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  • Veranstaltungshinweis: Workshop zu Stadt, Prostitution, Vertreibung

    ragazza e.V.
    Workshop: Stadt, Prostitution, Vertreibung – Vom schwindenden Recht auf Straße für Sexarbeiterinnen
    Freitag, 02.12.2011, 10:00-18:30, Alexanderstraße 16 (Kulturladen St.Georg)

    Stadt, Prostitution, Vertreibung – Vom schwindenden Recht auf Straße für
    Sexarbeiterinnen

    Ein Workshop von ragazza e.V. in Kooperation mit der
    Rosa-Luxemburg-Stiftung am Freitag, den 2. Dezember, 10-18.30 Uhr

    St. Georg soll ein bunter Stadtteil für alle werden. Sexarbeiterinnen auf dem Straßenstrich sind mit diesem „alle“ nicht gemeint und manch einer träumt laut davon, dass der Straßenstrich von St. Georg ins Industriegebiet verlegt wird. Frauen und Transgender, die anschaffen gehen, gelten –  hier wie anderswo – entweder als bedauernswerte Opfer von Menschenhandel oder als bedrohlich, verwahrlost und unzumutbar. Sie werden entlang verschiedenster Differenzen in solche, die der Unterstützung würdig sind, und solche, die ihrer unwürdig sind, unterteilt. Ein Selbstbewusstsein als Sexarbeiterinnen wird ihnen nicht zugestanden. In Dortmund wurde der Straßenstrich – bis vor kurzem Vorzeigeprojekt – abgeschafft. In Amsterdam wird das Rotlichtviertel zum „Museum für Touristen“, während Arbeitsräume für Sexarbeiterinnen verschwinden. Wer für ein Recht auf Stadt als Recht auf Straße kämpft, muss sich mit Sperrgebietsverordnungen und Geschlechterverhältnissen ebenso wie mit Gentrifizierung und Sozialpolitik auseinandersetzen. Wir wollen uns einen Tag lang über die Erfahrungen und Entwicklungen in verschiedenen Städten (in Deutschland und anderswo) sowie über gesellschaftliche Hintergründe austauschen und Perspektiven für die Rechte von Sexarbeiterinnen diskutieren. Es wird um Ausbeutungsverhältnisse, Rassismus und Vertreibung ebenso gehen wie um Runde Tische und die Möglichkeiten, in welchem Verhältnis
    Recht-auf-Stadt-Bewegungen und soziale Projekte zueinander stehen können.

    Eingeladen sind Referentinnen aus Linz (Maiz, zugesagt), Amsterdam (Tampep, zugesagt), Wien (noch offen) und verschiedenen Städten in
    Deutschland.

    Wann? 2. Dezember, 10 Uhr bis 18.30 Uhr
    Wo? Kulturladen St. Georg, Alexanderstraße 16
    Wie? Anmeldung (Bitte anmelden, damit wir planen können) und Nachfragen bitte an workshop.ragazza@gmx.de Weitere aktuelle Infos finden sich
    demnächst unter www.ragazza-hamburg.de und www.hamburg.rosalux.de oder bei der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg, Zimmerpforte 8, 20099 Hamburg, Tel. 29882435

  • Veranstaltungshinweis: Blockseminar an der HCU

    Sebastian Mohr
    Blockseminar für Masterstudierende: Sex Wars : Contemporaray Politics of Gender and Sexuality
    Erste Sitzung: Samstag, 19.11.2011, 10-16, Averhoffstraße 38 („HCU“), 16c

    Regelmäßigen Teilnehmer*Innen der Vorlesungsreihe vielleicht noch bekannt, hält Sebastian Mohr kommendes Semester ein Seminar an der Hafen City Univerität. Es folgt die Beschreibung:

    Sex wars – contemporary politics of gender and sexuality
    Lecturer: Sebastian Mohr, University of Copenhagen, Centre for Medical Science and
    Technology Studies – semo@sund.ku.dk
    Content: The seminar explores the heritage and role of feminist & queer theoretical thought in contemporary societies. Students are introduced to feminist and queer theory, the social movements they are connected with, the impact they have had on current concepts of society, and the role they play in contemporary political debates. The seminar combines the study of theoretical literature within feminism, queer theory, and sociology with the interrogation of historical accounts of the concerned movements and their media contributions. Students learn how to theorize gender and sexuality and apply them as part of an analysis of contemporary political debates in selected international contexts. Active participation is a necessity and students will be asked to prepare presentations corresponding to the curriculum. The examination will consist of a written essay in which students will apply the analytical categories gender and sexuality on a topic of their choice. The seminar is held in English or German depending on the participating students.
    Curriculum: The literature will be available as a download in PDF-format.
    Dates:
    19./20. November 2011
    14./15. January 2012
    10:00 – 16:00
    Biographical Note: Sebastian Mohr – Ph.D. candidate and cultural anthropologist at the Centre for Medical Science and Technology Studies at the University of Copenhagen; currently: Ph.D.-project on sperm donation as part of 21st century biomedicine.

  • Antje Schrupp: Symbolische Unabhängigkeit

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenDr. Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und Journalistin aus Frankfurt, dürfte vielen ein Name sein, die sich im Internet für feministische und geschlechterpolitische Themen interessieren. Im Rahmen ihres Vortrages „Symbolische Unabhängigkeit: Das Denken der Geschlechterdifferenz als politische Praxis“ diskutierte sie mit uns ihren Feminismusbegriff. Antje ist mit einigen italienischen Feministinnen aus der Philosophinnengemeinschaft Diotima und dem Mailänder Frauenbuchladen befreundet und hat Teile ihrer Texte ins Deutsche übersetzt. Mehr von ihr lesen könnt Ihr unter www.antjeschrupp.com, weitere Vorträge findet ihr in ihrem Podcast. Die Folien zum Vortrag bei „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ stehen in Form einer Prezi im Netz.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/schrupp_2011_CC.mp3[/podcast]
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  • Party: KINGS & QUEENS & INBETWEENS

    Auf folgende Party im mhc möchten wir gerne hinweisen:

    KINGS & QUEENS & INBETWEENS

    Die genderbender | drag | queer Party der mhc- Jugendgruppen für alle jugendlichen und jung gebliebenen Kings, Queens und Inbetweens unter 26 und deren Freund_innen!

    ALL GENDERS, SEXUALITIES, DRAGS welcome!

    Ab 17 Uhr öffnet das mhc-Café, und ab 21: 30 startet die Party im großen Saal.

    Live-Performances und Show sind in Planung!
    -> Die Wahl des *Best Dressed King, Queen or Inbetween*
    -> Gender-Twister
    -> Gastauftritt der Martinis
    -> Tombola mit queeren Preisen
    -> Performances by Kaey, Thea Tralisch
    -> mehr Info’s mit der Zeit!

    Für MUSIK an dem Abend sorgen:
    Gitte Schmitz [paranoid:paradise – Leipzig]
    Thea Tralisch [Berlin – Hamburg]

    Durch den Abend führt: — YanNicki —

    EINTRITT FREI!
    Weitersagen und Leute einladen :)

    Möglichkeiten sich im mhc zu stylen und umzuziehen, sind vorhanden! Aber das WICHTIGSTE: Kommt so, wie ihr mögt und euch wohl fühlt!

    PS: An alle unter 18-jährigen! Bitte bringt ein Formular mit, auf dem euer Vormund unterschrieben habt, dass ihr ggf. auch nach Mitternacht bei der Party sein dürft! Danke!

  • Bernhard Robben: Phantasien vom Verschwinden des Körpers

    Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen„Phantasien vom Verschwinden des Körpers im allgegenwärtigen Computer“ waren das Thema in Bernhard Robbens Vortrag in der gerade zu Ende gegangenen Vorlesungszeit. Dr.-Ing. Bernard Robben ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung im Fachbereich Informatik an der Universität Bremen und arbeitet zu Mensch-Maschine-Interaktion und Medientheorie. 2004 erschien bei transcript seine Dissertation Der Computer als Medium. Eine transdisziplinäre Theorie, in der er den Computer als verallgemeinertes Schriftmedium konzipiert.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/robben_2011_CC.mp3[/podcast]
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  • Ankündigung: Konferenz zu intersektionaler Gewaltprävention und Bildungsarbeit

    Wir wurden gebeten eine Konferenzankündigung weiterzugeben. Dieser Bitte kommen wir gerne nach:

    Internationale Abschlusstagung von IGIV
    26. bis 27. Oktober 2011
    Save the Date – Anmeldung ab sofort!
    Wo: Berlin, Rosa Luxemburg Stiftung;
    Franz-Mehring Platz 1, 10243 Berlin

    Konferenz zu intersektionaler Gewaltprävention und Bildungsarbeit am 26.-27. Oktober 2011 in Berlin. Abschlusskonferenz des europäischen Projektes „Implementation Guidelines for Intersectional Peer Violence Preventive Work (IGIV)“, gefördert durch das Grundtvig- Programm „Lifelong Learning“ der EU

    Die Konferenz befasst sich inhaltlich mit dem Zusammenwirken verschiedener Zugehörigkeitskategorien („Intersektionalität“) und deren Wirkmächtigkeit im pädagogischen Alltag. Welche Konsequenzen resultieren aus den Überschneidungen von relevanten Kategorien wie z.B. Geschlecht, Armuts- und Reichtumsverhältnissen und ethnischer Zugehörigkeit für Theorie und Praxis von Gewaltprävention und Bildungs- und Sozialarbeit? Wie können Verhältnisse sozialer Ungleichheit und Diskriminierung angemessen bearbeitet werden?
    Elsa Dorlin wird einen Vortrag unter dem Titel „Ich bin gewalttätig, ich bin‘: Geschlecht, ‚Rasse‘ und Klasse und die soziale Konstruktion der gewaltsamen Subjektivität“ halten.
    Koray Yılmaz-Günay wird in seinem Vortrag ,Gefährliche Kreuzungen: Überlegungen zum gewaltpräventiven Blick auf Jungen mit „Migrationshintergrund“ einen kritischen Schwerpunkt darauf legen, wie Jungen mit „Migrationshintergrund“ im Fokus der Aufmerksamkeit stehen, wenn es um Gewalt und Gewaltprävention geht. An den Schnittpunkten unterschiedlicher Macht- und Dominanzverhältnisse bilden insbesondere politische und mediale Debatten den Hintergrund einer Gemengelage, die nur intersektional verstanden und überwunden werden kann.
    Das IGIV Team stellt die Ergebnisse des EU-Projekts vor und zur Diskussion.
    Interessierte möchten wir hiermit herzlich zur Teilnahme einladen.

    Anmeldung bis zum 10. Oktober 2011 erbeten unter:
    janna.frenzel@dissens.de (Dissens e.V., Projektkoordination) Die Konferenzsprache ist Englisch.
    Weitere Informationen unter http://www.intersect-violence.eu

    Die Tagung findet in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung statt.

  • Programmhinweis

    Viel Interessantes gibt es – auch unabhängig vom „queeren Urgestein“ unserer Vortragsdokumentations-Sendung auf – FSK93,0. Und so möchten wir Euch auf folgendes Highlight hinweisen: „Immer mehr ich: Transidente erzählen von ihrem Weg zu sich selbst“.

    Das Freie Sender Kombinat ist in Hamburg auf 93,0 Antenne und 101,4 Kabel zu empfangen, um Hamburg im Kabel auf 105,7 und weltweit über Livestream. Die nächsten Sendungen könnt Ihr an folgenden Terminen hören:

    Donnerstag, den 25.8.2011, 10:00 Uhr
    Donnerstag, den 29.9.2011, 20:00 Uhr

    Eine gekürzte Online-Version ist verfügbar

    Die Sendungsankündigung:

    Die meisten Menschen interessieren sich für das Geschlecht anderer Leute. Das eigene hat man eben, das ist einfach Fakt.

    Aber was passiert, wenn genau das angezweifelt wird?

    Transidente Menschen ringen oft um Anerkennung ihres Geschlechts, sei es vor Gericht oder im alltäglichen Miteinander. Dem geht allerdings eine Phase der Selbstsuche und -findung voraus, an deren Ende die Erkenntnis steht: Meine körperlichen Geschlechtsmerkmale passen nicht zu meiner Geschlechtsidentität; deshalb kann ich nicht das Leben führen, dass ich eigentlich führen will.

    Nun geht es darum, sich während einer Geschlechtsangleichung auf die eine oder andere Art mit dem eigenen Körper zu arrangieren. Damit geht auch einher, dass das Umfeld Betroffener möglichst früh das innere, von aussen noch nicht erkennbare Geschlecht anerkennt. Die korrekte Anrede sowie entsprechende Pronomen zu verwenden ist da ein wichtiges Zeichen, aber längst nicht alles.

    Wie unterschiedlich verschiedene Menschen damit umgehen, wird aus einem Gespräch mit mehreren transidenten Personen deutlich.

  • Marc Thielen: Jenseits nationaler Grenzen

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenHeute präsentieren wir euch einen älteren Vortrag aus dem Wintersemester 2008/2009 – was man leider auch an der nicht ganz so guten Tonqualität hören kann. Marc Thielen sprach über „Prozesse sexueller Subjektpositionierungen in der Migration“. Der Träger des Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien ist zurzeit Vertretungsprofessor für Lernbehindertenpädagogik/Lernhilfe an der Goethe-Universität Frankfurt (Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Sonderpädagogik). 2009 erschien seine Monographie „Wo anders leben? Migration, Männlichkeit und Sexualität. Biografische Inter- views mit iranischstämmigen Migranten in Deutschland“ (Münster: Waxmann).

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/thielen_2008_CC.mp3[/podcast]
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  • Bülow/Holm: What men are made of

    Logo des Podcasts von Jenseits der GeschlechtergrenzenDie Vorlesungszeit des Sommersemesters 2011 liegt nun hinter uns. Bis wir im Oktober in die neue Saison starten habt ihr also genügend Zeit, verpasste Vorträge im Podcast nachzuhören oder euch eine Repetition zu gönnen. Diese Woche präsentieren wir euch einen Vortrag von Morten Hillgaard Bülow und Marie-Louise Holm, die sich mit Männlichkeit, Testosteron und Hormonforschung auseinandersetzen: „What men are made of – The construction of concepts of masculinity in research projects about testosterone in Denmark from the 1910s to the 1980s“. Morten Hillgaard Bülow ist PhD Fellow am Medical Museion der Copenhagen University und Mitglied des board of Network for Research on Men and Masculinities (NeMM), Dänemark. Marie-Louise Holm ist Forschungsassistentin am Institut für Psychologie und Education Studies der Roskilde Universität und ebenfalls im NeMM aktiv.

    [podcast]http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/holm-buelow_2011_CC.mp3[/podcast]
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  • Radio August-September

    Das Radioprogramm für die nächsten Monate ist ‚raus. Folgende Vorträge präsentieren wir Euch – reich garniert mit Kommentierung, Musik und Veranstaltungshinweisen. Die Sendung ist 14:00-15:30. Mehr dazu erfahrt Ihr hier, unsere Sendung bei FSK findet Ihr hier

    Im September ist ein Schwerpunkt zum Thema Science Fiction geplant.