Kategorie: Vortragsreihe

  • Vortragseinladung 2011-12-14: Ableism (schriftgemittelt)

    Rebecca Maskos
    „Bist DU behindert oder was“ : Behinderung, Ableism und souveräne Bürger_innen
    Mittwoch 14.12.2011, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Bei dem Vortrag werden Schriftmittler*innen anwesend sein

    Aus Berlin kommt die Diplompsychologin und Journalistin Rebecca Maskos. Sie referiert zu folgendem:

    Auf den Schulhöfen gilt „behindert“ als Beleidigung, während im Bundestag ein Minister im Rollstuhl die bundesdeutschen Finanzen verwaltet. Im Fernsehen helfen zur besten Sendezeit Schauspieler_innen mit Trisomie 21 bei der Lösung von Kriminalfällen, während Pharmafirmen einen Test zur frühen Diagnose von Trisomie 21 auf dem Markt bringen, der bald noch effektiver das Leben von Menschen mit Lernschwierigkeiten verhindern wird. Wir leben in widersprüchlichen Zeiten. Behinderte Menschen sind gleichberechtigte Bürger_innen mit Rechten und Pflichten, das hat die Behindertenbewegung erkämpft. Trotzdem ist Behinderung immer noch ein Katastrophenszenario für sich als nichtbehindert verstehende Bürger_innen, das im Ruf nach pränataler Verhinderung und Sterbehilfe mündet. Behinderung scheint an etwas Fundamentalem zu rütteln, scheint die Identität und Integrität von Menschen mit vermeintlich intaktem Körper derart zu bedrohen, dass sie Verunsicherung und Angst auslöst. Woher könnte diese Angst kommen, welche Formen nimmt ihre Abwehr an, und was hat das mit einer Gesellschaft zu tun, in der der Körper zentraler Ort von Verwertung und Konkurrenz ist? Die Disability Studies und Aspekte der politischen Ökonomie geben Hinweise auf diese Fragen, denen ich in meinem Vortrag nachgehen möchte.

  • Vortragseinladung 2011-12-07: Klinefelter

    Ralf Johnki, Andrea Engelken
    Aus der Welt des Klinefelters – XXY…ungelöst???
    Mittwoch 07.12.2011, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Am Mittwoch referieren Ralf Johnki aus Krefeld und Andrea Engelken aus Hamburg zum Thema Klinefelter. Sie sind vorsitzende der Deutschen Klinefelter-Syndrom Vereinigung.

    Die genaue Ursache des Klinefelter-Syndroms wurde in den 50er Jahren gefunden: Ein zusätzliches X-Chromosom in den Zellkernen. Männer mit klassischem Klinefelter-Syndrom haben ein zusätzliches X-Chromosom, sodass sich der Chromosomensatz 47,XXY ergibt. Neben der klassischen Form gibt es auch Mosaik- und Sonderformen. Die Frage nach den typischen Merkmalen für das Klinefelter-Syndrom lässt sich nicht allgemeingültig beantworten; charakteristisch sind jedoch, für alle Betroffenen gemeinsam, die kleinen Hoden.

    In unserem Beitrag berichten wir von der Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit über das Klinefelter-Syndrom. Wir informieren Ärzte, Geburtshelfer und Pädagogen, Logopäden und nicht zuletzt betroffenen Männer, Lebenspartner, werdende Eltern und Jugendliche, die mit der Diagnose konfrontiert worden sind, und bieten emotionale und psychische Hilfe an bei der Klärung der Fragen zum Klinefelter-Syndrom. In Deutschland ist jeder 500. Junge, der geboren wird, davon betroffen. Derzeit leben etwa 80.000 nicht diagnostizierte Männer in Deutschland. Das Klinefelter-Syndrom stellt zwar keine Behinderung dar. Es kann aber zu einer solchen werden, wenn nicht in jungen Jahren richtig unterstützt, gefördert und therapiert wird.

    Themenschwerpunkte unserer Arbeit sind: Aufklärung zur Frühförderung, beratende Unterstützung bei der Verwechselung mit dem ADS oder ADHS, emotionale und psychische Hilfestellungen vor allem auch nach der Diagnosestellung im Erwachsenenalter sowie nach der pränatal Diagnostik. Ferner die allgemeine Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit sowie bei allen medizinischen, wissenschaftlichen sowie pharmazeutischen Unternehmen und Organisationen. Ein Thema eben, was allen Menschen vielleicht zu Gute kommen kann.

  • Vortragseinladung 2011-11-30: Drag Kinging

    Uta Schirmer
    Jenseits der Zweigeschlechtlichkeit? Drag Kinging und Hervorbringung trans*-queerer geschlechtlicher Wirklichkeiten
    Mittwoch 30.11.2011, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Dr. Uta Schirmer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG Geschlechterforschung an der Universität Göttingen.

    Im Kontext früher queer-theoretischer Überlegungen interessierten Drag und andere subkulturelle Geschlechterpraxen vorwiegend als kulturelle Repräsentationen (etwa Bühnenperformances) und unter der Perspektive, inwiefern sie eine Anfechtung oder Subversion der hegemonialen Wirklichkeit ausschließlicher Zweigeschlechtlichkeit bedeuteten. Im Zuge einer zunehmenden Sichtbarkeit queer- und transgenderpolitischer Artikulationen rücken demgegenüber seit einigen Jahren nun auch das produktive Potential und die Eigensinnigkeit kollektiver trans*-queerer Alltagspraxen vermehrt in den Blick. Auf der Basis von Interviews und teilnehmenden Beobachtungen im Kontext der Drag King-Szenen in Köln und Berlin beleuchtet der Vortrag einen Ausschnitt solcher Praxen und fragt danach, wie dadurch alternative geschlechtliche Möglichkeiten hervorgebracht und als lebbare Wirklichkeit erfahrbar werden: als eine Wirklichkeit, in der nicht nur mehr und andere als die ‚herkömmlichen‘ zwei Geschlechter existieren, sondern Geschlecht insgesamt möglicherweise grundsätzlich anders ‚funktioniert‘. Die Frage, wie und mit welcher Reichweite dies in einer weiterhin zweigeschlechtlich strukturierten Welt gelingen kann, lenkt den Blick auch auf die gesellschaftlichen und sozialen Bedingungen, die das Wirklichwerden unterschiedlicher Geschlechtlichkeiten ermöglichen oder verhindern.

  • Vortragseinladung 2011-11-23

    der braune mob e.V. Media-Watch
    Gegen öffentlichen Rassismus intervenieren – Erfahrungen und best practice
    Mittwoch 23.11.2011, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Am Mittwoch erwarten wir Referierende von „der braune mob“ in unserer Ringvorlesung.

    Zum Vortrag liegt uns bedauerlicherweise kein Abstract vor. Doch die Arbeit jener Gruppe spricht für sich, deren Internetpräsenz „der schwarze Blog“ ist unter der URL http://www.derbraunemob.info/ zu erreichen.

  • Vortragseinladung 09.11.2011: feministische Crossover-Biografie von Johanna Elberskirchen (1864-1943)

    Dr. Christiane Leidinger
    Johanna Elberskirchen (1864-1943) – Eine feministische Cross-
    over-Biografie
    Mittwoch 09.11.2011, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Christiane Leidinger ist Freischaffende Politikwissenschaftlerin, promovierte zu Medien und Globalisierung. Sie gehörte zu den Herausgeber*Innen des Handbuchs AlternativMedien 2011/2012. Sie hält einen Multimedialen Vortrag mit Fotos und Musikbeispielen.

    Die Referentin zum Vortrag

    Johanna Elberskirchen kämpfte für die Befreiung von Frauen, ArbeiterInnen, Lesben und Schwulen. Eine Tochter aus „gutem Hause” war sie allerdings nicht – doch diese Hürde ihrer sozialen Herkunft ermutigt sie nur, darüber zu springen: Eine höhere Mädchenbildung, Lohnarbeit und sogar ein Studium als Frau in der Schweiz setzt sie für sich durch. Als Rednerin, Aktivistin und Schriftstellerin wird ihre schärfste Waffe das Wort: Polemisch und provokant sind ihre Schriften, trotz politischen Gegensätzlichkeiten, vielfach überraschend modern ihre Überlegungen, die auf Freiheit, Partizipation, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit zielen. Feministin ist sie stets aus Überzeugung, keineswegs jedoch eine Freundin von Haupt- und Nebenwidersprüchen. Im Jahr 1943 stirbt Johanna Elberskirchen in Rüdersdorf bei Berlin, wird jedoch erst 1975 unter mysteriösen Umständen beigesetzt. In Rüdersdorf bei Berlin und in Bonn erinnern inzwischen Gedenktafeln an die schillernde und streitbare Cross-over-Aktivistin verschiedener alter sozialer Bewegungen.

  • Vortragseinladung 2011-11-02: Akten, Medien und Foren zu Kindstötung

    Eva Tolasch
    Was ist eine gute Mutter? Eine Analyse von Akten, Medien und
    Foren zu Kindstötung
    Mittwoch 02.11.2011, 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Aus München kommt Eva Tolasch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Geschlechtersoziologie. Sie referiert über folgendes Thema:

    Seit einiger Zeit erscheint die Kindstöterin wieder als `Monster` – nicht als `Mutter` – auf den Titelseiten einschlägiger Tages- und Wochenzeitungen. Im Gegensatz zu dem von den Medien vermittelten Bild einer Zunahme an Kindstötungen ist das Delikt der Kindstötungen im Zeitvergleich eher rückläufig, ein seltenes Phänomen und wird nicht bloß von Müttern verübt. Ein historischer Rückblick zeigt: Ein solches Krisenszenario des monströsen Mütterlichen ohne jegliche Sorge für ihr Kind ist nicht neu. Neu aber ist, wie das Mütterliche als Figur der Krise inszeniert wird. Denn die Art der sozialen Inszenierung – das Wie der Rede über die Kindstöterin als Mutter respektive Nicht-Mutter ist kulturvermittelt und damit abhängig von raum-zeitlichen Kontexten. So verschränken sich im „mother-blaming“ (Ladd-Taylor/Umansky 1998) unterschiedliche, durchaus widersprüchliche und konflikthafte Vorstellungen über Mütter. Anhand der Kindstöterin wird dabei verhandelt, was eine Person in der Position der Mutter (nicht) machen kann und sollte (Villa 2008). Im Vortrag wird die Rede um die Kindstöterin in ihrer Funktion als Trägerin von gesellschaftlichen Norm- und Wertehaltungen jenseits von individueller Schuld(zuschreibung) fokussiert. Methodisch lässt sich über Scheitern an der mütterlichen Norm – die Tötung des eigenen Kindes – qua Negativfolie des „mother-blaming“ das, was gegenwärtig unter dem Begriff gute Mutterschaft verhandelt wird, erschließen. In der Krisenfigur der gescheiterten Mutter stecken Imperative der guten Mutter. Um diese zeitgenössischen Imperative im Rahmen des Vortrags auszubuchstabieren, werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Geschlechter- und Familienwissensformen (Dölling 2003/Wetterer 2008) der Experten (Aktenmaterial von (versuchten) Kindstötungsfällen), der Medien (Berichterstattungen) und der Leute (Forendiskussionen) aus dem Zeitraum von 2005 bis 2011 rekonstruiert. In Abgrenzung zu Annalee Newitz (1998) verstehe ich die Kindstöterin nicht als „killer of tradition“, sondern vielmehr als eine Rekonstrukteurin der geschlechtlichen und familiären Traditionen.

  • Vortragseinladung 26.10.2011: Noah Sow

    Noah Sow
    Diskurs mit Schieflage – Wie Kommunikation zum Dominanzerhalt genutzt wird – an Beispielen aus Medien und Bildungsinstitutionen
    Mittwoch 26.10.2011, 19:15, Von Melle Park 6 („Philturm“) Hörsaal F

    Achtung, Raumabweichung:
    Der Vortrag findet nicht wie die meisten übrigen in wiwi0079, sondern in Phil F statt!

    Dieser Vortrag wird simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt. Weitersagen!

    Wir freuen uns, am Mittwoch Noah Sow begrüßen zu können, wikipediarelevante freie Künstlerin und Kulturschaffende aus Hamburg.

    Die Referentin zu ihrem Vortrag

    In meiner Arbeit betrachte ich die Konstruktion struktureller sogenannter Normalität, analysiere sie und stelle sie infrage: Welche Praktiken und Gepflogenheiten halten wir für „normal“? Sind diese geeignet, ein Ungleichgewicht in der Gesellschaft herzustellen oder zu erhalten? Nennen wir sie dann noch „normal“?

    In meinem Vortrag lege ich dar, welche strukturellen Eigenschaften darauf hin deuten, dass ein Diskurs dominant (als Gegensatz zu gleichberechtigt) geführt wird. Ich erläutere dies anhand von sieben unterschiedlichen Merkmalen, die sich oft addieren, von denen aber auch jedes für sich genommen bereits Indikator für hegemoniales Diskursverhalten ist. Nach den „7 Kennzeichen des strukturell dominanten Diskurses“ anhand von Beispielen, gebe ich „7 Empfehlungen und Strategien für einen gleichberechtigten Diskurs“.

    Mit der Betrachtung und Erörterung dieser Anzeichen werden Machtverhältnisse mit-analysiert. Traditionelle, oft als „willkürlich“ empfundene Instrumente des dominanten Diskurses fügen sich bei dieser genaueren Betrachtung zu einem Gesamtbild zusammen, das nicht zielgerichtet intendiert sein mag, dennoch aber unmittelbar dazu geeignet ist, eine Gleichberechtigung zu verhindern.

    Es ergeben sich vielfältige Strukturen, Strategien und Praktiken, die der Gleichberechtigung nicht nur nicht zuträglich sind, sondern sie sogar verhindern. Das Verstehen der Strukturen, die diese kommunikativen Gepflogenheiten gemeinsam haben, löst ihre Maskierung als „einzelErscheinungen“ oder unhinterfragten „Usus“ auf: Wir erkennen, dass es sich um Platzzuweisungen handelt, um die Festigung von Hierarchiestrukturen, die einer jeweils dominanten Gruppe nützen. Sie sind damit immer auch Vehikel zum Erhalt dieser Dominanz.

  • Nachbereitungsmaterial Queereinführung

    Zum Einführungsvortrag von letzter Woche ist jetzt das Material online, wir danken allen für ihr Interesse. Beachtet auch unsere Onlinetextsammlung und unseren Podcast

  • Barrierefreie Vorträge im Wintersemester

    Wir bieten im kommenden Semester an der Universität Hamburg in der Ringvorlesung „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ zwei Vorträge mit Gebärdensprachdolmetscher_Innen an. Wir freuen uns außerdem sehr, dank unserer Kooperation mit dem Zentrum für Disability Studies Hamburg ZeDiS den Vortrag Rebecca Maskos mit Schriftmitttlung anbieten zu können. Alle Vorträge sind Teil des allgemeinen Vorlesungswesens und finden immer von 19:15 Uhr bis 20:45 Uhr an der Universität Hamburg statt. Der Eintritt ist frei und alle sind herzlich willkommen! Diese Ankündigung gerne breit streuen und weiterempfehlen.

    Los geht es schon am 26.10.2011 mit dem Vortrag von Noah Sow im Hörsaal F Von Melle Park 6: Diskurs mit Schieflage – Wie Kommunikation zum Dominanzerhalt genutzt wird – an Beispielen aus Medien und Bildungsinstitutionen

    kurzer Überblick des Inhalts:

    In meiner Arbeit betrachte ich die Konstruktion struktureller sogenannter Normalität, analysiere sie und stelle sie infrage: Welche Praktiken und -Gepflogenheiten halten wir für „normal“? Sind diese geeignet, ein Ungleichgewicht in der Gesellschaft herzustellen oder zu erhalten? Nennen wir sie dann noch „normal“?
    In meinem Vortrag lege ich dar, welche strukturellen Eigenschaften darauf hin deuten, dass ein Diskurs dominant (als Gegensatz zu gleichberechtigt) geführt wird. Ich erläutere dies anhand von sieben unterschiedlichen Merkmalen, die sich oft addieren, von denen aber auch jedes für sich genommen bereits Indikator für hegemoniales Diskursverhalten ist. Nach den „7 Kennzeichen des strukturell dominanten Diskurses“ anhand von Beispielen, gebe ich „7 Empfehlungen und Strategien für einen gleichberechtigten Diskurs“.
    Mit der Betrachtung und Erörterung dieser Anzeichen werden Machtverhältnisse mit-analysiert. Traditionelle, oft als „willkürlich“ empfundene Instrumente des dominanten Diskurses fügen sich bei dieser genaueren Betrachtung zu einem Gesamtbild zusammen, das nicht zielgerichtet intendiert sein mag, dennoch aber unmittelbar dazu geeignet ist, eine Gleichberechtigung zu verhindern.
    Es ergeben sich vielfältige Strukturen, Strategien und Praktiken, die der Gleichberechtigung nicht nur nicht zuträglich sind, sondern sie sogar verhindern. Das Verstehen der Strukturen, die diese kommunikativen Gepflogenheiten gemeinsam haben, löst ihre Maskierung als „einzel-Erscheinungen“ oder unhinterfragten „Usus“ auf: Wir erkennen, dass es sich um Platzzuweisungen handelt, um die Festigung von Hierarchiestrukturen, die einer jeweils dominanten Gruppe nützen. Sie sind damit immer auch Vehikel zum Erhalt dieser Dominanz.

    Der Vortrag „Bist Du behindert oder was?“ Behinderung, Ableism und souveräne Bürger_innen von Rebecca Maskos mit Schriftmittlung findet dann am 14.12.2012 im Raum 0079, Von Melle Park 5 statt.

    Der zweite Vortrag in DGS von Kathrin Schrader und Gudrun Greb schließlich am 11.01.2012 wieder im Raum 0079, Von Melle Park 5 trägt den Titel: „Die Würde ist unantastbar und das ist auch so“ Vom Überlebenskampf und alltäglichen Grenzverletzungen Drogengebrauchender SexarbeiterInnen

  • Werbung in eigener Sache

    AG Queer Studies
    Ringvorlesung Jenseits der Geschlechtergrenzen
    Mittwochs ab 19.10.2011 19:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) 0079

    Habt Ihr eigentlich schon das Programm für kommendes Semester gesehen ;)

    Dabei muß noch erwähnt werden, daß der Vortrag von Noah Sow am 26.10.2011 Diskurs mit Schieflage – Wie Kommunikation zum Dominanzerhalt genutzt wird – an Beispielen aus Medien und Bildungsinstitutionen und Kathrin Schrader & Gudrun Greb am 11.01.2012 „Die Würde ist unantastbar und das ist auch so“ Vom Überlebenskampf und alltäglichen Grenzverletzungen Drogengebrauchender SexarbeiterInnen in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt wird, sowie der Vortrag von Rebecca Maskos am 14.12.2011 „Bist Du behindert oder was?“ Behinderung, Ableism und souveräne Bürger_innen schriftgemittelt.

    Und es gibt sogar noch mehr als Horizonterweiterung oder -aktualisierung: Es können gegen ein Essay zwei Punkte im freien Wahlbereich erworben werden.