Autor: Kathrin

  • Offener Brief und Stellungnahme der ISD an die taz

    Die AG Queer Studies unterstützt den offenen Brief der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) e.V. an die taz. Worum es genau geht könnt ihr in der Stellungnahme der ISD und in den dort verlinkten Artikeln nachlesen.

    Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) e.V. verurteilt zutiefst die Reaktion der taz-Redaktion auf die Ereignisse, die sich rund um die Diskussionsrunde “Meine Damen und Herren, liebe N-Wörter und Innen” auf dem taz.lab 2013 zugetragen haben.

    Die Veranstaltung vom Samstag, 20.04.13 endete aufgrund des respektlosen Verhaltens des Moderators und taz-Journalisten Deniz Yücel in einem Eklat. Dies war jedoch nur der Auftakt einer Reihe von Verfehlungen, die sich die Organisator_innen des taz.labs 2013 sowie die Chefredaktion der taz seitdem geleistet haben. weiterlesen

    Wir hoffen, dass es gelingt, gemeinsam politischen Druck aufzubauen und schließen uns der Forderung nach einer Stellungnahme und inhaltliche Auseinandersetzung der taz mit den Vorgängen anlässlich des taz.lab an. Die taz muss ihre Haltung in Sachen Rassismus, rassistischer Sprache und dem An- bzw. Aberkennen von Expert_innenwissen überdenken. Noch bis morgen können sich Gruppen und Einzelpersonen den Forderungen des ISD-Bund anschließen.

  • Vortragsreihe an der HAW: Migration Macht Gesellschaft

    An der Hochschule für Angewandte Wissenschaft gibt es in diesem Semester wieder eine interessante Ringvorlesung zum Themenkomplex „Migration Macht Gesellschaft“, die vom AStA der HAW und dem Department Soziale Arbeit veranstaltet wird. Der erste Termin war leider schon im März.

    Ringvorlesung „Migration Macht Gesellschaft“
    Montags, 18.15 bis 19.45 Uhr
    HAW Hamburg, Berliner Tor 5, Hörsaal 1.12

    Veranstaltungsübersicht:
    25.3.2013: Die Schwierigkeit, nicht rassistisch zu sein (Prof. Dr. Annita Kalpaka, HAW Hamburg)
    15.4.2013: Reproduktion von Rassismus am Beispiel der Darstellung von Afrikanern in Schulbüchern (Dr. Elina Marmer, Universität Hamburg)
    29.4.2013: Refugee protest as a new political subject (Dr. Yahya Fall, Soziologe und Aktivist der Refugee Tent Action)
    13.05.2013: Each one teach one, Brücken bauen, Perspektiven ändern (Olad Aden, Gangway e.V. Berlin)
    27.05.2013: Intersektionalität und Staat. Ein staats- und hegemonietheoretischer Zugang zu Intersektionalität (Prof. Dr. Birgit Sauer, Universität Wien)

    Mit dem Titel der Ringvorlesung möchten die Veranstalter_innen ausdrücken, dass Migration Gesellschaft prägt und ein Teil von ihr ist. In der Vorlesungsreihe wollen sie die hegemonialen Machtprozesse und ihre Konsequenzen für Individuen und Gesellschaft analysieren.

  • Vortragseinladung 3. April 2013: Einführung

    AG Queer Studies
    Die Ringvorlesung „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ und: Was sind Queer
    Theory und Queer Politics?
    Mittwoch 3.04.2013, 19:15, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079

    Heute geht das neue Semester los. Wir starten wie gewohnt mit einer Einführungssitzung, in der wir neben Formalia auch einen Einstieg in den Themenbereich von Queer Theory und Politics versuchen. Das Semesterprogramm findet ihr auf dem Blog, seit gestern auch mit Programmheft, das es wie gewohnt heute Abend auch in ausgedruckter Form bei uns gibt.

    Unser Einführungsvortrag stellt nicht nur unsere Ringvorlesung vor, sondern versucht auch einen kurzen Einblick in die Queer Theory zu bieten:
    Was lässt sich zu Queer Politics in Deutschland sagen, obwohl dem Begriff hier seine provokative Bedeutung aus dem Englischen weitgehend fehlt? Welche Entwicklungen gab es in der Queer Theory in den letzten Jahren? Welche Bündnisse und Konzepte erscheinen uns wichtig?
    Und was hat die AG Queer Studies damit zu tun?
    Der Vortrag soll diese Fragen nicht erschöpfend beantworten, aber Denkanstöße geben und Lust auf die Vortragsreihe machen.

  • „Homestory Deutschland“ Ausstellungsbeginn und Lesung mit Olumide Popoola

    Es ist soweit – die Ausstellung „Homestory Deutschland“ startet in Hamburg:

    Ausstellungseröffnung:
    Freitag, 15. März 2013 um 19 Uhr,
    Ende ist der 7. April

    Westwerk
    Admiralitätstraße 74
    20459 Hamburg                                                        Fon 040-36 57 01

    Öffnungszeiten der Ausstellung:
    Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 14 – 20 Uhr*
    Freitag, Samstag, Sonntag: 14 – 19 Uhr

    *19. und 20. März, 16 –18 Uhr reserviert für Jugendgruppen

    Der Eintritt ist frei.

    Es gibt auch ein tolles Rahmenprogramm, auf das wir gerne hinweisen!

     

    Wir selbst veranstalten eine Lesung mit Olumide Popoola, die im Rahmen der Austellung ihr Stück  »Also by Mail« in einer szenischen Lesung präsentieren wird. Wir freuen uns sehr, dass sie schon einen Tag früher da sein kann und wir eine weitere Lesung aus ihrem Buch „this is not about sadness“ im gemütlichen Rahmen des Cafe Timbuktu anbieten können.

    Donnerstag, den 28. März um 20 Uhr:

    Olumide Popoola, nigerianisch-deutsche Autorin, Dichterin und Performerin, lebt in London, wo sie Ayurvedische Medizin und kreatives Schreiben studierte.
    Als Künstlerin ist sie vor allem an cross-genre Literatur-Produktionen, der Überschneidung von Theorie und Kunst sowie „mundartlichen“ und hybriden Sprachen als literarischen Mitteln für sozialen und kulturellen Wandel interessiert.

    Im Cafe Timbuktu wird sie ihr Buch „this is not about sadness“, in dem es um Freundschaft, Trauma und das Einander-Erkennen – auch über Unterschiede hinweg – geht, vorstellen.
    Wir folgen der Rentnerin Norma Thompson, die sich aus dem Leben zurückgezogen hat und dem Treiben vor ihrer Wohnung in Nord London nur zuschaut. Eines Tages zieht die junge südafrikanische Aktivistin Tebo nebenan ein. Es entwickelt sich eine Freundschaft voller Konflikte, die erst in ihrer Tiefe besiegelt wird, als sich beide gegenseitig mit ihrer Vergangenheit und deren emotionalen Folgen anerkennen. Es öffnet sich ein Ort, an dem ihre Unterschiede Möglichkeiten der Heilung und Verbundenheit bergen.

    In der Lesung bringt Olumide die Erzählerinnen zum Leben, deren lyrische Sprache und Akzente, die Struktur und den Fluss des Romans leiten und an call-and-response Geschichtenerzähl-Traditionenen angelehnt sind.

    Die Lesung findet in englischer Sprache statt

    Das Cafe Timbuktu ist in der Marktstraße 130, 20357 Hamburg, hat besonders leckere Speisen und Getränke und ist Montag bis Freitag von 17 bis 24 Uhr, Samstag von 13 Uhr bis Open End und Sonntag von 13 bis 20 Uhr geöffnet.

  • Petition Stoppt Racial Profiling

    Auf der Petitionsseite des Bundestages kann derzeit die Petition „Bundespolizei — Äußere Merkmale nicht als Grund für Identitätskontrollen und Durchsuchungen“ unterzeichnet werden. Darin geht es um Racial Profiling durch die Polizei, also um verdachtsunabhängige Kontrollen von Personen of Color. Racial Profiling steht so zwar weder im Gesetz und auch das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat kürzlich festgestellt, dass die Praxis nicht rechtmäßig ist. Weil staatliche Institutionen von strukturellem Rassismus durchzogen sind, ist sie aber trotzdem Alltag. Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und das Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung (BUG) fordern konkrete politische Schritte zu unternehmen, um Racial Profiling in Deutschland abzuschaffen. Mit eurer Unterschrift könnt ihr einen Teil dazu beitragen, denn wenn innerhalb der nächsten zehn Tage 50 000 Unterschriften zusammenkommen, wird die Initiative vor den Petitionsausschluss geladen und das Thema bekommt mehr Öffentlichkeit.

    Mehr Infos zum Thema:
    Kampagenenseite: www.stoppt-racial-profiling.de
    ISD Online: Stoppt Racial Profiling
    iheartdigitallife.de: Das bisschen Solidarität

  • Ab morgen: Frauen*Hochschulwoche an der Uni Hamburg

    Vom 26. bis 30. November 2012 findet an der Uni Hamburg die vom AStA organisierte Frauen*Hochschulwoche statt. Es erwarten euch eine Reihe von Workshops und Vorträgen zu Themen wie Frauen und Revolution, Körperarbeit, Frauen in Afghanistan, kritische Männlichkeit, Definitionsmacht und Intersektionalität. Für Einstieger_innen wahrscheinlich besonders interessant und an dieser Stelle empfohlen sei der Workshop von Do. Gerbig mit dem Titel „Fiktion und Wirklichkeit der zwei-geschlechtlichen Ordnung“. Wer sich für die Möglichkeiten von queer-feministischem Netzaktivismus interessiert, sollte ich den Mittwoch nachmittag frei halten. Im Laufe der Woche gibt es außerdem die Ausstellung „Fair A Gender?“ zu sehen. Mehr zu den Programmpunkten sowie zu den Öffnungspolitiken und ggf. erforderlicher Voranmeldung erfahrt ihr direkt beim AStA.

  • Lesung am Donnerstag (1. November 2012): „The Little Book of Big Visions: How to be an Artist and Revolutionize the World“

    In dieser Woche laden wir euch in Rahmen von „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ zu einer Lesung ein, die abweichend am Donnerstagum 16 Uhr stattfinden wird.

    01.11.2012 16:00 bis 18:00 Uhr
    Raum 221 ESA-West Flügelanbau, abweichend ein Donnerstag
    Lesung aus:
    „The Little Book of Big Visions: How to Be an Artist and Revolutionize the World“
    Mit den Herausgeberinnen Sandrine Micossé-Aikins und Sharon Dodua Otoo sowie Philipp Khabo Koepsell

    Die Lesung findet in englischer Sprache statt.

    German theatres still have almost exclusively white ensembles and AfroGerman visual artists continue to struggle for recognition free of labels like “African” or “migrant” – even in 2012. “The Little Book of Big Visions: How to Be an Artist and Revolutionize the World,” edited by Sandrine Micossé-Aikins and Sharon Dodua Otoo, discusses the current situation of Black artists in Germany and presents their visions for equality in text and image form. This results in an innovative work engaging in a discourse reaching far beyond concepts of “integration” or “migration” – or even “race” or “equality” themselves. This anthology is aimed primarily at Black cultural producers living and working in Germany, as well as those who reside in English-speaking contexts throughout the diaspora. However, this book is also aimed at everyone who has an interest in revolutionizing the contemporary art scene in Germany and ensuring that it finally begins to be truly reflective of its actual and future populations.

    Schwarze Künstler_innen in Deutschland befinden sich – notwendigerweise – in einer Position, in der double consciousness, Subversivität und Widerstand – sowohl implizit als auch explizit – zu wichtigen Strategien werden, die es erlauben, in diesem überwiegend weißen Umfeld überleben zu können. The Little Book of Big Visions. How to Be an Artist and Revolutionize the World, die erste Publikation der englischsprachigen Reihe Witnessed, beantwortet die Fragen, wie wahrlich egalitäre Gemeinschaften und Gesellschaften aussehen könnten und welche Rolle Schwarze Kulturschaffende in der Verwirklichung solcher Visionen spielen. Wie würden Schwarze künstlerische Praxen innerhalb solch visionärer Gemeinwesen aussehen? Was befindet sich jenseits von Reaktion und Widerstand? Dieses Buch möchte einen Beitrag zu einem in Deutschland unterrepräsentierten Diskurs leisten, indem es eine Diskussion der aktuellen Situation Schwarzer Kulturschaffender in Deutschland ermöglicht und einen Fokus darauf legt, wie zeitgenössische Schwarze Kulturschaffende in Deutschland Visionen von Chancengleichheit schaffen und kommunizieren.

    Der Band ist die erste Veröffentlichung der Reihe Witnessed und ist erschienen bei Edition Assemblage.

    Mit Beiträgen von:
    Jamika Ajalon, Bibiana Arena, Mo Asumang, Sonia Elizabeth Barrett, Misa Dayson, Philipp Khabo Koepsell, Gyavira Lasana, Stephen Lawson, Sandrine Micossé-Aikins, Caille Millner, Yvette Mutumba, Sharon Dodua Otoo und
    Alexander G. Weheliye.

    Sandrine Micossé-Aikins & Sharon Dodua Otoo
    Sandrine Micossé-Aikins ist Malerin, Konzeptkünstlerin und Kuratorin und lebt in Berlin. Sandrine Micosse-Aikins war 2008-2010 Projektleiterin der Veranstaltungsreihe Re/Positionierung – Critical Whiteness/Perspectives of Color und Co-Kuratorin des Workshops sowie der Ausstellung prét-a-partager.
    Sharon Dodua Otoo ist Schwarze Britin – Mutter, Aktivistin, Autorin und Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe „Witnessed“ in der edition assemblage. „the things i am thinking while smiling politely“, ihre erste Novelle, erschien kürzlich in der edition assemblage (2012). Sharon lebt, lacht und arbeitet in Berlin.

  • Lesung am Mittwoch (31. Oktober 2012): „Ich könnte heulen, daß ich frei bin“ aus dem Werk von Ronald M. Schernikau

    An diesem Mittwoch findet kein regulärer Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe statt (dafür am Donnerstag). Für Mittwoch empfehlen wir stattdessen eine Lesung im Politbüro, die die AG Queer Studies mit unterstützt.

    Ich könnte heulen, daß ich frei bin
    Eine Lesung aus dem Werk von Ronald M. Schernikau

    31.10.2012, 20:00 Uhr, Polittbüro

    Mit Gesche Piening und Stephan Benson
    Konzept: Gesche Piening und Peter Punckhaus

    Als alle in den Westen wollten, ging er Ende der 1980er Jahre in die DDR. Dann fiel die Mauer und Ronald M. Schernikau fand sich wieder in einer nun noch größeren BRD. Mit nur 31 Jahren starb er 1991 an den Folgen einer Aids-Erkrankung. Trotz seines frühen Todes hinterließ er ein Werk, das in der deutschen Literatur seinesgleichen sucht. Es beginnt 1980 mit dem autobiografisch geprägten Debüt „Kleinstadtnovelle“, einer intensiven Beschreibung eines schwulen Coming-out – heute ein Klassiker der schwulen Literatur. Seine doppelte Außenseiterposition als Schwuler und Kommunist durchzieht das gesamte Werk Schernikaus, wobei neben seinem großen Roman „Legende“ besonders der essayistische Band „Die Tage in L.“ hervorzuheben ist, der sowohl grundlegende politische als auch ästhetische Fragen aufwirft und zueinander in Beziehung setzt.Ein kurzes Leben und ein einzigartiges Werk, das rasch Kultstatus erwarb, bietet es doch sehr viel von dem, was der Literatur in beiden
    deutschen Staaten so oft abging: provokanten Witz, politische Klugheit, intellektuelle Waghalsigkeit und eine lustvolle Selbststilisierung.

    Gesche Piening, Jahrgang 1978, Schauspielstudium an der Otto-Falckenberg-Schule in München, Abschluss 2003. Seither lebt und arbeitet sie freischaffend in München als Schauspielerin, Regisseurin, Dozentin und Trainerin.

    Stephan Benson, Jahrgang 1964, nach Theaterengagements in Frankfurt, Stuttgart, Zürich und am Thalia-Theater Hamburg lebt er heute als freischaffender Schauspieler in Hamburg. Seither ist er in Funk- und Filmproduktionen zu sehen. Er ist außerdem ein renommierter Hörbuch- und Synchronsprecher.

    31.10.2012, 20:00 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45, 20099 Hamburg
    Kartentelefon: 040 28055467, Eintritt: € 15/10

    In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung,dem Buchladen Männerschwarm und der AG Queer Studies an der Universität Hamburg, gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde.

  • Willkommen im Wintersemester!

    Die Programmhefte sind gedruckt, es kann also losgehen! Hier ein kleiner Einblick in das, was euch erwartet. Unsere Vorlesungsreihe bietet im Wintersemester 2012/13 wieder ein abwechslungsreiches Programm mit großer Themenvielfalt und verschiedenen Formaten. Wir freuen uns, dass wir für die einführende Veranstaltung Franziska Rauchut gewinnen konnten und die Einführung in Queere Theorien und Politiken in diesem Semester vertrauensvoll in ihre Hände legen können.

    Zur zweiten Sitzung wird es Ausschnitte aus dem Film „Augen blickN“ zu sehen geben. Die Regisseurin Prof. Gesa Ziemer ist anwesend und wird einen Input liefern. Bei dieser Kooperationsveranstaltung mit dem Zentrum für Disability Studies werden Schriftmittler_innen anwesend sein. In der Woche darauf präsentieren wir eine Lesung aus „The Little Book of Big Visions: How to Be an Artist and Revolutionize the World“, die abweichend vom üblichen Termin an einem Donnerstag (16 bis 18 Uhr) im Flügelbau des Hauptgebäudes (ESA West: 221) stattfindet. Zu Gast sind die Herausgeberinnen Sandrine Micossé-Aikins und Sharon Dodua Otoo.

    Im Januar freuen wir uns, ein weiteres Mal Noah Sow in unserer Reihe begrüßen zu dürfen, die die Fallen, welche mediale Begegnungen für Marginalisierte mit sich bringen, analysiert und zeigt, wie diese kontrolliert und selbstbestimmt gestaltet werden können. Ebenfalls im Januar spricht Prof. Maureen Maisha Eggers aus der Perspektive der Critical Race Theory über Diversität und intersektionelle Queer Theory. Ein feministisch sex-p(l)ositives Feuerwerk werden wir zünden, wenn am 14. November Dr. Laura Meritt nach Hamburg kommt. Sie ist Initiatorin des PorYes – Feminist Porn Awards Europe und Betreiberin von „Sexclusivitäten“ in Berlin.

    Ganz besonders freuen wir uns auch auf die Vorträge von Joke Janssen (Normalisierungs- und Anrufungsstrategien zum Cochlea-Implantat für Kinder gehörloser Eltern) und Bertold Scharf (Die „Trümmerfrauen“ als Gründungsmythos der Bundesrepublik), denn beide sind langjährige Wegbegleiter bzw. Mitglieder der AG Queer Studies. Besonders schön femme/inistisch wird es, wenn am 16. Januar Sabine Fuchs zu Gast ist und sie darüber spricht, was die Mimesis mit/aus widerspenstigen weiblichen Subjekten macht. Weitere Themen des Wintersemesters sind Geschlechterarrangements im Hardcore (Marion Schulze), inter-solidarische Positionierungen (Anja Gregor), Girlfags & Guydykes (Uli Meyer) und die „Suche nach Geschlechtlichkeit und Sexualität in klassischen psychologischen Theorien des 20. Jahrhunderts“, auf die sich Anna Sieben mit uns begeben wird.

    Last but not least steht zum Ende des Wintersemesters wieder der entzückende Besuch von Blessless Mahoney und Didine van der Platenvlotbrug auf dem Programm, die uns die neuesten Ergebnisse ihrer Forschung präsentieren werden. Ihr Vortrag über die „luminöse Topographie“ findet als Publikumsmagnet abweichend im Hauptgebäude Hörsaal C statt.

    Auch in diesem Semester stehen uns dank der finanziellen Unterstützung der Gemeinsamen Kommission Gender- und Queer Studies Mittel zur Verfügung, um einige Vorträge von DGS-Dolmetscher_innen übersetzen zu lassen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir darum, dass uns Interessierte frühzeitig, mindestens jedoch vier Wochen vor dem jeweiligen Vortrag kontaktieren.

    Eure AG Queer Studies

    Programm-Übersicht Wintersemester 2012/2013 als PDF (129 KB)
    Programmheft mit Informationen zu allen Vorträgen Wintersemester 2012/2013 als PDF (1,1 MB)

  • Absage/Verschiebung

    Wir müssen euch leider mitteilen, dass der Workshop „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen“ wegen zu weniger Anmeldungen abgesagt werden muss.
    Die Workshopleiterin von der Gruppe KARaNo will diesen aber nachholen und wird den neuen Termin rechtzeitig bekannt geben, damit es längerfristiger mit den Anmeldungen dann klappt.
    Vielen Dank und alles Gute dafür!