ggf. mit gemeinsamer Abendgestaltung.

    Teilnahmegebühr für beide Tage (inkl. Kaffee/Tee, ohne Mittagessen): 15-25 € nach Selbsteinschätzung (keine*r wird wegen Geldmangel ausgeschlossen), Zahlung vor Ort.

    Ort: Seminarraum der Ko-Stelle (Untergeschoß), Monetastr.4, Hamburg

    Anmeldeschluss: 20.10.2010

    Kontakt & Anmeldung: femmeworkshop(äd)gmx.de

    Organisiert von der AG Queer Studies in Kooperation mit der Koordinationsstelle, Zentrum GenderWissen, Hamburg

  • Die Vortragsreihe im Wintersemester 2010/2011

    Am 20. Oktober startet für uns das Wintersemester 2010/2011. Wie immer haben wir wieder ein – wie wir finden – abwechslungsreiches und interessantes Vortragsprogramm zusammengestellt. Die Facetten der interdisziplnären und mitunter intersektionalen Gender und Queer Forschung kommen ebenso zur Geltung wie unterschiedliche Zugänge aus akademischen, juristischen, aktivistischen und künstlerischen Praxen. Wie in den letzten Semester findet die Vortragsreihe jeden Mittwoch um 19 Uhr (ct) im Raum 0079 des „WiWi-Bunkers“ (Von-Melle-Park 5) auf dem Uni Campus statt. Wie gewohnt veröffentlichen wir im Oktober noch unser Programmheft mit kurzen Abstracts zu allen Vorträgen.

  • Tagung: UniVision 2020 – Chancengleichheit ist barrierefrei!

    Das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) veranstaltet am 3. und 4. Dezember 2010 eine spannende Tagung mit dem Titel „UniVision 2020 – Chancengleichheit ist barrierefrei!“ mit begleitender Ausstellung auf die wir an dieser Stelle gerne hinweisen.

    Bitte merken Sie sich folgende Termine vor:

    – Freitag, den 03. Dezember 2010 von 9.00 bis 17.00 Uhr
    – Samstag, den 04. Dezember 2010 von 9.00 bis 13.00 Uhr

    Aus dem Tagungsprogramm:
    Podiumsdiskussion „Barrieren für barrierefreies Bauen im Hochschulbereich!?“
    Eine Hochschule für Alle!? Anforderungen an eine inklusive Hochschule vor dem Hintergrund der BRK
    Eine Hochschule für Alle!? Wie sieht die Hochschule des 21. Jahrhunderts aus?
    Eine Hochschule für Alle!? Barrierefreiheit und Nachteilsausgleiche, Überlegungen zum Diversity-Ansatz der BRK
    Eine Hochschule für Alle! Welche Hochschulen wir uns wünschen, eine Perspektive 2020
    Hochschule, Studienfinanzierung und die berufliche Rehabilitation im Kontext der BRK

    Tagungsort:
    Universität Hamburg,
    Edmund-Siemers-Allee 1
    Ostflügel, Raum 221
    20146 Hamburg

    Für die Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag für die Verpflegung in Höhe von € 40,- erhoben. Ein ermäßigter Unkostenbeitrag in Höhe von € 20,- kann Studierenden, Erwerbslosen/Hartz IV-BezieherInnen, Alleinerziehenden u.ä. auf Antrag gewährt werden. Bereits jetzt nehmen wir Anmeldungen entgegen, da die TeilnehmerInnen-Anzahl begrenzt ist.

    Mehr zur Tagung finden Sie auch auf unserer Website hier.
    Weitere Informationen zur Tagung können Sie der Ankündigung entnehmen: Link zur Ankündigung (PDF-Dokument, 109 KByte)
    Das Anmeldeformular finden Sie hier (PDF-Dokument, 106 KByte).

    Begleitend zur Tagung findet am 03. Dezember 2010 von 09.00 bis 18.00 Uhr die Ausstellung „Barrierefrei in Hamburg“ statt.

    Ausstellungsort:
    Universität Hamburg
    Edmund-Siemers-Allee 1
    Foyer des Ostflügels
    20146 Hamburg

    Der Eintritt für die Ausstellung ist frei!

  • Sanja Kajinic: Visual aspects of queer festivals in ex Yugoslavia

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenIn der aktuellen Ausgabe unserers Podcast senden wir einen Vortrag aus dem Wintersemester 2009/2010. Sanja Kajinic, PhD Student des Gender Department der Central European University in Budapest, war zu Gast und sprach über „Visual aspects of queer festivals in ex Yugoslavia“. Wie immer bei Podcasts zu visuellen Themen, die mit Filmausschnitten, Bildanalysen und ähnlichem Arbeiten stehen wir für den Podcast vor dem Problem, dass euch Hörer_innen wichtige Informationen fehlen. Um dem entgegen zu wirken haben wir zwei youtube Videos heruasgesucht, auf die sich die Referentin bezieht.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/kajnic_2010_cc_vielvisuelles.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 48,3 MB)
    Creative Commons License
    Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

    Den Ankündigungstext zum Vortrag (in englischer Sprache) findet ihr nach dem Klick.

    (mehr …)

  • Umfrage von LesMigraS

    Logo der LesMigras Kampage

    Im Rahmen einer Kampagne zum Thema Gewalt- und
    Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen/bisexuellen Frauen
    und Trans* (LBT*) führen LesMigraS derzeit eine Umfrage durch, die sich an alle richtet, die sich mit einer lesbischen Lebensweise identifizieren, ob als lesbische oder bisexuelle Frauen oder Trans*, als Trans*Mensch, der früher einmal lesbisch gelebt hat oder als Trans*Mensch, der einen Bezug zu einer lesbischen Lebensweise hat.

    Durch diese Umfrage soll mehr über das Zusammenwirken von Homophobie, Rassismus und Transphobie herausgefunden werden. LesMigraS ist der Antigewalt‐ und Antidiskriminierungsbereich der Lesbenberatung Berlin e.V. und verfolgt mit der Studie das Ziel, das bestehende Beratungsangebot zu verbessern.

    Online kann der Fragebogen unter
    https://ssl.lesbenberatung-berlin.de/index.php?sid=82483 ausgefüllt
    werden. Dort gibt es ihn auch in den Sprachen Englisch, Französisch,
    Polnisch, Spanisch und ab Ende August auch in Türkisch.

  • Philipp Dorestal: Styling the Revolution

    Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen„Styling the Revolution. Mode, Geschlecht und Blackness in den USA der 1960er Jahre“ lautete der Titel von Philipp Dorestals Vortrag im Sommersemester 2010, der sich mit der performativen Herstellung von “Autentizität” in der Black Power Bewegung beschäftigt. Philipp Dorestal lebt in Hamburg und ist Promovend am Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Erfurt. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der African Americans, Postkoloniale Theorie, Geschichte des Rassismus und der Karibik in der Neuzeit.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/dorestal_2010_CC.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 57,4 MB)
    Creative Commons License
    Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

    (mehr …)

  • Felix Krämer: Playboy tells his story

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenDie aktuelle Folge unseres Podcastes führt uns zurück ins Wintesemester 2006/2007, in dem Queer AG Mitglied und damals frisch gebackener Historiker Felix Krämer einen Vortrag zu seiner Magisterarbeit bei uns gehalten hat: „Playboy tells his story. Hegemoniale Männlichkeit und Kriesenszenario in den USA der 1970er Jahre“ erzählt davon, wie das Krisenszenario der Männlichkeit im Playboy artikuliert wurde.

    Zurzeit ist Felix Doktorand im Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ der Universität Münster und wir freuen uns schon darauf, ihn demnächst mit seiner Arbeit zu „Geschlecht, Religion und soziokulturelle Ordnung in den USA, 1969 – 1989“ wieder bei uns in der Reihe begrüßen zu dürfen.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/kraemer_2007_CC.mp3[/podcast]
    Download (mp3, 43,3 MB)
    Creative Commons License
    Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

    (mehr …)

  • Queer Flora Soliparty

    foto von der roten flora hamburg mit queer transparenten

    Am 7. August findet wieder die alljährliche Queer Flora Party statt – eine Party am CSD Wochenende, die jedoch nicht im Rahmen der üblichen Kommerz-Parade steht, sondern als alternative, queere Soliparty für „Papiere für alle“, ein FrauenLesbenbündnis in Berlin, in der Roten Flora stattfindet. Ich war letztes Jahr dort, es war voll und sehr sehr heiß :)

    QUEER FLORA
    Soliparty in der Roten Flora | 7. August 2010, 23 Uhr | Rote Flora, Achidi-John-Platz 1, Hamburg
    mit DJ IF, bibibeatgrid, AmIrani, Café Bukarest, dasfilou, Maris, DJ Miss van Biss und subspace

    1969 hatten Lesben, Schwule, Sexarbeiter_innen und transgender Personen in New York genug. Die Polizeirazzien in ihrer beliebtesten Bar erreichten in der Nacht zum 28. Juni ihren Höhepunkt, und keine_r der Anwesenden im Stonewall Inn wollte die Willkür und Brutalität der Staatsmacht länger hinnehmen. Es ging ihnen unter anderem um einen Ort, für den sie auf die Straße gingen und sich zur Wehr setzten.

    Auch heute sind Orte jenseits des kommerziellen Gaystreams eine Seltenheit. Die Rote Flora ist für uns einer dieser Orte. Jenseits von pinkem Budget, heterosexueller Matrix und gewohnter Separierung der Szene steht die Flora für etwas anderes: für Selbstausdruck jenseits heteronormativer Strukturen, für Partys mit Inhalt und Anspruch, Atmosphäre und Austausch, für Selbstorganisation und Solidarität. Für ein queeres Hinterfragen gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. Damit so ein Ort existieren kann, braucht es Leidenschaft, Kreativität und Mut. Denn die Flora ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das, was wir alle daraus machen, und dafür stehen wir ein.