AG Queer Studies

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Vortragseinladung 02-05-2018: “quo vadis queer studies?” – Zur Situation und Zukunft queerer Theorie und Praxis

30.04.2018 Von: Julia Miller Kategorie: Termine, Vortragsreihe

Mittwoch, den 02.05.18 um 19:15 Uhr
Von-Melle-Park 5, Raum 0079

“quo vadis queer studies?” – Zur Situation und Zukunft queerer Theorie und Praxis

Prof. Dr. Marianne Pieper, Soziologieprofessorin (em.), Lehrstuhl für „Kulturen, Geschlechter und Differenzen“, Universität Hamburg & Koordinatorin der Vorlesungsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“

 

Hier das Abstract zum Vortrag:

„Wo sind wir mit queer hier in Hamburg? Welchen Stellenwert hat queer in den Gender Studies und/oder einer linksemanzipatorischen Praxis und welche Möglichkeiten gibt es, damit zu arbeiten? Was gewinnen wir akademisch wie aktivistisch, wenn wir queer nicht als Themenausweitung oder Kategorie, sondern als eigenständige Perspektive wahrneh­men? Und welche Chancen, Möglichkeiten und Probleme für queere Interven­tionen er­öffnen sich in den Zeiten von Neoliberalismus, Flexibilisierung und Prekarisie­rung der Arbeit?“

Dies ist ein Teil einer Ankündigung, mit der die AG Queer Studies vor 13 Jahren schon einmal zu einer Diskussion eingeladen hat. Die damals bereits aufgeworfenen Themen sind immer noch frappierend aktuell, müssen aber zudem dringend um die Frage nach Gegenstrategien und Analysen von queeren Politiken angesichts zunehmend rechts­extremer Kräfte ergänzt werden. So war auch die AG Queer Studies und die Vor­lesungs­reihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ bereits im Fokus einer kleinen schrift­lichen Anfrage, die die AfD in Hamburg vergangenes Jahr stellte.

Mit all diesen Fragen wird sich Prof. Dr. Marianne Pieper in ihrem Vortrag eingehend beschäftigen. Sie ist seit dem Jahr 2000 Koordinatorin der Vorlesungsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ und seit diesem Wintersemester emeritierte Professorin am Institut für Soziologie am mittlerweile abgeschafften Lehrstuhl für „Kulturen, Ge­schlech­ter und Differenzen“. Von 2000 bis 2011 war sie zudem Leiterin des Zentrums für Frauen-, Geschlechter- und Queer-Forschung an der Universität Hamburg.

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