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Anna Babka: Necessary Interconnections

07.01.2011 Von: Kathrin Kategorie: Podcast

Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenIm Sommer 2006 feierten wir das 30. Jubiläumssemester unserer Vorlesungsreihe und hatten unter anderem Dr. Anna Babka zu Gast, die wir euch heute in unserem Podcast präsentieren dürfen. “Necessary Interconnections: Postkoloniale Theorien und Gendertheorien als Perspektiven für die (germanistische) Literaturwissenschaft” lauteten Titel und Thema ihres Vortrages. Anna Babka ist zurzeit Assistenzprofessorin für Neure Deutsche Literatur und Inhaberin der Elise-Richter-Stelle des FWF am Institut für Germanistik der Universität Wien. Neben vielen weiteren Veröffentlichungen ist sie zusammen mit Susanne Hochreiter Herausgeberin des Bandes “Queer Reading in den Philologien. Modelle und Anwendungen” (Wien 2008).

[podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/babka_2006_CC.mp3[/podcast]
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Ausgehend von der These, dass die Frage der kulturellen Differenz nicht losgelöst von jener der sexuellen Differenz betrachtet werden kann, geht es im Vortrag geht es darum, die „notwendigen Verschränkungen“ von gendertheoretischen und postkolonialen Theoriemodellen aufzuzeigen und damit innovative theoretische Zugänge für die (germanistische) Literaturwissenschaft zu eröffnen. Es wird sich zeigen, dass transdisziplinäre kulturwissenschaftliche Ansätze innerhalb der Germanistik, wie sie über die ‚notwendigen Verschränkungen’ markiert sind, ein besonderes Instrumentarium für die Bearbeitung des sogenannten ‚kulturell Fremden’, des ‚Anderen’ sowie des mutmaßlich ‚Eigenen’ liefern. Diese Begriffe spielen eine Schlüsselrolle innerhalb des von mir verhandelten Fragehorizonts, der über Begriffe wie Rasse, Ethnie, Geschlecht, Nation, Kultur abgesteckt ist. Um die dichotomen Ordnungsmuster zu unterbrechen versuche ich einen theoretischen Zugang über Figurationen und Denkfiguren des Dritten zu entwickeln (wie z.B. Homi Bhabhas „dritter Raum“, Hybridität oder die Figur des Hermaphroditen), der nicht nur für literaturwissenschaftliches Arbeiten ein sinnvolles Reflexions- und Interpretationsinstrumentarium darstellen soll.

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